Mai 31, 2025

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Mai 31, 2025

Luganos Flughafen zwischen Hoffen und Bangen

Einst florierte der Flughafen Lugano-Agno mit 32 Linienflügen, doch nach dem Konkurs kämpft man nun um die Wiederbelebung des Standorts. Während Flughafendirektor Davide Pedrioli die funktionsfähigen, aber ungenutzten Anlagen mit Stolz und Wehmut präsentiert, deuten die finanziellen Aussichten auf Schwierigkeiten hin. Derzeit wird der Flughafen hauptsächlich von Privat- und Geschäftsreisenden genutzt, etwa 10.000 Passagiere jährlich. Für eine dringend notwendige Sanierung, insbesondere der Büro- und Restaurantgebäude sowie für einen neuen Hangar, sucht die Stadt Lugano private Investoren. Stadtrat Filippo Lombardi betont, dass keine Steuergelder investiert werden sollen und ein öffentlich-privates Partnerschaftsmodell angestrebt wird. Die notwendigen Investitionen werden auf mindestens 30 Millionen Franken geschätzt. Größere Sorgen bereiten Lombardi jedoch die Sparpläne des Bundes, welche vorsehen, die Finanzierung der Sicherheitsmaßnahmen für Regionalflughäfen wie Lugano einzustellen. Dies würde Lugano rund fünf Millionen Franken Einnahmen kosten, was fast 40 Prozent des Budgets entspräche. Lombardi befürchtet, dass dies die Suche nach privaten Investoren erheblich erschweren könnte. Während Caroline Camponovo vom VCS Tessin die bisherige Subventionierung der Sicherheitskosten kritisiert, hofft Flughafendirektor Pedrioli auf ein Einlenken in Bern. Die endgültige Entscheidung des Bundesrats und Parlaments wird im Herbst erwartet.

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Indische Fluggesellschaft Indigo expandiert global

Die größte indische Fluggesellschaft Indigo verstärkt ihre Bemühungen, sich als globale Fluggesellschaft zu etablieren. Für das Geschäftsjahr 2025/26 plant das Unternehmen, wöchentlich ein neues Flugzeug in seine Flotte aufzunehmen und bis zum Jahr 2030 mehr als 600 Flugzeuge zu betreiben. Dieser Ausbau wird durch die Anmietung von sechs Boeing 787-9 von Norse Atlantic bis Anfang 2026 sowie die Einführung des ersten Airbus A321 XLR vorangetrieben, was den Einstieg in das Langstreckengeschäft markiert. Im kommenden Geschäftsjahr will Indigo sein internationales Streckennetz deutlich erweitern und zehn neue Ziele hinzufügen, wodurch die Zahl der ausländischen Destinationen auf über 50 steigt. Zu den neuen Verbindungen gehören Nonstopflüge ab Mumbai nach Manchester, Amsterdam, London und Kopenhagen sowie Flüge mit dem Airbus A321 XLR nach Athen. In Zentralasien werden die Verbindungen nach Almaty und Taschkent wieder aufgenommen, und vier weitere Ziele kommen hinzu. Auch in Südostasien plant Indigo eine Angebotsausweitung nach Kambodscha (Siem Reap), Vietnam und Bali. Auch im Inland baut Indigo sein Streckennetz auf 95 Ziele aus. Dabei wird die Fluggesellschaft Erstnutzer der neuen Flughäfen in Navi Mumbai und Noida (Jewar). Zudem werden neue Flugverbindungen nach Adampur (Jalandhar) ab dem 1. Juli und nach Hindon (Ghaziabad) aufgenommen. Diese Expansion unterstreicht das Bestreben Indigos, seine Position sowohl im nationalen als auch im internationalen Luftverkehrsmarkt signifikant zu stärken.

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FAA gibt Boeing mehr Eigenverantwortung bei Flugzeugkontrollen zurück

Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hat bekanntgegeben, daß sie das Programm erneuern wird, welches Boeing erlaubt, Inspektionen und Reparaturen an seinen Flugzeugen selbst durchzuführen, anstatt daß dies durch FAA-Mitarbeiter geschieht. Die sogenannte Organization Designation Authorization (ODA) von Boeing tritt am 1. Juni 2025 in Kraft. Dieser Schritt bedeutet eine Reduzierung der direkten Aufsicht durch die Behörde. Laut einer Erklärung der FAA vom 29. Mai habe man in den rigorosen Überprüfungen der letzten drei Jahre Verbesserungen in wichtigen Kriterien und den meisten Leistungsbereichen festgestellt. Die FAA betonte jedoch, daß sie die Leistung von Boeing auch nach der Erneuerung des Programms weiterhin genau überwachen werde. Reaktion auf frühere Produktionsmängel Die FAA hatte die Produktion der Boeing 737 MAX im Werk in Renton seit Bekanntwerden von Problemen mit Produktionsfehlern genau überwacht. Vorfälle wie der des Alaska-Airlines-Flugs im Januar 2024, bei dem sich mitten im Flug eine Türverkleidung aufgrund fehlender Bolzen löste, hatten die neue Produktionslinie stark in die Kritik geraten. Die Produktion der Serie wurde im Januar 2024 gestoppt, bis die FAA davon überzeugt war, daß Boeing einen neuen Prozeß zur Sicherstellung höchster Qualitätsstandards in der Produktion etabliert hatte. Im Februar besuchten FAA-Inspektoren sowohl Boeings Werk in Renton als auch das Werk von Spirit AeroSystems in Wichita. Die FAA ermutigte aktiv zu Whistleblower-Beschwerden, bevor die Produktion wieder aufgenommen werden durfte. Im Dezember 2024 erklärte die FAA, daß sie die Produktion der 737 MAX 9 weiterhin aggressiv überwachen werde. Der FAA-Administrator Mike Whitaker kommentierte während einer planmäßigen Aufsichtsinspektion im Boeing-Werk in Renton in diesem Monat,

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Flugverkehr zwischen Belgrad und Deutschland übertrifft Vor-Pandemie-Niveau

Der Flugverkehr zwischen Deutschland und dem Belgrader Flughafen hat sich im Jahr 2024 als bedeutender Markt erwiesen. Mit 1.163.318 Passagieren stellte Deutschland das größte Passagieraufkommen dar. Vier Fluggesellschaften – Air Serbia, Lufthansa, Wizz Air und Eurowings – bedienten elf Flugstrecken, deren Anzahl im kommenden Monat auf zwölf ansteigen wird. Im vergangenen Jahr verfügte Air Serbia über den größten Anteil der verfügbaren Kapazität auf den Routen zwischen Belgrad und Deutschland (33,6 Prozent), gefolgt von Lufthansa (32,5 Prozent), Wizz Air (30,6 Prozent) und Eurowings (3,3 Prozent). Frankfurt verzeichnete die höchste Sitzplatzkapazität unter den deutschen Zielen ab Belgrad und war mit 324.771 Passagieren im Jahr 2024 auch die verkehrsreichste Strecke. Berlin lag an zweiter Stelle und übertraf München, wobei sowohl Air Serbia als auch Wizz Air die deutsche Hauptstadt anflogen. Bemerkenswert ist, dass der Flugverkehr zwischen Belgrad und Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen Märkten das Passagieraufkommen vor der Pandemie bereits übertroffen hat. Im Jahr 2024 gab es 295.986 zusätzliche Sitzplätze im Vergleich zu 2019. Für 2025 wird ein weiteres Wachstum und ein Rekordjahr erwartet. Air Serbia, Wizz Air und Lufthansa bauen ihre Verbindungen zwischen Belgrad und Deutschland in diesem Jahr aus, während Eurowings als einzige Ausnahme ihren saisonalen Dienst zwischen Stuttgart und Belgrad nicht wieder aufnimmt und lediglich die Flüge ab Düsseldorf beibehält. Neu hinzu kommt eine Verbindung von Wizz Air nach Friedrichshafen im Juni.

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Boeing will 737 Max Produktion trotz Turbulenzen deutlich steigern

Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing plant, die monatliche Produktionsrate seiner schmalrumpfigen Flugzeugfamilie 737 Max deutlich zu erhöhen. Die derzeitige Produktionsrate von 38 Einheiten pro Monat war von der US-amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA nach dem Vorfall mit einer herausgebrochenen Türverkleidung einer 737 Max 9 der Alaska Airlines im Januar 2024 festgelegt worden. Dieser Vorfall hatte zu erheblicher Kritik und einer verstärkten Überwachung durch die Sicherheitsbehörden geführt, nachdem schwerwiegende Mängel in Boeings Produktionslinien ans Licht gekommen waren. Boeings Vorstandsvorsitzender Kelly Ortberg äußerte sich am 29. Mai 2025 zuversichtlich, daß das Unternehmen die Produktion seiner Bestseller-Jets 737 Max auf 42 Einheiten pro Monat steigern könne. In einer Rede auf einer Konferenz in den Vereinigten Staaten fügte Ortberg hinzu, daß Boeing weiterhin mit den US-amerikanischen Aufsichtsbehörden zusammenarbeite, um bis Ende 2025 eine Produktionsrate von 47 neuen 737 Max-Flugzeugen pro Monat zu erreichen. Die aktuelle Strategie von Boeing sieht vor, die 737 Max-Produktionsrate zunächst bei 38 Einheiten pro Monat zu stabilisieren. Laut Ortberg habe dies Vorrang vor jeder Erhöhung. Das Unternehmen hofft, daß nach der Genehmigung der FAA für eine Zwischenerhöhung auf 42 Flugzeuge pro Monat eine weitere Steigerung auf das aktuelle Ziel von 47 Einheiten pro Monat und darüber hinaus vereinbart werden kann. Steigende Produktion als Schlüssel zur finanziellen Erholung Ortberg erklärte, daß Boeing weitere Produktionssteigerungen plane, die in der Regel in Schritten von fünf Flugzeugen pro Monat und mit einem Abstand von mindestens sechs Monaten erfolgen sollen. Eine Erhöhung der Produktionsrate der 737 Max-Familie, zu der die 737 Max 8 sowie die kleineren 737 Max

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Neue Führungskräfte für die österreichische Hotellerie ausgebildet

In Ellmau fand die feierliche Übergabe der Zertifikate an die Absolventen der Abteilungsleiterakademie (AKA) der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) statt. Insgesamt 14 Teilnehmer aus verschiedenen Hotelbetrieben haben die intensive Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen. Die ÖHV unterstreicht damit die Bedeutung gut ausgebildeter Führungskräfte für die Professionalisierung der Branche. Brigitta Brunner, Leiterin des ÖHV-Campus, und Julia Pfeiffer, Leiterin der Abteilungsleiterakademie, lobten das Engagement der Absolventen und die Bereitschaft der Betriebe, in die Entwicklung ihrer Mitarbeiter zu investieren. Pfeiffer betonte, dass diese Führungskräfte mit ihrem erworbenen Wissen einen wesentlichen Beitrag zur Leistungssteigerung ihrer Teams leisten würden. Die Abteilungsleiterposition wird von der ÖHV als Schlüsselrolle im Hotelbetrieb angesehen, da ein reibungsloses Zusammenspiel der verschiedenen Bereiche für ein positives Gästeerlebnis unerlässlich ist. Die Akademie setzt hier an, indem sie vielfältige Inhalte vermittelt und die Vernetzung der Teilnehmer fördert. Die Sprecherin der diesjährigen AKA, Martina Winkelmayer vom Hotel Sans Souci in Wien, hob die besondere Gruppendynamik und die Qualität der Vortragenden hervor. Nach drei Seminarblöcken, Transferaufgaben und einer Abschlussprüfung hätten die Teilnehmer Fachwissen erworben, neue Perspektiven gewonnen und wertvolle Kontakte geknüpft. Die behandelten Inhalte umfassten unter anderem Teamarbeit, Führungsstile, Arbeitsrecht, Personalmanagement, Budgetierung, Hygiene, Beschwerdemanagement, aktives Verkaufen und Serviceverwaltung. Die ÖHV bietet seit über 25 Jahren Weiterbildungen für die Hotellerie an. Neben der Abteilungsleiterakademie gibt es auch die Unternehmerakademie sowie Lehrgänge zu F&B Kostenmanagement, Preisgestaltung, Vertrieb und Online Marketing. Die Anmeldung für die AKA 2025-2026 ist bereits möglich.

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Preis-Schock für Alleinreisende: Delta, American und United verlangen teils deutlich mehr

Eine ungewöhnliche Preisgestaltung sorgt derzeit in der amerikanischen Luftfahrt für Aufsehen: Delta Air Lines berechnet auf ausgewählten Strecken Alleinreisenden teils deutlich höhere Ticketpreise als Passagieren, die mindestens zu zweit buchen. Wie das Portal Thrifty Traveler aufdeckte, sinken die Ticketpreise erheblich, sobald mindestens zwei Personen in der Buchung angegeben werden. In einigen Fällen zahlen Soloreisende bis zu 70 Prozent mehr für denselben Sitzplatz. Auch American Airlines und United Airlines wenden ähnliche Preistaktiken an. Die Preisunterschiede scheinen in den veröffentlichten Tarifbestimmungen von Delta für bestimmte Inlandsflugtickets aufzutreten. Dort ist explizit eine Bedingung formuliert, die vorschreibt, daß der Passagier von mindestens einem Erwachsenen begleitet sein muß, um den günstigsten Preis zu erhalten. Die Fluggesellschaft selbst hat sich zu dieser Preisgestaltung bisher nicht öffentlich geäußert. Deutliche Preisunterschiede bei Buchung für zwei Personen Die Preisabweichungen wurden erstmals von Thrifty Traveler bemerkt und durch Live-Flugpreisrecherchen bestätigt. In einem Fall sank der Preis für ein One-Way-Ticket von Minneapolis nach Miami von 199 US-Dollar für eine Einzelperson auf 118 US-Dollar pro Person, wenn zwei Reisende gebucht wurden. Dieser Unterschied trat bei verschiedenen Tarifarten auf, einschließlich Basic Economy, Main Cabin und Comfort Plus. Die niedrigeren Tarife beinhalten in den Tarifbestimmungen von Delta die Bedingung, daß der Reisende „auf allen Strecken im selben Abteil von mindestens einem Erwachsenen begleitet werden“ muß. Eine solche Bedingung findet sich in den teureren Tarifen für Alleinreisende jedoch nicht. Thrifty Traveler berichtete, man habe dieses neue Preisphänomen am Mittwochmorgen bei Dutzenden von Flugpreissuchen nur auf drei oder vier Strecken beobachtet – fast ausschließlich bei einfachen

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Wiener „Chalet Moeller“ feiert zehnjähriges Bestehen

Das Wiener Restaurant „Chalet Moeller“, geführt von Roman Moeller, begeht sein zehnjähriges Jubiläum. Seit seiner Gründung im Jahr 2015 hat sich das Lokal in der Gastronomieszene der Stadt etabliert und erfreut sich großer Beliebtheit. Anlässlich des runden Geburtstages veranstaltet das „Chalet Moeller“ ein Fest, bei dem Gäste die Gelegenheit haben, das kulinarische Angebot des Hauses kennenzulernen und mit dem Team zu feiern. Die Speisekarte des „Chalet Moeller“ zeichnet sich durch eine Verbindung von traditionellen österreichischen Gerichten und modernen Interpretationen aus. Zum Jubiläum werden spezielle Kreationen an offenen Küchenstationen präsentiert, darunter Filetsteak, Rehrücken und geschmorte Schweinsbackerl. Auch ein Orangenrisotto sowie vegetarische und vegane Optionen wie Burrata und Guacamole stehen auf der Karte. Für den süßen Abschluss sorgen verschiedene Desserts, darunter Cheesecake und Pralinen. Neben dem kulinarischen Angebot wird es auch eine Gin-Station mit dem hauseigenen Gin geben. Zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Politik haben sich für die Feierlichkeiten angekündigt, was die Bedeutung des „Chalet Moeller“ als gesellschaftlicher Treffpunkt in Wien unterstreicht. Gastgeber Roman Moeller und Betriebsleiter Goran Djordjevic zeigten sich erfreut über das zehnjährige Bestehen und blickten positiv in die Zukunft des Restaurants.

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Airbus warnt vor anhaltenden Lieferverzögerungen bis ins Jahr 2028

Die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 hatte die moderne kommerzielle Luftfahrtindustrie abrupt zum Stillstand gebracht. Während sich Fluggesellschaften und Flughäfen weltweit in den folgenden Jahren wieder erholten und eine starke Nachfrage verzeichneten, kämpfen einige mit der Bedienung dieses Booms aufgrund von Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge. Dies zwingt Fluggesellschaften dazu, ältere Maschinen länger im Dienst zu halten oder sogar Flugverbindungen zu streichen. Der multinationale europäische Flugzeugbauer Airbus ist ein Beispiel für einen Hersteller, der von diesen Lieferverzögerungen betroffen ist. Ähnlich wie viele Unternehmen weltweit sieht sich Airbus mit Problemen in der Lieferkette konfrontiert, die zu einem erheblichen Produktionsrückstand geführt haben. Jüngste Berichte deuten nun darauf hin, daß die Auswirkungen dieser Schwierigkeiten noch mehrere Jahre anhalten werden. Drei weitere Jahre Lieferverzögerungen erwartet Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hat Airbus seine Kunden, darunter Fluggesellschaften und Leasingfirmen, gewarnt, daß die Auslieferungen seiner Flugzeuge voraussichtlich noch bis zu drei weitere Jahre von Verzögerungen beeinträchtigt sein werden. Das Unternehmen soll die Betreiber auf einer kürzlich abgehaltenen Kundenveranstaltung am französischen Hauptsitz in Toulouse über die Situation informiert haben. Reuters berichtet unter Berufung auf Branchenkenner, daß Flugzeuge, deren Auslieferung bis ins Jahr 2027 und sogar 2028 geplant war, aufgrund des erheblichen Produktionsrückstands, der durch die branchenweiten Probleme in der Lieferkette entstanden ist, von Verzögerungen betroffen sein könnten. Eine andere Quelle habe nach einer kürzlichen Präsentation geäußert, daß es „kein wirkliches Zeichen der Besserung“ gebe. Airbus selbst gab gegenüber Reuters an, mit seinen Zulieferern zusammenzuarbeiten, um die Auswirkungen der aktuellen Situation auf seine Kunden zu mildern. Fortbestehende

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Montenegro will Airlines mit Subventionen anlocken

Montenegro plant die Einführung subventionierter Flugverbindungen im Rahmen einer sogenannten Public Service Obligation (PSO). Ziel dieser Maßnahme ist es, ganzjährige Flugdienste auf Strecken zu gewährleisten, die als wesentlich für die wirtschaftlichen und sozialen Interessen des Landes erachtet werden. Die Gesetzesänderung, die dies ermöglichen soll, wird derzeit im Parlament geprüft. Die Regierung betont, dass es sich hierbei nicht um eine Subventionierung von Fluggesellschaften handle, sondern um eine Investition in die Konnektivität Montenegros, um das Land wettbewerbsfähiger und zugänglicher zu machen und sich an die EU-Praktiken anzupassen. Das Verkehrsministerium hat bereits Brüssel als eine der in Frage kommenden PSO-Strecken genannt. Hauptziel ist die Verbesserung der Fluganbindung, insbesondere außerhalb der Hauptsaison, um den Tourismus zu stärken, der einen erheblichen Anteil am montenegrinischen Bruttoinlandsprodukt ausmacht. Der Geschäftsführer der Flughäfen Montenegros, Roko Tolić, befürwortet die Initiative. Er wies jedoch darauf hin, dass die Auswahl der Strecken, die tatsächlich von öffentlichem Interesse sind und bei denen der Markt keine ganzjährige Bedienung rechtfertigt, eine Herausforderung darstellt. Die ausgewählten Strecken müssten der Europäischen Kommission zur Genehmigung vorgelegt werden. Tolić merkte an, dass die nationale Fluggesellschaft Air Montenegro von diesem Modell am meisten profitieren dürfte, da sie als einzige im Land ansässige Fluggesellschaft bei Ausschreibungen für subventionierte Strecken in einer guten Ausgangsposition sei.

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