Juni 24, 2025

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Juni 24, 2025

Neue Direktverbindung: Air Transat fliegt nonstop von BER nach Toronto

Mit dem heutigen Erstflug von Air Transat startet eine neue Langstreckenverbindung vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) nach Toronto in Kanada. Die kanadische Fluggesellschaft wird die deutsche Hauptstadtregion bis zum Ende des Sommerflugplans 2025 zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, mit der größten Stadt Kanadas verbinden. Über den Toronto Pearson Airport (YYZ) bietet Air Transat in einer Codeshare-Vereinbarung mit Porter Airlines Anschlußmöglichkeiten zu weiteren Zielen in Kanada und den Vereinigten Staaten, darunter Montreal, Vancouver, Calgary und Las Vegas. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, begrüßte Air Transat als neuen Partner am BER und hob hervor, daß Toronto ein „spannendes neues Langstreckenziel in Nordamerika“ darstelle. Die neue Nonstop-Verbindung nach Kanada sei ein wichtiger Meilenstein für den Flughafenstandort BER, da sie das interkontinentale Streckennetz stärke, neue Reisemöglichkeiten eröffne und gleichzeitig wirtschaftliche sowie touristische Potenziale für die Region Berlin Brandenburg erschließe. Cyril Cousin, Direktor von Air Transat für Frankreich und Benelux, betonte, die Verbindung biete deutschen Reisenden direkten Zugang zu Kanadas vielfältigen Landschaften, pulsierenden Städten und der einzigartigen Kultur des Landes. Toronto selbst wird als Metropole mit großer kulinarischer Vielfalt und als Tor zu den Seen und Naturparks Ontarios beschrieben. Für die Verbindung nach Toronto setzt Air Transat ein modernes Fluggerät vom Typ Airbus A321LR ein, welcher 199 Passagieren Platz bietet. Davon sind zwölf Sitze der Club Class und 187 der Economy-Class zugeordnet. An Bord steht ein persönliches Unterhaltungssystem mit Touchscreen und USB-Anschluß zur Verfügung, welches eine vielfältige Auswahl an Filmen, Serien und Musik bietet. Alternativ ist das Streaming

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Stefan Schulte von Fraport zum Präsidenten des europäischen Flughafenverbandes ACI Europe gewählt

Auf seiner 35. Generalversammlung in Athen hat der europäische Flughafenverband ACI Europe (Airports Council International) einen neuen Präsidenten gewählt. Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der deutschen Fraport AG, übernimmt das Amt von Armando Brunini, dem Geschäftsführer der SEA Milan Airports. Die Wahl fand im Rahmen des Jahreskongresses statt, der vom Athener Internationalen Flughafen ausgerichtet wurde. In seiner Antrittsrede betonte Dr. Schulte die entscheidende Bedeutung der Flughäfen für den Wohlstand Europas. Er hob hervor, daß ein starker ACI Europe unerläßlich sei, damit Flughäfen weiterhin in Infrastruktur investiren, ihre globale Wettbewerbsfähigkeit wahren, Innovationen für die Kundensicherheit entwickeln und die Klimaziele erreichen können. Als neuer Präsident werde er sich dafür einsetzen, die zentrale Rolle der Flughäfen für Gesellschaften und Volkswirtschaften in ganz Europa zu stärken und dabei die Interessen aller Flughäfen – von großen Drehkreuzen bis zu kleineren Regionalflughäfen – bestmöglich zu förden. Die Fraport AG ist ein international operierendes Unternehmen, das Flughäfen betreibt und managet, darunter den Frankfurter Flughafen, eines der größten Drehkreuze Europas. Während der Generalversammlung wurden zudem mehrere Personen neu in den Vorstand von ACI Europe berufen. Dazu zählen Herr David Ciceo (Cluj Avram Iancu International Airport, Rumänien), Herr Enes Çakmak (DHMI, Türkei), Frau Alison FitzGerald (London City Airport, Vereinigtes Königreich), Frau Bettina Ganghofer (Flughafen Salzburg, Österreich), Herr Sharon Kedmi (Israel Airports Authority, Israel), Herr Javier Marin (AENA, Spanien) und Herr Philippe Pascal (Groupe ADP, Frankreich). Diese neuen Mitglieder repräsentiren eine breite Palette europäischer Flughäfen und deren Betreiber. Für eine zweite Amtszeit wurden Herr Abraham Foss (AVINOR, Norwegen), Herr Yiannis Paraschis

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Verschärfte Spannungen im Nahen Osten: US-Angriffe auf Iran erhöhen Risiken für Zivilluftfahrt

Die Luftfahrt-Überwachungsorganisation Safe Airspace hat nach jüngsten US-Angriffen auf iranische Nuklearanlagen eine erhöhte Warnung für amerikanische Fluggesellschaften im Nahen Osten ausgesprochen. Die von OPSGROUP betriebene Webseite, die Flugrisiken weltweit überwacht, rät zu „hoher Vorsicht“ in der Region. Dies geschieht vor dem Hintergrund der anhaltenden Spannungen und der drohenden Eskalation zwischen den Vereinigten Staaten und Iran, die weitreichende Auswirkungen auf den zivilen Luftverkehr in einer ohnehin bereits instabilen Weltregion haben könnten. Die Situation in Nahost, die durch die jüngsten Ereignisse weiter verschärft wird, stellt die internationalen Fluggesellschaften vor große Herausforderungen in Bezug auf Routenplanung, Sicherheit und Betriebskosten. Iranische Vergeltungsdrohungen und die Ausweitung der Risikozone Safe Airspace begründete ihre Warnung mit der Möglichkeit iranischer Vergeltungsmaßnahmen. „Während es keine spezifischen Bedrohungen gegen die Zivilluftfahrt gibt, hat Iran zuvor gewarnt, es werde als Vergeltung amerikanische Militärinteressen im Nahen Osten angreifen – entweder direkt oder über Stellvertreter wie die Hisbollah“, teilte die Organisation mit. Diese Drohungen, auch wenn sie primär auf militärische Ziele abzielen, bergen das latente Risiko unbeabsichtigter Treffer oder einer allgemeinen Destabilisierung des Luftraums, die den zivilen Flugverkehr gefährden könnte. Die Hisbollah, eine politisch-militärische Organisation im Libanon, wird weithin als ein wichtiger Verbündeter Irans in der Region angesehen und ist bekannt für ihre Fähigkeit, Raketenangriffe durchzuführen. Die von Safe Airspace warnte Ausweitung der Luftraumrisiken auf Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate unterstreicht die geografische Tragweite der potenziellen Gefahr. Diese Länder sind wichtige Drehkreuze und Ziele für den internationalen Flugverkehr, insbesondere für Verbindungen zwischen Europa, Asien und Nordamerika. Die Fluggesellschaften

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Österreichische Hotelvereinigung fordert Steuerfreiheit für Sonn- und Feiertagsarbeit

Der Präsident der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV), Walter Veit, hat sich mit Nachdruck für den Vorstoß von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer ausgesprochen, die Arbeit an Sonn- und Feiertagen steuerfrei zu stellen. Veit bezeichnete diese Maßnahme als einen „Riesengewinn für Österreich“ und die größte Entlastung für arbeitende Menschen, die Familien stärken und Beschäftigte motiviren würde. Er appellierte an die Regierung und die Nationalratsparteien, die rasche Umsetzung dieser Idee zu ermöglichen. Laut Veit hätte die Einführung der Steuerfreiheit für Sonn- und Feiertagsarbeit einen doppelten Vorteil für Österreich: Das Land würde sowohl als Gastland als auch als Arbeitsplatz im Wettbewerb um internationale Arbeitskräfte gestärkt. Er forderte dazu auf, „Bedenkenträger und parteipolitische Manöver“ beiseite zu legen und die Maßnahme umgehend einzuführen. Walter Veit ist eine bekannte Persönlichkeit in der österreichischen Tourismusbranche und vertritt die Interessen der Hotellerie, die besonders von der Sonn- und Feiertagsarbeit betroffen ist. Der ÖHV-Präsident betonte, daß Personen, die an Sonn- und Feiertagen arbeiten, einen besonderen Beitrag für das Land leisteten und dafür in Form einer treffsicheren Steuerentlastung etwas zurückbekommen sollten. Österreich könnte damit eine Vorreiterrolle bei der Attraktion von Arbeitnehmern einnehmen. Von dieser Regelung würde nicht nur der Tourismus als Leitbranche Österreichs profitieren, sondern auch andere wichtige Sektoren wie der Verkehr und das Gesundheitswesen, in denen Sonn- und Feiertagsarbeit ebenfalls üblich ist und als unverzichtbar gilt. Die Forderung nach einer Entlastung der Arbeitskosten an Sonn- und Feiertagen wird in Österreich seit längerem diskutiert. Befürworter argumentiren, daß dies die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben verbessere und Anreize für Arbeitnehmer schaffe, während Kritiker oftmals die Gefahr

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Wirtschaftlicher Gegenwind zwingt Jetblue zu Kurskorrektur: Kapazitätsabbau und Betriebsbremse auf dem Weg zur Profitabilität

Die amerikanische Fluggesellschaft Jetblue Airways sieht sich aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten und einer schwächeren Reisenachfrage gezwungen, ihre Pläne zur Erreichung der Profitabilität im Jahre 2025 anzupassen. Joanna Geraghty, die Vorstandsvorsitzende von Jetblue, informierte die Mitarbeiter der Airline darüber, daß das Unternehmen gezwungen sei, die Kapazität zu reduzieren, unrentable Routen einzustellen und die Kabinenumgestaltung ihrer Airbus A320-200 Flotte zu verlangsamen, was zur vorübergehenden Stilllegung eines Teils dieser Flugzeuge führen wird. Diese Maßnahmen sind eine direkte Reaktion auf die anhaltend herausfordernde Marktlage und die Notwendigkeit, die Betriebskosten zu senken, nachdem wichtige strategische Allianzen nicht zustande kamen. Hoffnung auf Erholung, aber längerfristiger Weg zur Profitabilität In einem von ch-aviation eingesehenen Schreiben an die Belegschaft äußerte Joanna Geraghty die Hoffnung, daß die Nachfrage und die Buchungen wieder anziehen werden. Gleichwohl dämpfte sie die Erwartungen an eine schnelle Erholung der finanziellen Lage: „Wir hoffen, daß die Nachfrage und die Buchungen wieder anziehen werden, aber selbst eine Erholung wird den Boden, den wir dieses Jahr verloren haben, nicht vollständig ausgleichen, und unser Weg zurück zur Profitabilität wird länger dauern, als wir gehofft hatten. Das bedeutet, daß wir immer noch auf geliehenes Geld angewiesen sind, um die Fluggesellschaft am Laufen zu halten.“ Diese offene Kommunikation verdeutlicht die Ernsthaftigkeit der finanziellen Situation von Jetblue, die, wie viele andere Fluggesellschaften, unter den volatilen Marktbedingungen der Nachpandemie-Ära leidet. Die Abhängigkeit von externen Finanzierungen zeigt den Druck, unter dem das Management steht, um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Die Fluggesellschaft reagiert auf die schwächere Nachfrage, indem sie ihre Kapazität anpaßt.

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Deutsche Flughäfen fordern politische Unterstützung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

Auf ihrer jüngsten Konferenz in Köln haben die Betriebsräte der deutschen Flughäfen gemeinsam mit Vertretern aus Politik, der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Verkehrsflughäfen (ADV), der Hans-Böckler-Stiftung und Gewerkschaften die drängenden Probleme des Luftverkehrsstandortes Deutschland diskutiert. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die hohen staatlich verordneten Standortkosten, wie die Luftverkehrssteuer und Luftsicherheitsgebühren, welche die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Flughäfen im europäischen Vergleich erheblich beeinträchtigen. Diese Nachteile führen dazu, daß sich der Luftverkehr in anderen europäischen Ländern besser entwickle, während Deutschland wirtschaftliche Chancen entgingen und der heimische Luftverkehr zunehmend an Boden verliere. Die rund 850.000 Arbeitsplätze in der deutschen Luftverkehrsbranche sind dadurch weiterhin stark gefährdet. Fachleute weisen darauf hin, daß mit jeder Verlagerung eines Verkehrsflugzeugs ins Ausland über 100 Arbeitsplätze verloren gehen, was zudem erhebliche Steuerausfälle nach sich zieht. Besonders betroffen sei der innerdeutsche Luftverkehr, wo zahlreiche Verbindungen eingestellt wurden und Zubringerflüge von regionalen Flughäfen zu den großen Drehkreuzen wie Frankfurt und München seltener oder gar nicht mehr angeboten werden, was die Konnektivität und Bedeutung der deutschen Flughäfen mindert. Außerhalb Deutschlands wird der Luftverkehr oft durch Subventionen gefördert, während hierzulande politische Entscheidungen die Wirtschaftskraft der Branche belasten. Diese Wirtschaftskraft sei jedoch dringend notwendig, um Investitionen in Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz voranzutreiben und die Schlüsselrolle des Luftverkehrs als Wirtschaftsmotor mit einer jährlichen Wertschöpfung von über 60 Milliarden Euro weiterhin gerecht zu werden. Die Teilnehmer der Konferenz fordern die neugebildete Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz auf, rasch die richtigen Entscheidungen zu treffen. Herr Merz kennt die Probleme der Flughäfen als ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Köln/Bonn GmbH aus

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Air India kürzt Flugplan: Maßnahmen zur Betriebsverbesserung nach jüngsten Problemen

Air India hat eine vorübergehende Reduzierung ihres Flugangebotes auf Kurz- und Mittelstrecken bekanntgegeben. Die Fluggesellschaft wird bis mindestens zum 15. Juli 2025 insgesamt 118 wöchentliche Flüge auf 19 Routen streichen und den Dienst auf drei Strecken vollständig einstellen. Diese Maßnahme, welche die Fluggesellschaft am 22. Juni 2025 als freiwilligen Schritt bezeichnete, zielt darauf ab, die operative Stabilität zu erhöhen und kurzfristige Störungen für Passagiere zu minimieren. Die Kürzungen betreffen weniger als fünf Prozent des Kurz- und Mittelstreckennetzes von Air India, stellen jedoch eine Reaktion auf jüngste operative Herausforderungen und ein tragisches Unglück dar. Freiwillige Kürzungen zur Verbesserung der Pünktlichkeit In ihrer Erklärung vom 22. Juni 2025 betonte Air India, daß die vorgenommenen Kürzungen eine bewußte Entscheidung zur Verbesserung der Betriebsqualität seien. Das Unternehmen strebt an, die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit seiner Flüge zu erhöhen, um so das Vertrauen der Passagiere zu stärken und die Anzahl der kurzfristigen Ausfälle oder Verspätungen zu reduzieren. Solche proaktiven Maßnahmen sind in der Luftfahrtbranche nicht unüblich, insbesondere wenn eine Fluggesellschaft mit operativen Engpässen oder Qualitätsproblemen zu kämpfen hat. Oftmals sind es unvorhergesehene Ereignisse wie technische Defekte, Personalengpässe oder unzureichende Planung, die zu einer Kaskade von Störungen führen können, welche die Passagiere direkt betreffen. Durch die vorübergehende Reduzierung des Flugplans verschafft sich Air India offenbar den nötigen Spielraum, um interne Abläufe zu optimieren und die Servicequalität zu verbessern. Die Fluggesellschaft versicherte, trotz dieser Reduzierungen weiterhin nahezu 600 Kurz- und Mittelstreckenflüge täglich auf 120 nationalen und internationalen Kurzstreckenrouten durchzuführen. Betroffene Routen und Entschädigung für Passagiere Die drei vollständig

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Brussels Airlines rüstet sich für sommerlichen Reiseverkehr

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines bereitet sich auf eine intensive Sommerreisesaison vor und hat zu diesem Zwecke ihre Flotte maßgeblich verstärkt. Das Unternehmen wird in den kommenden Monaten mit 50 Flugzeugen operieren, eine deutliche Erhöhung gegenüber den 44 Maschinen im Sommer 2024. Es werden beinahe zwei Millionen Passagiere erwartet, die mit Brussels Airlines reisen werden, und verschiedene Initiativen sind ergriffen worden, um einen reibungslosen Urlaubsbeginn für alle Reisenden zu gewährleisten. Spanien bleibt das unangefochtene Top-Reiseziel für belgische Urlauber, wobei Brussels Airlines nicht weniger als zwölf spanische Destinationen bedient. Hierzu zählen insbesondere Málaga, Barcelona und Alicante, die sich als die beliebtesten Ziele herauskristallisiren. Auch Valencia verzeichnet einen spürbaren Anstieg der Nachfrage. Griechenland und Italien folgen mit jeweils neun Zielen, und Porto in Portugal zeigt ebenfalls einen starken Zuwachs an belgischen Reisenden. Im Langstreckennetz erfreuen sich New York und Kinshasa der größten Beliebtheit, sei es für den Sommerurlaub oder für Besuche bei Familie und Freunden. Die Erweiterung der Flotte durch einen Airbus A320 für Kurz- und Mittelstrecken sowie einen Airbus A330 für Langstrecken, ergänzt durch vier Airbus A220 via Wet-Lease-Partner Air Baltic, ist eine gängige Strategie in der Luftfahrt, um die Kapazitäten den saisonalen Spitzen anzupassen. Zur Sicherstellung eines reibungslosen Betriebs hat Brussels Airlines auch personell aufgestockt. Seit dem 1. Januar 2025 wurden beinahe 300 neue Mitarbeiter eingestellt, darunter 153 Mitglieder des Kabinenpersonals, 57 Piloten und 47 Flughafenmitarbeiter. Erstmals werden in diesem Sommer auch 47 Studenten als Kabinenpersonal eingesetzt, die eine ebenso strenge Ausbildung wie alle anderen Besatzungsmitglieder durchliefen. Die hohe Attraktivität

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Kabinenstreik bei Easyjet in Spanien: Drohende Verwerfungen im Sommerflugplan und Kampf um höhere Löhne

Die Billigfluggesellschaft Easyjet sieht sich zum Monatsende mit erheblichen Störungen ihres Flugplans in Spanien konfrontiert. Die Gewerkschaft USO hat 650 Kabinenmitarbeiter mit spanischen Verträgen zu einer mehrtägigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Der Streik ist für den Zeitraum vom 25. bis 27. Juni an vier wichtigen spanischen Basen – Alicante, Barcelona, Málaga und Palma de Mallorca – geplant und betrifft die Betreuung von 21 Airbus-Flugzeugen. Diese Arbeitskampfmaßnahme könnte zu weitreichenden Verwerfungen im Sommerflugplan der Airline führen und stellt eine ernste Herausforderung für Easyjet in einer der wichtigsten Reisezeiten des Jahres dar. Forderung nach Angleichung der Vergütung: Der Kern des Arbeitskonflikts Die Ursache des bevorstehenden Streiks ist eine Forderung der Gewerkschaft USO nach einer Angleichung des Vergütungsniveaus für Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von Easyjet in Spanien an die sogenannten „Gruppenwerte“. Dies bedeutet, daß die spanischen Mitarbeiter eine Entlohnung fordern, die der ihrer Kollegen in anderen europäischen Ländern, die ebenfalls für Easyjet tätig sind, entspricht. Solche Forderungen nach Lohngleichheit sind in der Luftfahrtbranche, die oft von unterschiedlichen nationalen Arbeitsverträgen und Lohnstrukturen geprägt ist, nicht unüblich. Gewerkschaften argumentieren hierbei häufig mit dem Prinzip „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, unabhängig vom Standort des Arbeitsvertrages. Die Gewerkschaft USO, die in Spanien eine maßgebliche Rolle in der Luftfahrtbranche spielt, vertritt die Interessen der Kabinenmitarbeiter und sieht in einem Streik das letzte Mittel, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die Verhandlungen über Lohn- und Arbeitsbedingungen sind oft langwierig und komplex, insbesondere wenn es um die Angleichung an konzernweite Standards geht. Fluggesellschaften versuchen in der Regel, die Lohnkosten niedrig zu halten, um

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Fossilienwelt Weinviertel nach umfangreicher Modernisierung wiedereröffnet

 Die Fossilienwelt Weinviertel in Stetten, Bezirk Korneuburg, hat nach einer grundlegenden Modernisierung und Investitionen von rund zwei Millionen Euro ihre Wiedereröffnung gefeiert. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vollzog am Freitag die offizielle Eröffnung der Anlage, die sich nun mit zahlreichen neuen Attraktionen präsentiert. Zu den Höhepunkten der neu gestalteten Einrichtung zählt das weltweit größte fossile Austernriff, das nun in einer erweiterten Show präsentiert wird. Darüber hinaus wurden ein spektakulärer Riesenhai zum Klettern, eine begehbare Turmschnecke mit Riesenrutsche sowie ein neuer Abenteuerspielplatz mit großzügigem Wasserspielbereich und einem Mangrovenwald geschaffen. Diese Erweiterungen sollen das Museumserlebnis für alle Besucher, insbesondere Familien, noch attraktiver gestalten und die Naturgeschichte auf interaktive Weise vermitteln. Landeshauptfrau Mikl-Leitner betonte bei der Eröffnung, daß die Fossilienwelt nun „noch moderner, einladender und vor allem zukunftsorientierter“ sei. Sie hob hervor, daß hier ein Ort entstanden sei, der Wissen spannend vermittele und Naturgeschichte erlebbar mache. Die Region des Weinviertels war vor Millionen von Jahren, während des Miocäns, Teil eines tropischen Meeres, das als Paratethys bekannt war. Dieses Erbe wird in der Fossilienwelt unterhaltsam und informativ aufbereitet, um den Forschergeist und die Phantasie der Gäste zu wecken. Die Niederösterreich-CARD spiele dabei eine zentrale Rolle als Impulsgeber für den Tourismus in der Region. Bürgermeister Christian Gepp aus Korneuburg hob die erfolgreiche Zusammenarbeit vieler Partner hervor, die die Verwandlung der Fossilienwelt in eine moderne Attraktion ermöglichten. Das im Jahre 2009 eröffnete Museum zeigt eine Vielzahl fossiler Arten, die vor etwa 17 Millionen Jahren in dieser Region lebten. Die Fossilienwelt Weinviertel ist bis zum 2. November von Dienstag

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