Juni 24, 2025

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Juni 24, 2025

Kostenlawine bei GTLK-Europe-Liquidation

Die Abwicklung der russischen Flugzeugleasinggesellschaften GTLK Europe und GTLK Europe Capital entwickelt sich zu einem kostspieligen Unterfangen, dessen Ende noch nicht abzusehen ist. Laut Berichten der irischen Zeitung „Irish Independent“ haben die Liquidatoren, Damien Murran und Julian Moroney von Teneo Restructuring Ireland, in den letzten zwei Jahren bereits Honorare in Höhe von 41,5 Millionen Euro (47,6 Millionen US-Dollar) kassiert. Es wird erwartet, daß sie noch Dutzende Millionen weitere erhalten werden, bevor ihre Arbeit abgeschlossen ist. Dieses Liquidationsverfahren, das als das größte in der Geschichte Irlands gilt, ist nicht nur aufgrund seines Umfangs, sondern auch wegen der komplexen internationalen Verflechtungen und der hohen Kosten von großem Interesse. Ein Liquidationsverfahren von beispiellosem Ausmaß Die Ernennung von Damien Murran und Julian Moroney zu gemeinsamen Liquidatoren für GTLK Europe DAC und GTLK Europe Capital DAC erfolgte im Mai 2023 durch den irischen High Court. Beide Gesellschaften waren letztendlich im Besitz der russischen GTLK – State Transport Leasing. Die finanziellen Schwierigkeiten der GTLK-Einheiten entstanden, nachdem westliche Nationen Sanktionen gegen bestimmte russische Unternehmen und Einzelpersonen als Reaktion auf die Invasion der Ukraine verhängten. Mit eingefrorenen Bankkonten und der Unfähigkeit, Rechnungen zu bezahlen, sahen sich die Gläubiger gezwungen, gegen die GTLK-Einheiten vorzugehen, da die Unternehmen ihren Geschäftsbetrieb nicht mehr aufrechterhalten konnten. Die nun vorliegenden Berichte, basierend auf jüngsten Einreichungen bei Gericht, zeigen eine beeindruckende Honorarentwicklung für die Liquidatoren. Teneo Restructuring Ireland kassierte 14,3 Millionen Euro (16,4 Millionen US-Dollar) in den sechs Monaten bis zum 31. Mai 2025 und weitere 15,7 Millionen Euro (18 Millionen US-Dollar) im vorhergehenden

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Apothekerkammer gibt Empfehlungen für Reiseapotheke und Reisevorsorge

Die Österreichische Apothekerkammer hat wichtige Empfehlungen für die Zusammenstellung einer Reiseapotheke sowie zur Reisevorsorge und zu Impfungen gegeben. Unabhängig davon, ob ein Aktivurlaub, ein Städtetrip, ein Badeurlaub im eigenen Land oder eine Fernreise geplant ist, gilt eine gut ausgestattete Reiseapotheke als unverzichtbar für die Gesundheit der Reisenden. Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer, unterstreicht die Wichtigkeit, alle regelmäßig benötigten Arzneimittel mit auf Reisen zu nehmen und diese im Handgepäck zu verstauen. Er rät dringend vom Kauf von Medikamenten im Ausland ab. Begründet wird dies mit den oft unterschiedlichen Namen, Dosierungen und Inhaltsstoffen von Arzneimitteln in verschiedenen Ländern, was eine Vergleichbarkeit erschwert. Hinzu kämen sprachliche Barrieren, da Beipackzettel zumeist in der jeweiligen Landessprache verfaßt sind. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Reisevorsorge ist die rechtzeitige Überprüfung des eigenen Impfstatus. Für Reisen ist neben den in Österreich empfohlenen Standard-Impfungen oft ein zusätzlicher Schutz erforderlich. Apotheker verfügen über das notwendige Wissen, welche Impfungen für spezifische Reiseziele sinnvoll und notwendig sind, und empfehlen, sich frühzeitig zu informieren und impfen zu lassen, um bei Reiseantritt einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten. Zur Standardausrüstung einer Reiseapotheke gehören Medikamente gegen Reiseübelkeit, Verdauungsprobleme wie Verstopfung, Durchfall und Erbrechen, sowie gegen Schmerzen und Fieber, Allergien und Juckreiz. Verbandsmaterial wie Pflaster, elastische Binden, Kühlkompressen sowie Schere, Pinzette, Wunddesinfektionsmittel und Wund- und Heilsalben sind ebenfalls notwendig. Ergänzend empfohlen werden Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen und Schnupfen, Augen- und Nasentropfen, Elektrolytpräparate, Probiotika, Salben gegen Prellungen und Verstauchungen sowie ein Fieberthermometer. Für Reisen mit Kindern sollte die Reiseapotheke auf deren spezifische Bedürfnisse abgestimmt

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Wizz Air Malta kehrt mit neuer Basis und erweitertem Flugangebot nach Suceava zurück

Die Fluggesellschaft Wizz Air Malta hat Pläne bekanntgegeben, eine neue Basis am rumänischen Flughafen Suceava einzurichten und damit ihre Präsenz in der Region erheblich auszubauen. Ab Dezember 2025 wird das erste Flugzeug des Typs Airbus A321-200N in Suceava stationiert, gefolgt von einer zweiten Maschine im Januar 2026. Dieser Schritt markiert eine strategische Wiederbelebung für den Flughafen Suceava, da Wizz Air dort bereits im Oktober 2023 eine Basis geschlossen hatte. Die erneute Etablierung einer Operationsbasis durch den Billigflieger verspricht eine deutliche Erweiterung der Flugverbindungen und eine Stärkung der regionalen Anbindung Suceavas an wichtige europäische Metropolen und Wirtschaftszentren. Erweiterung des Streckennetzes und erneute Basisgründung Mit der Eröffnung der neuen Basis in Suceava plant Wizz Air Malta, acht neue Flugrouten zu eröffnen. Diese zusätzlichen Verbindungen werden Suceava mit folgenden europäischen Städten verknüpfen: Mailand Bergamo, Venedig Marco Polo, Bologna, Wien, Brüssel Charleroi, Larnaca, Karlsruhe/Baden-Baden und Birmingham, GB. Die Auswahl dieser Destinationen deutet auf eine gezielte Strategie hin, sowohl beliebte Urlaubsziele als auch wichtige Wirtschaftszentren und Drehkreuze anzubinden. Die Verbindung nach Wien, der Hauptstadt der Donaumonarchie, ist von besonderer Bedeutung für die Anbindung an Mitteleuropa. Die Entscheidung von Wizz Air Malta, erneut eine Basis in Suceava zu errichten, ist bemerkenswert, da die Fluggesellschaft ihre vorherige Basis dort erst im Oktober 2023 geschlossen hatte. Solche Schließungen können aus verschiedenen Gründen erfolgen, beispielsweise aufgrund unzureichender Rentabilität der bestehenden Routen, Anpassungen der Flottenstrategie oder Veränderungen in der Marktnachfrage. Die nun erfolgte Wiedereröffnung signalisiert jedoch, daß Wizz Air ein erneutes und möglicherweise stärkeres Potenzial in Suceava und der umliegenden

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Bremen Airport erweitert Sommerflugplan um Direktflüge nach Varna

Der Flughafen Bremen erweitert sein Angebot für die Sommersaison 2025 um eine neue Direktverbindung an die bulgarische Schwarzmeerküste. Ab dem 1. Juli 2025 startet jeden Dienstag ein Flug der Fluggesellschaft Sundair nach Varna. Die Nonstop-Verbindung bringt Reisende aus dem Nordwesten Deutschlands in rund zweieinhalb Stunden zum sogenannten Goldstrand und ist bis Anfang September verfügbar. Die Hafenstadt Varna ist ein bekanntes Touristenziel am Schwarzen Meer, das für seine zahlreichen Sonnenstunden und weitläufigen Sandstrände geschätzt wird. Neben den Möglichkeiten zum Badeurlaub bietet die Stadt auch eine reizvolle Altstadt und diverse antike Sehenswürdigkeiten, die Besucher anziehen. Die Einführung dieser Direktverbindung unterstreicht die Bemühungen des Flughafens Bremen, sein touristisches Angebot zu erweitern und attraktive Urlaubsziele anzubieten. Der Flughafen Bremen spielt eine wichtige Rolle als wirtschaftlicher und touristischer Faktor für die Hansestadt und die umliegende Region, die ein Einzugsgebiet von dreizehn Millionen Menschen umfaßt. Neben Direktflügen zu verschiedenen europäischen und nordafrikanischen Zielen bietet der Flughafen zahlreiche tägliche Verbindungen zu internationalen Drehkreuzen wie Frankfurt, München, Istanbul, Amsterdam, Zürich und Wien, wodurch über 500 weltweite Anbindungen mit nur einem Umstieg erreichbar sind. Der im Jahre 1909 eröffnete Flughafen Bremen war der erste in Deutschland mit einer befestigten Start- und Landebahn und hat sich zu einem wichtigen kombinierten Luft- und Raumfahrtstandort in Europa entwickelt, der auch innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen beheimatet.

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Play vor tiefgreifender Umwälzung: Flottenverlagerung nach Malta und Delisting von der Börse

Einige Verantwortliche bei Play Airlines haben durchaus Erfahrung damit wie eine defizitäre Fluggesellschaft enden kann, wenn das Geschäftsmodell dauerhaft an den Marktbedürfnissen vorbeischießt. Eine Pleite wie seinerseits als Wow Air will man bei Play vermeiden. Der Stecker aus dem Transatlantik-Geschäft soll nun rasch gezogen werden und weiters wird man künftig mehr oder weniger maltesisch und nicht mehr isländisch sein. Erst vor wenigen Wochen gab das junge Luftfahrtunternehmen bekannt, dass man einen Ableger mit Sitz auf Malta hochgezogen hat. Diesen braucht man, um Strecken innerhalb der Europäischen Union bedienen zu können, denn mit dem isländischen AOC ist man diesbezüglich stark eingeschränkt. Das vom Vorgänger Wow Air defacto kopierte Geschäftsmodell, also mit vergleichsweise kleinem Fluggerät Passagiere im Europa „einsammeln“, in Keflavik zum Beispiel in Richtung USA umsteigen lassen und damit Geld verdienen ist somit zum zweiten Mal gescheitert. Diesmal wollen es die Verantwortlichen aber nicht bis zum Konkursrichter darauf ankommen lassen, sondern ziehen sich von den Transatlantik-Routen komplett zurück. Damit dürfte auch Gewissheit darüber herrschen, dass das Geschäftsmodell schlichtweg nicht funktioniert, denn die Nachfrage zu sekundären Airports wie Stewart International scheint sich in sehr eng gesteckten Grenzen zu bewegen. Die Lage dürfte bei Play Airlines mittlerweile stark angespannt sein. Viel Spielraum hat man nicht mehr, weshalb unter dem maltesischen AOC ein defacto-Neustart gemacht werden soll. Künftig will man sich als Leisure- und ACMI-Carrier positionieren. Ob hierfür eine Nachfrage vorhanden ist oder ob auch dieser Markt mehr oder weniger gesättigt ist, wird sich zeigen. Immerhin konnte man vier Maschinen, vorerst mal über den

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Air France erweitert Karibik-Angebot im Winter 2026 mit neuer Punta Cana-Verbindung

Die Fluggesellschaft Air France wird ihr Angebot in die Karibik im kommenden Winter deutlich erweitern. Vom 13. Januar bis zum 28. März 2026 führt das Unternehmen eine neue Direktverbindung zwischen dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle und Punta Cana in der Dominikanischen Republik ein. Die Flüge werden dreimal wöchentlich an Dienstagen, Donnerstagen und Samstagen mit Maschinen des Typs Boeing 777-300ER durchgeführt. Diese neue Route nach Punta Cana ergänzt das bestehende Karibik-Netzwerk von Air France. Zuvor bediente die Airline bereits Ziele wie Cayenne in Französisch-Guayana, Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe, Fort-de-France auf Martinique, Saint-Martin und Havanna auf Kuba. Mit Punta Cana als sechster Destination in der Region unterstreicht Air France die wachsende Bedeutung des karibischen Marktes für den europäischen Reiseverkehr, insbesondere in der Wintersaison, wenn viele Reisende warme Klimaziele suchen. Punta Cana, an der südöstlichen Spitze der Dominikanischen Republik gelegen, ist bekannt für seine Strände und das klare Wasser. Die Region bietet sowohl Entspannung als auch vielfältige Freizeitmöglichkeiten, darunter Wassersport und Wanderwege durch tropische Wälder. Die Kultur der Region verbindet lokale Traditionen mit dem kolonialen Erbe der Dominikanischen Republik. Die Einführung der Direktflüge mit einer Großraummaschine wie der Boeing 777-300ER deutet auf eine erwartete hohe Nachfrage für diese Verbindung hin und spiegelt das Bestreben von Air France wider, ihre Präsenz auf etablierten und aufstrebenden Langstreckenmärkten auszubauen.

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