Juli 10, 2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juli 10, 2025

Tragischer Vorfall am Flughafen Mailand-Bergamo: Mann von Flugzeugtriebwerk erfaßt

Am Flughafen Mailand-Bergamo (BGY) ereignete sich am 8. Juli 2025 ein tragischer Unfall: Ein 35-jähriger Mann kam ums Leben, nachdem er während des sogenannten Pushbacks in das Triebwerk eines Airbus A319 Flugzeuges geraten war. Der Vorfall, der sich gegen 10:20 Uhr Ortszeit ereignete, führte zur sofortigen Einstellung des gesamten Flughafenbetriebs. Sämtliche Flüge wurden daraufhin zum Flughafen Mailand-Malpensa (MXP) umgeleitet. Während die genauen Umstände des Unglücks noch Gegenstand behördlicher Ermittlungen sind, bleibt unklar, ob es sich bei dem Opfer um einen Passagier oder einen Flughafenmitarbeiter handelt. Der Unfallhergang: Ein Unglück während des Pushbacks Der Vorfall ereignete sich am Vormittag des 8. Juli 2025 auf dem Vorfeld des Flughafens Mailand-Bergamo, einem wichtigen Knotenpunkt für den europäischen Billigflugverkehr. Ein Airbus A319 der spanischen Fluggesellschaft Volotea, der als Flug V73511 nach Asturias (OVD) in Spanien abfliegen sollte, befand sich gerade im sogenannten Pushback-Prozeß. Dies ist das Manöver, bei dem ein Flugzeug von einem speziellen Schleppfahrzeug rückwärts von seiner Parkposition weggeschoben wird, bevor es aus eigener Kraft zur Startbahn rollt. In diesem kritischen Moment soll ein 35-jähriger Mann auf das Rollfeld gelaufen und dabei in den Bereich eines laufenden Triebwerks geraten sein. Die genaue Abfolge der Ereignisse, die zu dieser katastrophalen Situation führten, ist noch unklar und bildet den Kern der laufenden Ermittlungen. Das Opfer wurde unmittelbar vom Triebwerk erfaßt und kam dabei auf tragische Weise ums Leben. Die Gewalt eines Flugzeugtriebwerks im Betrieb ist immens; die Saugwirkung vor dem Triebwerk kann Personen und Gegenstände mit großer Kraft anziehen. Sowohl der Flughafenbetreiber SACBO als auch

weiterlesen »

Hohes Verkehrsaufkommen in Österreich erwartet

Österreichs Straßen werden am kommenden Wochenende aufgrund des Ferienbeginns in Nordrhein-Westfalen und Teilen der Niederlande, des Wachauer Radmarathons sowie eines Konzertes von Robbie Williams in Wien besonders stark frequentiert sein. Die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen warnen vor erheblichen Verzögerungen, insbesondere auf den wichtigen Nord-Süd-Verbindungen. Der Sommerreiseverkehr wird noch einmal an Intensität zunehmen. Betroffen sein werden voraussichtlich mehrere Hauptverkehrsachsen. Auf der Westautobahn (A1) ist im Großraum Salzburg, besonders im Bereich Thalgau, mit Stau zu rechnen. Die Südautobahn (A2) wird zwischen Sinabelkirchen und Gleisdorf vor einer Baustelle Verzögerungen aufweisen. Auf der Pyhrnautobahn (A9) sind die Mautstellen Bosruck- und Gleinalmtunnel sowie die Baustelle Kalwang-Mautern mögliche Engpässe. Die Tauernautobahn (A10) im Raum Salzburg sowie vor der Mautstelle St. Michael im Lungau und den Tunnelbereichen wird ebenfalls stark belastet sein. Die Karawankenautobahn (A11) vor dem Karawankentunnel, die Inntalautobahn (A12) im Großraum Innsbruck und die Brennerautobahn (A13) im gesamten Verlauf, speziell zwischen Innsbruck und der Mautstelle Schönberg sowie der Baustelle Luegbrücke, sind weitere neuralgische Punkte. Die Südosttangente (A23) in Wien wird in beiden Richtungen und die Fernpassstraße (B179) zwischen Füssen in Bayern und Nassereith ebenfalls mit hohem Verkehrsaufkommen rechnen müssen. Zusätzlich zu den allgemeinen Reiseverzögerungen findet am Sonntag, dem 13. Juli, der Wachauer Radmarathon statt. Dieser wird ab den Morgenstunden bis in den Nachmittag auf beiden Seiten der Donau im Bereich der Wachau, etwa auf der B3 und B33, zu Unterbrechungen und Verzögerungen führen. Am Samstag, dem 12. Juli, wird zudem ein Konzert des britischen Superstars Robbie Williams im Wiener Ernst-Happel-Stadion tausende Besucher anziehen. Dies führt ab den Nachmittagsstunden

weiterlesen »

425 Jahre Wiener Gastfreundschaft: Das Hotel Stefanie feiert Jubiläum als lebendige Legende

Wien feiert dieser Tage ein bemerkenswertes Jubiläum in seiner Hotellerie: Das Hotel Stefanie, im Jahre 1600 unter dem Namen „Weiße Rose“ gegründet, begeht seinen 425. Geburtstag. Damit ist es das älteste Hotel der Bundeshauptstadt und bis heute eine Institution, die Tradition und zeitgemäßen Komfort auf einzigartige Weise verbindet. Seit vier Generationen wird das Haus von der Familie Schick geführt, die es gekonnt versteht, die reiche Historie des Hauses zu bewahren und gleichzeitig den Anforderungen moderner Reisender gerecht zu werden. Die „Weiße Rose“, einst vor den Toren der Stadt gelegen, ist heute ein zentraler Anziehungspunkt, der Gäste aus aller Welt empfängt und als lebendiges Zeugnis Wiener Geschichte und Gastfreundschaft gilt. Von der „Weißen Rose“ zum Hotel Stefanie: Eine Zeitreise Die Geschichte des Hotel Stefanie ist eng mit der Entwicklung Wiens selbst verknüpft. Gegründet am 8. Juli 1600 als „Weiße Rose“, war der Gasthof ursprünglich knapp außerhalb der damaligen Wiener Stadtmauer gelegen. In einer Zeit, in der Reisen oft mühsam und langwierig war, bot die „Weiße Rose“ den Reisenden nicht nur eine Unterkunft, sondern auch umfassende Dienstleistungen. Ein Zeugnis dieser Epoche ist die Tatsache, daß der damalige Gasthof über stolze 90 Pferdestellplätze verfügte – ein klares Indiz für die Bedeutung des Hauses als Rastplatz für Fuhrwerke und Reiter. Damals, zu Zeiten der Habsburgermonarchie, beherbergte die „Weiße Rose“ vorwiegend Reisende aus den weitläufigen Kronländern, die auf ihren Wegen nach oder von der kaiserlichen Residenz Halt machten. Ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte des Hauses ereignete sich im Jahre 1888, als Carl Witzmann, der

weiterlesen »

KLM erweitert Flugangebot für den Sommer 2025

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines weitet ihr Streckennetz und die Kapazitäten für den kommenden Sommerflugplan 2025 erheblich aus. Insgesamt werden 161 Ziele weltweit angeflogen, wobei die Sitzplatzkapazität um vier Prozent steigt. Für die Monate Juli und August rechnet das Unternehmen mit der Beförderung von rund 6,4 Millionen Passagieren. Ein besonders starkes Wachstum verzeichnet KLM in Nordamerika mit neun Prozent mehr Flügen und in Südeuropa, wo 25 Prozent mehr Sitzplätze nach Portugal und Kroatien angeboten werden. KLM führt in dieser Saison sechs neue Routen ein. Auf den Interkontinentalstrecken sind dies San Diego in den Vereinigten Staaten, Georgetown in Guyana und Hyderabad in Indien, letzteres ab September. Innerhalb Europas werden Ljubljana in Slowenien, Exeter im Vereinigten Königreich und Biarritz in Frankreich neu in das Streckennetz aufgenommen. Die Buchungsnachfrage für San Diego, Biarritz und Ljubljana wird bereits als stark bezeichnet. Der Beginn der Sommersaison am ersten Juliwochenende zeigte sich bereits geschäftig: Vom 4. bis 6. Juli erwartete KLM etwa 330.000 Passagiere an Bord ihrer Flugzeuge. Neben den neuen Zielen erhöht KLM auch die Frequenzen zu bereits beliebten Destinationen. Auf Interkontinentalstrecken umfaßt dies tägliche Verbindungen nach Kilimandscharo/Dar es Salaam (Tansania) und Las Vegas (USA) bis August. Flüge nach Osaka und Tokio-Narita in Japan werden ab Ende September auf fünf respektive sechs wöchentliche Flüge erweitert. Edmonton in Kanada wird fünfmal pro Woche bedient, in der Hochsaison sechsmal. Kapstadt in Südafrika und Curaçao in der Karibik erhalten ab Oktober zusätzliche wöchentliche Flüge. Im europäischen Streckennetz werden die Frequenzen unter anderem für Belfast, Porto und

weiterlesen »

Historisches Abkommen für Nordzypern: Turkish Airlines und AJet stärken Flugverbindungen und Tourismus

Die Behörden im türkisch kontrollierten Nordzypern haben am 7. Juli 2025 ein bedeutendes Abkommen mit Turkish Airlines und deren Billigflugtochter AJet (ehemals Anadolu Jet) unterzeichnet. Diese wegweisende Vereinbarung zielt darauf ab, die Luftverkehrsanbindung zum Norden der Insel erheblich zu verbessern. Kernpunkte des Deals sind die Festlegung von Ticketpreisobergrenzen auf wichtigen Routen und eine Erhöhung der Flugfrequenzen zum Hauptflughafen Ercan International Airport (ECN). Das Protokoll, das von Premierminister Unal Ustel als „wichtiger Schritt“ und von Ahmet Bolat, dem Vorsitzenden des Exekutivkomitees von Turkish Airlines, als „historischer Tag“ bezeichnet wurde, verspricht eine Belebung des Tourismus und eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des nördlichen Teils Zyperns. Insbesondere die angestrebte Wiederaufnahme direkter Flugverbindungen aus dem Vereinigten Königreich nach Nordzypern steht im Fokus der Bemühungen. Ein neuer Horizont für den Tourismus in Nordzypern Nordzypern, der türkisch kontrollierte Teil der Mittelmeerinsel, steht vor einer signifikanten Aufwertung seiner internationalen Anbindung. Das jüngst geschlossene Abkommen zwischen den dortigen Behörden und den führenden türkischen Fluggesellschaften Turkish Airlines und AJet ist ein strategischer Schachzug, um den einreisenden Tourismus massiv zu fördern. Die Unterzeichnungszeremonie, die am 7. Juli 2025 in der Präsidentschaft in der nordzypriotischen Hauptstadt Lefkosa stattfand, wurde von hochrangigen Persönlichkeiten wie dem türkisch-zypriotischen Premierminister Unal Ustel und Ahmet Bolat, einem Vorstandsmitglied und Vorsitzenden des Exekutivkomitees von Turkish Airlines, begleitet. Bolat sprach von einem „historischen Tag“, der das touristische Produkt des Nordens „wettbewerbsfähiger“ machen werde, während Ustel die Vereinbarung als „wichtigen Schritt“ in der Entwicklung der Region würdigte. Das neue Protokoll zielt darauf ab, den Luftverkehr nach Nordzypern durch günstigere Tarife

weiterlesen »

Hamburger Flughafen testet Wasserstoff-Gepäckschlepper

Der Hamburger Flughafen erprobt derzeit den Einsatz eines speziell umgebauten Gepäckschleppers mit Wasserstoffantrieb. Ziel des Praxistests ist es, die Möglichkeit der Umrüstung bestehender Fahrzeugflotten für einen emissionsarmen Bodenbetrieb zu untersuchen. Diese Maßnahme basiert auf den Ergebnissen internationaler Studien aus dem Interreg BSR HyAirport Projekt und soll die theoretischen Erkenntnisse in der Praxis überprüfen. Der neue Prototyp wurde von der Firma HTM Hydro Technology Motors aus Bingen am Rhein entwickelt. Er basiert auf einem vorhandenen Erdgas-Modell (Mulag 4CNG) und wurde auf Wasserstoffbetrieb umgerüstet. Der Test, der sechs bis neun Monate dauern soll, konzentriert sich auf die Erprobung des Wasserstoffantriebs unter realen Bedingungen auf dem Vorfeld des Flughafens. Dabei werden die technische Funktionalität, der Verbrauch und die wirtschaftliche Machbarkeit einer breiteren Anwendung analysiert. Der Test findet bewußt während der verkehrsreichen Sommermonate statt, um ein breites Einsatzspektrum abzubilden. Aktuell sind am Hamburg Airport rund 60 Gepäckschlepper in Betrieb; einer davon fährt nun mit Wasserstoff statt Erdgas. Die für den Test benötigte Wasserstoff-Tankinfrastruktur wird von der Firma Ryze Power mit einer mobilen Tankeinheit direkt am Flughafen bereitgestellt. Das Projekt wird technisch und wirtschaftlich begleitet, unter anderem durch Analysen im Rahmen des Norddeutschen Reallabors (NRL), einem Verbundprojekt von 50 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Bereits im Jahre 2019 war der Hamburger Flughafen an einem früheren wasserstoffbasierten Schlepperprojekt beteiligt, bei dem gemeinsam mit Mulag ein erstes Fahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb entwickelt wurde. Dieses Modell wurde später auch an internationalen Forschungsstandorten wie dem Flughafen Bristol, der Cranfield University und zuletzt am Flughafen Riga auf seine Wintertauglichkeit getestet.

weiterlesen »