Juli 10, 2025

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Juli 10, 2025

Flughafen Kapstadt führt weltweites Flughafen-Ranking an – Deutsche Airports im Mittelfeld

Das Travel-Tech-Unternehmen AirHelp hat seinen jährlichen AirHelp Score veröffentlicht, der Flughäfen weltweit anhand von Pünktlichkeit, Serviceangeboten und Kundenzufriedenheit bewertet. In diesem Jahr wurden 250 Flughäfen untersucht, darunter neun deutsche Standorte. Der Flughafen Kapstadt in Südafrika erreichte mit 8,57 von zehn möglichen Punkten die Spitzenposition und übertraf damit den Vorjahressieger, den Hamad International Airport in Katar. Der erste europäische Flughafen im Ranking ist der norwegische Flughafen Bergen auf Platz neun. Deutsche Flughäfen schnitten mit einer Durchschnittsbewertung von 7,36 Punkten im internationalen Vergleich eher schwach ab. Die Top Ten der besten Flughäfen der Welt werden dominiert von Standorten im Mittleren Osten. Neben dem Hamad International Airport auf Platz zwei folgen der Flughafen Riad (Saudi-Arabien) auf Platz drei, der Flughafen Maskat (Oman) auf Platz fünf – alle drei mit einem Gesamtscore von 8,47 Punkten. Die deutliche Verbesserung des Flughafens Riad, der im Vorjahr noch auf Rang 33 lag, ist hierbei besonders bemerkenswert. Auch aus Südamerika, Afrika und Nordamerika sind Flughäfen in den Top 10 vertreten, darunter der Flughafen Brasília (Brasilien) und der Flughafen Panama City Tocumen (Panama). Innerhalb Deutschlands konnte sich der Düsseldorfer Flughafen mit 7,64 Punkten als bester deutscher Airport positionieren, rangiert jedoch im weltweiten Vergleich auf Platz 100. Im Vorjahr führte noch der Flughafen Dortmund die deutsche Liste an. Auf den Plätzen zwei und drei der deutschen Flughäfen folgen der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) mit 7,51 Punkten und der Münchner Flughafen mit 7,46 Punkten, welche international die Plätze 136 und 144 belegen. Am Ende des deutschen Rankings liegt der Flughafen Köln/Bonn

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Estnischer Staatsvermieter verkauft Ex-Nordica-CRJ900-Flotte

Die estnische staatliche Leasinggesellschaft Transpordi Varahaldus (TVH) hat sieben Regionalflugzeuge des Typs CRJ900ER an die amerikanische Firma Regional One verkauft. Der Kaufpreis für die Maschinen, die zuvor von Regional Jet, einer Tochtergesellschaft der inzwischen insolventen Fluggesellschaft Nordica, betrieben wurden, beläuft sich auf 37,5 Millionen US-Dollar. Kuldar Leis, der estnische Infrastrukturminister, äußerte sich zufrieden über den Abschluß der Transaktion. Er hob hervor, daß man eine Einigung mit einem Käufer erzielt habe, dessen Angebot sowohl inhaltlich als auch finanziell das stärkste war und der in der Lage sei, das Geschäft erfolgreich abzuschließen. Ursprünglich hatten sich 30 Unternehmen an der Ausschreibung zum Kauf der Jets interessiert gezeigt, wobei elf Firmen formelle Angebote unterbreiteten. Nach dem Scheitern von Verhandlungen mit einem zunächst höherbietenden Interessenten nahm Transpordi Varahaldus im Frühjahr 2025 Gespräche mit dem zweithöchsten Bieter auf, EIC Aircraft Leasing, einer Einheit der Muttergesellschaft von Regional One, Exchange Income. Dies führte schließlich zu einem bindenden Kaufvertrag. Die zum Verkauf stehenden CRJ900ER-Flugzeuge sind derzeit auf dem Flughafen Tallinn Lennart Meri eingelagert. Sie werden technischen Überprüfungen und Wartungsarbeiten unterzogen. Sämtliche zusätzlichen Servicekosten sollen von Transpordi Varahaldus getragen werden. Der US-amerikanische Leasinggeber Regional One wird die Flugzeuge voraussichtlich bis Herbst 2025 übernehmen. Den Daten zufolge sind die Flugzeuge zwischen 12,5 und 16,6 Jahre alt. Sie wurden im November 2024 eingelagert, als Nordica ihren Betrieb einstellte. Die estnische Fluggesellschaft wurde im Januar 2025 für insolvent erklärt. Der Verkauf der Flugzeuge markiert einen wichtigen Schritt in der Abwicklung der ehemaligen staatlichen Luftfahrtbeteiligungen Estlands. Transpordi Varahaldus besaß vor diesem Verkauf keine

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Ryanair stellt Ultimatum an Österreich: Abschaffung der Flugsteuer und niedrigere Gebühren für Milliarden-Investition

Ryanair hat die neue österreichische Regierung am Mittwoch, den 9. Juli 2025, ultimativ aufgefordert, die „schädliche Flugticketabgabe“ von 12 Euro pro Passagier abzuschaffen und die „überhöhten Flughafengebühren“ zu senken, die am Flughafen Wien seit der Pandemie um über 30 Prozent gestiegen sind. Sollte Österreich diesen Forderungen nachkommen, verspricht Ryanair einen ambitionierten Investitionsplan in Höhe von einer Milliarde US-Dollar. Dieser Plan sieht vor, das Passagieraufkommen bis 2030 um 70 Prozent auf 12 Millionen Reisende pro Jahr zu steigern, zehn zusätzliche Boeing 737-Max-200-Flugzeuge in Österreich zu stationieren und 300 neue, hochbezahlte Arbeitsplätze zu schaffen. Ryanair-CEO Michael O’Leary drohte jedoch mit einer Reduzierung des Flugangebots, falls die Regierung die Forderungen nicht erfüllt. Österreichs hohe Kosten: Ein Hemmnis für das Wachstum Laut Ryanair behindern die derzeitigen „horrend hohen Zugangskosten“ Österreichs Erholung im Luftverkehr und machen den Markt im Vergleich zu konkurrierenden EU-Ländern unattraktiv. Dies sei der Hauptgrund, warum Österreich – ähnlich wie Deutschland – das Passagieraufkommen vor der Covid-Pandemie noch immer nicht wieder erreicht habe. Michael O’Leary, der streitbare CEO von Ryanair, betonte, daß die Flugticketabgabe von 12 Euro pro Passagier sowie die hohen Flughafengebühren, die allein in Wien seit der Pandemie um über 30 Prozent gestiegen seien, maßgeblich dazu beitrügen. Im europäischen Vergleich sieht sich Österreich hier im Nachteil. Länder wie Schweden und Ungarn, aber auch Regionalflughäfen in Italien, schaffen demnach derzeit Flugticketabgaben ab oder senken ihre Zugangskosten, um den Luftverkehr und damit das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Als jüngstes Beispiel führte O’Leary Schweden an, das erst in der vergangenen Woche (1. Juli) seine Flugticketabgabe

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Lufthansa-Gruppe nimmt Flüge nach Tel Aviv wieder auf

Die Lufthansa-Gruppe plant, ihre Flugverbindungen nach Tel Aviv zum 1. August 2025 wieder aufzunehmen. Ein Unternehmenssprecher bestätigte entsprechende Informationen aus Israel, betonte jedoch gleichzeitig, daß die Sicherheitslage in der Region weiterhin genau beobachtet werde. Die Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe hatten ihre Flüge nach Israel Anfang Mai eingestellt, nachdem eine Rakete der islamistischen Huthi-Rebellen in der Nähe des Ben-Gurion-Flughafens eingeschlagen war. Auch andere Ziele im Nahen und Mittleren Osten wurden nach der Eskalation des Gaza-Kriegs und israelischen Angriffen auf den Iran vorübergehend eingestellt. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs nach Tel Aviv erfolgt im Rahmen eines differenzierten Bildes für die Region. Beirut wird von der Lufthansa-Gruppe bereits wieder angeflogen. Für den 11. Juli ist die Wiederaufnahme der Flüge nach Amman in Jordanien und Erbil im Irak geplant. Diese Planungen betreffen grundsätzlich die Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Eurowings, ITA Airways, Brussels Airlines sowie Lufthansa Cargo. Die Sicherheit von Passagieren und Besatzung hat für die Fluggesellschaften dabei stets höchste Priorität, weshalb Flugrouten und Ziele fortlaufend auf ihre Sicherheit hin überprüft werden. Die iranische Hauptstadt Teheran bleibt, ebenso wie Tel Aviv, bis einschließlich 31. Juli von den Flugplänen ausgesetzt. Die Kerngesellschaft Lufthansa hat ihre Flüge nach Teheran darüber hinaus sogar bis einschließlich 17. August gestrichen und nennt dafür „operative Gründe“. Die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss hat sich entschieden, ihre Flüge von und nach Tel Aviv bis zum Ende des Sommerflugplans am 25. Oktober auszusetzen. Auch Beirut wird bis einschließlich 31. Juli nicht von der Swiss angeflogen. Eurowings wird Tel Aviv ebenfalls bis zum 25. Oktober nicht anfliegen

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Air Arabia expandiert kräftig in Europa: Neue Verbindungen nach München, Modlin und Prag ab Sharjah

Die führende Billigfluggesellschaft des Nahen Ostens und Nordafrikas, Air Arabia, hat einen dynamischen Start in den Juli 2025 hingelegt. Das Unternehmen kündigte die Aufnahme von Direktflügen zu drei neuen europäischen Destinationen an: München, Warschau (Modlin) und Prag. Die neuen Verbindungen, die alle vom Drehkreuz der Airline am Sharjah Airport (SHJ) in den Vereinigten Arabischen Emiraten starten werden, sollen Reisenden mehr Komfort, Flexibilität und erschwingliche Optionen bieten. Dies markiert einen weiteren wichtigen Schritt in der Expansionsstrategie von Air Arabia, die ihre Präsenz in Europa damit erheblich ausbaut und die Konnektivität zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und wichtigen europäischen Wirtschafts- und Kulturzentren stärkt. Die neuen Routen: Prag als Auftakt Den Reigen der Neuankündigungen eröffnete Air Arabia am 2. Juli 2025 mit der Bekanntgabe eines neuen Nonstop-Flugdienstes zwischen Sharjah und Prag, der Hauptstadt der Tschechischen Republik. Diese neue Route soll ab dem 20. Dezember 2025 täglich zwischen dem Sharjah International Airport und dem Václav Havel Airport (PRG) in Prag verkehren. Die Fluggesellschaft betonte, daß diese Verbindung den Passagieren „mehr Komfort, Flexibilität und erschwingliche Reisemöglichkeiten“ biete und gleichzeitig „die Konnektivität zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Europa stärkt“. Für diese täglichen Flüge wird Air Arabia ihre Flotte von Airbus A320 und A321 Schmalrumpfflugzeugen einsetzen. Diese Flugzeugtypen sind für Kurz- und Mittelstrecken optimiert und ermöglichen einen effizienten Betrieb auf diesen neuen Routen. Adel Al Ali, Group Chief Executive Officer von Air Arabia, äußerte sich zufrieden über die Expansion: „Wir freuen uns, unser europäisches Netzwerk mit der Einführung unserer neue Flüge nach Prag zu erweitern, einer

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USA und EU verhandeln über Handelsabkommen: Fokus auf Airbus

Im andauernden Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union signalisiert US-Präsident Donald Trump eine mögliche Einigung. Insidern zufolge ringen Unterhändler beider Seiten derzeit um einen wenige Seiten umfassenden Rahmenvertrag. Brüssel zeigt sich besonders bemüht, den Flugzeughersteller Airbus vor möglichen US-Zöllen zu schützen, wobei die amerikanische Seite hierfür offenbar offen ist. Präsident Trump kündigte am Dienstag an, daß ein Brief an die EU kurz bevorstehe, der einem „Deal“ gleichkomme. Auf die Frage eines Journalisten äußerte er sich optimistisch über eine mögliche Einigung und betonte, daß EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die „gesamte Gruppe“ die USA nunmehr gut behandeln würden. Trump, der seine Zollpolitik zur Korrektur vermeintlicher Handelsungleichgewichte und zur Steigerung der Produktion in den USA einsetzt, bezeichnete die EU in der Vergangenheit als einen der härtesten Verhandlungspartner, sogar noch schwieriger als China. Ein solches Schreiben Trumps wäre für die EU-Kommission neu, da es bisher nicht erwartet wurde. Nach Angaben von Bernd Lange, dem Vorsitzenden des Handelsausschusses im Europäischen Parlament, wird derzeit über einen rund dreiseitigen Text für eine „relativ begrenzte Rahmenvereinbarung“ verhandelt. Diese könnte allgemeine Festlegungen zu bestimmten Importvolumen von Autos enthalten, die dann zollfrei oder zu einem geringen Zollsatz gehandelt werden könnten, wobei Details später zu regeln wären. Die EU-Kommission vertritt die Ansicht, daß die US-Zölle nicht gerechtfertigt und mit den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) unvereinbar sind. Besonderes Augenmerk liegt auf der Luftfahrtindustrie. Die EU-Kommission pocht laut Kreisen auf eine Sonderstellung von Airbus, um die weltweit verzweigte Produktion und die Exportaktivitäten des Flugzeugbauers vor Zollunwuchten zu schützen.

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Odyssee über Südamerika: Lufthansa-Flug scheitert an Wetter und ermüdeter Crew

Ein Langstreckenflug der Lufthansa von Frankfurt nach Buenos Aires entwickelte sich jüngst zu einer dramatischen Odyssee über Südamerika. Die Boeing 747-8, die bereits mit Verspätung startete, scheiterte zweimal an widrigen Wetterbedingungen am Zielflughafen in Buenos Aires. Nach Ausweichmanövern, die den Flug zunächst nach Paraguay und dann nach Brasilien führten, erklärte die Crew schließlich einen Mayday-Notfall aufgrund von Treibstoffknappheit und extremer Ermüdung. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die komplexen Herausforderungen im Langstreckenflugverkehr, wo unvorhersehbare Faktoren wie Wetter und die menschliche Belastungsgrenze eine kritische Rolle spielen können. Verzögerter Start und erste Wetterkapriolen Der Lufthansa-Flug LH510 von Frankfurt nach Buenos Aires (D-ABYM) begann seine Reise am späten Abend mit einer bereits verplanten Verzögerung. Statt der planmäßigen Abflugzeit um 21:40 Uhr verließ die Boeing 747-8 das Drehkreuz Frankfurt erst um 22:28 Uhr. Was als routinemäßiger Nachtflug über den Atlantik gedacht war, sollte sich jedoch bald zu einer unerwarteten und kräftezehrenden Herausforderung entwickeln. Kurz vor dem geplanten Ziel in Buenos Aires, dem internationalen Flughafen Ezeiza, begann für Passagiere und Crew eine ermüdende Rundreise über Südamerika. Am Zielflughafen herrschten schlechte Wetterbedingungen, die eine sichere Landung unmöglich machten. Dichter Nebel und widrige Sichtverhältnisse zwangen die Piloten zu drastischen Maßnahmen. Nachdem die Boeing 747-8 zunächst in Warteschleifen vor Buenos Aires verweilte, traf die Crew die Entscheidung, zum Ausweichflughafen in Asunción, Paraguay, abzufliegen. Diese erste Umleitung, obwohl ärgerlich für die Passagiere, ist ein Standardverfahren in der Luftfahrt, um die Sicherheit zu gewährleisten, wenn der Zielflughafen unlandbar ist. Zwei Anflugsversuche und der Weg nach Brasilien Nach der ersten Ausweichlandung

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Flughafen Olbia nach Brand kurzzeitig gesperrt

Ein Flächenbrand in unmittelbarer Nähe des Flughafens Olbia hat gestern zu erheblichen Störungen im Flugbetrieb geführt. Das Feuer, welches gefährlich nahe an das Flughafengelände heranreichte, zwang die Behörden, den Flugbetrieb für etwa 45 Minuten vollständig einzustellen. Drei ankommende Flüge mußten vorsorglich umgeleitet werden, darunter Maschinen von Eurowings aus Düsseldorf sowie Austrian Airlines und ITA Airways, die nach Cagliari auswichen. Die vorübergehende Schließung des Flughafens an der Costa Smeralda führte zu mehreren Verspätungen, die teilweise mehrere Stunden betrugen, wie der Flughafenbetreiber mitteilte. Solche Ereignisse sind auf Sardinien, insbesondere während der trockenen Sommermonate, nicht ungewöhnlich, da die Insel häufig von Wald- und Flächenbränden betroffen ist. Die Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen sehen in solchen Fällen eine umgehende Einstellung des Flugbetriebs vor, um Passagiere und Personal nicht zu gefährden und die Löschmaßnahmen nicht zu behindern. Im Einsatz gegen die Flammen waren mehrere Löschtrupps, darunter zwei Feuerwehreinheiten aus Olbia, das spezielle Flughafenlöschteam sowie zahlreiche freiwillige Helfer. Unterstützt wurden die Bodenkräfte von Löschflugzeugen der sardischen Regionalflotte und sogenannten Canadair-Maschinen, die für ihre Fähigkeit bekannt sind, Wasser aus umliegenden Gewässern aufzunehmen und über Brandherden abzuwerfen. Diese Löschflugzeuge sind im Mittelmeerraum ein entscheidendes Instrument bei der Bekämpfung größerer Waldbrände. Der Flugbetrieb am Flughafen Olbia wurde zwischenzeitlich wieder aufgenommen, jedoch dauern die Löscharbeiten in der Region weiterhin an. Dies dient der vollständigen Kontrolle des Brandes und der Vermeidung eines erneuten Aufflammens. Der Flughafen Olbia ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für den Tourismus im Norden Sardiniens, insbesondere für Reisende aus Deutschland und Österreich, die die Costa Smeralda ansteuern.

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Luftraum über Iran wieder offen, doch EASA warnt weiter vor anhaltendem Risiko

Obwohl der iranische Luftraum nach den jüngsten militärischen Auseinandersetzungen zwischen Iran, Israel und den Vereinigten Staaten im Juni wieder für den zivilen Flugverkehr geöffnet wurde, bleibt die europäische Luftfahrtaufsichtsbehörde EASA vorsichtig. Sie spricht weiterhin eine generelle „No-Fly“-Empfehlung für den Iran aus, die vorerst bis zum 31. Juli 2025 in Kraft bleibt. Während Fluggesellschaften aus den Golfstaaten den iranischen Luftraum bereits wieder rege nutzen, begründet die EASA ihre Zurückhaltung mit der anhaltend angespannten Lage und einem erhöhten Abschußrisiko für zivile Flüge, insbesondere im Luftraum um Teheran. Die Erinnerung an den versehentlichen Abschuß einer Passagiermaschine im Jahre 2020 wiegt schwer und prägt die aktuelle Sicherheitsbewertung. Die Wiederöffnung des Luftraums: Ein Spiel mit dem Risiko? Nach einer Periode erhöhter militärischer Spannungen und direkter Konfrontationen zwischen Iran, Israel und den Vereinigten Staaten im Juni ist der iranische Luftraum, der für wichtige Überflugrouten dient, wieder für den zivilen Flugverkehr freigegeben worden. Die Raketen- und Luftangriffe, die über zwölf Tage hinweg stattfanden und sogar iranische Nukleareinrichtungen betrafen, haben die Region in Atem gehalten. Mit dem Abklingen dieser militärischen Aktivitäten kehrt eine gewisse Normalität in den Luftverkehr zurück. Fluggesellschaften aus den Golfstaaten, die oft auf diese Routen angewiesen sind, machen bereits wieder rege Gebrauch vom iranischen Luftraum. Dies deutet auf ein Vertrauen in die aktuelle Sicherheitslage hin, das jedoch nicht von allen Akteuren geteilt wird. Die Vorsicht der EASA: Eine anhaltende Warnung Im Gegensatz zu einigen regionalen Fluggesellschaften rät die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) europäischen Betreibern weiterhin dringend von Ein- und Überflügen im iranischen Luftraum ab.

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Air Baltic verzeichnet Passagierwachstum im Juni 2025

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat im Juni 2025 nahezu eine halbe Million Passagiere befördert. Mit 497.800 Fluggästen wurde ein Anstieg von zwei Prozent gegenüber dem Juni des Vorjahres verzeichnet. Dies signalisiert eine weiterhin starke Nachfrage nach den Dienstleistungen des Unternehmens, obwohl die Anzahl der durchgeführten Flüge leicht zurückging. Im Berichtsmonat Juni führte Air Baltic 4.314 Flüge durch, was einem Rückgang von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser leichte Rückgang ist laut Fluggesellschaft hauptsächlich auf Netzwerkoptimierungen zu Jahresbeginn zurückzuführen. Trotz des geringeren Flugvolumens konnte Air Baltic ihre betriebliche Effizienz steigern. Die Auslastung erhöhte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 84,1 Prozent – der höchste Wert, den die Fluggesellschaft jemals in einem Juni erzielt hat. Dies unterstreicht die Fähigkeit des Unternehmens, die vorhandenen Kapazitäten effektiv zu nutzen und Erträge zu maximieren. Ein weiteres positives Ergebnis ist die Flugregelmäßigkeit von 99,74 Prozent im Juni 2025, was einer geringfügigen Verbesserung von 0,09 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese hohe Betriebszuverlässigkeit trägt zur Kundenzufriedenheit bei und stärkt das Vertrauen der Passagiere in die Airline. Air Baltic bedient derzeit rund 130 Strecken von ihren Basen in Riga, Tallinn, Vilnius und Tampere. Saisonale Flüge werden auch von Gran Canaria angeboten. Das Streckennetz umfaßt eine Vielzahl von Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und der Kaukasusregion. Die vollständigen Verkehrs- und Betriebszahlen für das erste Halbjahr 2025 werden im Rahmen einer Investorenkonferenz am 13. August 2025 veröffentlicht.

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