August 11, 2025

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August 11, 2025

Strategischer Rückzug: MedSky Airways gibt einziges Flugzeug ab und setzt auf Wet-Lease-Modell

Die libysche Fluggesellschaft MedSky Airways hat ihre internen Flugoperationen eingestellt und ihr einziges Flugzeug, einen Airbus A320-200, an den ursprünglichen Betreiber Malta MedAir zurückgegeben. Das Flugzeug mit der Registrierung 5A-MSB wurde am 30. Juli 2025 von Tripolis nach Malta überführt. Dieser Schritt signalisiert einen strategischen Wandel bei der libyschen Fluggesellschaft, die sich nun vollständig auf das Wet-Lease-Modell verlässt. MedSky Airways betreibt damit keine eigene Flugzeugflotte mehr und setzt stattdessen auf gecharterte Flugzeuge von Partnergesellschaften, um ihre Flugpläne aufrechtzuerhalten. Die Entscheidung wirft Fragen über die langfristige Strategie des Unternehmens in einem herausfordernden Marktumfeld auf. Ein Flugzeug kehrt zurück: Das Ende des internen Betriebs Der Airbus A320-200 mit dem Kennzeichen 5A-MSB, der seit 2022 unter der Marke MedSky Airways flog, ist zurück auf dem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) von Malta MedAir. Dies bestätigte Paul Bugeja, der Chief Executive Officer von Malta MedAir, gegenüber ch-aviation. Das Flugzeug, eine Maschine aus dem Jahre 2010 mit CFM International CFM56 Triebwerken, soll unter der neuen Registrierung 9H-MSB Ende des Monats wieder in den Dienst gestellt werden, um MedSky Airways im Rahmen einer Wet-Lease-Vereinbarung zu bedienen. Die Geschichte dieses Flugzeugs ist ein Spiegelbild der unstabilen Luftfahrtlandschaft in der Region. Zwischen 2010 und 2018 wurde die A320 von der saudi-arabischen Fluggesellschaft Saudia betrieben, bevor sie 2019 in die Flotte von Kuwait Airways wechselte. Im Juli 2022 übernahm Malta MedAir das Flugzeug, um es nur wenige Monate später, im November desselben Jahres, an MedSky zu übergeben. Die Maschine ist mit einer Zwei-Klassen-Kabine ausgestattet und bietet Platz für 120 Passagiere in der

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„Crystal Symphony“ wird in der Werft modernisiert

Das Kreuzfahrtschiff „Crystal Symphony“ des Anbieters Crystal wird im November 2025 für drei Wochen in eine Werft gebracht, um umfangreiche Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten durchzuführen. Zwei Jahre nach einer weitreichenden Erneuerung liegt der Fokus diesmal auf Bereichen, die bei der letzten Überholung noch nicht berücksichtigt wurden. Dies betrifft sowohl öffentliche als auch technische Bereiche des Schiffes. Die Arbeiten werden von der De Wave Gruppe aus Genua in Italien ausgeführt. Die Aquamarine und Sapphire Classic Suiten auf Deck 10 sollen komplett neugestaltet werden. Während die Grundrisse der Suiten mit Badezimmer und separater Wanne beibehalten werden, erhalten sie eine neue Möblierung, Teppiche und Vertäfelungen. Auch einige öffentliche Bereiche werden überholt. Dazu gehören das Atrium, die Crystal Cove, die Treppenaufgänge auf Deck 5 und 6, der Starlite Club sowie das Bistro. Nach den Angaben von Bernie Leypold, Senior Vice President Hotel Operations bei Crystal, sollen die Neuerungen durchdachtes Design, Wärme und Eleganz ausstrahlen. Neben den gestalterischen Änderungen sind auch umfassende technische Upgrades geplant. Dazu gehören die Verlegung eines neuen Frischwasser-Rohrleitungssystems, die Überholung des Hydrauliksystems der Stabilisatoren und der Einbau von Anlagen zur Reinigung von Treibstoff und Öl. Außerdem sollen Stahlelemente, wie die Treibstofftanks, ausgetauscht werden. Nach dem Werftaufenthalt wird die „Crystal Symphony“ am 26. November 2025 zu ihrer zweiten „Wellness Retreat“-Reise von Lissabon aus starten. Die Route führt entlang der Küste Westafrikas bis nach Kapstadt. Anschliessend wird das Schiff Reisen im Indischen Ozean und in Afrika anbieten, bevor es Mitte Februar 2026 nach Fernost weiterfährt.

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American Airlines startet im Sommer 2026 sechs neue internationale Langstrecken

American Airlines, eine der größten Fluggesellschaften der Vereinigten Staaten, hat ihre Expansionspläne für den Sommer 2026 bekanntgegeben. Mit der Einführung von sechs neuen Langstreckenflügen erweitert das Unternehmen sein internationales Streckennetz erheblich. Ein Höhepunkt dieser strategischen Neuausrichtung ist die Etablierung der einzigen Nonstop-Verbindung zwischen den USA und der ungarischen Hauptstadt Budapest. Die neuen Routen, die überwiegend von den Drehkreuzen Philadelphia, Miami und Dallas-Fort Worth aus bedient werden, zielen darauf ab, die Präsenz der Fluggesellschaft in Mitteleuropa, der Schweiz, Griechenland und Südamerika zu stärken. Für die neuen Strecken setzt American Airlines vor allem auf die effizienten Langstreckenflugzeuge der Baureihen Boeing 787-8 und 777. Mitteleuropa im Fokus: Philadelphia als neues Tor zu Europa Einer der bemerkenswertesten Aspekte der Ankündigung von American Airlines ist die Stärkung des Drehkreuzes Philadelphia (PHL). Ab dem 21. Mai 2026 wird die Fluggesellschaft von dort aus zwei neue, saisonale Routen nach Mitteleuropa anbieten. Die Wahl von Philadelphia als Ausgangspunkt für diese neuen Routen ist strategisch. Philadelphia ist ein wichtiges Drehkreuz für American Airlines und bietet zahlreiche Anschlußmöglichkeiten zu Zielen in den gesamten Vereinigtenten Staaten und darüber hinaus. Mit den neuen Verbindungen nach Budapest und Prag positioniert sich die Fluggesellschaft als wichtige Brücke zwischen den USA und Mitteleuropa. Erweiterung des globalen Netzwerks: Von Zürich bis Buenos Aires Neben den neuen Routen nach Mitteleuropa stärkt American Airlines auch ihre Präsenz in anderen Regionen. Für die neuen Dienste setzt American Airlines hauptsächlich auf das Langstreckenflugzeug Boeing 787-8 Dreamliner. Ausnahmen bilden die Verbindung nach Zürich, die von einer größeren Boeing 777-200 bedient wird,

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EuroAirport stellt Leicht- und Freizeitluftfahrt in der Zone Nord ein

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg hat beschlossen, den Betrieb der Leicht- und Freizeitluftfahrt in der Zone Nord des Flughafens spätestens Ende 2026 einzustellen. Der Entscheid wurde aus betriebswirtschaftlichen und planerischen Gründen getroffen. Die seit 1967 genutzte Infrastruktur in diesem Bereich sei seit Jahren nicht mehr wirtschaftlich tragfähig, da für die Einhaltung behördlicher Auflagen erhebliche Investitionen und steigende Wartungskosten erforderlich wären. Die notwendigen Investitionen lassen sich nach Angaben des Flughafens bis zur geplanten Sperrung der Fläche im Jahr 2030 nicht mehr amortisieren. Ab diesem Zeitpunkt wird das Gelände für das geplante Ausbau- und Modernisierungsprojekt des Flughafens, das sogenannte EMT-Projekt, benötigt. Dieses Großprojekt sieht unter anderem einen Anbau an das bestehende Terminal vor. Um die begrenzten Flächenressourcen des Flughafens zu nutzen, sollen die Flächen künftig gezielter für den kommerziellen Luftverkehr eingesetzt werden. Ein weiterer Grund für die Entscheidung ist die betriebliche Ineffizienz. Die Abwicklung des kommerziellen Flugverkehrs parallel zur Leicht- und Freizeitluftfahrt führe zu einem erhöhten Koordinationsaufwand und habe in der Vergangenheit zu mehreren Zwischenfällen geführt. Mit der Einstellung des Betriebs in der Zone Nord soll die Betriebseffizienz gesteigert werden. Von dieser Maßnahme sind Businessflüge mit Business-Jets nicht betroffen, da diese nicht in der Zone Nord angesiedelt sind. Der EuroAirport hat Gespräche mit der betroffenen Konzessionärin, der GAC Basel AG, aufgenommen, um eine Übergangsphase zu gestalten und eine angemessene Frist für die Einstellung des Betriebs zu finden. Die Entscheidung wird erhebliche Auswirkungen auf die lokalen Luftsportvereine haben, die den Flughafen seit langem nutzen.

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Syrien: Milliardenschwere Investition ermöglicht Modernisierung der Flugzeugflotte

Die syrische Regierung hat einen wichtigen Schritt in Richtung wirtschaftliche Erholung und internationale Anbindung unternommen. Am 7. August wurde ein Memorandum of Understanding (MoU) mit einem Konsortium unter der Führung des katarischen Investmentfonds UCC Holding unterzeichnet. Dieses Abkommen sieht eine Finanzierung in Höhe von 250 Millionen US-Dollar vor, die für den Erwerb von zehn neuen Airbus A320-Flugzeugen für die staatliche Fluggesellschaft Syrianair vorgesehen ist. Die Ankündigung ist Teil eines weitreichenden Investitionspakets von insgesamt vier Milliarden US-Dollar, das vor allem die Wiederherstellung der kriegsgeschädigten Infrastruktur des internationalen Flughafens Damaskus und seiner Umgebung zum Ziel hat. Nach dem Ende der Sanktionen durch die Vereinigten Staaten und die Europäische Union eröffnet sich der syrischen Luftfahrt eine neue Ära, die nach Jahren des Stillstands von Hoffnung auf Wiederaufbau und Modernisierung geprägt ist. Ein Neubeginn für Syrianair: Die Flotte wird modernisiert Die syrische Staatsfluggesellschaft Syrianair (RB) hat eine lange und schwierige Geschichte hinter sich. Nach Jahren finanzieller und operativer Schwierigkeiten, die durch den Bürgerkrieg und internationale Sanktionen unter der Regierung des ehemaligen Präsidenten Baschar al-Assad verursacht wurden, operierte die Airline mit einer stark dezimierten Flotte. Aktuell verfügt Syrianair lediglich über zwei betriebsfähige A320-200, während sechs weitere Flugzeuge dieses Typs in Langzeitlagerung sind. Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, mietete die Fluggesellschaft zusätzlich eine A320 von der privaten syrischen Airline Fly Cham, ehemals Cham Wings Airlines. Die Überwindung des Bürgerkriegs und der Machtwechsel im Dezember 2024 führten zu einer grundlegenden Wende: Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union hoben ihre Sanktionen gegen Syrianair auf. Dies ermöglichte es der

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El Al wird offizieller Airline-Partner des israelischen Olympiakomitees

Die israelische Fluggesellschaft El Al ist der offizielle Airline-Partner des Olympischen Komitees Israels. In einer feierlichen Zeremonie in der Firmenzentrale wurde die strategische Kooperationsvereinbarung zwischen El Al-CEO Dina Ben Tal Ganancia und der Komiteevorsitzenden Yael Arad unterzeichnet. Die Partnerschaft sieht vor, daß El Al die israelische Delegation zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles sowie zu den Europaspielen 2027 transportiert. Die Airline will den Spitzensportlern die bestmögliche Unterstützung auf ihrer Reise bieten. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Enthüllung eines speziell gebrandeten Boeing 787 Dreamliners. Das Flugzeug wurde mit einem neuen Logo versehen, das die Zusammenarbeit symbolisiert und die Delegation als „fliegender Botschafter des israelischen Sports“ begleiten soll. An der Zeremonie nahmen auch mehrere bekannte israelische Sportler teil, darunter die Judoka Raz Hershko, der Turner Artem Dolgopyat und die Schwimmerin Anastasia Gorbenko. Die Partnerschaft soll nach Angaben der Beteiligten die nationale Identität und den Spitzensport stärken. Die Zusammenarbeit zwischen El Al und dem israelischen Olympiakomitee ist nicht die erste ihrer Art. In der Vergangenheit haben Fluggesellschaften weltweit, wie beispielsweise die Lufthansa für das deutsche Olympiateam, ähnliche Kooperationen geschlossen, um nationale Delegationen zu internationalen Sportevents zu befördern. Solche Partnerschaften umfassen oft nicht nur den Transport, sondern auch spezielle Dienstleistungen an Bord, die auf die Bedürfnisse der Athleten zugeschnitten sind. Die Vereinbarung zielt darauf ab, den Athleten ein Flugerlebnis zu bieten, das ihnen ein Stück Heimat vermittelt und sie bestmöglich auf ihre Wettkämpfe vorbereitet. Das Olympiakomitee lobte die Professionalität und das Verständnis von El Al für die Anforderungen des Sports. Die

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