August 21, 2025

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August 21, 2025

Wizz Air eröffnet neue Basis in Tuzla

Die Fluggesellschaft Wizz Air kehrt mit der Eröffnung einer neuen Basis nach Tuzla in Bosnien und Herzegowina zurück. Mit diesem Schritt wird die Airline vier neue Flugverbindungen nach Deutschland aufnehmen. Die ersten beiden Strecken beginnen im Dezember 2025. Die Verbindung von Köln nach Tuzla startet am 12. Dezember mit drei wöchentlichen Flügen. Am 14. Dezember folgt die Route zwischen Hamburg und Tuzla, die zweimal pro Woche bedient wird. Für den Sommerflugplan 2026 sind weitere Verbindungen vorgesehen. Ab dem 30. März 2026 wird Berlin dreimal pro Woche angeflogen, und ab dem 31. März startet eine weitere, dreimal wöchentliche Strecke nach Frankfurt-Hahn. Die Wiedereröffnung der Basis in Tuzla ist ein strategischer Schritt von Wizz Air, um die Präsenz auf dem Markt des westlichen Balkans zu stärken. Die neuen Flugverbindungen sind für den Flughafen Tuzla von großer Bedeutung und dienen der Anbindung an die Nachfrage aus Deutschland.

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Winter: Maschinenwechsel bei Austrian Airlines nach Mauritius

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines plant einen Flugzeugwechsel auf ihrer Langstreckenverbindung von Wien nach Mauritius. Für einen Zeitraum vom 13. Januar bis zum 9. Februar 2026 soll der Boeing 787-9 Dreamliner zum Einsatz kommen. Die Boeing 787-9 wird die bisherige Boeing 777-200ER auf dieser Route ersetzen. Die Strecke wird weiterhin fünfmal pro Woche bedient. Der Einsatz des neuen Flugzeugtyps ist Teil des umfassenden Flottenmodernisierungsprogramms der Austrian Airlines. Als Mitglied der Lufthansa Group erneuert die Fluggesellschaft schrittweise ihre Langstreckenflotte. Der Einsatz der Boeing 787-9 auf der touristisch wichtigen Strecke nach Mauritius gilt als ein Schritt in diesem Prozeß. Das neuere Flugzeugmodell ist für den Einsatz auf internationalen Routen vorgesehen. Der Wechsel des Flugzeugtyps ist ein Signal für die Erneuerung der Langstreckenflotte von Austrian Airlines. Die Flotte wird kontinuierlich angepaßt, um den Anforderungen des globalen Luftverkehrs gerecht zu werden.

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Arbeitskampf in der Luftfahrt: Streik bei Airbus droht, die globale Produktion zu stören

Die globale Luftfahrtindustrie blickt mit Sorge auf Großbritannien, wo die Gewerkschaft Unite einen weitreichenden Streik von über 3.000 Arbeitern des Flugzeugherstellers Airbus angekündigt hat. Die industrielle Aktion, die insgesamt zehn Tage im September dauern soll, ist die Folge eines Lohnstreits und könnte die Produktion wichtiger Passagier- und Militärflugzeuge massiv beeinträchtigen. Während die Gewerkschaft die Lohnangebote von Airbus als unzureichend kritisiert und die Einnahmen des Unternehmens als unlauter gegenüber den Mitarbeitern betrachtet, steht Airbus vor der Herausforderung, eine Lösung zu finden, die die Lieferpläne nicht gefährdet. Der bevorstehende Streik in den kritischen Werken Broughton und Filton ist ein Spiegelbild der anhaltenden wirtschaftlichen Spannungen und droht, einen Dominoeffekt auf die gesamte globale Lieferkette auszulösen. Lohnstreit und Wirtschaftsklima: Der Hintergrund des Arbeitskampfes Die Arbeitsniederlegung ist der Höhepunkt monatelanger Tarifverhandlungen. Laut der Gewerkschaft Unite lehnten die Mitglieder eine Reihe von Lohnangeboten ab, weil diese nicht die steigenden Lebenshaltungskosten und die anhaltende Inflation im Vereinigten Königreich widerspiegeln. In einem internen Votum stimmten 90 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder für den Streik. Die Generalsekretärin von Unite, Sharon Graham, warf Airbus öffentlich vor, Milliarden an Gewinnen zu erwirtschaften, während die Arbeiter eine faire Bezahlung vermißten. Der Streik sei kein „Gefallen, sondern eine Frage der Gerechtigkeit“. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung, die sowohl der Inflation gerecht wird als auch den Wert der hochspezialisierten Fähigkeiten der Mitarbeiter angemessen honoriert. Das britische Wirtschaftsklima ist von einem anhaltenden Druck auf die Verbraucherpreise geprägt. In einem solchen Umfeld sind Lohnforderungen, die die Kaufkraft der Arbeiter sichern sollen, ein häufiges Phänomen. Die kritische Rolle

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Jet2 nimmt neuen Hangar am Flughafen Manchester in Betrieb

Die britische Fluggesellschaft Jet2 hat am Flughafen Manchester einen neuen, über 6.300 Quadratmeter großen Hangar in Betrieb genommen. Der Neubau, dessen Errichtung rund ein Jahr dauerte, soll die Wartungskapazitäten der Airline deutlich erhöhen. Der neue Hangar ersetzt eine ältere Anlage und ermöglicht die gleichzeitige Wartung von bis zu drei Flugzeugen. Zusammen mit dem bereits bestehenden Hangar kann das Unternehmen nun insgesamt sechs Jets parallel instand setzen. Die neue Anlage umfaßt auch Werkstätten und Klassenräume für die Ausbildung von Personal in technischen Berufen. Der Bau gilt als eine strategische Investition in die Infrastruktur der Fluggesellschaft. Durch die erweiterte Kapazität kann Jet2 die Wartung ihrer Flotte verstärkt intern durchführen und somit die Abhängigkeit von externen Dienstleistern verringern. Die Airline konsolidiert mit der neuen Anlage ihre Position am Flughafen Manchester, der zu einem ihrer Hauptstützpunkte in Großbritannien zählt. Die Investition dient als Grundlage für die künftige Entwicklung der Flotte und des Streckennetzes.

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Über eine Stunde Verspätung: Die Entscheidung eines Piloten, ein Flugzeug nicht zu fliegen

Eine Verzögerung von etwas über einer Stunde auf dem Flug DL466 von Delta Air Lines sorgte am Samstag, dem 16. August 2025, für Aufsehen. Der Grund war weder ein technischer Defekt noch widriges Wetter, sondern eine Entscheidung des Piloten: Er weigerte sich, das Flugzeug zu fliegen, da er auf Grundlage seines „Bauchgefühls“ potenzielle Sicherheitsprobleme befürchtete. Obwohl die Maschine zuvor von der Wartung als flugtauglich erklärt worden war, bestand der Kapitän auf einem Flugzeugwechsel. Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf ein zentrales Prinzip der modernen Luftfahrt: die unantastbare Autorität des Piloten, der als letzte Instanz über die Sicherheit eines Fluges entscheidet. Das Ereignis, das die Passagiere zunächst in der Luftfahrtindustrie für eine ungewöhnliche Aktion halten könnten, ist in Wahrheit ein lehrreiches Beispiel für die kompromißlose Priorität der Sicherheit in der zivilen Luftfahrt. Bauchgefühl gegen Technik: Der Vorfall auf Flug DL466 Der Kapitän des Fluges DL466, der namentlich nur als Shane bekannt ist, hatte die betroffene Boeing 757 bereits auf einem vorhergehenden Flug gesteuert. Nach der Landung in Atlanta von Miami hatte er Mängel an den Höhenruderflächen gemeldet. Die Wartungscrew von Delta Air Lines nahm sich der Sache an und inspizierte das Flugzeug über neun Stunden lang. Nach ihrer umfangreichen Untersuchung fanden die Mechaniker jedoch keine mechanische Ursache für die von den Piloten beschriebenen Probleme und gaben die Maschine wieder für den Flugbetrieb frei. Doch der Kapitän konnte seine Bedenken nicht zerstreuen. Er erklärte den Passagieren vor Ort, er vertraue der Wartung, könne aber das potentielle Risiko nicht ignorieren. Er sagte, er

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Strategiewechsel im Anflug: Wie der Flughafen Klagenfurt sein Geschäftsmodell neu erfindet

Der Flughafen Klagenfurt befindet sich in einer Phase tiefgreifender Umgestaltung. Angesichts der Notwendigkeit, neue Einnahmequellen zu erschließen und die wirtschaftliche Grundlage abzusichern, hat die Flughafen-Betriebsgesellschaft eine strategische Neuausrichtung eingeleitet. Anstatt sich allein auf das traditionelle Fluggeschäft zu verlassen, wird das Flughafengelände zunehmend zu einem multifunktionalen Standort entwickelt. Die jüngsten Pläne sehen die Ausschreibung nicht-betriebsnotwendiger Flächen vor, auf denen künftig ein Hotel, ein Supermarkt und ein neuer Hangar für Privatflugzeuge entstehen sollen. Diese Vorhaben reflektiren eine branchenweite Tendenz: Kleinere und mittlere Flughäfen suchen vermehrt nach Wegen, sich über das Kerngeschäft hinaus als eigenständige Wirtschaftszentren zu etabliren und ihre Rolle für die jeweilige Region zu stärken. Das Ziel ist es, die finanzielle Abhängigkeit von den volatilen Flugbewegungen zu verringern und ein stabiles, diversifiziertes Portfolio an Dienstleistungen zu schaffen, welches auch in Zeiten rückläufiger Passagierzahlen für Kontinuität sorgt. Ein neuer Blick auf die Einnahmen: Zwischen Hangar und Handelsplatz Die Entscheidung, bislang ungenutzte oder nicht-betriebsnotwendige Flächen des Flughafengeländes zu verpachten, ist ein klarer Ausdruck der neuen Strategie. Anstelle eines Verkaufs vergibt die Flughafenleitung Baurechte für gezielte Projekte. Im Zentrum dieser Initiative steht der Plan für einen Supermarkt und ein Flughafenhotel. Laut Aussagen von Martin Payer, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Flughafen-Betriebsgesellschaft, soll der geplante Supermarkt keinesfalls als Konkurrenz zur Innenstadt verstanden werden, sondern als ein „Nahversorger“ für Fluggäste und die rund um das Areal beschäftigten Mitarbeiter. Ein solches Konzept findet sich auch an anderen kleineren Flughäfen, etwa in Deutschland, wo ähnliche Dienstleistungen eine hohe Akzeptanz genießen. Sie tragen nicht nur zur Bequemlichkeit der Reisenden bei, sondern

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Vueling setzt größeren Airbus auf Deutschland-Strecken ein

Die spanische Fluggesellschaft Vueling plant, während der Wintersaison 2025/26 auf ausgewählten Flügen nach Deutschland größere Flugzeuge einzusetzen. Laut aktuellen Flugplanaktualisierungen soll der Airbus A321neo auf mehreren Routen von Barcelona aus zum Einsatz kommen. Die Flüge mit dem größeren Flugzeugtyp sind für den Zeitraum vom 1. Dezember 2025 bis zum 9. Januar 2026 vorgesehen. Betroffen sind die Flughäfen in Berlin, Düsseldorf, Hannover, München und Nürnberg. Der Airbus A321neo ist eine längere Version des bekannten Airbus A320 und verfügt über eine deutlich höhere Sitzplatzkapazität. Der Einsatz des größeren Flugzeugs ist eine Reaktion auf die erwartete höhere Nachfrage im Winter, die traditionell während der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage auftritt. Mit dieser Maßnahme will die Fluggesellschaft die Kapazität auf den stark frequentierten Strecken erhöhen. Die Entscheidung von Vueling zeigt die Bedeutung des deutschen Marktes für die Fluggesellschaft und ihre Strategie, auf saisonale Nachfragespitzen mit Kapazitätserhöhungen zu reagieren. Die Flugplanung wird in der Luftfahrtindustrie regelmäßig angepaßt, um die Auslastung der Flugzeuge zu optimieren.

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Nach dem Streik: Air Canada fährt den Flugbetrieb hoch

Nach Tagen des Stillstands in der Luftfahrt hat die kanadische Fluggesellschaft Air Canada eine vorläufige Einigung mit der kanadischen Union of Public Employees (CUPE) erzielt, die den Streik ihrer 10.000 Flugbegleiter beendet. Die Einigung, die unter der Aufsicht eines Schlichters zustande kam, erlaubt es der Fluggesellschaft, den Betrieb wieder aufzunehmen. Obwohl die Nachricht bei den von dem Arbeitskampf betroffenen Passagieren für Erleichterung sorgt, warnt das Unternehmen vor einer schnellen Rückkehr zur Normalität. Die Wiederherstellung eines normalen Flugplans nach einer derart weitreichenden Störung ist eine komplexe logistische Herausforderung, die Tage, wenn nicht gar Wochen in Anspruch nehmen wird. Der beendete Streik ist ein entscheidender Wendepunkt, er markiert jedoch lediglich das Ende des Arbeitskonflikts und den Beginn eines schwierigen Wiederherstellungsprozesses. Konflikt am Boden, Chaos in der Luft: Die Chronologie des Streiks Der Arbeitskampf bei Air Canada hatte sich in den Tagen vor seinem Ausbruch bereits angekündigt. Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen zwischen dem Unternehmen und der CUPE, die die Interessen der Flugbegleiter vertritt, gab die Gewerkschaft eine 72-stündige Streikankündigung heraus. Der offizielle Ausstand begann am Samstag, dem 16. August, doch in Erwartung der Störung hatte die Fluggesellschaft bereits am Donnerstag zuvor begonnen, Flüge zu streichen. Die Auswirkungen auf das Flugnetz waren verheerend. Aus den Daten von FlightAware geht hervor, daß Air Canada und ihre Freizeitarmschiene Air Canada Rouge zwischen dem 16. und 18. August täglich mehr als 730 Flüge annullieren mußten. Tausende von Passagieren blieben gestrandet, und der Flugverkehr in ganz Kanada war massiv gestört. Der Konflikt eskalierte, als die Gewerkschaft die

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Gesundheitstourismus setzt auf Langlebigkeit

Ein neuer Bericht der Prodinger Tourismusberatung beschreibt einen Wandel im Reiseverhalten: Weg von traditionellen Wellnessangeboten hin zu Konzepten, die gezielt die Gesundheit und Lebensqualität im Alter fördern. Der Fokus auf Longevity, also Langlebigkeit, wird als bedeutender Trend im Tourismussektor gesehen. Nach Erkenntnissen des Berichts suchen Reisende vermehrt nach medizinisch fundierten Angeboten, die aktiv zur körperlichen und mentalen Gesundheit beitragen. Dazu gehören personalisierte Ernährungskonzepte und Präventionsprogramme. Die alpine Hotellerie wird als besonders geeignet angesehen, um ihre Kompetenzen in diesem Bereich auszubauen. Die Prodinger-Autoren sehen in diesem Wandel die Chance zur Erschließung neuer Marktsegmente, zunächst vorwiegend im Premiumbereich, aber auch bei jüngeren Zielgruppen. Die Branche wird dazu angehalten, sich auf die steigende Nachfrage nach einem proaktiven Lebensstil vorzubereiten. Ziel des Trendberichts ist es, Hotels, Reiseveranstalter und Investoren dabei zu unterstützen, die Entwicklung im Gesundheitstourismus zu verstehen und daraus neue Angebote zu entwickeln.

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Vier Stunden Verspätung wegen einem Joint: Ein Vorfall an Bord und die harten Konsequenzen für Piloten

Ein scheinbar harmloser Akt eines Reisenden führte am 5. August auf dem Flug UA1679 von United Airlines zu einer massiven Verzögerung. Ein Passagier, der in einer Toilette des Flugzeugs Marihuana konsumierte, verursachte eine vierstündige Verspätung, die zur Auswechslung der gesamten Besatzung und zur Ausquartierung aller Passagiere führte. Was auf den ersten Blick wie eine Überreaktion der Airline erscheinen mag, wirft in Wahrheit ein Schlaglicht auf die strikten Sicherheitsvorschriften in der Luftfahrt und die schwerwiegenden rechtlichen Konsequenzen, denen Piloten und Flugbegleiter ausgesetzt sind. Der Vorfall unterstreicht, daß die Autorität des Kapitäns und die Nulltoleranz-Politik der US-Luftfahrtbehörde FAA gegenüber berauschenden Substanzen keine Kompromisse dulden. Die Konsequenzen dieses unverantwortlichen Verhaltens erstreckten sich weit über den Verursacher hinaus und trafen Hunderte von Reisenden. Ein vermeintlich harmloser Akt: Das Missverständnis von staatlichem und föderalem Recht Die Reise von Flug UA1679 begann am San Francisco International Airport (SFO), einem Bundesstaat, in dem der Freizeitkonsum von Marihuana legal ist. Doch was an Land erlaubt sein mag, ändert sich fundamental, sobald man eine Bundes- oder Staatengrenze überschreitet – und gewiß auch, sobald man eine Fluggesellschaft betritt. Flughäfen, Flugzeuge und der gesamte Luftraum unterliegen dem föderalen Recht der Vereinigten Staaten, das den Konsum und Besitz von Marihuana nach wie vor als Straftat betrachtet. Während die Transportsicherheitsbehörde (TSA) nicht aktiv nach geringfügigen Mengen der Substanz in Passagier-Gepäckstücken sucht, wird jeder erkannte Verstoß geahndet. Im vorliegenden Fall ging der Passagier sogar noch einen Schritt weiter, indem er die Substanz an Bord eines kommerziellen Flugzeugs konsumierte und dabei nicht nur ein uraltes

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