August 27, 2025

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August 27, 2025

Griechische Fluggesellschaften warnen vor Streik der Fluglotsen

Die beiden griechischen Fluggesellschaften Aegean Airlines und Olympic Air haben ihre Passagiere über mögliche Störungen im Flugverkehr am Donnerstag, dem 28. August 2025, informiert. Grund ist eine geplante vierstündige Arbeitsniederlegung der griechischen Fluglotsen. Der Ausstand ist für die Zeit von 9:30 bis 13:30 Uhr angesetzt und ist Teil eines größeren 24-Stunden-Streiks der Gewerkschaft Adedy, welche die Anliegen des öffentlichen Dienstes vertritt. Eine gerichtliche Entscheidung über die Rechtmäßigkeit des Streiks steht jedoch noch aus. Aegean Airlines und Olympic Air bieten Reisenden die Möglichkeit, ihre Flüge bis zum 30. September ohne zusätzliche Gebühren oder Tarifdifferenz umzubuchen. Diese Maßnahme soll Passagiere entlasten, da am Donnerstag in Griechenland mit erheblichen Verspätungen und Flugausfällen zu rechnen ist. Fluglotsenstreiks können den gesamten Luftraum eines Landes lahmlegen und haben weitreichende Folgen für den Tourismus, der eine Schlüsselrolle in der griechischen Wirtschaft spielt. Die geplante Arbeitsniederlegung fällt zudem in die Hauptreisezeit.

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Lufthansa Cargo navigiert durch Handelswirren und erweitert ihr globales Netz

Die internationale Luftfrachtbranche sieht sich im Jahr 2025 mit einer komplexen Gemengelage aus sich wandelnden Handelsbeziehungen, neuen Zollbestimmungen und veränderten Warenströmen konfrontiert. Vor diesem Hintergrund hat die Lufthansa-Frachttochter Lufthansa Cargo ihren Winterflugplan 2025/2026 vorgelegt, der eine Anpassung an diese globalen Herausforderungen darstellt. Im Fokus steht dabei die Etablierung eines „stabilen“ Angebotes, insbesondere auf den für die deutsche Exportwirtschaft so wichtigen transatlantischen Routen nach Nordamerika. Die jüngst zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union vereinbarten Handelsabkommen, welche einen pauschalen Einfuhrzoll von 15 Prozent für EU-Waren vorsehen, haben zu Beginn des Jahres 2025 zu erheblichen Schwankungen geführt. Während Lufthansa Cargo diese Turbulenzen in der Vergangenheit als „Achterbahnfahrt“ beschrieb, bietet die neue Handelslandschaft nun verläßlichere Orientierungspunkte für die strategische Planung. Das Unternehmen setzt im bevorstehenden Winter auf Kontinuität und eine breite Vernetzung, um seinen Kunden auch unter den veränderten Rahmenbedingungen verlässliche Transportlösungen zu gewährleisten. Die Fluggesellschaft reagiert auf die neuen Gegebenheiten, indem sie ihre Kapazitäten optimiert und das Netzwerk gezielt ausbaut, um die Resilienz gegenüber plötzlichen Marktschwankungen zu erhöhen und die Warenströme zu sichern. Stabilisierung des Nordamerika-Verkehrs Das Nordamerika-Geschäft, das zu Jahresbeginn aufgrund der neuen US-Zollpolitik von Nachfragespitzen und plötzlichen Einbrüchen geprägt war, soll im Winterflugplan eine feste Größe werden. Lufthansa Cargo plant, das Frachterangebot auf diesem Sektor zu stabilisieren. Mit bis zu 87 wöchentlichen Rotationen zu insgesamt 36 Destinationen, darunter elf Ziele in Nordamerika, sichert das Unternehmen schnelle Verbindungen für seine Kunden. Diese Strategie reflektiert die anhaltende Bedeutung des transatlantischen Handels für die europäische Wirtschaft. Die neuen Handelsabkommen zwischen den Vereinigten

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El Al veröffentlicht Winterflugplan mit neuen Verbindungen

Die israelische Fluggesellschaft EL AL hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/26 bekanntgegeben. Dieser sieht neue Verbindungen von Salzburg nach Tel Aviv sowie die Wiederaufnahme der Inlandsstrecke von Tel Aviv nach Eilat vor. Die saisonale Anbindung von Salzburg startet am 11. Dezember 2025 und wird zweimal wöchentlich von der EL AL-Tochter Sundor durchgeführt. Zudem kehrt die innerisraelische Strecke zwischen Tel Aviv und der Stadt Eilat nach mehr als zehn Jahren Pause in das Programm der Airline zurück. Die Route nach Eilat ergänzt das bestehende Portfolio der Fluggesellschaft um eine wichtige Inlandsverbindung. Für den deutschsprachigen Raum sind weiterhin zahlreiche Verbindungen geplant. Die Fluggesellschaft bietet in der Wintersaison vier wöchentliche Flüge von Frankfurt und Wien sowie je fünf wöchentliche Flüge von München und Zürich nach Tel Aviv an. Von Berlin aus wird Tel Aviv ebenfalls fünfmal pro Woche angeflogen. Der neue Flugplan signalisiert das Bestreben von EL AL, die Anbindung Israels an den europäischen Markt zu festigen und das Inlandsgeschäft zu stärken. Die neuen Strecken nach Salzburg und Eilat sollen dabei den Tourismus in beide Richtungen fördern.

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Boeing und streikende Arbeiter suchen nach einer Lösung

Nach dreiwöchiger Arbeitsniederlegung kehren Vertreter des Luftfahrtriesen Boeing und der Internationalen Vereinigung der Maschinisten und Luft- und Raumfahrtarbeiter (IAM), Distrikt 837, wieder an den Verhandlungstisch zurück. Seit dem 4. August 2025 ruht die Arbeit für mehr als 3.200 Beschäftigte im Verteidigungsbereich des Unternehmens. Die Wiederaufnahme der Gespräche am 25. August 2025 ist ein entscheidender Schritt, um den festgefahrenen Konflikt zu lösen und die Produktion wichtiger militärischer Flugzeuge und Systeme wieder aufzunehmen. Der Streik hat nicht nur die Mitarbeiter und das Unternehmen in eine Zwangslage gebracht, sondern wirft auch Fragen hinsichtlich der nationalen Rüstungsproduktion und der Lieferketten auf, da die Arbeiter in Missouri und Illinois an der Herstellung von Jets wie dem F-15 und dem F/A-18 beteiligt sind. Die Parteien beteuern, eine einvernehmliche Lösung finden zu wollen, doch die Positionen blieben in den letzten Wochen scheinbar unversöhnlich. Streitpunkte und Forderungen der Belegschaft Die Gewerkschaft IAM, die die Interessen der streikenden Arbeiter vertritt, hat sich in den vergangenen Wochen vehement für eine stärkere Anerkennung der Leistung ihrer Mitglieder eingesetzt. Brian Bryant, der Präsident der Internationalen Vereinigung der Maschinisten und Luft- und Raumfahrtarbeiter, hob in öffentlichen Äußerungen die Bedeutung der Arbeit hervor, die die Mitarbeiter von Boeing Defense in St. Louis leisten. Er betonte, daß deren Tätigkeit einen direkten Bezug zur nationalen Sicherheit habe und sie zudem eine tragende Säule der amerikanischen Volkswirtschaft darstellten. Die Forderung nach Respekt und angemessener Entlohnung ist der Kern des Konflikts. Die Arbeiter fühlen sich nach eigenen Angaben in ihren Ansprüchen nicht ausreichend gewürdigt, trotz der kritischen Rolle,

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Spirit Airlines gerät nach Sanierungsverfahren erneut in finanzielle Schieflage

Die amerikanische Fluggesellschaft Spirit Airlines hat nach dem Scheitern eines kürzlich abgeschlossenen Insolvenzverfahrens Beraterfirmen beauftragt, um strategische und finanzielle Optionen zu prüfen. Das Unternehmen kämpft weiterhin mit hohen Verlusten und einer drohenden Liquiditätskrise. Berichten zufolge verlor die Fluggesellschaft zwischen Mitte März und Juni dieses Jahres 256 Millionen US-Dollar, entgegen früherer Gewinnprognosen. Um einen drohenden Liquiditätsengpaß abzuwenden, sicherte sich Spirit kürzlich einen Kredit über 275 Millionen US-Dollar. Zusätzlich wurden Vereinbarungen mit einem Kreditkartenabwickler revidiert und zusätzliche Sicherheiten gewährt. Als Reaktion auf die schwierige Lage wurden 270 Piloten beurlaubt und 140 Flugkapitäne herabgestuft. Das Unternehmen prüfe zudem den Verkauf von Vermögenswerten wie Flugzeugen, Immobilien und Gates, um zusätzliche Einnahmen zu generieren. Die erneuten Schwierigkeiten von Spirit Airlines spiegeln die angespannte Situation im amerikanischen Luftfahrtmarkt wider, der unter einem Überangebot und einer schwachen Nachfrage im Freizeitverkehr leidet. Prognosen deuten darauf hin, daß die Fluggesellschaft ohne weitere Umstrukturierung die vereinbarten Liquiditätsziele verfehlen könnte.

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Flugverkehrsaufkommen in Zürich erreicht Rekordwerte

Die Flughafen Zürich AG hat im ersten Halbjahr 2025 mit einem Rekordergebnis von 161.3 Millionen Schweizer Franken das beste Halbjahresresultat ihrer Unternehmensgeschichte erzielt. Dieses Resultat ist das direkte Spiegelbild einer anhaltend hohen Nachfrage nach Flugreisen, die sich in einem Passagieraufkommen von nahezu 15 Millionen Reisenden manifestiert. Die Steigerung der Fluggastzahlen um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr unterstreicht die starke Position des Flughafens Zürich als zentraler Knotenpunkt im internationalen Luftverkehr. Zugleich investiert die Flughafen Zürich AG massiv in die Modernisierung und den Ausbau ihrer Infrastruktur, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf dem Kerngeschäft, sondern auch auf der Weiterentwicklung der ausländischen Beteiligungen. Der finanzielle Höhenflug des Zürcher Flughafens Das überaus positive Finanzergebnis der Flughafen Zürich AG ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Die gesamten Erträge stiegen im ersten Halbjahr 2025 um zwei Prozent auf 640.7 Millionen Schweizer Franken. Dabei waren es insbesondere die Erträge aus dem Aviation-Geschäft, also jene, die direkt mit dem Flugbetrieb in Zusammenhang stehen, die mit einem Plus von vier Prozent auf 327.3 Millionen Franken maßgeblich zum Wachstum beitrugen. Dieser Anstieg spiegelt die höhere Zahl an Flugbewegungen und die gestiegene Passagierfrequenz wider. Parallel dazu konnten die Betriebskosten um ein Prozent auf 281.8 Millionen Franken gesenkt werden, was vor allem auf die gesunkenen Strombeschaffungskosten zurückgeführt wird. Ein weiterer entscheidender Indikator für die wirtschaftliche Stärke des Unternehmens ist das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA), welches um drei Prozent auf 358.8 Millionen Franken zulegen konnte. Dieses positive Betriebsergebnis bildet die Basis für

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Korean Air bestellt 103 neue Boeing-Flugzeuge

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air plant, ihre Flotte mit einem Großeinkauf zu modernisieren. Das Unternehmen hat die Bestellung von 103 neuen Flugzeugen des Herstellers Boeing angekündigt. Die Vereinbarung umfaßt sowohl Passagiermaschinen als auch Frachtflugzeuge. Der Auftrag umfaßt acht B777-8F Frachter, eine erstmalige Bestellung für diesen Typ. Außerdem werden weitere 20 B777-9 und 25 B787-10 bestellt, welche bestehende Aufträge ergänzen. Für den Kurzstreckenverkehr sind 50 zusätzliche B737-10 geplant. Die massive Bestellung ist Teil einer strategischen Flottenerneuerung und steht im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme der Konkurrentin Asiana Airlines. Der Auftrag soll die Position des zusammengelegten Unternehmens im Passagier- und Frachtgeschäft stärken. Mit dem Auftrag erhöht sich die Zahl der noch ausstehenden Bestellungen von Korean Air bei Boeing auf 175 Maschinen. Die neuen Flugzeuge sollen bis Ende 2030 ausgeliefert werden und machen diesen Auftrag zur größten Einzelbestellung, die Boeing jemals von einer asiatischen Fluggesellschaft erhalten hat. Die Ankündigung, die im Rahmen eines politischen Besuchs in den Vereinigten Staaten stattfand, unterstreicht die enge wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern.

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