September 2, 2025

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September 2, 2025

Copa Airlines erwägt Verzicht auf Boeing 737-10

Die panamaische Fluggesellschaft Copa Airlines erwägt, die Optionen für zukünftige Flugzeuge vom Typ Boeing 737-10 nicht in feste Bestellungen umzuwandeln. Dies teilte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Pedro Heilbron, mit. Heilbron sagte, daß man möglicherweise bei der aktuellen Flottenzusammensetzung aus den Modellen B737-8 und B737-9 bleiben werde. Als Grund nannte er die Reduzierung der Komplexität durch eine begrenzte Anzahl an unterschiedlichen Konfigurationen. Copa Airlines hält derzeit Optionen für 15 Boeing 737-10. Die Fluggesellschaft plant derzeit auch keine spezifischen Bestellungen für das kleinere Modell Boeing 737-7. Das Flugzeug könnte jedoch langfristig als Ersatz für die älteren B737-700 dienen. Die aktuelle Flotte besteht aus 107 Maschinen.

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American Airlines plant Einsatz des Airbus A321XLR auf Transatlantik-Strecken

Die Fluggesellschaft American Airlines plant, ihre neuen Flugzeuge vom Typ Airbus A321XLR zuerst auf inländischen Routen einzusetzen. Die Premiere sei für Ende des Jahres vorgesehen, wobei die ersten Flüge von New York nach Los Angeles und San Francisco führen sollen. Danach ist der Einsatz der Langstrecken-Jets auf Transatlantik-Flügen nach Europa geplant. Berichten zufolge soll der Hauptfokus der Maschinen auf diesen Verbindungen liegen. Die Auslieferung der insgesamt 50 bestellten Flugzeuge hat sich zuletzt verzögert. Die Fluggesellschaft plant, 40 Piloten am Standort New York-JFK für den Startbetrieb zu stationieren. Ihre Anzahl solle im Laufe des Jahres 2026 wachsen. Als zukünftige Basen für den A321XLR seien neben New York auch Drehkreuze wie Philadelphia, Charlotte, Chicago und Miami im Gespräch.

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Condor-Flugzeuge nach Zwischenfällen wieder im Betrieb

Zwei Flugzeuge der Fluggesellschaft Condor haben am 29. August 2025 den regulären Betrieb wieder aufgenommen, nachdem sie in den Vormonaten Zwischenfälle erlebt hatten. Die Maschinen wurden zuvor instandgesetzt. Ein Airbus A321, der im August einen Vogelschlag in Pristina erlitten hatte, kehrte mit einem Flug von Düsseldorf nach Beirut zurück. Ebenfalls startete eine Boeing 757 wieder, die nach einem Luftnotfall in Brindisi außer Betrieb genommen worden war. Die Fluggesellschaft bestätigte, daß der Triebwerksschaden an der Boeing nicht durch einen Vogelschlag verursacht wurde. Es sei ein Kompressor-Schaden ohne äußere Einwirkung aufgetreten. Die 757 nahm ihren Dienst mit einem Flug von Düsseldorf nach Teneriffa wieder auf.

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Rechtsstreit um San Antonios Flughafen: Gericht weist Klage von Southwest Airlines gegen Neubau-Terminal ab

Ein Rechtsstreit zwischen der amerikanischen Fluggesellschaft Southwest Airlines und dem Internationalen Flughafen San Antonio (SAT) hat eine Wendung genommen, die für den Luftfahrtriesen eine Niederlage bedeutet. Ein Bundesrichter hat die Klage von Southwest Airlines gegen die Stadt San Antonio abgewiesen und den Fall mit dem Zusatz „mit Vorurteil“ (with prejudice) geschlossen, um zukünftige Berufungsversuche auf derselben Grundlage zu erschweren. Im Zentrum des juristischen Disputs steht der geplante, 1,7 Milliarden Dollar teure Neubau des Terminal C, für den die Flughafenverwaltung keine Tore für Southwest vorgesehen hat. Der Konflikt wirft ein Schlaglicht auf die wachsende Diskrepanz zwischen den Geschäftsmodellen von Low-Cost-Carriern und den ambitionierten Modernisierungsstrategien vieler amerikanischer Flughäfen. Der Kern des Konflikts: Ein Low-Cost-Carrier in einem Premium-Flughafen Der Internationale Flughafen San Antonio befindet sich in einer Phase rasanten Wachstums. Mit über 11 Millionen Passagieren im Jahr 2024 hat er seine Rekordzahlen aus der Zeit vor der Pandemie übertroffen. Die Stadt San Antonio und die Flughafenleitung sehen sich gezwungen, die Infrastruktur dringend zu erneuern, um das Wachstum zu bewältigen. Das Projekt „Elevate SAT“, welches den Bau eines neuen, hochmodernen Terminal C vorsieht, ist die Antwort darauf. Das Projekt soll bis Mitte 2028 fertiggestellt sein und mit bis zu 17 neuen Gates die Kapazität für die kommenden Jahrzehnte sichern. Das geplante Terminal C ist ein Prestigeprojekt. Mit über 850.000 Quadratfuss neuer Terminalfläche, großzügigen Passagierlounges und neuen Einkaufs- und Gastronomiebereichen zielt der Flughafen darauf ab, ein gehobenes Reiseerlebnis zu bieten. Die Vergabe der Gates für das neue Terminal soll nach Kriterien wie Passagierdemographie, Verkehrsaufkommen und

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Türkei verhängt Flugbeschränkungen gegen Israel

Die Türkei hat neue Beschränkungen für den Luftverkehr nach Israel verhängt. Wie Außenminister Hakan Fidan vor dem Parlament mitteilte, dürfen Flugzeuge, die israelische Flughäfen ansteuern oder Waffen und Munition transportieren, den türkischen Luftraum nicht mehr nutzen. Die Maßnahme betrifft insbesondere Transportflugzeuge. Der Minister nannte während seiner Ansprache vor dem Parlament keine weiteren Details zu den Restriktionen. Die Flugbeschränkungen werden als Teil von umfassenden Sanktionen gegen Israel betrachtet. Die Türkei hatte zuvor bereits den gesamten Handel mit Israel eingestellt und die türkischen Häfen für israelische Schiffe gesperrt. Auch türkische Schiffe dürfen keine israelischen Häfen mehr anlaufen. Die neuen Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit der aktuellen Lage im Gaza-Konflikt.

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Aeroflot steigert Nettogewinn deutlich

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot hat ihren Nettogewinn im ersten Halbjahr des laufenden Jahres deutlich gesteigert. Das Unternehmen erzielte einen Gewinn von 74,3 Milliarden Rubel, was einer Steigerung von 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Umsatz der Fluggesellschaft wuchs im selben Zeitraum um zehn Prozent auf 414,8 Milliarden Rubel. Der erzielte Nettogewinn beläuft sich umgerechnet auf rund 790 Millionen Euro. Die positive finanzielle Entwicklung könnte auf eine gestärkte Nachfrage auf dem inländischen Markt zurückzuführen sein. Aeroflot konzentriert sich verstärkt auf nationale Flugverbindungen, was die Anpassung an aktuelle Marktbedingungen unterstreicht. Aeroflot ist die größte russische Fluggesellschaft und spielt eine zentrale Rolle im Landesflugverkehr.

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Boeing 777X: FAA-Freigabe für nächste Testphase als Hoffnungsschimmer nach Jahren der Verzögerung

Die amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat Berichten zufolge die Freigabe für die nächste Phase der Flugerprobung der Boeing 777X erteilt. Dies ist ein entscheidender Fortschritt für das Großraumflugzeug, dessen Zulassungsverfahren seit langem von technischen Problemen und Terminverschiebungen geprägt ist. Mit der Genehmigung zur Durchführung der Phase 2D-Tests kann der Flugzeugbauer nun wichtige Lärmmessungen durchführen. Die Entscheidung der FAA sendet ein positives Signal an die wartenden Fluggesellschaften und die gesamte Branche. Sie beweist, daß das Programm trotz aller Rückschläge vorankommt und die Ziellinie der Zertifizierung in Sichtweite rückt. Der langwierige Weg zur Zulassung: Zwischen technischen Hürden und Fristenchaos Der Weg des Boeing 777X-Programms ist eine Chronik technischer und logistischer Herausforderungen. Ursprünglich sollten die ersten Maschinen bereits im Jahr 2020 ausgeliefert werden, doch eine Reihe von Problemen hat den Zeitplan um Jahre zurückgeworfen. Einer der ersten grossen Rückschläge ereignete sich bereits im Jahr 2020, als ein unbefohlener Nickvorfall (uncommanded pitch event) die Testflotte lahmlegte. Bei diesem Vorfall hob sich die Flugzeugnase unerwartet ohne Pilotenbefehl, was das gesamte Flugsteuerungssystem in Frage stellte und eine umfassende Überprüfung der Software und der technischen Architektur nach sich zog. Diese Anomalie erforderte jahrelange Entwicklungsarbeit und eine komplette Neugestaltung des betroffenen Systems. Ein weiterer schwerer Schlag traf das Programm im August 2024, als bei Flugtests Risse in den Schubstreben (thrust links) der Triebwerksaufhängung entdeckt wurden. Diese kritischen Komponenten, die die massiven Lasten der Triebwerke auf die Tragflächenstruktur übertragen, wiesen Ermüdungserscheinungen auf. Die gesamte Testflotte wurde daraufhin vorübergehend stillgelegt. Nach einer vier Monate langen Pause und intensiver

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Flughafen Brünn plant neue Linienflüge

Vertreter der Stadt Brünn, des südmährischen Kreises und des Flughafens prüfen derzeit Angebote von Fluggesellschaften für die Aufnahme von neuen Linienflügen. Als bevorzugte Destination gelte Amsterdam, das sowohl als Umsteigeknoten als auch als Reiseziel attraktiv sei. Die Stadt und die Region haben angekündigt, den Betrieb der neuen Verbindungen finanziell unterstützen zu wollen. Berichten zufolge sind Gespräche mit mehreren Airlines im Gange, und erste Ergebnisse werden im September erwartet. Gegenwärtig gibt es ab Brünn ganzjährig nur eine Linienverbindung nach London. Saisonale Flüge werden nach Rom, Bergamo und Málaga angeboten. In der Vergangenheit bestanden auch Flüge nach München und Berlin. Die Einführung der neuen Routen, von denen zwei weitere geheim gehalten werden, soll die internationale Anbindung der zweitgrößten Stadt Tschechiens verbessern.

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Sammelklage gegen Air Transat wegen erhöhter Flugpreise

Die Fluggesellschaft Air Transat sieht sich einer Sammelklage wegen angeblich überhöhter Flugpreise während eines Streiks bei Air Canada im August gegenüber. Die Klage wurde von Anwaltskanzleien beim Obersten Gerichtshof von Quebec eingereicht. Die Kläger werfen Air Transat vor, die Notlage gestrandeter Passagiere ausgenutzt zu haben. Berichten zufolge wurden die Preise minutenweise erhöht, wobei für einige Economyflüge das Fünffache der normalen Preise verlangt worden sein soll. Ein Passagier zahlte demnach rund 3300 Euro für einen einfachen Flug von Barcelona nach Montreal. Die Klage stützt sich auf Verbraucherschutzgesetze und das Zivilgesetzbuch von Quebec und zielt auf eine Entschädigung für die betroffenen Passagiere ab. Gefordert werden unter anderem Preisreduzierungen, Strafschadenersatz und die Rückerstattung von Gepäckgebühren. Die Klage richtet sich an alle Passagiere, die seit dem 14. August Flüge mit Air Transat zu erhöhten Preisen buchten. Ein Gerichtstermin für die Zulassung der Sammelklage steht noch aus. Air Transat äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen.

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Britische Luftfahrt im Aufschwung: Rekordwerte bei Passagierzahlen und Frachtgeschäft

Der britische Luftverkehrssektor hat seine Erholung nach der globalen Pandemie eindrucksvoll fortgesetzt und im zweiten Quartal 2025 neue Höchstwerte erreicht. Laut jüngsten Zahlen der Zivilen Luftfahrtbehörde (Civil Aviation Authority, CAA) reisten von April bis Juni 2025 insgesamt 81 Millionen Passagiere durch die Flughäfen des Vereinigten Königreichs – der höchste jemals verzeichnete Quartalswert. Diese historische Zahl unterstreicht nicht nur die beispiellose Rückkehr der Reisenden, sondern auch die operative Stärke der Branche, die trotz des massiv gestiegenen Verkehrsaufkommens auch ihre Pünktlichkeit verbessern konnte. Die Ergebnisse werden von Branchenführern und Regierungsvertretern als klarer Beleg für die entscheidende Rolle der Luftfahrt als Wachstumsmotor für die britische Wirtschaft und als Garant für globale Konnektivität gewertet. Der Flugverkehr erreicht neue Höhen: Eine Rückkehr der Passagiere Die vom CAA veröffentlichten Daten zeigen einen bemerkenswerten Anstieg des Flugverkehrs im ersten Halbjahr 2025. Mit 141 Millionen Passagieren in den ersten sechs Monaten des Jahres übertraf die Branche die Zahlen des Vorjahres um drei Prozentpunkte. Die 81 Millionen Reisenden allein im zweiten Quartal deuten auf einen rekordverdächtigen Sommer hin, der die anhaltende Reiselust der Bevölkerung belegt. Der Boom des Passagierverkehrs ist besonders in den Hauptverkehrszeiten und an beliebten Reisezielen spürbar. Die Daten des CAA zeigen, daß die häufigsten Reiseziele für britische Fluggäste vor allem in Europa liegen. Dublin und Amsterdam führen die Liste an, was die Bedeutung dieser Städte als wichtige Hubs für Anschlussflüge und Geschäftsreisen unterstreicht. Die Beliebtheit von Urlaubszielen wie Palma de Mallorca und Alicante bestätigt zudem die ungebrochene Nachfrage nach Sonnen- und Strandreisen. Dieser Mix aus Geschäfts-

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