September 4, 2025

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September 4, 2025

Trotz aller Widrigkeiten: Reiselust bleibt ungebrochen

Die Reiselust der Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bleibt ungebrochen, wie die aktuellen Buchungszahlen des Reiseveranstalters Tui zeigen. Trotz geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheiten sind die Buchungseingänge für die Wintersaison 2025/2026 vielversprechend. Der Trend geht dabei nicht nur zum klassischen Sonnenziel, sondern auch zu höherwertigen Angeboten und individuellen Reiseerlebnissen. Das Unternehmen, das sein Winterprogramm kürzlich in Wien präsentierte, verzeichnet ein Buchungsplus, das insbesondere durch eine gestiegene Nachfrage nach Fernreisen getrieben wird. Gleichzeitig bleiben die traditionellen Reiseziele im Mittelmeerraum, wie die Kanaren und Ägypten, weiterhin stark gefragt. Die Tui reagiert auf die Wünsche ihrer Kunden mit einer strategischen Neuausrichtung ihrer Produktlinien und dem Ausbau des Hotelangebots in attraktiven Destinationen. Damit positioniert sich der Konzern in einem hart umkämpften Markt, in dem die Kunden immer mehr Wert auf Qualität und massgeschneiderte Erlebnisse legen. Asien als Winterfavorit und die Stärke der Klassiker Asien avanciert in der kommenden Wintersaison zum klaren Favoriten unter den Fernreisezielen der Tui-Gäste. Insbesondere Thailand verzeichnet einen kräftigen Gästezuwachs, was Tui zum Anlass nimmt, das Angebot vor Ort massiv auszubauen. Mit täglichen Direktflügen ab Wien nach Bangkok und Umsteigeverbindungen nach Phuket wird das Reiseerlebnis für die Kunden optimiert. Neue Hotels, darunter das Tui Blue Maduzi in Bangkok und das Riu Palace Phuket, das im April 2026 eröffnet, sowie neue Rundreisen sollen das Portfolio noch attraktiver gestalten. Auch die Malediven und Mauritius verzeichnen eine deutlich steigende Nachfrage, die durch mehrmals wöchentliche Direktflüge mit Austrian Airlines ab Wien bedient wird. Die Vereinigten Arabischen Emirate, allen voran Dubai, bleiben ebenfalls ein

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Ryanair meldet Passagierrekord für den Monat August 2025

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat im August 2025 einen neuen Passagierrekord verzeichnet. Das Unternehmen beförderte in diesem Monat 21,0 Millionen Reisende, was einer Steigerung von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, als 20,5 Millionen Passagiere gezählt wurden. Um diesen Rekord zu erreichen, führte die Airline mehr als 114.000 Flüge durch. Die Auslastung der Flugzeuge blieb mit 96 Prozent auf dem gleichen hohen Niveau wie im August 2024, was auf eine starke Nachfrage im Hochsommer hindeutet. Im Zwölf-Monats-Zeitraum hatte Ryanair insgesamt 203,6 Millionen Fluggäste, was einem Zuwachs von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr gleichkommt. Die durchschnittliche Auslastung lag in diesem Zeitraum bei 94 Prozent. Die jüngsten Zahlen bestätigen das stete Wachstum der Fluggesellschaft und ihre bedeutende Rolle im europäischen Luftverkehrsmarkt, der sich trotz der aktuellen Herausforderungen stabilisiert.

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Macquarie AirFinance bestellt 30 weitere Boeing 737 Max

Die Flugzeugleasinggesellschaft Macquarie AirFinance hat bei Boeing 30 weitere Maschinen vom Typ 737 Max 8 bestellt. Der Auftrag war im Juli zunächst als unbekannte Bestellung in den Boeing-Auftragsbüchern verbucht worden. Mit dem Abschluß dieses Geschäftes erhöht sich die Flotte von Macquarie AirFinance mit Flugzeugen dieses Musters auf insgesamt 70 Jets. Die Leasinggesellschaft, die eine Flotte von über 300 Maschinen betreibt, erklärte, daß die Bestellung ihre Wachstumsstrategie unterstütze. Nach Angaben von Boeing machen Leasinggesellschaften derzeit fast 25 Prozent aller Bestellungen für die 737 Max aus. Die hohe Nachfrage seitens der Leasinggeber spiegelt das Bedürfnis der Fluggesellschaften wider, ihre Flotten zu modernisieren und durch Flugzeuge mit geringerem Treibstoffverbrauch Betriebskosten zu senken. Durch die Bestellung stärkt Macquarie AirFinance seine Position im Markt für Flugzeugleasing von Maschinen mit einem Mittelgang.

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Urlaubsfrust 2025: Fliegen, Logieren und Reisen auf dem Prüfstand

Sonnige Aussichten, doch der Urlaub entpuppt sich als Pustekuchen. Für viele Reisende des Jahres 2025 war die Erholung von Sorgen und Nöten getrübt. Eine umfassende Analyse der Arbeiterkammer (AK) in Zusammenarbeit mit dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) über rund 270 Beschwerdefälle zeigt, dass Flugreisen, Unterkünfte und Probleme mit Transportmitteln wie Mietwagen, Bahn oder Bus die drei größten Ärgernisse für Urlauber waren. Die Studie enthüllt, wie häufig verspätete oder annullierte Flüge, mangelhafte Ferienbleiben und unklare Gebühren das Urlaubsglück trübten. Insbesondere bei Buchungen über Onlineplattformen, die bei den Reisenden immer beliebter werden, kommt es zu einem Großteil der Schwierigkeiten. Die Konsumentenschützer fordern daher nicht nur mehr Rechte für die Reisenden, sondern auch eine bessere gesetzliche Absicherung, um den Urlaub auch wirklich zu einem sorgenfreien Erlebnis zu machen. Der Flugfrust dominiert die Beschwerden Gemäß der detaillierten Analyse des VKI, die im Auftrag der AK von Anfang Juli bis Mitte August 2025 durchgeführt wurde, betrafen die meisten Beschwerden Flugreisen. Jede dritte Reklamation drehte sich um Annullierungen, Flugzeitänderungen oder Probleme mit verlorenem oder beschädigtem Gepäck. Dabei waren die Schwierigkeiten besonders ausgeprägt, wenn die Flugbuchungen über Onlinevermittlungsplattformen abgewickelt wurden. Die Studie identifiziert Ryan Air und Wizz Air als die am häufigsten genannten Fluglinien in den Beschwerden. Die Analyse unterstreicht einen Trend, der sich seit Jahren abzeichnet. Der Boom des Luftverkehrs, der durch das Aufkommen von Billigfluggesellschaften befeuert wird, geht Hand in Hand mit einem Anstieg der Beschwerden. Experten weisen darauf hin, dass die Geschäftsmodelle der Billigflieger oft auf einem Minimum an Personal und Flexibilität beruhen, was

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Neuer Stern am kretischen Himmel: Alltours erweitert sein Luxussegment

Der Reiseveranstalter Alltours, einer der führenden Akteure auf dem deutschen Markt, setzt seine Expansionsstrategie konsequent fort und eröffnet mit dem Allsun Hotel Carolina Sun Beach auf der griechischen Insel Kreta ein neues Flaggschiff. Das neu erbaute Fünf-Sterne-Haus, das erste dieser Kategorie in der eigenen Hotelmarke Allsun, markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Unternehmensgruppe. Mit einem Soft-Opening bereits ab dem 1. September 2025 und der offiziellen Eröffnung im April 2026 positioniert sich Alltours nun stärker im Premiumsegment. Das Hotel in direkter Strandlage von Malia zeichnet sich durch seine luxuriöse Ausstattung, klassisch-griechische Architektur und einen exklusiven Charakter aus. Die Eröffnung fügt sich in den allgemeinen Trend ein, dass Kreta in der Saison 2025/2026 besonders stark nachgefragt wird und die Hotellerie auf der Insel mit neuen und renovierten Häusern auf den internationalen Markt reagiert. Eine strategische Entscheidung für den Luxusmarkt Die Entscheidung von Alltours, ein Fünf-Sterne-Hotel unter der Marke Allsun zu errichten, ist ein klares Signal für die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens. Bisher war die Allsun-Kette, die bereits 31 Hotels auf Mallorca, den Kanaren, Kreta und in der Türkei betreibt, vor allem für ihre gehobene Vier-Sterne-Kategorie bekannt. Das Allsun Hotel Carolina Sun Beach in Malia, ein Ort der vor allem für sein lebendiges Nachtleben bekannt ist, markiert nun den Eintritt in das Luxussegment. Willi Verhuven, der Inhaber der Unternehmensgruppe, betont in einer Erklärung, dass man mit diesem neuen Resort ein Zeichen für die qualitative Weiterentwicklung der Hotelmarke setzen wolle. Es vereine modernen Komfort mit einer hochwertigen, klassischen Ausstattung und einem individuellen Service an

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American Airlines erreicht Meilenstein von 1.000 Flugzeugen

Die amerikanische Fluggesellschaft American Airlines hat einen bedeutenden Flottenmeilenstein erreicht. Das Unternehmen nahm am 29. August sein 1.000. Hauptlinienflugzeug in Empfang, eine Boeing 787-9. Die Maschine ist mit der neuen Premium-Kabine „Flagship Suite“ ausgestattet. Die Auslieferung der Boeing 787-9 ist Teil eines Flottenprogramms von American Airlines. Seit April hat die Gesellschaft bereits acht Maschinen dieses Typs erhalten und hat 30 weitere bestellt. Die Flugzeuge sollen auf Langstreckenverbindungen wie Chicago nach London-Heathrow sowie Philadelphia nach London eingesetzt werden. Die neue Kabine verfügt unter anderem über private Türen für jeden Sitzplatz, drahtlose Ladefunktionen und Liegesitze. Die neue Ausstattung soll in Kürze auf weiteren Langstreckenflügen von Dallas Fort Worth nach Zielen wie Auckland, Brisbane, Buenos Aires und Zürich verfügbar sein. Die Übergabe des 1.000. Flugzeuges unterstreicht die strategische Ausrichtung von American Airlines, ihre Flotte weiterhin zu modernisieren und das Angebot auf Langstreckenflügen auszubauen.

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Konflikt bei Lufthansa eskaliert: Piloten drohen mit Streik nach gescheiterten Tarifgesprächen

Die Verhandlungen zwischen der Lufthansa und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) sind gescheitert. Nach sieben ergebnislosen Runden über eine Neuregelung der betrieblichen Altersversorgung haben die Piloten eine Urabstimmung über mögliche Streikmaßnahmen beantragt. Der seit längerem schwelende Tarifkonflikt, der für die Piloten eine zentrale Frage ihrer finanziellen Absicherung im Ruhestand darstellt, erreicht damit eine neue Stufe der Eskalation. Während die Gewerkschaft dem Unternehmen eine starre Verweigerungshaltung und mangelnde Kompromissbereitschaft vorwirft, beruft sich die Lufthansa auf die Komplexität der Thematik. Der bevorstehende Arbeitskampf der rund 4800 betroffenen Piloten könnte erneut weitreichende Folgen für den Flugbetrieb und die Passagiere haben, zumal er vor dem Hintergrund eines umfassenden Strukturwandels innerhalb des Konzerns zu sehen ist. Die Rente als Zankapfel Im Zentrum des Konflikts steht die betriebliche Altersversorgung (bAV) der Piloten. Bis zum Jahr 2017 erhielten die Piloten der Lufthansa eine klassische Betriebsrente, die ihnen garantierte Auszahlungen im Alter zusicherte. Auf Druck des Arbeitgebers wurde dieses System durch ein kapitalmarktfinanziertes Modell ersetzt. Die Hoffnung war, dass die Erträge aus den Kapitalmärkten die Beiträge der Piloten und des Arbeitgebers so sehr mehren würden, dass das vorherige Versorgungsniveau erreicht oder sogar übertroffen würde. Diese Erwartungen, so die Darstellung der Gewerkschaft, hätten sich jedoch nicht erfüllt. Statt der erhofften Renditen seien die Erträge hinter den damaligen Prognosen zurückgeblieben. Die Vereinigung Cockpit argumentiert, dass die betriebliche Altersversorgung für die Piloten ein fundamentaler Baustein ihrer Absicherung sei, der mindestens genauso wichtig sei wie die gesetzliche Rente. Die Pilotengewerkschaft sieht sich in der Pflicht, die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten und

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Rumänische Dan Air nimmt Flugverbindung nach Aleppo auf

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air wird ab dem 25. September eine neue Linienverbindung von Bukarest nach Aleppo in Syrien eröffnen. Die Flüge sind zweimal wöchentlich mit Maschinen vom Typ Airbus A319 geplant. Die neue Route macht Dan Air zum ersten Luftfahrtunternehmen aus der Europäischen Union, das Direktflüge nach Syrien anbietet. Bereits im Juni hatte die Gesellschaft eine Verbindung nach Damaskus eröffnet. Diese Route hat bisher mehr als 11.000 Passagiere transportiert, bei denen es sich meist um Syrer handelt, die Familienbesuche unternehmen. Die Flugverbindung wurde durch bilaterale Abkommen zwischen Rumänien und Syrien ermöglicht. Die Flüge nach Aleppo sollen Donnerstags und Sonntags durchgeführt werden. Nach Angaben der Fluggesellschaft wurde die Erweiterung des Angebots durch die hohe Nachfrage motiviert. Das Unternehmen sieht die neue Route als Verbindungsweg für Reisende und Handel in die Region.

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