September 4, 2025

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September 4, 2025

Ein steiniger Start: B787-Allegris-Business-Class bleibt vorerst leer

Die Deutsche Lufthansa steht vor einer großen Herausforderung bei der Einführung ihres neuen Langstreckenprodukts „Allegris“. Obwohl die erste Boeing 787-9 mit der lang ersehnten neuen Business Class bereits in Frankfurt gelandet ist, bleibt der Großteil der Business-Class-Kabine vorerst unbesetzt. Eine fehlende finale Zulassung durch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) zwingt die Airline, die Buchungsmöglichkeiten auf nur wenige Sitze zu beschränken. Der geplante Einsatz des neuen Flugzeugs auf der Strecke von Frankfurt nach Toronto ab Oktober wird somit zunächst ein Testlauf unter erschwerten Bedingungen. Die Verzögerungen in der Zulassung werfen ein Schlaglicht auf die komplexen Abläufe in der Luftfahrtindustrie und die strengen Sicherheitsanforderungen, die Innovationen im Flugverkehr begleiten. Das neue Bordprodukt und die lange Wartezeit Nach monatelangen Verzögerungen hat die Lufthansa Ende Juli 2025 ihre erste Boeing 787-9 mit dem neuen „Allegris“-Produkt in Frankfurt in Empfang genommen. Das neue Bordprodukt, das die Lufthansa mit großem Werbeaufwand angekündigt hat, verspricht eine Revolution des Reiseerlebnisses in der First-, Business-, Premium-Economy- und Economy-Class. Besonders die Business Class soll mit neuen Sitzen, die mehr Privatsphäre und Komfort bieten, die Konkurrenz übertrumpfen. Das Flugzeug, das die Kennung D-ABPF trägt, soll nach einer Restaufrüstung in den Flugbetrieb integriert werden und ab dem 9. Oktober die Linie Frankfurt-Toronto bedienen. Doch die Vorfreude wird durch eine unerwartete Hürde getrübt: die ausstehende finale Zulassung der Business-Class-Module durch die FAA. Diese Zulassung ist unerlässlich, da die Behörde eine Reihe von umfangreichen Belastungstests vorschreibt, um die Sicherheit und Stabilität der neuen Sitzkonfigurationen zu gewährleisten. Bis diese Abnahme erfolgt, darf die

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Schick Hotels Gruppe unter neuer Führung der fünften Generation

Die familiengeführte Schick Hotels Gruppe in Wien steht ab sofort unter der Leitung von Dr. Alexander Schick. Er übernimmt die Führung von seinem Vater, Dr. Martin Schick, der das Traditionsunternehmen 35 Jahre lang leitete. Damit tritt die fünfte Generation die Führung an. Der Generationsübergang wurde nach Angaben des Unternehmens seit mehreren Jahren geplant und durch externe Berater begleitet. Dr. Alexander Schick verfügt über jahrelange Erfahrung in der Hotellerie und im Bereich der strategischen Beratung für Hotelimmobilien. Zugleich übernimmt er die Leitung des Hotel Stefanie, nachdem der bisherige Direktor, Peter Buocz, in den Ruhestand tritt. In seiner neuen Rolle soll Dr. Alexander Schick das Profil der fünf Hotels schärfen und weitere bauliche Modernisierungen umsetzen. Unter anderem ist im nächsten Jahr ein neues Gastronomiekonzept am Schwedenplatz vorgesehen. In den letzten Jahren wurden bereits rund acht Millionen Euro in die Modernisierung der Betriebe investiert. Die Schick Hotels Gruppe besteht aus fünf Vier-Sterne-Häusern und zwei Restaurants in zentralen Lagen in Wien. Das Unternehmen beschäftigt rund 170 Mitarbeiter.

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Flughafen Dortmund verzeichnet neuen Sommer-Passagierrekord

Der Dortmund Airport hat die Sommerferien mit einem neuen Passagierrekord abgeschlossen. Über die sechswöchige Zeitspanne hinweg nutzten insgesamt 494.122 Reisende den Ruhrgebietsflughafen, was eine Steigerung von rund 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr darstellt. Auch der August war ein Rekordmonat für den Flughafen. In diesem Monat wurden 337.628 Fluggäste gezählt. Damit übertrifft der August den bisherigen Höchstwert aus Oktober 2024 mit damals 321.000 Reisenden. Besonders beliebt war die Flugstrecke nach Kattowitz in Polen mit über 50.000 Fluggästen, gefolgt von Palma de Mallorca und Tirana. Die Verbindung nach Antalya verzeichnete eine Verdoppelung des Passagieraufkommens, nachdem Fluggesellschaften wie SunExpress und Pegasus das Angebot erhöht hatten. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber bewertete die Zahlen als Bestätigung für die fortgesetzte Erholung des Luftverkehrs am Standort.

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Die tragische Ikone der Luftfahrt: „Hindenburg“ als Symbol und Medienereignis

Die Geschichte der Luftschifffahrt ist untrennbar mit einem der spektakulärsten und tragischsten Unglücke des 20. Jahrhunderts verbunden: dem Absturz der „Hindenburg“ am 6. Mai 1937. Die Explosion des gigantischen Zeppelins über dem Flughafen Lakehurst in New Jersey wurde zu einem der ersten großen globalen Medienereignisse der Fotografie- und Filmgeschichte. Eine neue „Universum History“-Dokumentation des ORF rollt den Fall neu auf und beleuchtet nicht nur die Ursachen der Katastrophe, sondern auch die Rolle des Luftschiffs als Propagandainstrument und das bleibende Vermächtnis im kollektiven Gedächtnis. Jahrzehnte nach dem Unglück liefern neue Erkenntnisse und wiederentdecktes Filmmaterial überraschende Hinweise auf den Hergang der Katastrophe und entkräften alte Verschwörungstheorien. Ein Gigant am Himmel: Der Aufstieg der Luftschiffe Die „Hindenburg“ war eine Meisterleistung der Ingenieurskunst. Als sie 1936 das erste Mal aus der Fertigungshalle in Friedrichshafen am Bodensee rollte, galt sie als ein Symbol für den technischen Fortschritt und eine neue Ära des Luftverkehrs. Mit einer Länge von 245 Metern und einem Durchmesser von über 41 Metern war sie das größte Luftfahrzeug, das jemals gebaut wurde. Die Hindenburg sollte den Passagierverkehr über den Atlantik revolutionieren, indem sie den Reisenden eine luxuriöse und schnelle Alternative zu den Ozeandampfern bot. Das Interieur war aufwendig gestaltet, mit Passagierkabinen, einem Speisesaal und einem großzügigen Aufenthaltsbereich. Die Geschwindigkeit und der Komfort der Reise waren damals beispiellos. Schnell erkannte die nationalsozialistische Regierung in Deutschland das Potenzial der riesigen Zeppeline für ihre Imagewerbung. Wie der Luftfahrthistoriker Dan Grossman in der Dokumentation erläutert, wurde die „Hindenburg“ zu einem mächtigen Propagandasymbol, das die angebliche Überlegenheit

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Neues Restaurant am Flughafen Köln/Bonn eröffnet

Die Autogrill-Gruppe, die zum Avolta-Konzern gehört, hat am Flughafen Köln Bonn ein neues mediterranes Restaurant eröffnet. Das Lokal mit dem Namen Terracotta befindet sich auf einer Fläche von mehr als 280 Quadratmetern im öffentlichen Bereich des Terminals 1 und ist für Reisende und andere Besucher zugänglich. Das Restaurant verfolgt ein Casual-Dining-Konzept und bietet unter anderem Ausblicke auf das Vorfeld. Die Speisekarte umfasst italienische Gerichte wie Pasta, Pizza und Bistecca. Das Restaurant liegt zentral zwischen dem Eurowings-Check-In und der Bordkartenkontrolle. Die Eröffnung des Terracotta ist die 17. von insgesamt 18 Gastronomieeinheiten und Shops, die Autogrill am Flughafen realisiert. In den vergangenen Monaten wurden bereits zahlreiche neue Konzepte umgesetzt, darunter Marken wie Burger King, Le Crobag und ein Brauhaus. Nach Angaben von Thilo Schmid, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, trägt das neue Restaurant dazu bei, das Angebot zu ergänzen und die Aufenthaltsqualität am Flughafen weiter zu erhöhen.

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Trotz geopolitischer Spannungen: Griechenland erlebt einen anhaltenden Tourismus-Boom

Der Tourismus in Griechenland zeigt im Jahr 2025 ein robustes Wachstum und festigt seine Position als eines der Top-Reiseziele in Europa. Aktuelle Daten belegen eine starke Performance, die sich sowohl in den gestiegenen internationalen Ankünften als auch in einem deutlichen Zuwachs der Reiseeinnahmen manifestiert. Trotz weltwirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten, die den Tourismus in vielen anderen Regionen beeinflussen, verzeichnet Griechenland einen konstanten Aufwärtstrend. Die Entwicklung unterstreicht die Attraktivität des Landes für Reisende aus der ganzen Welt und wirft gleichzeitig Fragen auf, wie die griechische Tourismusindustrie langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern kann. Ein umfassender Bericht der Alpha Bank warnt davor, dass strukturelle Herausforderungen wie der Personalmangel und die digitale Transformation die zukünftige Entwicklung behindern könnten, wenn sie nicht entschieden angegangen werden. Ankünfte und Einnahmen auf Rekordkurs Die griechische Tourismusbranche kann auf eine beeindruckende erste Hälfte des Jahres 2025 zurückblicken. Laut Daten des Forschungsinstituts der griechischen Tourismuskonföderation (SETE) stiegen die internationalen Ankünfte auf griechischen Flughäfen in den ersten sieben Monaten auf 15,2 Millionen. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allein im Juli verzeichnete das Land 4,9 Millionen Ankünfte, ein Plus von 4,6 Prozent gegenüber Juli 2024. Dieser Aufwärtstrend spiegelt sich auch in den Reiseeinnahmen wider. Die Einnahmen aus dem Tourismus, einschließlich Kreuzfahrten, beliefen sich in der ersten Jahreshälfte auf 7,3 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Das Wachstum wurde sowohl durch Ausgaben von Reisenden aus der Europäischen Union als auch aus anderen internationalen Märkten getrieben. Besonders stark war der

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Emirates sucht Kabinenpersonal bei Veranstaltung in Wien

Die Fluggesellschaft Emirates hält am 8. September 2025 in Wien einen Bewerbungstag ab, um neues Kabinenpersonal einzustellen. Interessierte haben die Möglichkeit, sich persönlich vorzustellen und sich über die Arbeit als Flugbegleiter zu informieren. Die Veranstaltung beginnt um 9.00 Uhr im Hotel Mercure Wien Westbahnhof. Eine vorherige Anmeldung ist nicht verpflichtend, wird jedoch empfohlen, um den Bewerbungsprozeß zu beschleunigen. Die Fluggesellschaft verlangt von Bewerbern unter anderem ein Mindestalter von 21 Jahren und gute Englischkenntnisse. Die Mitarbeiter profitieren von einem steuerfreien Einkommen und einer vom Unternehmen gestellten Unterkunft in Dubai. Zusätzlich erhalten sie kostenlosen Transport zum Arbeitsplatz sowie medizinische Versorgung und Reisevergünstigungen. Emirates gibt an, daß das Kabinenpersonal umfassende Schulungen in den Bereichen Sicherheit und Service erhält. Das Unternehmen bietet außerdem Karriereperspektiven innerhalb des Unternehmens an.

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Mit Sonnenbrille und Heimatliebe: Eurowings feiert Reisen und Herkunft

Der deutsche Ferienflieger Eurowings setzt in seiner Kommunikation auf eine Doppelstrategie, die die Freude am Reisen mit einer starken regionalen Verbundenheit verbindet. Mit einer spektakulären Sonderlackierung eines Airbus A321neo und einer groß angelegten Standortkampagne in Köln und Düsseldorf will das Unternehmen seine Position als führender Anbieter für Urlaubsflüge festigen und gleichzeitig seine Wurzeln in Nordrhein-Westfalen betonen. Die Maßnahmen dienen nicht nur der Bewerbung der attraktiven Urlaubspakete des Reiseveranstalters Eurowings Holidays, sondern auch der Stärkung der Markenidentität und der Kundenbindung. Die „schnellste Sonnenbrille der Welt“ auf der Flugzeugnase und die Kampagne, die kölsche Lebensart mit Urlaubsfeeling verknüpft, sind Ausdruck einer offensiven Marktstrategie, die den Wettbewerb in der Tourismusbranche weiter anheizt. Ein fliegender Botschafter mit XXL-Sonnenbrille Seit kurzem zieht ein Airbus A321neo von Eurowings die Blicke auf sich. Mit einer überdimensionalen Sonnenbrille auf der Cockpit-Nase wirbt das Flugzeug für Eurowings Holidays, den eigenen Reiseveranstalter der Airline, der im Frühjahr 2025 zur eigenständigen Firma ausgegründet wurde. Das Ziel ist ambitioniert: Eurowings Holidays soll in die Top 10 der Reiseveranstalter aufsteigen. Die Wahl des Flugzeugtyps für diese auffällige Lackierung ist kein Zufall. Der Airbus A321neo mit der Kennung „D-AEEA“ und mehr als 230 Sitzplätzen ist das bevorzugte Modell für den sogenannten „Mallorca-Shuttle“, da er die hohe Nachfrage nach Nonstop-Flügen zur beliebtesten Ferieninsel der Deutschen bedient. Jens Bischof, der CEO von Eurowings, sieht in der Sonderlackierung einen passenden Ausdruck für die Identität der Fluggesellschaft als größter Ferienflieger Deutschlands. „Wir fliegen jedes Jahr über 20 Millionen Menschen in den Urlaub. Da fanden wir es nur konsequent,

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Münster: Mavi-Gök-Boeing 737-800 schießt über die Piste hinaus

Am gestrigen Abend, dem 3. September 2025, ereignete sich am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) ein schwerwiegender Zwischenfall, als eine Boeing 737-800 der türkischen Fluggesellschaft Mavi Gök nach der Landung über das Ende der Start- und Landebahn hinausschoss. Der Flug mit der Nummer 4M351 aus Antalya, der 190 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder an Bord hatte, kam erst wenige Meter jenseits der regulären Piste zum Stillstand. Glücklicherweise gab es keine Verletzten zu beklagen. Dieser Vorfall führte zu einer stundenlangen Einstellung des Flugbetriebes, was die Umleitung mehrerer Flüge zur Folge hatte. Die Untersuchung des genauen Herganges wurde von den zuständigen Behörden bereits aufgenommen. Der Hergang des Zwischenfalls Der Flug 4M351, der planmäßig aus der türkischen Stadt Antalya kam, landete um 20:30 Uhr auf dem FMO. Wie Augenzeugen und erste Berichte nahelegen, verlief die Landung selbst zunächst ohne erkennbare Schwierigkeiten. Das Unglück ereignete sich erst beim Ausrollen des Flugzeuges. Aus noch ungeklärter Ursache konnte das Flugzeug nicht innerhalb der vorgesehenen Strecke zum Stehen gebracht werden. Die Maschine, eine Boeing 737-800, schoss über das Ende der 2.170 Meter langen Piste hinaus und rollte in den angrenzenden Sicherheitsbereich. Dabei wurden mehrere Leuchtfeuer, die zur Kennzeichnung des Pistenendes dienen, beschädigt. Erst im grasbewachsenen Gelände jenseits der befestigten Fläche kam das Flugzeug zum Stillstand. Die Reaktion der Flughafenmitarbeiter und der Rettungsdienste war umgehend. Innerhalb weniger Minuten waren die Feuer- und Rettungskräfte vor Ort. Die Fluggäste wurden über herbeigeschaffte Fluggasttreppen aus dem Flugzeug evakuiert und mit Bussen zum Terminal gebracht. Berichte von Insassen schildern eine ruhige und professionelle Evakuierung. „Es

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Flughafen Stuttgart bildet 25 neue Fachkräfte aus

Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) hat im September 25 neue Auszubildende und Studierende begrüßt, die nun ihre Berufsausbildung am Airport beginnen. Mit diesem Schritt investiert das Unternehmen in die Ausbildung von jungen Menschen in verschiedenen Berufsfeldern. Die neuen Auszubildenden werden in Fachbereichen wie Elektronik für Betriebstechnik, Kfz-Mechatronik, Mechatronik und Fachinformatik ausgebildet. Weitere Ausbildungsplätze gibt es in Berufen des Büromanagements, der Werkfeuerwehr und des Luftverkehrs. Die Berufsausbildung am Flughafen dient als wichtige Grundlage für die Sicherung von qualifizierten Mitarbeitern in den kommenden Jahren. Das Unternehmen deckt durch das breite Angebot an Ausbildungsberufen einen Großteil seines Personalbedarfs ab. Die Flughafen Stuttgart GmbH weist zudem darauf hin, daß die Ausbildungsplätze für das Jahr 2026 bereits auf der Webseite ausgeschrieben sind.

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