September 8, 2025

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September 8, 2025

Niederösterreich eröffnet den 30. Weinherbst

Der 30. Weinherbst Niederösterreich ist am 4. September 2025 in der Kellergasse von Arbesthal offiziell eröffnet worden. Rund 130 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil, bei der ausgewählte Weine der Region Carnuntum vorgestellt wurden. In den kommenden Wochen finden im Rahmen des Weinherbstes hunderte Veranstaltungen wie Weinkostproben, Riedenwanderungen und Kellergassenfeste statt. Die Initiative soll die Bedeutung des Weinbaus für Niederösterreich als wichtigste Weinbauregion des Landes und als Tourismusfaktor hervorheben. Niederösterreich ist mit rund 28.000 Hektar Rebfläche für etwa 60 Prozent der gesamten österreichischen Weinproduktion verantwortlich. Der Eröffnungsort Arbesthal liegt im Weinbaugebiet Carnuntum, das sich durch sein pannonisches Klima auszeichnet. Die Region ist vor allem für kräftige Rotweine wie Zweigelt und Blaufränkisch bekannt. Winzerinnen aus dieser Region präsentierten ihre Weine während der Auftaktveranstaltung.

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Finnair plant Flottenerneuerung mit neuem Airbus-Großauftrag

Die finnische Fluggesellschaft Finnair steht Berichten zufolge vor einer strategisch wichtigen Entscheidung. Der staatliche Flag Carrier erwägt einen Großauftrag für bis zu 30 Schmalrumpfflugzeuge des Herstellers Airbus, um ältere Jets in seiner Flotte zu ersetzen. Wie der Vorstandsvorsitzende von Finnair, Turkka Kuusisto, in New York andeutete, zielt die potentielle Investition darauf ab, fünfzehn Maschinen der Typen A319 und A320 aus dem Dienst zu nehmen. Die Entscheidung über die genaue Größe des Auftrags, ob 15, 25 oder gar 30 neue Flugzeuge bestellt werden, soll noch in diesem Jahr fallen. Dieser Schritt markiert eine bedeutende Flottenerneuerung und unterstreicht die langfristige strategische Ausrichtung von Finnair, die sich auf Effizienz und die Stärkung ihres europäischen Netzwerkes konzentriert. Eine Flotte im Wandel: Der Weg zur Modernisierung Die geplante Bestellung von Airbus-Flugzeugen ist ein logischer Schritt in der Flottenstrategie von Finnair. Die Fluggesellschaft, die in den vergangenen Jahren ihre Langstreckenflotte mit 18 neuen Airbus A350-900 modernisiert hat, wendet sich nun der Erneuerung ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte zu. Aktuell besteht die Finnair-Flotte aus einer Vielzahl unterschiedlicher Flugzeugtypen, darunter Airbus A319-100, A320-200, A321-200, A330-300, ATR 72-500, Boeing 737-800 und Embraer E190. Diese heterogene Flotte birgt in der Regel höhere Wartungs- und Betriebskosten. Durch die Konsolidierung und den Ersatz älterer Modelle durch moderne Flugzeuge des gleichen Herstellers, könnte Finnair diese Kosten signifikant senken. Die fünfzehn Airbus A319 und A320, die ausgemustert werden sollen, bilden derzeit das Rückgrat des europäischen Streckennetzes von Finnair. Der Ersatz durch neue Airbus-Modelle, wie etwa die A320neo-Familie, würde eine deutliche Steigerung der Betriebseffizienz mit sich

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Lipizzanerheimat eröffnet neue Mountainbike-Wege

Die Erlebnisregion Graz hat in Zusammenarbeit mit der Leader-Region Lipizzanerheimat die ersten beiden von insgesamt neun geplanten Mountainbike-Touren eröffnet. Das Projekt ist Teil eines umfassenden Ausbaus der Radangebote im Bundesland Steiermark. Die beiden neuen Wege, die „Altes Almhaus Tour“ und die „Brendlalm Tour“, sind zwischen 20 und 40 Kilometer lang und verlaufen zum großen Teil auf bestehenden Forststraßen. Mit der Erweiterung der Strecken soll das touristische Angebot der Region weiter gestärkt werden. Gleichzeitig dient die klare Beschilderung der gezielten Lenkung von Besuchern. Das Vorhaben wird als sogenanntes Leader-Projekt mit Mitteln des Bundes, des Landes und der Europäischen Union gefördert. An der Umsetzung sind neben der Erlebnisregion Graz auch lokale Gemeinden beteiligt. Die neuen Touren wurden nach den Kriterien des Landes Steiermark erstellt, die auch eine Haftungsregelung für Grundbesitzer umfassen.

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Cyberangriff bei Qantas: Fluggesellschaft kürzt Bonuszahlungen an Führungskräfte

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat als Reaktion auf den Cyberangriff vom Juli 2025, bei dem die persönlichen Daten von Millionen von Kunden offengelegt wurden, die Bonuszahlungen für ihre Vorstandsvorsitzende und das Führungsteam gekürzt. In ihrem am 5. September 2025 veröffentlichten Jahresbericht für das Geschäftsjahr 2025 gab die Airline bekannt, daß die Bonuskürzung für die Group CEO, Vanessa Hudson, 250.000 Australische Dollar (rund 162.500 US-Dollar) beträgt. Der Vorsitzende des Qantas-Konzerns, John Mullen, begründete die Entscheidung mit der Notwendigkeit, eine Kultur der Verantwortlichkeit und des Eigentums zu schaffen. Die Maßnahmen, die trotz eines soliden Jahresergebnisses ergriffen wurden, senden ein klares Signal, daß die Sicherheit von Kundendaten für das Management von höchster Bedeutung ist. Schadensbegrenzung und interne Konsequenzen Der Cyberangriff auf Qantas, der am 2. Juli 2025 stattfand, betraf ein Callcenter der Fluggesellschaft und verschaffte den Angreifern Zugang zu einer Kundendienstplattform eines Drittanbieters. Obwohl die Fluggesellschaft schnell reagierte und bestätigte, daß weder der Flugbetrieb noch die Sicherheit beeinträchtigt waren und keine Finanzdaten kompromittiert wurden, war der Schaden erheblich. Eine Analyse der betroffenen Daten ergab, daß von 5,7 Millionen Datensätzen etwa vier Millionen exponiert waren. Zu den betroffenen Informationen gehörten Namen, E-Mail-Adressen und Details zum Qantas Frequent Flyer Programm. In ihrem Jahresbericht entschuldigte sich Qantas erneut für den Vorfall und räumte die dadurch verursachte Unsicherheit ein. Gleichzeitig betonte die Airline, daß das Management sofortige Schritte eingeleitet habe, um den Zwischenfall einzudämmen, die Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken und die Kunden zu unterstützen. Die Entscheidung zur Bonuskürzung wurde getroffen, um die Verantwortung für den Vorfall auf höchster

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Ryanair kritisiert österreichische Flugsicherung wegen Verspätungen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die österreichische Flugsicherung Austro Control wegen einer steigenden Anzahl von Flugverspätungen scharf kritisiert. Das Unternehmen behauptet, daß Personalmangel und organisatorische Probleme die Ursache für diese Verzögerungen seien. Laut Angaben von Ryanair seien innerhalb von nur einer Woche im September rund 36.000 Passagiere auf Flügen von und nach Österreich betroffen gewesen. Seit Jahresbeginn solle es bereits über 890.000 Flugreisende betroffen haben, die aufgrund dieser Probleme mit unnötigen Verspätungen bei 4.900 Ryanair-Flügen konfrontiert gewesen seien. Die österreichische Flugsicherung Austro Control weist derartige Vorwürfe in der Regel zurück und verweist auf die komplexen Bedingungen im europäischen Luftraum sowie auf die erforderlichen Sicherheitsstandards. Konflikte zwischen Fluggesellschaften und der Flugsicherung sind im europäischen Luftverkehr keine Seltenheit. Die Fluggesellschaft fordert den österreichischen Verkehrsminister Peter Hanke dazu auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um eine ausreichende Personalbesetzung bei den Flugsicherungsdiensten sicherzustellen. Die Forderung richtet sich auch an die EU-Kommission.

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Blick auf Wiens Ortstaxe: Hoteliers kritisieren geplante Erhöhung und Verbraucherschützer bleiben auffallend still

Die geplante Erhöhung der Ortstaxe in Wien, angekündigt von Finanzstadträtin Barbara Novak, stößt bei den Wiener Hoteliers auf heftigen Widerstand. Die Maßnahme, die laut offiziellen Angaben jährlich 81 Millionen Euro zusätzlich einbringen soll, wird von den Betrieben als erhebliche finanzielle Belastung und als ungerechtfertigt kritisiert. Die Hoteliers befürchten, daß sie auf den Nachforderungen für bereits getätigte Buchungen sitzenbleiben, insbesondere für Großveranstaltungen wie Kongresse, die oft Jahre im Voraus zu festen Konditionen abgeschlossen werden. Eine Analyse der Steuerlast zeigt, daß Wien mit der geplanten Erhöhung im europäischen Spitzenfeld rangiert, entgegen den Behauptungen der Finanzstadträtin, man bewege sich im Mittelfeld. Auffallend ist in diesem Zusammenhang die Zurückhaltung der Konsumentenschützer, insbesondere der Arbeiterkammer und des Vereins für Konsumenteninformation, die bei einer Preiserhöhung ohne Gegenleistung für die Verbraucher bisher keine öffentliche Stellung bezogen haben. Ein Faktencheck widerlegt die offizielle Darstellung Die Behauptung von Finanzstadträtin Novak, die Wiener Ortstaxe befinde sich im europäischen Mittelfeld, wird von Branchenexperten und unabhängigen Analysen scharf kritisiert. Als Vergleich wird oft Amsterdam genannt, wo die City Tax bei 12,5 Prozent liegt. Doch dieser Vergleich, so die Kritiker, hinkt. Er vernachlässigt die unterschiedliche Gesamtsteuer- und Abgabenbelastung in den beiden Ländern. Während die Niederlande eine Steuer- und Abgabenquote von 39 Prozent aufweisen, liegt diese in Österreich bei 45 Prozent. Berücksichtigt man alle Abgaben, so rangiert Wien mit seiner Ortstaxe nach der geplanten Erhöhung nicht im Mittelfeld, sondern auf dem zweiten Platz in Europa. Nach der angekündigten Rekord-Erhöhung lastet auf den Wiener Hotels die höchste Steuer- und Abgabenlast aller Unternehmen Europas, so der

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Dortmund: Wizz Air erhöht Flugfrequenz nach Chisinau

Die Fluggesellschaft Wizz Air wird ihre Verbindung zwischen Dortmund und Chisinau, der Hauptstadt der Republik Moldau, deutlich ausbauen. Ab dem 2. März 2026 soll die Strecke siebenmal pro Woche angeflogen werden. Der Grund für die Frequenzsteigerung ist laut der Fluggesellschaft die hohe Auslastung der bisherigen Flüge, die viermal pro Woche stattfanden. Mit der täglichen Verbindung sollen die Reisemöglichkeiten zwischen dem Ruhrgebiet und Moldau verbessert werden. Der Flughafen von Chisinau ist mit über drei Millionen Fluggästen pro Jahr der größte des Landes. Die Maßnahme spiegelt die strategische Bedeutung von Verbindungen zu osteuropäischen Zielen wider, die oft sowohl von Privat- als auch von Geschäftsreisenden genutzt werden.

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