September 8, 2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

September 8, 2025

Satellitenkrieg über den Wolken: Jetblue wählt Amazon als Partner für die nächste Generation des Bord-WLANs

Die amerikanische Fluggesellschaft Jetblue hat eine strategische Partnerschaft mit Amazon bekanntgegeben, die den Bord-WLAN-Markt revolutionieren könnte. Jetblue, die bereits 2013 als erste US-Fluglinie kostenloses Internet an Bord einführte, wird ab 2027 als erster Luftfahrtkunde das Satellitennetzwerk Project Kuiper von Amazon nutzen. Diese Zusammenarbeit ist nicht nur ein Meilenstein für Jetblue, sondern auch ein bedeutender Impuls für Amazon im Wettbewerb mit Elon Musks Starlink. Während Starlink bereits einen erheblichen Vorsprung in der Implementierung von Satelliten-WLAN in Flugzeugen hat, setzt Jetblue bewußt auf Amazon. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß sie durch die Partnerschaft mit dem Technologie-Giganten einen Innovationsvorsprung behalten will. Vom Pionier zum Vorreiter der nächsten Generation Als Jetblue im Jahr 2013 das kostenfreie „Fly-Fi“-Service einführte, setzte es einen neuen Standard in der Luftfahrt. Während andere US-Fluggesellschaften für langsamere Internetverbindungen erhebliche Gebühren verlangten, machte Jetblue den schnellen Zugang für alle Passagiere auf jedem Flugzeug seiner Flotte kostenlos. Dieses Alleinstellungsmerkmal hat Jetblue geholfen, sich im hart umkämpften amerikanischen Markt zu positionieren. Die Partnerschaft mit Amazon ist nun der nächste logische Schritt in dieser Innovationsstrategie. Project Kuiper von Amazon verspricht Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbps), was die derzeitigen Angebote auf dem Markt deutlich übertrifft. Solche Geschwindigkeiten würden es Passagieren ermöglichen, im Flugzeug das gleiche Interneterlebnis zu haben, das sie von zu Hause gewohnt sind. Datenintensive Anwendungen und das Streamen von Video- und Audioinhalten wären ohne Verzögerungen möglich. Jetblue plant, den Dienst ab 2027 zunächst in etwa einem Viertel seiner Flotte zu installieren. Ob und wann der Dienst auf die gesamte Flotte

weiterlesen »

Flughafen Zürich veranstaltet Berufstage

Die Flughafen Zürich AG und elf Partnerunternehmen veranstalten vom 3. bis zum 9. November 2025 die zweiten Berufstage am Flughafen. Die Veranstaltungsreihe soll Interessenten Einblicke in die vielfältigen Berufsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten am Standort gewähren. Das Programm umfaßt verschiedene Führungen hinter die Kulissen, Informationsveranstaltungen sowie Gespräche mit Personalverantwortlichen. An der Veranstaltung beteiligen sich unter anderem Fluggesellschaften wie Swiss und Edelweiss, Flugsicherungsdienste wie Skyguide und technische Unternehmen wie SR Technics. Mit den Berufstagen verfolgen die Partnerunternehmen das Ziel, neue Nachwuchskräfte für Lehrstellen, Praktika und andere Anstellungen zu gewinnen. Die Initiative soll die Position des Flughafens als wichtiger Arbeitgeber in der Region unterstreichen und langfristig den Bedarf an Fachkräften sicherstellen.

weiterlesen »

Flughafen Berlin sucht Nachwuchs für Ausbildungsjahr 2026

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2026 gestartet. Das Unternehmen sucht 40 junge Menschen für insgesamt elf Ausbildungsberufe und sechs duale Studiengänge, darunter unter anderem Luftverkehrskaufleute, Elektroniker und Industriemechaniker. Interessierte haben die Möglichkeit, sich am 11. Oktober auf dem BER-Gelände über die Berufsbilder zu informieren. Die Gehälter für Auszubildende beginnen im ersten Lehrjahr bei rund 1.324 Euro, während Studierende mit etwa 1.432 Euro vergütet werden. Weitere Leistungen wie ein 13. Monatsgehalt und ein Zuschuss zum ÖPNV-Ticket werden ebenfalls gewährt. Nach Angaben des Flughafens besteht nach erfolgreichem Abschluß der Ausbildung die Möglichkeit der Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis. Die aktuelle Belegschaft umfaßt bereits mehr als 120 Auszubildende und Studierende. Mit dem Angebot der Ausbildungsplätze sichert sich die Flughafengesellschaft langfristig ihren Fachkräftebedarf.

weiterlesen »

Trump-Regierung stoppt Pläne für Entschädigungen bei Flugverspätungen

Die Administration des amerikanischen Präsidenten Donald Trump hat die Pläne seines Vorgängers, Joe Biden, zur Einführung einer Entschädigungspflicht für Fluggesellschaften bei Flugverspätungen gestoppt. Die Regelung hätte Passagieren in den Vereinigten Staaten im Falle von erheblichen Verspätungen finanzielle Entschädigungen von bis zu 775 US-Dollar zugesprochen. Die Entscheidung, die vom Weißen Haus als Konformität mit den neuen Regierungsprioritäten begründet wird, stellt einen klaren Rückschritt im Verbraucherschutz dar. Der Schritt wird von der amerikanischen Luftfahrtindustrie begrüßt, während Verbraucherschützer und Kritiker die Entscheidung scharf verurteilen. Die Überprüfung beschränkt sich nicht allein auf die Entschädigungspflicht, sondern umfaßt auch andere unter der vorherigen Administration eingeführte oder geplante Regulierungen, wie etwa die Transparenz bei den Servicegebühren. Das Ende eines ambitionierten Vorhabens Der von der Biden-Administration im Mai 2023 vorgeschlagene Plan sah vor, daß Fluggesellschaften für inländische Verspätungen von mindestens drei Stunden 200 bis 300 US-Dollar an Passagiere zahlen müssen. Bei längeren Verspätungen sollten bis zu 775 US-Dollar fällig werden. Das Verkehrsministerium hatte im Dezember 2024 eine öffentliche Anhörung zu dem Vorschlag gestartet, um die Meinungen von Industrie und Öffentlichkeit einzuholen. Die Fluggesellschaften hatten den Plan von Anfang an scharf kritisiert, mit der Argumentation, daß eine solche Regelung die Ticketpreise in die Höhe treiben und unnötige bürokratische Lasten schaffen würde. Der Branchenverband Airlines for America, der große Fluggesellschaften wie American Airlines, Delta Air Lines und United Airlines vertritt, begrüßte die Entscheidung der Trump-Administration. Die Organisation nannte Bidens Pläne „unnötige und belastende Regulierungen“, die über die gesetzlichen Befugnisse des Ministeriums hinausgingen. Sie argumentierte, daß die Regelungen keine Probleme lösen

weiterlesen »

Korean Air führt neue Diätmahlzeiten ein

Die Fluggesellschaft Korean Air hat ihr Angebot an speziellen Diätmahlzeiten überarbeitet. Nach Angaben des Unternehmens wurden die Menüs für sieben Mahlzeitentypen verbessert, um den Bedürfnissen von Passagieren mit besonderen Ernährungsanforderungen zu entsprechen. Die Überarbeitung erfolgte in Zusammenarbeit mit Ernährungsexperten des Inha University Hospitals. Zu den Neuerungen gehören die Reduzierung von Kohlenhydraten in zuckerreduzierten Mahlzeiten sowie der Einsatz von Reismehl anstelle von Weizen in glutenfreien Gerichten. Zudem wurden der Salzgehalt in speziellen Mahlzeiten reduziert und milchfreie Alternativen eingeführt. Die speziellen Mahlzeiten können von Passagieren aller Kabinenklassen bis zu 24 Stunden vor Abflug bestellt werden. Die Anpassung des Speisenangebots ist Teil eines Trends in der Luftfahrtindustrie, daß Fluggesellschaften zunehmend auf die vielfältigen Ernährungswünsche ihrer Kunden reagieren.

weiterlesen »

Rechte der Reisenden mißachtet: Jetstar Airways wegen Täuschung zu Millionenstrafe verurteilt

Die neuseeländische Handelskommission hat die Billigfluggesellschaft Jetstar Airways zu einer Geldstrafe von 2,25 Millionen Neuseeländischen Dollar verurteilt. Die Strafe wurde verhängt, weil die Fluggesellschaft Verbraucher in irreführender Weise über ihre Entschädigungsansprüche bei Flugverspätungen und -annullierungen getäuscht hat. Zwischen dem 1. Januar 2022 und dem 22. März 2024 soll Jetstar berechtigte Entschädigungsforderungen von Kunden, die auf technische oder personelle Probleme zurückzuführen waren, fehlerhaft abgelehnt haben. Die Entscheidung der Handelskommission, die der Fluglinie eine Verletzung des neuseeländischen Gesetzes für fairen Handel nachweist, unterstreicht die Wichtigkeit der Verbraucherrechte im Luftverkehr. Die Strafe soll nicht nur Jetstar zur Rechenschaft ziehen, sondern auch als mahnendes Exempel für andere große Unternehmen dienen. Vorgeschriebene Entschädigungen ignoriert Die neuseeländische Gesetzgebung, insbesondere der Civil Aviation Act, sieht vor, daß Fluggesellschaften Passagieren, die von Verspätungen oder Annullierungen betroffen sind, Entschädigungen in Höhe der „angemessenen Kosten“ gewähren müssen, wenn die Probleme im Einflußbereich der Fluggesellschaft liegen. Diese umfassen beispielsweise technische Defekte an den Flugzeugen oder Mängel bei der Personalplanung. Die Höhe der Entschädigung ist dabei auf das bis zu Zehnfache des ursprünglichen Ticketpreises begrenzt. Die Untersuchung der Handelskommission ergab, daß Jetstar diese gesetzlichen Vorgaben in den Jahren 2022 und 2023 systematisch mißachtete. Laut Vanessa Horne, der Generaldirektorin der Kommission für Wettbewerb und fairen Handel, war das irreführende Vorgehen das Ergebnis von „tief verankerten Mängeln in den internen Richtlinien und Anweisungen“ von Jetstar. Diese internen Fehler ermöglichten es den Mitarbeitern, berechtigte Entschädigungsansprüche routinemäßig abzulehnen. Die Verfehlung von Jetstar Airways ist umso gravierender, da die Kommission bereits vor dem betroffenen Zeitraum entsprechende Hinweise

weiterlesen »

Bundesheer trainiert Hubschrauberflüge im Hochgebirge

Das österreichische Bundesheer hat vom 25. August bis zum 5. September 2025 einen Hochgebirgslandelehrgang für Hubschrauberpiloten durchgeführt. Das Training fand im Gebiet von Tirol, Kärnten und Salzburg statt, wobei in Höhenlagen von bis zu 3.500 Metern geübt wurde. Ziel der Ausbildung war es, Starts und Landungen unter anspruchsvollen alpinen Bedingungen zu trainieren. Die Piloten lernten dabei, Landeflächen in unwegsamem Gelände zu erkunden sowie die Leistungsgrenzen ihrer Hubschrauber kennenzulernen. Insgesamt nahmen 32 Piloten an dem Kurs teil, darunter sowohl angehende Einsatzpiloten als auch erfahrene Fluglehrer. Für die Übungen wurden zwölf Hubschrauber des Bundesheeres eingesetzt, darunter die Typen S-70 „Black Hawk“, OH-58 „Kiowa“ und der moderne AW169 „Lion“. Die Ausbildung solle die Bereitschaft der Luftstreitkräfte für militärische Aufgaben und Assistenzeinsätze in den Bergen sicherstellen, wie sie etwa bei Naturkatastrophen erforderlich sein können.

weiterlesen »

South African Airways zieht sich aus der Allianz mit Kenya Airways zurück

Ein ambitioniertes Projekt zur Konsolidierung des afrikanischen Luftraumes steht vor dem Aus. South African Airways (SAA) hat sich offiziell aus den Plänen für eine panafrikanische Flugallianz mit Kenya Airways (KQ) zurückgezogen. Die beiden staatlichen Fluggesellschaften hatten seit 2021 eine strategische Partnerschaft vorangetrieben, die in eine Fusion münden sollte, um dem fragmentierten Kontinent eine starke, konkurrenzfähige Airline-Gruppe entgegenzusetzen. Die Bestätigung des Rückzugs erfolgte durch den CEO von Kenya Airways, Allan Kilavuka, in einem kürzlich veröffentlichten Interview. Trotz des Scheiterns der Allianz sollen einige bilaterale Vereinbarungen, wie das Codesharing, vorerst bestehen bleiben. Kenya Airways sucht nun aktiv nach neuen Partnern in West- und Südafrika, um die Vision einer kontinentalen Luftfahrtgruppe doch noch zu verwirklichen. Vom Kooperationsabkommen zum Scheitern Die Initiative, die von Allan Kilavuka als eine Art paneuropäischer IAG International Airlines Group für Afrika konzipiert war, wurde ursprünglich als eine Antwort auf die dominierende Rolle von Ethiopian Airlines und den wachsenden Einfluß der Golf-Airlines gesehen. Das Memorandum of Understanding, das 2021 unterzeichnet wurde, zielte darauf ab, die Stärken beider Drehkreuze in Nairobi und Johannesburg zu bündeln. Die Partner planten eine koordinierte Vernetzung, gebündelte Preisfestlegungen und Kosteneinsparungen durch gemeinsame Beschaffung und Bodendienstleistungen. Das Ziel war, durch diese Synergien eine stärkere Position im globalen Wettbewerb zu erlangen. Die Pläne sahen eine schrittweise Annäherung vor, die 2026 in eine formelle Fusion münden sollte. Doch der Prozeß verzögerte sich wiederholt, bedingt durch interne Umstrukturierungen, regulatorische Hürden und nicht zuletzt durch das Scheitern des Privatisierungsversuchs von SAA mit dem Takatso Aviation Consortium. Die mangelnde Bereitschaft des neuen

weiterlesen »

Saalfelden Leogang setzt auf längere Tourismussaison

Die Tourismusregion Saalfelden Leogang hält ihre Angebote für Besucher bis zum Beginn der Wintersaison aufrecht. Entgegen der üblichen Zwischensaison im November bleiben die Leoganger Bergbahnen sowie Teile der Gastronomie durchgehend geöffnet. Die Verlängerung der Saison ermöglicht es Wanderern, die Wege und Almrunden am Berg auch im Spätherbst zu nutzen. Zudem bleibt der Epic Bikepark Leogang bis zum 9. November in Betrieb. Ergänzend dazu bieten mehrere Hotels spezielle Programme im Bereich von Wellness und Gesundheit an, um Gäste anzuziehen. Einige dieser Häuser richten sich mit Angeboten wie Eisbaden oder Ballonfahrten an eine breitere Klientel. Die strategische Fokussierung auf Angebote abseits des klassischen Sommer- oder Wintertourismus solle dabei helfen, die Saison zu verlängern und die Auslastung im Monat November zu verbessern. Auch im kulinarischen Bereich positioniert sich die Region mit mehreren ausgezeichneten Betrieben als ganzjährige Destination.

weiterlesen »

Lissabon plant Verkauf von TAP Air Portugal und lockt europäische Großkonzerne

Die portugiesische Regierung hat nach einer längeren Verzögerung durch eine Regierungskrise die Weichen für die Wiederprivatisierung der nationalen Fluggesellschaft TAP Air Portugal gestellt. Mit einem offiziellen Dekret hat Lissabon die Bedingungen für den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung von 44,9 Prozent an private Investoren festgelegt. Der angestrebte Verkaufspreis beträgt 817,7 Millionen US-Dollar. Weitere fünf Prozent der Anteile sollen den Mitarbeitern vorbehalten bleiben. Der Abschluß des Verkaufs wird für Anfang 2026 angestrebt. Mit der geplanten Teilprivatisierung positioniert sich die Fluggesellschaft, die als Spezialistin für den Südatlantikverkehr gilt, als begehrtes Ziel für große europäische Airline-Gruppen. Sowohl die Lufthansa Group als auch Air France-KLM haben bereits ihr Interesse bekundet, nachdem beide zuletzt die Übernahme des spanischen Konkurrenten Air Europa scheitern ließen. Portugals strategische Ziele und die Bieterlandschaft Die portugiesische Regierung hat klare Vorstellungen von der Zukunft von TAP Air Portugal. Die strategische Beteiligung eines Investors soll nicht nur die finanzielle Situation der Fluggesellschaft stabilisieren, sondern auch die zentrale Rolle des Flughafens Lissabon als Drehkreuz, insbesondere für den Verkehr nach Südamerika, Brasilien und in afrikanische Länder mit portugiesischer Sprache, langfristig sichern. Die Regierung hat daher als Bedingung für den Zuschlag die Garantie der Drehkreuzfunktion festgelegt. Die staatliche Kontrolle soll jedoch durch einen Mehrheitsanteil in der Hand des Staates von über 50 Prozent gesichert bleiben. Die Privatisierung wurde finanziell motiviert, um die während der Covid-Krise getätigte staatliche Investition von 3,2 Milliarden Euro wieder hereinzuholen. Die Neuauflage der Privatisierung kommt zu einem günstigen Zeitpunkt, da die europäische Luftfahrtindustrie eine Phase der Konsolidierung erlebt. Die Lufthansa Group, bereits Partner

weiterlesen »