September 23, 2025

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September 23, 2025

Cyberangriff auf BER wirft Fragen zu deutscher Flughafensicherheit auf

Ein Cyberangriff auf den Flughafen Berlin (BER) am vergangenen Wochenende hat erneut die Debatte über die Sicherheit deutscher Infrastrukturen ausgelöst. Der Angriff, der vermutlich von einer pro-russischen Hackergruppe ausging, führte zu einer kurzzeitigen Überlastung der Webseite des Flughafens. Der Flugbetrieb blieb von dem Vorfall jedoch unberührt. Der Angriff fällt in eine Zeit, in der neue gesetzliche Regelungen die Cybersicherheit im Transportsektor stärken sollen. Mit der neuen EU-Richtlinie NIS2 gelten Flughäfen als Einrichtungen mit besonderer Wichtigkeit, die zukünftig strengere Cybersicherheitsauflagen erfüllen müssen. Dazu gehören unter anderem verstärkte Risikoanalysen und die Meldung von Sicherheitsvorfällen. Bei Verstössen drohen den Unternehmen erhebliche Geldbussen, während die Geschäftsleitung persönlich haftbar gemacht werden kann. Laut dem estnischen IT-Unternehmen Net Group stehen insbesondere kritische Infrastrukturen im Visier von Angreifern. Priit Kongo, der Geschäftsführer des Unternehmens, das Erfahrungen mit dem Aufbau digitaler Systeme in Estland hat, verweist darauf, daß die Bedrohungslage zunehme. Eine aktuelle Analyse des Unternehmens zeigt, daß die Anzahl der Cyber-Begriffe in den Geschäftsberichten der DAX40-Konzerne seit 2015 um über 1.400 Prozent gestiegen ist. Kongo betont, daß die Cybersicherheit eine zentrale Managementaufgabe sei. Massnahmen wie technischer Schutz, kontinuierliche Risikoanalysen und klare Prozesse seien unerlässlich, um sich gegen die zunehmend professionell agierenden Täter zu schützen. Prävention sei demnach langfristig wirtschaftlicher als die Folgen eines erfolgreichen Angriffs.

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Neue Verbindungen nach Amsterdam: Transavia verstärkt Flugangebot ab Salzburg

Der Salzburg Airport erweitert seine Flugverbindungen in die Niederlande. Ab dem Sommer 2026 stockt die Fluggesellschaft Transavia die Frequenzen für die Strecke nach Amsterdam von zwei auf vier wöchentliche Flüge auf. Die zusätzlichen Flugtage am Dienstag und Samstag ergänzen die bestehenden Verbindungen am Donnerstag und Sonntag. Diese strategische Entscheidung reagiert auf die wachsende Nachfrage und unterstreicht die Bedeutung des niederländischen Marktes für den Tourismus in der Region Salzburg. Gleichzeitig wird die Anbindung an das globale Streckennetz der SkyTeam-Allianz deutlich verbessert, was Reisenden flexiblere Möglichkeiten für Weiterflüge zu Zielen in aller Welt bietet. Ausbau der Frequenzen: Ein Zeichen für die wachsende Nachfrage Die Aufstockung der Flüge von Transavia ist eine direkte Reaktion auf die steigende Beliebtheit der beiden Regionen als Tourismus- und Geschäftsreiseziele. Die Niederlande gehören zu den fünf wichtigsten Incoming-Märkten für den Salzburger Tourismus. Tausende von Gästen aus den Niederlanden reisen jährlich nach Salzburg, um dort ihren Urlaub zu verbringen oder an Kongressen und Geschäftsveranstaltungen teilzunehmen. Mit den zusätzlichen Verbindungen wird die Reiseplanung für diese Gäste erheblich vereinfacht und die Attraktivität der Region als Ganzjahresdestination weiter gesteigert. Isabella Laimer, Leiterin Aviation Sales & Marketing am Salzburg Airport, begrüßt die Entscheidung von Transavia. Sie betonte, daß der Wettbewerb unter den europäischen Flughäfen enorm sei und die Frequenzerhöhung ein starkes Zeichen für die Partnerschaft sei. „Damit gewinnen wir nicht nur zusätzliche Flüge in eine der spannendsten Metropolen Europas, sondern auch noch bessere Anbindungen an das weltweite SkyTeam-Streckennetz und unterstreichen zugleich die Bedeutung des niederländischen Marktes für Salzburg“, so Laimer. Strategische Bedeutung des

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JetBlue veranstaltet Luftfahrt-Karrieretag für Jugendliche in Orlando

Die US-amerikanische Fluggesellschaft JetBlue veranstaltete kürzlich in Orlando eine Veranstaltung für junge Menschen, um sie für Berufe in der Luftfahrt zu begeistern. Unter dem Namen Fly Like a Girl fanden sich über 150 Jugendliche im Alter von acht bis 14 Jahren am Hangar der Fluggesellschaft am Flughafen Orlando ein. Die Veranstaltung findet bereits zum elften Mal statt und ist Teil des Engagements des Unternehmens, die nächste Generation von Mitarbeitern anzusprechen. Die Initiative steht im Zusammenhang mit dem Bestreben der Fluggesellschaft, ihren Nachwuchs selbst auszubilden. Orlando ist ein zentraler Standort für JetBlue, da sich dort auch die eigene Trainingseinrichtung, die JetBlue University, befindet. Das Unternehmen möchte durch solche Programme die Karrierechancen in der Luftfahrt aufzeigen und gleichzeitig seine Präsenz in der Region stärken. Während der Veranstaltung erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Arbeit von Piloten, Kabinen- und Wartungsmitarbeitern. Sie konnten ein Flugzeug des Typs Airbus A320 besichtigen sowie den Betrieb am Boden, einschließlich der Gepäckabfertigung, erkunden. Die Veranstaltung ist Teil der strategischen Investitionen von JetBlue in Florida, die auch den Ausbau des Streckennetzes sowie eine Partnerschaft mit dem Bahnunternehmen Brightline umfassen.

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Johannes Vogel wechselt in die Eurowings-Führung

Johannes Vogel (43), ein erfahrener Manager und ehemaliger FDP-Vizeparteichef, übernimmt ab dem 1. Dezember 2025 die Leitung des Bereichs Personal und Recht bei Eurowings in Köln. Er tritt die Nachfolge von Anja Ratsch an, die in eine leitende Position im Personalressort des Mutterkonzerns Lufthansa Group nach Frankfurt wechselt. Vogel, der sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft als versierter Manager gilt, bringt umfangreiche Erfahrungen im Personalwesen mit. Sein Wechsel zu Eurowings markiert einen bedeutenden Schritt für die Fluggesellschaft, die sich in den letzten Jahren erfolgreich als tragende Säule der Lufthansa Group etabliert hat und nun auf ein modernes Personalmanagement setzt. Ein versierter Manager für eine ambitionierte Fluggesellschaft Die Verpflichtung von Johannes Vogel wird in der Branche als strategisch kluger Schachzug für Eurowings gewertet. Kai Duve, Geschäftsführer für Personal, Finanzen und IT bei Eurowings, äußerte sich erfreut über die Neubesetzung: „Wir freuen uns sehr, mit Johannes Vogel einen profilierten Entscheider für Eurowings gewonnen zu haben.“ Duve betonte, daß eine ambitionierte Organisation wie Eurowings ein modernes und vorausschauendes Personalmanagement benötige, das sowohl intern als auch extern auf dem Arbeitsmarkt überzeugen könne. Er ist zuversichtlich, daß Vogel diese Herausforderung mit „frischem Blick und hoher Kompetenz“ meistern wird. Johannes Vogel hat bereits in jungen Jahren Managementerfahrung im Personalbereich gesammelt. Mit 32 Jahren wurde er Führungskraft bei der Bundesagentur für Arbeit (BA). Dort war er maßgeblich an der Reorganisation der Internationalen Abteilung beteiligt und leitete als Vorsitzender der Geschäftsführung die Agentur für Arbeit in Solingen-Wuppertal mit rund 400 Beschäftigten. Seine Karriere bei der

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Latam Airlines bestellt bis zu 74 Regionalflugzeuge bei Embraer

Die südamerikanische Fluggesellschaft Latam Airlines hat eine Vereinbarung mit dem Flugzeugbauer Embraer getroffen und plant die Anschaffung von bis zu 74 Regionalflugzeugen des Typs E195-E2. Die Bestellung umfasst 24 Festaufträge sowie Optionen für 50 weitere Maschinen. Die Auslieferungen sollen in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 beginnen, zunächst für den Betrieb der Gesellschaft in Brasilien. Mit dieser Bestellung möchte die Latam Group ihr Netzwerk innerhalb Südamerikas weiter stärken. Die neuen Flugzeuge sollen die Flexibilität an den verschiedenen Drehkreuzen des Unternehmens erhöhen und die Anbindung zusätzlicher Destinationen ermöglichen. Latam ist die grösste Fluggesellschaft des Kontinents und hatte in den vergangenen Jahren bereits ihre Anzahl an Reisezielen deutlich ausgebaut. Der ausgewählte Flugzeugtyp E195-E2 wird aufgrund seiner wirtschaftlichen Merkmale und seiner Anpassungsfähigkeit an die verschiedenen Routen eingesetzt. Die Maschinen verfügen über eine Kabinenkonfiguration mit zwei Sitzen pro Reihe, was den Passagierkomfort verbessern soll. Der Listenpreis für die 24 Festbestellungen beläuft sich auf rund 2,1 Milliarden US-Dollar.

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Großes Chaos auf Flug nach Dubai: Trump-Anordnung über Einreisegebühr sorgt für Massenpanik

Am 19. September 2025 brach auf einem Emirates-Flug von San Francisco nach Dubai panikartiges Chaos aus, was zu einer mehr als dreistündigen Verspätung führte. Die Ursache war eine nicht bestätigte, aber sich rasch verbreitende Nachricht über eine angebliche neue Einreisegebühr von 100.000 Dollar für H-1B-Visumsinhaber. Die Nachricht, daß die Trump-Administration eine solche Regelung erlassen hätte, löste bei zahlreichen Passagieren, von denen ein Großteil indische Staatsbürger mit H-1B-Visa waren, sofortige Unruhe aus. Aus Angst, bei ihrer Rückkehr in die Vereinigten Staaten diese hohe Gebühr zahlen zu müssen, verließen Dutzende von Reisenden das Flugzeug freiwillig. Der Kapitän mußte sich einschalten, um die Situation zu beruhigen, während die Bodenabfertigung gezwungen war, das bereits verladene Gepäck der Passagiere wieder auszuladen. Flug EK226: Ein Vorfall, der die Unsicherheit im Luftverkehr offenlegt Der Vorfall ereignete sich an Bord des Airbus A380 mit der Kennung A6-EVP, der planmäßig um 17:05 Uhr Ortszeit den San Francisco International Airport (SFO) verlassen sollte. Während die Passagiere ihre Plätze für den 15stündigen Flug in den Mittleren Osten einnahmen, verbreitete sich die Nachricht, daß Präsident Trump eine „Executive Order“ erlassen habe, die eine einmalige Gebühr von 100.000 Dollar für das H-1B-Visum vorschreibe. Diese Gebühr sollte angeblich nicht nur für Neuanträge, sondern auch für bestehende Visumsinhaber bei ihrer Rückkehr in die USA fällig werden. Die Gerüchte heizten sich schnell auf und führten zu einer Welle der Panik in der Kabine. Für viele der Reisenden, insbesondere indische Staatsbürger, die einen großen Anteil der H-1B-Visa halten, war diese Nachricht ein Schock. Das H-1B-Visum ist für

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Lufthansa und AeroGround unterzeichnen langfristigen Abfertigungsvertrag in München

Die Fluggesellschaft Lufthansa und die Flughafentochtergesellschaft AeroGround haben am Standort München einen neuen, langfristigen Vertrag unterzeichnet. Der Vertrag regelt die Abfertigungsdienste der Lufthansa-Flotte bis zum 31. Oktober 2031. Die Vereinbarung, die rückwirkend zum 1. November 2024 in Kraft trat, soll die Zusammenarbeit zwischen beiden Partnern für sieben Jahre sichern. Der Vertrag umfasst die gesamte Vorfeldabfertigung, einschließlich der Flugzeug- und Gepäckabfertigung, sowie den Transport von Passagieren und Crew. Zudem wurden zusätzliche Dienstleistungen sowie eine Vereinbarung zur Sicherstellung der Dienstleistungsqualität aufgenommen. Damit wird die operative Grundlage für die Kontinental- und Interkontinentalflotte der Lufthansa am zweitgrössten Hub der Fluggesellschaft gesichert. Die Vertragsunterzeichnung wird von beiden Seiten als wichtige Massnahme betrachtet. Flughafen Chef Jost Lammers sieht die Vereinbarung als Grundlage für eine stabile Zukunft des Hubs München. Der Lufthansa Hub Manager Heiko Reitz hob die Bedeutung von AeroGround für einen stabilen Flugbetrieb und die Pünktlichkeit der Flüge hervor. Der Vertrag trage zudem wesentlich zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei.

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