
Austrian Airlines mustert Regionalflotte aus – Embraer-Jets gehen an Air Dolomiti
Die Austrian Airlines (AUA) planen eine umfassende Flottenstraffung und wird ihre Regionalflugzeuge bis zum Jahr 2028 vollständig ausmustern. Die Wiener Fluggesellschaft, welche zum Lufthansa-Konzern gehört, will sich künftig auf Schmalrumpfflugzeuge der Airbus A320neo-Familie konzentrieren. Ein Großteil der derzeitigen Regionalflotte soll an die italienische Schwestergesellschaft Air Dolomiti übergeben werden, berichtete zunächst CH-Aviation.com. Die AUA beabsichtigt, mindestens 13 ihrer aktuell 17 Embraer E195-Jets an Air Dolomiti abzugeben. Das erste Flugzeug dieses Typs soll die Flotte der Austrian Airlines bereits Ende dieses Jahres verlassen. Ein Sprecher der Airline bestätigte die grundsätzliche Absicht. Über die zukünftige Verwendung der verbleibenden vier Regionalflugzeuge ist allerdings noch keine finale Entscheidung getroffen worden. Die Austrian Airlines betreibt derzeit eine Flotte von 17 Embraer E195 sowie 29 Airbus A320 und sechs Airbus A321. Zusätzlich werden drei ATR 72-600 Turboprop-Maschinen von Braathens Regional Airways gechartert. Die Air Dolomiti mit Sitz in Verona und Hauptdrehkreuz in München wird ihre Embraer-Flotte durch die Übernahme der Flugzeuge von AUA weiter ausbauen. Die italienische Regionalairline verfügt bereits über 9 Embraer E190 und 17 Embraer E195. Die Air Dolomiti soll zukünftig nicht mehr nur als Zubringer für die Lufthansa in München, sondern auch für die Ita Airways tätig werden. Das Flottenwachstum in diesem Segment ist somit eine strategische Entscheidung im Konzern, wobei bereits zuvor Embraer-Flugzeuge der aufgelösten Lufthansa Cityline an Air Dolomiti übergeben wurden.








