Oktober 20, 2025

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Oktober 20, 2025

Flughafen Stuttgart lädt zum Thementag in die Terminals

Am Sonntag, den 9. November 2025, veranstaltet der Flughafen Stuttgart (STR) den „Airport Sunday“ und öffnet dazu von 10 bis 17 Uhr den öffentlichen Bereich der Terminals für Besucher. Die Veranstaltung richtet sich an Ausflügler und Interessierte und bietet ein breit gefächertes Programm mit Mitmachaktionen, Gewinnspielen und speziellen Angeboten der ansässigen Händler und Gastronomiebetriebe. Ein zentraler Anlaufpunkt für die Besucher ist das Besucherzentrum SkyLand, das sich in Terminal 3 auf der Galerieebene befindet. Dort stehen am Nachmittag zwei kostenlose Fachvorträge zu Reisethemen auf dem Programm: Costas Kreuzfahrten informiert um 13 Uhr über Neuigkeiten aus der Kreuzfahrtbranche, während TUI Deutschland um 15 Uhr Expertentipps zu aktuellen Reisezielen und Hotels geben wird. Eine vorherige Anmeldung für diese Vorträge ist nicht erforderlich. Speziell für jüngere Besucher gibt es im SkyLand die Möglichkeit, sich ein Glitzertattoo anfertigen zu lassen. Ein weiteres Highlight ist das „Winter Special“ auf der Besucherterrasse „Wolke 7“ im Terminal 3. Von dort aus erhalten Gäste einen unmittelbaren Blick auf das Geschehen auf dem Vorfeld, wie Starts, Landungen und die Abfertigung der Flugzeuge. Die Terrasse bietet zur Stärkung jahreszeitlich passende Speisen wie Glühwein, Waffeln und Bratwurst an. Der Airport Sunday dient als eine Gelegenheit, das Flughafen-Areal abseits des regulären Flugbetriebs zu erleben und sich über das Angebot am Standort Stuttgart zu informieren. Das Besucherzentrum SkyLand, das donnerstags bis sonntags geöffnet ist, bietet ohnehin eine Reihe interaktiver Exponate, darunter ein originales Triebwerksteil einer Boeing 777 und eine Marshaller-Station zum Einwinken von Flugzeugen.

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Deutscher Luftverkehr im September: Europa-Boom und anhaltende Schwäche bei Inlandsflügen

Die deutschen Flughäfen haben im September dieses Jahres insgesamt 21,88 Millionen an- und abfliegende Passagiere abgefertigt. Obwohl das Aufkommen gegenüber dem Vormonat August saisonbedingt um knapp 800.000 Reisende sank, liegt die allgemeine Erholung des Luftverkehrsstandorts Deutschland bei nahezu 90 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019. Die detaillierten Verkehrszahlen zeigen jedoch eine stark divergierende Entwicklung in den einzelnen Marktsegmenten: Während der Europaverkehr erstmals das Aufkommen von 2019 übertraf, hinkt der innerdeutsche Flugverkehr weiterhin massiv hinterher. Ein stabiles Frachtgeschäft dient der Branche derweil als wichtiger Stabilitätsanker inmitten globaler Handelsunsicherheiten. Das Passagiergeschäft: Getrennte Geschwindigkeiten der Erholung Die Bilanz des Septembers 2025 an den deutschen Hauptverkehrsflughäfen weist Licht und Schatten auf. Mit 21,88 Millionen Passagieren wurde gegenüber dem September des Vorjahres ein Wachstum von 3,5 Prozent erzielt. Dennoch fehlen im Vergleich zum September 2019 noch immer 10,1 Prozent der Reisenden, was die fortbestehende Lücke zur Zeit vor der weitreichenden Branchenkrise verdeutlicht. Kumuliert über die ersten neun Monate des Jahres 2025 nutzten 165,77 Millionen Passagiere die deutschen Airports, was einer Erholung von 86,3 Prozent entspricht. Die Wachstumsdynamik verläuft dabei moderat und wird von Analysten als stabil, aber wenig dynamisch beschrieben. Die Segmentierung der Passagierzahlen offenbart die unterschiedlichen Triebkräfte der Erholung: Europaverkehr: Der neue Wachstumsmotor Das Segment des Europaverkehrs präsentiert sich als Zugpferd des deutschen Luftverkehrs. Mit 15,69 Millionen Passagieren im September überstieg dieser Bereich erstmals das Niveau des Jahres 2019 um beachtliche 4,3 Prozent. Dieser Boom ist zum Teil auf die verstärkte touristische Nachfrage zurückzuführen, wobei beliebte Urlaubsziele in Südeuropa und am Mittelmeer das Vorkrisenniveau bereits

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Strategische Weichenstellung: Wiener Hotellerie diskutiert zukünftige Gästeströme

Das ÖHV-Forum Wien, das kürzlich im Hilton Vienna Park stattfand, befasste sich intensiv mit den zukünftigen Quellmärkten und der notwendigen Positionierung der Wiener Hotellerie. Vor rund 140 Teilnehmern aus der gesamten Branche lieferten Experten aus Tourismus und Luftfahrt wertvolle Einblicke, um die Branche aktiv mitzugestalten. Im Fokus standen insbesondere die Internationalisierung des Tourismus und die Rolle von Flugverbindungen als Wachstumstreiber. Ein zentrales Thema war die „Visitor Economy Strategy“ des WienTourismus, deren CEO Norbert Kettner das klare Ziel bekräftigte, Wien zur weltweiten Nummer 1-Destination für internationale Tagungen zu machen. Bis 2025 soll mindestens jede zehnte Nächtigung aus dem lukrativen Meetingbereich generiert werden. Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner hob indes das erhebliche Marktpotenzial Indiens hervor und betonte die breiten volkswirtschaftlichen Multiplikatoreffekte der Tourismusbranche, die weit über die Hotelbranche hinaus andere Sektoren wie den Handel und die Landwirtschaft stützen. Der renommierte Reisedatenexperte Olivier Ponti unterstrich die essentielle Bedeutung von Flugverbindungen für Wien und bezifferte das weltweite Wachstum der Luftkapazitäten auf sechs Prozent. Er identifizierte insbesondere in der Premiumklasse ein überdurchschnittliches Wachstum von zwölf Prozent, das stark von Familienreisen getragen wird. Ergänzend informierte Julian Jäger, Vorstand des Flughafen Wien, über den geplanten Ausbau des Terminal 3 um 70.000 Quadratmeter, um die Infrastruktur zu stärken. Trotz der langfristig positiven Entwicklung betonte er die Notwendigkeit der Abschaffung der Flugabgabe, die ein klarer Wettbewerbsnachteil sei, insbesondere vor dem Hintergrund des (Teil-)Rückzugs von Fluglinien wie Ryanair und WizzAir. Auch das MICE-Geschäft (Meetings, Incentives, Conventions, Events) bleibt ein wichtiger Pfeiler der Strategie. Anita Paic vom Vienna Convention Bureau präsentierte beeindruckende Zahlen:

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