
Air Baltic navigiert durch Herausforderungen: Steigerung der Rentabilität trotz Passagierrückgang
Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat ihre finanzielle Stärke unter Beweis gestellt und für das dritte Quartal des Jahres 2025 einen Nettogewinn von 6 Millionen Euro bekannt gegeben. Das Unternehmen bezeichnete diesen Zeitraum als ein „entscheidendes Quartal“ für die Gestaltung der Jahresergebnisse. Trotz eines Rückgangs der Passagierzahlen gelang es Air Baltic, die Einnahmen zu steigern, was primär auf eine fokussierte Strategie der Ertragssteigerung und eine aggressive Ausweitung des sogenannten ACMI-Geschäfts zurückzuführen ist. Der Quartalsbericht unterstreicht die erfolgreiche Neuausrichtung des Unternehmens in einem weiterhin von geopolitischen Unsicherheiten geprägten Marktumfeld. Finanzielle Konsolidierung durch höhere Erträge In ihrem ungeprüften Finanz- und Betriebsbericht für das dritte Quartal 2025 meldete Air Baltic Gesamteinnahmen in Höhe von 244,7 Millionen Euro, was einem Anstieg von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Steigerung ist bemerkenswert, da sie zeitgleich mit einem Rückgang der Passagierzahlen um 5,1 Prozent erzielt wurde. Der Vorstandsvorsitzende von Air Baltic, Pauls Cālītis, erklärte, dass der leichte Passagierrückgang hauptsächlich auf eine „Netzwerkoptimierung“ zurückzuführen sei. Zentral für den Erfolg sei jedoch die Strategie, die Ticketpreise (Yields) zu erhöhen und das Flugzeug-Vermietungsgeschäft inklusive Besatzung, Wartung und Versicherung (ACMI, Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) auszubauen. Die Airline konzentrierte sich im dritten Quartal darauf, die Rentabilität pro Passagier zu maximieren, anstatt die absolute Passagierzahl zu forcieren. Der Erfolg dieser Strategie spiegelt sich in der Umkehrung des negativen Ergebnisses aus dem Vorjahr wider. In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 verzeichnete Air Baltic einen Nettogewinn von 4,2 Millionen Euro. Dies markiert eine signifikante Verbesserung von 52,8 Millionen Euro im Vergleich






