November 10, 2025

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November 10, 2025

Schwedischer Luftverkehr im Aufwind: Arlanda übertrifft Passagierzahlen von 2019 deutlich

Die zehn Flughäfen des schwedischen Flughafenbetreibers Swedavia verzeichneten im Oktober 2025 insgesamt über drei Millionen Passagiere, was einem Anstieg von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Getragen wird dieses Wachstum von einer anhaltend starken Nachfrage im internationalen Reiseverkehr sowie einer deutlichen Erholung des Inlandsverkehrs. Der internationale Verkehr legte um fünf Prozent zu, der Inlandsverkehr um drei Prozent. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung am größten Flughafen des Landes, dem Stockholm Arlanda Airport, der über zwei Millionen Passagiere abfertigte und damit ein Wachstum von über neun Prozent verzeichnete. Dieses Wachstum wurde vor allem vom internationalen Verkehr getragen, dessen Volumen in Arlanda mit 1,8 Millionen Passagieren sogar zwei Prozent höher lag als im Vorkrisenjahr 2019. Diese Kennzahl gilt als deutliches Zeichen für die Stärke und die wiederhergestellte Konnektivität des schwedischen Luftfahrtsektors. Auch der Inlandsverkehr in Arlanda zeigte mit einem Plus von 31 Prozent eine bemerkenswerte Entwicklung, auch wenn die absoluten Zahlen mit 400.000 Passagieren geringer sind. Am zweitgrößten Flughafen, dem Göteborg Landvetter Airport, wurden rund 500.000 Passagiere gezählt, was einem Wachstum von sechs Prozent entspricht. Hier dominierte das internationale Geschäft mit einem Zuwachs von sieben Prozent, während der Inlandsverkehr leicht zurückging. Bei den regionalen Flughäfen zeigten die Airports in Nordschweden – insbesondere Luleå Airport, gefolgt von Åre Östersund Airport und Umeå Airport – das stärkste Wachstum. Demgegenüber verzeichnete der Bromma Stockholm Airport weiterhin die schwächste Entwicklung, ein direkter Effekt der Einstellung des Linienflugbetriebs durch die Fluggesellschaft BRA. Die positiven Verkehrszahlen unterstreichen die robuste Erholung der schwedischen Luftfahrt. Die Nachfrage nach Flugreisen, insbesondere

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Flugchaos durch Haushaltsstreit: FAA begrenzt Flugverkehr an 40 US-Flughäfen

Der anhaltende Haushaltsstreit im US-Kongress hat direkte und tiefgreifende Auswirkungen auf den zivilen Luftverkehr der Vereinigten Staaten. Aufgrund massiver Personalengpässe in der Flugsicherung hat die US-Luftfahrtaufsicht (FAA) am Donnerstag eine kurzfristig anberaumte Begrenzung des Flugverkehrs angekündigt, die ab Freitag in Kraft tritt. An 40 der verkehrsreichsten Flughäfen des Landes müssen Fluggesellschaften ihre Flugkapazitäten zunächst um vier Prozent reduzieren. Ab dem 14. November 2025 soll die Entlastung des Flugsicherungssystems sogar auf zehn Prozent steigen. Die drastischen Maßnahmen sind eine direkte Konsequenz des sogenannten „Government Shutdowns“, der seit nunmehr 38 Tagen anhält und dazu führt, dass Bundesbedienstete, einschließlich der Fluglotsen, kein Gehalt mehr erhalten. Die FAA reagiert damit auf eine alarmierende Situation in einigen Flugsicherungszentren entlang der US-Ostküste, wo Krankenstände von bis zu 80 Prozent gemeldet werden. Während internationale Flüge und der Interkontverkehr vorerst von den Kürzungen ausgenommen sind, müssen sich Millionen von Passagieren im Inland auf erhebliche Verspätungen und Flugausfälle einstellen. Der Shutdown als Ursache des Flugchaos Die Wurzel des aktuellen Chaos im US-Luftverkehr liegt in der politischen Blockade im US-Kongress. Da sich Republikaner und Demokraten nicht auf einen Bundeshaushalt einigen konnten, trat am 1. Oktober 2025 ein „Government Shutdown“ in Kraft – der längste in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Dies bedeutet, dass zahlreiche Bundesbehörden ihre nicht essenziellen Tätigkeiten einstellen müssen und Hunderttausende von Bundesbediensteten, darunter die Fluglotsen der FAA und die Sicherheitsmitarbeiter der Transport Security Administration (TSA), in den Zwangsurlaub geschickt werden oder ohne Bezahlung arbeiten müssen. Obwohl Fluglotsen als unverzichtbare Arbeitskräfte gelten und zur Arbeit verpflichtet sind, erhalten

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Flughafen Lübeck wird zum Reisezentrum: LN-NordZeit Messe und neue Flugziele im Fokus

Der Flughafen Lübeck rückt erneut in den Fokus von Reiselustigen und Urlaubplanern: Am Wochenende des 15. und 16. November findet zum dritten Mal die LN-NordZeit, eine beliebte Reise- und Freizeitmesse, auf dem Flughafengelände statt. Die Veranstaltung, die sich als einzige Reisemesse in Schleswig-Holstein etabliert hat, zieht jährlich Tausende Besucher an. Für das Jahr 2024 meldeten die Veranstalter über 6.100 Besucher, für die Auflage im Jahr 2025 sind über 7.600 Besucher angepeilt. Über 20 Aussteller präsentieren dort ein breites Spektrum an Urlaubsangeboten – von Bus- und Flugreisen über Kreuzfahrten bis hin zu Kurzurlauben, darunter renommierte Unternehmen wie TUI Deutschland GmbH, Finnlines Deutschland GmbH und TT-Line GmbH & Co. KG. Der Eintritt zur Messe ist frei. Die LN-NordZeit dient auch als Präsentationsplattform für die weiteren Entwicklungen am Flughafen Lübeck. Wie aus den Informationen zur Messe und den Flugplänen hervorgeht, bietet der Airport mit dem Winterflugplan 2025/2026 und dem bereits buchbaren Sommerflugplan 2026 von Ryanair die Destinationen London-Stansted, Málaga und Palma de Mallorca mehrmals wöchentlich an. London-Stansted wird im Winter dreimal wöchentlich angeflogen, Mallorca ebenfalls dreimal und Málaga zweimal pro Woche. Diese Linienflugverbindungen sichern dem Regionalflughafen auch in der kalten Jahreszeit einen regelmäßigen Verkehr. Zusätzlich zu den Linienflügen erweitert der Flughafen Lübeck sein Angebot durch Sonder- und Erlebnisreisen. Im Jahr 2026 stehen hier unter anderem Reisen zur Mandelblüte nach Mallorca, an die Costa Brava, nach Menorca, Montenegro, auf die Kanalinseln und nach Apulien auf dem Programm. Ein besonderes Familienangebot, das während der Messe beworben wird, ist eine Sonderreise nach Finnisch-Lappland über den Jahreswechsel

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Airbus korrigiert A220-Produktionsziele nach unten

Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat seine ambitionierten Hochlaufpläne für die Produktion des Schmalrumpfflugzeugs Airbus A220 revidiert. Anstatt wie ursprünglich angestrebt, die monatliche Produktionsrate für das Einstiegsmodell bis 2026 auf 14 Einheiten zu steigern, wird diese Zielrate nun auf lediglich zwölf Flugzeuge pro Monat korrigiert. Airbus-Chef Guillaume Faury begründete die Anpassung nach der Vorlage der jüngsten Quartalszahlen und ließ offen, wann das höhere Produktionsniveau von 14 Einheiten erreicht werden soll. Diese Änderung im Produktionsplan fällt mitten in das Lieferfenster für den Lufthansa Konzern, der 40 Exemplare des Typs A220-300 für seine neue regionale Plattform City Airlines erwartet, mit geplanter Erstauslieferung Ende 2026. Lufthansa-Chef Carsten Spohr äußerte sich jedoch zuversichtlich, dass die Anpassung bei Airbus nicht zu Verzögerungen für die City Airlines führen werde. Die Entwicklungen werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen in der globalen Lieferkette der Luftfahrtindustrie und die Abhängigkeit der Fluggesellschaften von den Produktionskapazitäten der großen Hersteller. Der strategische Hintergrund des A220-Rückzugs Die Entscheidung von Airbus, die Produktionsziele für den A220 anzupassen, ist ein Spiegelbild der anhaltenden Schwierigkeiten in der globalen Lieferkette, die die gesamte Luftfahrtindustrie seit Jahren plagen. Engpässe bei Triebwerksherstellern, insbesondere bei Pratt & Whitney, dem alleinigen Lieferanten der PW1500G-Triebwerke für den A220, sowie bei anderen Zulieferern für Rumpfsektionen, Komponenten und Avionik, zwingen die Flugzeughersteller zu realistischeren Produktionsplänen. Die A220-Familie, ehemals als Bombardier CSeries entwickelt und 2018 von Airbus übernommen, gilt als technisch hochentwickelt und wird für ihre Betriebswirtschaftlichkeit geschätzt. Die Flugzeugfamilie ist ein wichtiges Element in der Wachstumsstrategie von Airbus und soll langfristig die gesamte Sparte der

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Österreich: Grünes Licht für EU-Informationssysteme-Anpassungsgesetz

Der Innenausschuss des österreichischen Parlaments hat mehrheitlich das Zweite EU-Informationssysteme-Anpassungsgesetz befürwortet, welches die unionsrechtlichen Vorgaben zur Interoperabilität europäischer Informationssysteme sowie zur Einrichtung des Europäischen Reiseinformations- und -genehmigungssystems (ETIAS) in nationales Recht überführt. Die Regierungsparteien, gemeinsam mit den Grünen, stimmten für das Gesetzespaket. Ziel des Vorhabens ist laut Regierung die Stärkung der inneren Sicherheit, die Verhinderung illegaler Einwanderung, die Bekämpfung von Terrorismus und schwerer Kriminalität sowie der Schutz der öffentlichen Gesundheit. Kernstück der Gesetzesänderung ist die Etablierung von ETIAS, welches Informationslücken bei visumsfreien Einreisen von Drittstaatsangehörigen schließen soll. Zukünftig sollen die Daten dieser Reisenden bereits vor der Einreise automatisiert mit bestehenden Sicherheitsdatenbanken abgeglichen werden. Hierzu ist die Einrichtung einer nationalen ETIAS-Stelle im Innenministerium vorgesehen. Ergänzend dazu soll die Interoperabilität europäischer Informationssysteme umgesetzt werden. Dies beinhaltet die technische Vernetzung des Schengener Informationssystems (SIS), des Visa-Informationssystems (VIS), der Eurodac-Datenbank, des Einreise-/Ausreisesystems (EES), ETIAS und des Strafregisterinformationssystems für Drittstaatsangehörige (ECRIS-TCN) über gemeinsame Komponenten wie das Europäische Suchportal (ESP) und den gemeinsamen biometrischen Abgleichdienst (sBMS). Diese Maßnahmen werden von Innenminister Gerhard Karner sowie den Koalitionsfraktionen und der SPÖ als notwendig und sinnvoll erachtet, um die Sicherheit im Schengenraum zu erhöhen, irreguläre Migration zu unterbinden und Kriminalität sowie Terrorismus zu bekämpfen. Der Datenaustausch soll eine schnellere und verlässlichere Personenidentifizierung gewährleisten und Identitätsbetrug verhindern. Zudem ist in diesem Zusammenhang eine Änderung bei Saisonarbeitskräften aus visumbefreiten Drittstaaten vorgesehen, für die unter bestimmten Voraussetzungen die Visumpflicht entfällt. Kritik am Gesetzespaket kam von der FPÖ, die eine Abgabe innenpolitischer Kompetenzen an die EU befürchtet. Die Freiheitlichen bemängelten insbesondere den Wegfall

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Anpassung der Flughafenentgelte 2025: Wien erhöht um 4,6 Prozent, andere Flughäfen teilweise mit freiwilligen Senkungen

Das Verkehrsministerium hat im Rahmen des Berichts über die Vollziehung des Flughafenentgeltegesetzes eine Erhöhung der Entgelte für das Jahr 2025 genehmigt. Für den Flughafen Wien beträgt die erlaubte Anhebung 4,6 Prozent, während die übrigen Verkehrsflughäfen Salzburg, Innsbruck, Linz, Graz und Klagenfurt eine Steigerung von 5,1 Prozent vornehmen dürfen. Als wesentlichen Grund für die Anpassung nannte das Ministerium die Inflation der vorangegangenen Periode. Allerdings schöpfen nicht alle Flughäfen die genehmigte Steigerung voll aus: Die Regionalflughäfen Graz, Linz und Klagenfurt verrechnen freiwillig geringere Entgelte als erlaubt, um ihren Flugverkehr zu sichern. Dies deutet auf einen Wettbewerbsdruck hin, insbesondere an kleineren Standorten. Der Flughafen Wien hingegen wird voraussichtlich im Folgejahr, 2026, zu seiner alten Berechnungsformel für Flughafenentgelte aus der Zeit vor der Coronapandemie zurückkehren. Diese Rückkehr zur regulären Formel, die durch das starke Verkehrswachstum des Flughafens ermöglicht wird, könnte laut Ministeriumsangaben zu einer Senkung der Flughafengebühren um bis zu 4,66 Prozent führen. Die Diskussion im zuständigen Ausschuss beleuchtete zudem die jüngsten Entwicklungen im Flugverkehr, insbesondere den Rückzug der Fluglinie Wizz Air und den Abzug einzelner Flugzeuge der Ryanair vom Flughafen Wien. Das Verkehrsministerium beobachte diese Entwicklungen und stehe in ständigem Austausch mit der Flughafen Wien AG, hieß es. Die Vertreter des Ministeriums betonten die Bedeutung des Wettbewerbs, während Österreich gleichzeitig ein „Qualitätsstandort“ sei. Ein weiterer Schwerpunkt war die Evaluierung der seit einigen Monaten geltenden gestaffelten Lärmgebühren. Das Ministerium kündigte an, die Lenkungswirkung dieser Maßnahme – die leisere Flugzeuge finanziell begünstigt – Ende des kommenden Jahres überprüfen zu wollen. Erste Anzeichen deuteten bereits auf

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Condor prüft Airbus A321XLR für zukünftige Flottenstrategie

Der deutsche Ferienflieger Condor befindet sich in einer tiefgreifenden Flottenerneuerung und richtet den Blick bereits auf die Zeit nach 2029. Während die Kurz- und Mittelstreckenflotte sukzessive auf moderne Airbus A320neo und A321neo umgestellt wird, schließt Condor die Integration des besonders reichweitenstarken Airbus A321XLR in ihre zukünftige Planung nicht aus. Peter Gerber, der Chef der Fluggesellschaft, erklärte gegenüber Aviation Week unter anderem, dass man das Flugzeug aufgrund seiner „ganz bestimmten Vorteile“ bei künftigen Überlegungen durchaus einbeziehen werde, sobald es verfügbar sei. Dies deutet auf eine langfristige Strategie hin, die über die reine Erneuerung hinausgeht und neue operative Möglichkeiten im Hinblick auf das Streckennetz eröffnen könnte. Die Airline hat ihre Langstreckenflotte bereits mit 18 Airbus A330-900 (A330neo) komplett modernisiert und vollzieht nun den Wechsel bei den kleineren Flugzeugen, wo die letzten Boeing 757 ausgeflottet wurden. Die Prüfung des A321XLR signalisiert, dass Condor die Flexibilität eines Flugzeugs, das die Lücke zwischen klassischer Mittelstrecke und größeren Langstreckenjets schließt, als potenziellen Mehrwert für das Geschäftsmodell eines Ferienfliegers sieht. Der Stand der Flottenmodernisierung bei Condor Die Flottenumstellung ist das zentrale operative Projekt bei Condor. Auf der Langstrecke gilt die Transformation bereits als abgeschlossen, wo die in die Jahre gekommenen Boeing 767 durch 18 moderne Airbus A330-900 ersetzt wurden. Diese Flugzeuge führen Condor zu den fernen Zielen und bilden das neue Rückgrat der Langstreckenaktivitäten. Auf der Kurz- und Mittelstrecke steht Condor mitten im Wandel. Die Ära der Boeing 757, ein wichtiges Muster der Flotte über Jahrzehnte, wurde kürzlich beendet. Aktuell umfasst die Kurz- und Mittelstreckenflotte noch zehn

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Chinesische Züge der Westbahn fordern Nachschärfung europäischer Vergaberichtlinien

Der Einsatz von Triebzügen des chinesischen Herstellers China Railway Rolling Stock Corporation (CRRC) durch den privaten Bahnbetreiber Westbahn sorgt in Österreich weiterhin für Diskussionen auf politischer Ebene. Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) äußerte sich im Verkehrsausschuss des Nationalrats erneut kritisch und forderte eine umfassende Risikobewertung sowie die Nachschärfung europäischer und nationaler Vergaberichtlinien. Der erstmalige Einsatz chinesischer Züge in der Europäischen Union (EU) markiere Neuland und berühre die kritische Infrastruktur. Hanke betonte, dass die Anschaffung chinesischer Züge, die dem Vernehmen nach vier sogenannte „Panda“-Doppelstockzüge des Herstellers CRRC für die Strecke Wien-Salzburg umfasst, auch eine volkswirtschaftliche Dimension habe. Er warnte davor, dass massive Subventionen und Billiglöhne den Markt verzerren und damit den heimischen Industriestandort sowie europäische Arbeitsplätze gefährden könnten. Diese Bedenken werden von SPÖ und Grünen geteilt, die einen fairen Wettbewerb zur Sicherung der europäischen Wertschöpfung fordern. Die EU-Kommission hat bereits Prüfverfahren gegen CRRC eingeleitet, um den Verdacht unfairen Wettbewerbs zu untersuchen. Die NEOS zeigten sich weniger alarmiert: Obwohl der „Rumpf“ der Züge aus China stamme, sei die Innenausstattung stark europäisch geprägt – mit High-Tech-Komponenten aus Ländern wie Österreich, Deutschland (Bremsen) und Spanien. Darüber hinaus wurde argumentiert, dass die europäischen Zughersteller derzeit ausgelastet seien, was der Westbahn kaum Alternativen für eine schnelle Flottenerweiterung gelassen habe, um den steigenden Fahrgastzahlen gerecht zu werden und ihr Angebot auszubauen. Die Debatte fand vor dem Hintergrund des Jahresberichts 2024 der Schienen-Control statt, der einen anhaltenden Boom im Personenverkehr der Bahn in Österreich aufzeigte. Die Fahrgastzahlen stiegen demnach um sechs Prozent auf 348,7 Millionen und die zurückgelegten Personenkilometer

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FAA ordnet sofortiges weltweites Flugverbot für MD-11 an

Nach dem verheerenden Absturz eines Frachtflugzeugs des Typs McDonnell Douglas MD-11F in Louisville, Kentucky, hat die US-Luftfahrtaufsichtsbehörde (FAA) eine Notfall-Lufttüchtigkeitsanweisung (Emergency Airworthiness Directive) erlassen, die ein sofortiges und weltweites Flugverbot für alle Flugzeuge der Typen MD-11 und MD-11F anordnet. Die Anweisung mit der Kennzeichnung 2025-23-51 erging nur vier Tage nach dem Unglück des UPS-Fluges 2976 (Registrierung N259UP), der kurz nach dem Start vom Louisville Muhammad Ali International Airport (SDF) abstürzte. Bei dem Unfall kamen 14 Menschen ums Leben, darunter alle drei Besatzungsmitglieder und elf Personen am Boden. Die FAA begründet die drastische Maßnahme mit der Notwendigkeit einer sofortigen strukturellen Überprüfung der Flugzeugflotte und warnt, dass der nach dem Unfall identifizierte Zustand die Fähigkeit des Flugzeugs, unter Kontrolle zu bleiben und sicher zu landen, „gefährden könnte“. Die Betreiber müssen nun umfassende Inspektionen und gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen durchführen, bevor die Maschinen wieder in den Flugdienst aufgenommen werden dürfen. Die unmittelbaren Folgen des Absturzes und die Notfallanweisung Der Absturz des UPS-Frachters N259UP ereignete sich in unmittelbarer Nähe des Flughafens Louisville, einem der zentralen Logistikdrehkreuze der Vereinigten Staaten. Vorläufige Ermittlungsergebnisse deuten darauf hin, dass es kurz nach dem Abheben zum Ablösen des linken Triebwerks samt Pylon kam. Videoaufnahmen zeigen, wie das Flugzeug kurzzeitig an Höhe gewann, bevor es zur linken Seite abrollte und in nahegelegene Gebäude stürzte, was einen Großbrand auslöste. Die sofortige Notfall-Lufttüchtigkeitsanweisung der FAA (EAD) zielt darauf ab, potenzielle strukturelle Mängel zu identifizieren, die bei ähnlichen Flugzeugen zu einer ähnlichen Katastrophe führen könnten. Der Auftrag der FAA ist unmissverständlich: Inspektionen und jegliche notwendigen

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Cathay Cargo transportiert 30 Tonnen ägyptische Altertümer für historische Ausstellung

Cathay Cargo hat eine logistische Großoperation erfolgreich abgeschlossen, indem sie mehr als 30 Tonnen antiker ägyptischer Kunstwerke von Shanghai nach Hongkong überführte. Diese umfangreiche Sammlung von 250 Artefakten bildet den Kern der Ausstellung „Ancient Egypt Unveiled: Treasures from Egyptian Museums“ im Hong Kong Palace Museum, die am 20. November 2025 eröffnet wird. Die neunmonatige Schau, die in Zusammenarbeit mit Ägyptens Oberstem Rat für Altertümer organisiert wird, gilt als die größte und längste Ausstellung ägyptischer Kulturschätze, die jemals in der Sonderverwaltungszone gezeigt wurde. Die erfolgreiche und hochspezialisierte Durchführung des Transports unterstreicht sowohl die operativen Fähigkeiten der Frachtfluggesellschaft als auch die zunehmende Bedeutung Hongkongs als globaler Knotenpunkt für den Kulturaustausch. Die Artefakte, die Tausende von Jahren der ägyptischen Zivilisation umspannen, bieten den Besuchern einen beispiellosen Einblick in das historische Erbe des Nillandes. Die logistische Herausforderung: 30 Tonnen Geschichte in der Luft Der Transport Jahrtausende alter, unschätzbar wertvoller Artefakte stellt für jede Logistikfirma eine immense Herausforderung dar. Für die Überführung der 250 Stücke, die das Gesamtgewicht von mehr als 30 Tonnen aufwiesen, setzte Cathay Cargo auf maßgeschneiderte Lösungen und das spezielle Handling-Programm „Cathay Secure“. Die Fracht benötigte eigens angefertigte Ausrüstung, um die Sicherheit und Stabilität während des gesamten Fluges zu gewährleisten. Dazu gehörten zwei 20-Fuß-Paletten, eine überdimensionale Palette sowie zwölf Paletten für das Unterdeck des Flugzeugs. Besonders empfindliche Gegenstände wurden auf stoßdämpfenden Rollwagen gesichert, um minimale Erschütterungen während des Fluges zu gewährleisten. Dominic Perrett, der Direktor von Cathay Cargo, betonte, dass die Operation die herausragenden Fähigkeiten der Fluggesellschaft im Umgang mit hochsensiblen Sendungen

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