November 13, 2025

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November 13, 2025

Deutschland: Trotz Wachstum bleibt die Inlandskonnektivität kritisch

Die deutsche Luftverkehrswirtschaft steht vor einer Herausforderung: Obwohl der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) für die Winterperiode von November dieses Jahres bis April 2026 ein Wachstum des gesamten Sitzplatzangebots um drei Prozent auf rund 111,2 Millionen Plätze prognostiziert, bleibt die Erholung im internationalen Vergleich verhalten. Das Angebot in Deutschland erreicht damit lediglich 86 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2018/2019. Im Gegensatz dazu verzeichnet der europäische Luftverkehr eine deutlich dynamischere Entwicklung, übertrifft das Referenzniveau mit einem Wachstum von fünf Prozent und einer Gesamtauslastung von 113 Prozent. Die Diskrepanz zwischen der Erholung der internationalen Strecken und dem anhaltenden Schrumpfen des innerdeutschen Luftverkehrs wirft kritische Fragen zur Konnektivität und zur zukünftigen Struktur des nationalen Luftverkehrssystems auf. Deutliche Unterschiede in der Erholungsdynamik Der Bericht des BDL beleuchtet eine zunehmende Kluft in der Erholungsgeschwindigkeit der Luftfahrtmärkte. Während der deutsche Markt mit einem moderaten Wachstum kämpft, zeigen die europäischen Punkt-zu-Punkt-Fluggesellschaften eine herausragende Stärke und erreichen 137 Prozent des Referenzniveaus von 2018/2019. Dies deutet auf eine Verlagerung des Reisemarktes hin zu direkten Verbindungen abseits der traditionellen Drehkreuze und eine schnelle Kapazitätsausweitung durch Carrier, die auf den reinen Direktverkehr spezialisiert sind. Innerhalb des deutschen Marktes zeigt sich das Sitzplatzangebot auf europäischen Kurz- und Mittelstrecken mit 91 Prozent noch signifikant unter dem Vorkrisenwert, trotz eines Wachstums von drei Prozent. Die Hauptwachstumstreiber in diesem Segment sind primär touristischer Natur: Strecken nach Ost- beziehungsweise Südosteuropa sowie Nordafrika verzeichnen deutliche Zuwächse. Demgegenüber stagnieren oder schrumpfen wirtschaftlich relevante Routen in andere europäische Regionen. Dies deutet auf eine anhaltende Vorsicht bei Geschäftsreisen oder eine Verschiebung

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Corendon Airlines stationiert zweites Flugzeug in Nürnberg

Corendon Airlines, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert, baut ihr Engagement am Albrecht Dürer Airport Nürnberg (NUE) signifikant aus. Ab Mai 2026 wird die Fluggesellschaft ein zweites Flugzeug am Standort stationieren. Dieser Schritt gilt als starkes Bekenntnis zum fränkischen Flughafen und positioniert Corendon Airlines voraussichtlich als größten touristischen Anbieter in Nürnberg für den Sommerflugplan 2026. Seit der Eröffnung der Nürnberger Basis im Oktober 2019 hat Corendon bereits mehr als zwei Millionen Passagiere von und nach Nürnberg befördert. Die Erweiterung der Kapazitäten zielt darauf ab, die hohe Nachfrage nach Ferienzielen zu bedienen, wobei Corendon besonders den ägyptischen Markt in den Fokus rückt. Der Erstflug nach Sharm el-Sheikh markierte den Auftakt für ein erweitertes Winterprogramm, das neben weiteren Verbindungen nach Hurghada auch Klassiker wie Gran Canaria, Fuerteventura und Antalya umfasst. Traditionell spielt Corendon Airlines auch eine wichtige Rolle bei den Flugverbindungen in die Türkei, die sowohl für den Pauschaltourismus als auch für Menschen mit familiären Wurzeln in der Region eine wichtige Brücke darstellen. Die Stationierung eines zweiten Flugzeugs ist nicht nur operativ von Bedeutung, sondern löst laut Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe eine Wertschöpfung von rund 100 Millionen Euro für die Region aus. Corendon, die in ihrer zwanzigjährigen Geschichte rund 37,5 Millionen Fluggäste befördert hat, unterstreicht damit die langfristige Strategie, den Standort Nürnberg als zentralen Abflughafen in Nordbayern zu etablieren. Die enge Kooperation zwischen Corendon und dem Albrecht Dürer Airport ermöglicht der Metropolregion eine größere Auswahl an bequemen Direktverbindungen. Corendon arbeitet dabei sowohl mit Reiseveranstaltern zusammen als auch zunehmend im Direktvertrieb

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USA: Regierungskrise belebt die Debatte um die Privatisierung der Flugsicherung

Der jüngste, verlängerte Stillstand der US-Regierungsgeschäfte (Government Shutdown) hat eine jahrelange, kontroverse Debatte über die Struktur und Finanzierung des nationalen Flugverkehrskontrollsystems (Air Traffic Control, ATC) neu entfacht. Während Tausende von Fluglotsen gezwungen sind, unbezahlte Sechs-Tage-Wochen zu arbeiten und Flugreduktionen an 40 der verkehrsreichsten Flughäfen des Landes vorgenommen werden mussten, stellen politische Entscheidungsträger und Luftfahrtexperten erneut die Frage, ob die Abhängigkeit der Flugsicherungsdienste von der jährlichen Genehmigung von Haushaltsmitteln durch den Kongress das gesamte System zu anfällig für politische Blockaden macht. Befürworter einer Strukturreform fordern die Loslösung der operativen Flugsicherung von der Federal Aviation Administration (FAA) und deren Überführung in eine unabhängige, nutzerfinanzierte Körperschaft. Sie sehen in dieser Trennung den Schlüssel zur Lösung chronischer Probleme bei der Personalbesetzung, der Modernisierung der Technologie und der langfristigen Investitionsplanung. Demgegenüber steht eine breite Koalition von Opponenten, darunter wichtige Verbände der allgemeinen Luftfahrt und des gewerblichen Flugverkehrs, die vor einer unkontrollierten Machtverschiebung zugunsten großer Fluggesellschaften und einer möglichen Gefährdung des Zugangs kleinerer Nutzer warnen. Chronische Probleme und die Schwachstelle der Finanzierung Die Hauptkritik am aktuellen System der FAA richtet sich gegen dessen Finanzierungsmodell. Als Regierungsbehörde ist die FAA auf die Zuweisung von Haushaltsmitteln durch den Kongress angewiesen, was die Planungssicherheit für langfristige Investitionen in Technologie und Infrastruktur stark beeinträchtigt. Michael McCormick, Professor für Flugverkehrsmanagement an der Embry-Riddle Aeronautical University, betont, dass die derzeitige Struktur der FAA keine langfristigen Kapitalinvestitionen zulasse. Die Befürworter einer Trennung argumentieren, dass die chronische Unterfinanzierung und die daraus resultierenden Verzögerungen bei der Modernisierung – insbesondere beim NextGen-Programm zur Umstellung auf satellitengestützte

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Thomas Dorfer erkocht fünfte Haube – Vitus Winkler ist Koch des Jahres

Der Gault&Millau Restaurantguide 2026 für Österreich ist erschienen und würdigt die anhaltende Qualitätssteigerung in der heimischen Spitzengastronomie. Als herausragende Leistung erhält Thomas Dorfer mit seinem Landhaus Bacher in Mautern (Niederösterreich) die Höchstbewertung von 19 Punkten und damit die begehrte fünfte Haube. Dorfer, der bereits 2009 als Koch des Jahres ausgezeichnet wurde, führt den Familienbetrieb mit seiner Frau Susanne Bacher-Dorfer und beeindruckt mit kulinarischen Meisterleistungen, die klassische österreichische Küche mit Inspirationen aus Japan und Südamerika verbinden. Insgesamt zählen nun neun Betriebe in Österreich zur Elite mit fünf Hauben. Zum Koch des Jahres 2026 kürte die Jury Vitus Winkler vom Restaurant Kräuterreich in St. Veit im Pongau (Salzburg). Winkler, der das familieneigene Vier-Sterne-Haus in vierter Generation betreibt, gilt als einer der spannendsten Küchenchefs des Landes. Seine klare kulinarische Philosophie konzentriert sich auf die Leidenschaft für die Natur und die Verwendung regionaler Zutaten und Wildkräuter. Darüber hinaus hebt der Guide die zunehmende Präsenz weiblicher Führungskräfte hervor: Gleich vier wichtige Auszeichnungen gingen an Frauen, darunter Theresia Palmetzhofer (vierte Haube), Lisa Morent (Newcomerin des Jahres), Julia Knoll (Patissière des Jahres) und Gloria Conti (Service Award). Insgesamt wurden 780 Restaurants in Österreich mit Hauben ausgezeichnet. Regional gesehen unterstreicht der Westen des Landes seine Dichte an Top-Betrieben: Tirol verzeichnet den größten Zuwachs bei Restaurants mit 17 oder mehr Punkten und führt die Hitparade der Spitzenbetriebe (25) an. Wien bleibt jedoch mit 168 Haubenlokalen die Region mit der höchsten Gesamtzahl. Abseits der Restaurants führt der Gault&Millau Weinguide 2026 eine bedeutende Neuerung ein: Das bisherige 20-Punkte-Schema wird durch das

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Flughafen Klagenfurt: Eurowings erhöht Frequenzen nach Köln

Der Flughafen Klagenfurt (KLU) verzeichnet im Hinblick auf den Sommerflugplan 2026 eine deutliche Kapazitätssteigerung auf einer der wichtigsten Deutschland-Routen. Die Fluggesellschaft Eurowings stockt die bestehende Verbindung zwischen Köln/Bonn und Klagenfurt von bisher zwei auf drei wöchentliche Flüge auf. Dies entspricht einem Zuwachs von 50 Prozent an Flugfrequenzen auf dieser Strecke und stellt dem Markt insgesamt 23.400 Sitzplätze zur Verfügung, das sind 7.800 Sitze mehr als im Vorjahr. Die Aufstockung ist strategisch begründet, da Nordrhein-Westfalen (NRW) einen der bedeutendsten Herkunftsmärkte für den Kärntner Tourismus darstellt. Geschäftsführer Maximilian Wildt vom Flughafen Klagenfurt betonte, dass die verstärkte Anbindung ein wichtiges Signal an den Tourismusstandort sei und die Erreichbarkeit für Gäste aus dem bevölkerungsreichen und wirtschaftlich starken Raum um Köln verbessere. Das Einzugsgebiet der Route reicht dabei grenzüberschreitend bis in die Niederlande, von wo aus bereits eine spürbare Nachfrage verzeichnet wird. Darüber hinaus profitiert die Verbindung auch von der wachsenden Rolle des Flughafens Köln/Bonn als Umsteigeknotenpunkt im Streckennetz von Eurowings. Fluggäste aus Kärnten erhalten durch die zusätzliche Frequenz attraktivere Anschlussmöglichkeiten zu weiteren europäischen Metropolen wie Berlin, Zürich, London-Heathrow oder auch touristischen Zielen wie Barcelona und Heraklion. Die erhöhte Frequenz am Montag, Mittwoch und Freitag steigert somit die Relevanz der Klagenfurter Anbindung auch für Geschäfts- und Städtereisende und fördert die Gesamtkonnektivität Kärntens mit Zentraleuropa.

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United Airlines strafft Europa-Frequenzen ab Newark, um das Streckennetz zu erweitern

United Airlines nimmt eine strategische Anpassung ihres Flugplans für die Sommersaison 2026 vor und reduziert die Frequenzen auf mehreren etablierten Transatlantik-Strecken von ihrem zentralen Drehkreuz, dem Newark Liberty International Airport. Die Fluggesellschaft streicht die zweite tägliche Verbindung zu drei wichtigen europäischen Zielen, darunter Frankfurt in Deutschland, sowie Brüssel und Edinburgh. Dieser Schritt, der zwischen März und Mai 2026 wirksam wird, bedeutet eine leichte Reduzierung der Gesamtzahl wöchentlicher Abflüge von 304 auf 300. Die Kürzungsmaßnahmen sind jedoch Teil einer umfassenderen strategischen Neuausrichtung. Die freigesetzten Kapazitäten an Fluggerät werden sofort zur Eröffnung von vier neuen, kleineren europäischen Destinationen genutzt. Damit steigt die Gesamtzahl der von Newark aus angeflogenen europäischen Städte von 32 auf 36. Die Entscheidung, Frequenzen zugunsten einer geografischen Ausweitung des Netzes zu opfern, wird hauptsächlich mit der begrenzten Verfügbarkeit und der notwendigen Umverteilung bestimmter Flugzeugmuster begründet. Reduzierung auf Schlüsselrouten Die Kürzungen von United Airlines betreffen drei wichtige Routen, auf denen die Fluggesellschaft bisher zwei tägliche Flüge angeboten hatte: Für die betroffenen Städte bedeutet dies eine Reduzierung der Flexibilität für Reisende, auch wenn die Hauptverbindung zu jedem Ziel erhalten bleibt. Im Fall von Frankfurt bleibt die Stadt durch die Allianz-Partner Lufthansa und die zahlreichen Verbindungen von Lufthansa und United Airlines ab anderen US-Drehkreuzen weiterhin hervorragend angebunden. Alle drei Strecken werden nun nur noch einmal täglich angeflogen. Strategische Umschichtung der Kapazitäten Die Hauptmotivation für die Frequenzkürzungen liegt in der Notwendigkeit, Flugzeuge umzudisponieren, um strategische Wachstumsziele zu verfolgen. United Airlines steht vor Herausforderungen hinsichtlich der Verfügbarkeit ihrer Flotte, insbesondere der älteren Boeing 757-200.

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Wiener Christkindlmarkt öffnet mit Schwerpunkt Barrierefreiheit

Der Wiener Christkindlmarkt am Rathausplatz steht unmittelbar vor der Eröffnung und läutet damit die Adventzeit in der Bundeshauptstadt ein. Bürgermeister Michael Ludwig besuchte heute die finalen Aufbauarbeiten und kündigte die offizielle Eröffnung für Freitag, den 14. November 2025, an. Die feierliche Illuminierung des traditionellen Christbaumes aus Tirol sowie der zentralen Lichtinstallationen, darunter der beliebte Herzerlbaum und der Herzerlflug, erfolgt am Samstag, den 15. November, ab etwa 17:30 Uhr. Der Christkindlmarkt gilt als einer der schönsten Weihnachtsmärkte der Welt und wird regelmäßig in internationalen Medien unter den Top-Märkten gelistet. Das Erfolgsrezept des Marktes liegt in seiner bewährten Dreiteilung des Areals: Der eigentliche Christkindlmarkt mit 96 Hütten auf dem Rathausplatz, der Eistraum am Christkindlmarkt mit einer 3.000 Quadratmeter großen Eisfläche im südlichen Rathauspark und die festlich beleuchtete Weihnachtswelt im nördlichen Park. Der Eistraum, der auch nach Marktschluss bis zum 6. Jänner 2026 geöffnet bleibt, bietet ein beliebtes Wintervergnügen. Die Weihnachtswelt präsentiert sich heuer mit einem neu konzipierten, begehbaren Gesamterlebnis. Anstelle der bisherigen Kinderhütte laden nun zehn neu gestaltete Figuren und Objekte zum spielerischen Entdecken der Adventssymbolik ein. In diesem Jahr legt die Stadt Wien einen besonderen Fokus auf Inklusion und Barrierefreiheit. Als Vorreitermaßnahme tragen die Punschhäferl erstmals die Aufschrift „Wiener Christkindlmarkt“ in Brailleschrift, um blinde und sehbehinderte Besucher zu adressieren. Zahlreiche weitere Maßnahmen wurden umgesetzt, darunter Informationstafeln in Braille, ein barrierefreies WC mit Eurokey, höhenangepasste Tische in der Gastronomie sowie rollstuhlgerechte Geldautomaten. Bürgermeister Ludwig betonte, dass Barrierefreiheit ein Grundprinzip der Stadt sei und der Markt Inklusion eindrucksvoll lebe. Das kulturelle Angebot wird

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Linz präsentiert ambitioniertes Sommerflugprogramm 2026

Der Flughafen Linz-Hörsching (LNZ) hat mit der frühzeitigen Veröffentlichung und Buchbarkeit seines Sommerflugprogramms 2026 die Weichen für die kommende Reisesaison gestellt. Während die Temperaturen sinken, können reisefreudige Passagiere aus Oberösterreich und den angrenzenden Regionen bereits jetzt aus einem umfangreichen Angebot wählen, das sowohl auf die bewährten Sonnenziele im Mittelmeerraum als auch auf attraktive Städtereisen und spezialisierte Kulturerlebnisse setzt. Der Flughafen Linz präsentiert einen ausgewogenen Mix aus klassischen Charterflügen und den fest etablierten Low-Cost-Verbindungen, um die regionale Anbindung an europäische Urlaubs- und Wirtschaftszentren zu gewährleisten. Die frühe Freigabe des gesamten Programms ermöglicht es Reisenden, sich den begehrten Frühbucher-Rabatt zu sichern und die Urlaubsplanung vorausschauend anzugehen. Griechenland: Das Herzstück des Charterprogramms Griechenland bildet das absolute Zentrum des Charterflugplans ab Linz und präsentiert sich mit einer außergewöhnlichen Vielfalt. Neben den Frequenzbringern Rhodos, Kos und dem besonders stark angeflogenen Kreta/Heraklion – welches dreimal wöchentlich bedient wird – setzt der Flughafen auf die Erschließung spezialisierter Inseln in Kooperation mit erfahrenen Reiseveranstaltern. Spezialisierte Inseljuwelen: Die hohe Frequenz und die breite geografische Streuung innerhalb Griechenlands zeigen, dass dieses Land weiterhin die wichtigste Säule im touristischen Angebot des Flughafens darstellt. Die Klassiker des Mittelmeers und die Stabilität der Langzeit-Favoriten Neben dem umfangreichen Griechenland-Programm sichern weitere etablierte Mittelmeerziele die Grundauslastung des Sommerflugplans: Diese Destinationen bilden die unverzichtbare Basis für das Pauschalreisegeschäft und stellen die traditionelle Verbindung zwischen dem Großraum Oberösterreich und den mediterranen Sonnenzielen her. Low-Cost-Strategie: Ryanair bringt Dynamik und Städtereisen Die Kooperation mit der irischen Low-Cost-Fluggesellschaft Ryanair ermöglicht es Linz, das touristische Angebot durch attraktive Städtereisen und direkte

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Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden bekommt neuen Geschäftsführer

Der Aufsichtsrat des Flughafens Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) hat Claus Grunow zum neuen Geschäftsführer der Baden-Airpark GmbH bestellt. Grunow, der seine Position spätestens zum 1. Mai 2026 antreten wird, folgt auf Uwe Kotzan, dessen Vertrag zum Jahresende ausläuft. Mit dieser Neubesetzung setzt der Flughafen, der in diesem Jahr voraussichtlich mehr als 2,2 Millionen Passagiere zählen wird, auf eine Stärkung seiner strategischen und digitalen Ausrichtung. Claus Grunow bringt umfassende Expertise aus der Mobilitäts- und Luftfahrtbranche mit. Er ist aktuell als Vice President Corporate Strategy & Digitalization bei der Fraport AG tätig. Zuvor verantwortete der studierte Betriebswirt mehrere Jahre die Konzernentwicklung bei der Deutschen Bahn AG und war im Bereich Geschäftsfeldentwicklung bei der DB Connect GmbH leitend tätig. Der Aufsichtsratsvorsitzende Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, betonte, dass Grunows Kenntnisse in Unternehmensentwicklung und Digitalisierung eine hervorragende Grundlage für die Weiterentwicklung des Baden-Airparks darstellten. Der scheidende Geschäftsführer Uwe Kotzan wurde für sein Engagement in einer herausfordernden Zeit gewürdigt, insbesondere für die Führung des Flughafens durch die Pandemiejahre. Bis zum Amtsantritt des neuen Geschäftsführers im kommenden Jahr übernimmt Andreas Schweizer, Bereichsleiter Finance der Flughafen Stuttgart GmbH, gemeinsam mit den Bereichsleitern des Baden-Airparks interimistisch die Geschäftsführung. Der Baden-Airpark umfasst nicht nur den Flughafenbetrieb, sondern auch einen Gewerbepark mit rund 130 Unternehmen aus verschiedenen Branchen, die insgesamt über 3.000 Mitarbeitende beschäftigen und die regionale Wirtschaftskraft stärken.

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FACC AG meldet höchsten 9-Monats-Umsatz trotz anhaltendem Margendruck

Die FACC AG, ein österreichischer Spezialist für fortschrittliche Faserverbundkomponenten in der Luftfahrtindustrie, hat die Ergebnisse für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025 vorgelegt. Das Unternehmen verzeichnete einen Umsatzanstieg von 8,6 Prozent auf einen Rekordwert von 697,6 Millionen Euro. Dieser Höchstwert ist auf die anhaltend hohe Nachfrage in der Luftfahrtindustrie und die langfristigen Verträge mit allen großen Herstellern wie Airbus und Boeing zurückzuführen. Die gesamte Luftfahrtindustrie setzt ihren kontinuierlichen Wachstumskurs fort und fährt die Produktionsraten hoch, wovon die FACC AG als bedeutender globaler Zulieferer profitiert. Trotz des Umsatzwachstums blieb das operative Ergebnis (EBIT) mit 21,5 Millionen Euro nahezu auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (21,8 Millionen Euro). Die Stagnation ist hauptsächlich auf externe Faktoren zurückzuführen. Das Ergebnis ist nach wie vor durch anhaltende Verwerfungen in den internationalen Lieferketten sowie deutliche Material- und Energiekostensteigerungen, insbesondere im europäischen Umfeld, belastet. Der hohe Kostendruck zehrt somit einen Großteil der Umsatzsteigerung auf. Um dem Margendruck entgegenzuwirken, setzt das Unternehmen konsequent das seit Herbst 2024 laufende Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramm um. Erste Erfolge zeigen sich in der Effizienzsteigerung des Personals: Obwohl der Umsatz stieg, konnte der Personalstand durch gezielte Aus- und Weiterbildung in der neu errichteten FACC Academy (über 2.700 Teilnehmer in 257 Kursen) nahezu konstant gehalten werden. Oberste Priorität der Geschäftsführung ist weiterhin die Restrukturierung der Lieferkette zur Senkung der stark gestiegenen Materialkosten und die Kompensation globaler Inflationseffekte. Für das Gesamtjahr 2025 prognostiziert das Management einen Konzernumsatz von rund einer Milliarde Euro (über 10 Prozent Wachstum) und erwartet eine leichte Verbesserung der operativen Marge auf 4

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