Speisen im Sandyq Astana (Foto: Jan Gruber).
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Thomas Dorfer erkocht fünfte Haube – Vitus Winkler ist Koch des Jahres

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Der Gault&Millau Restaurantguide 2026 für Österreich ist erschienen und würdigt die anhaltende Qualitätssteigerung in der heimischen Spitzengastronomie. Als herausragende Leistung erhält Thomas Dorfer mit seinem Landhaus Bacher in Mautern (Niederösterreich) die Höchstbewertung von 19 Punkten und damit die begehrte fünfte Haube. Dorfer, der bereits 2009 als Koch des Jahres ausgezeichnet wurde, führt den Familienbetrieb mit seiner Frau Susanne Bacher-Dorfer und beeindruckt mit kulinarischen Meisterleistungen, die klassische österreichische Küche mit Inspirationen aus Japan und Südamerika verbinden. Insgesamt zählen nun neun Betriebe in Österreich zur Elite mit fünf Hauben.

Zum Koch des Jahres 2026 kürte die Jury Vitus Winkler vom Restaurant Kräuterreich in St. Veit im Pongau (Salzburg). Winkler, der das familieneigene Vier-Sterne-Haus in vierter Generation betreibt, gilt als einer der spannendsten Küchenchefs des Landes. Seine klare kulinarische Philosophie konzentriert sich auf die Leidenschaft für die Natur und die Verwendung regionaler Zutaten und Wildkräuter. Darüber hinaus hebt der Guide die zunehmende Präsenz weiblicher Führungskräfte hervor: Gleich vier wichtige Auszeichnungen gingen an Frauen, darunter Theresia Palmetzhofer (vierte Haube), Lisa Morent (Newcomerin des Jahres), Julia Knoll (Patissière des Jahres) und Gloria Conti (Service Award).

Insgesamt wurden 780 Restaurants in Österreich mit Hauben ausgezeichnet. Regional gesehen unterstreicht der Westen des Landes seine Dichte an Top-Betrieben: Tirol verzeichnet den größten Zuwachs bei Restaurants mit 17 oder mehr Punkten und führt die Hitparade der Spitzenbetriebe (25) an. Wien bleibt jedoch mit 168 Haubenlokalen die Region mit der höchsten Gesamtzahl. Abseits der Restaurants führt der Gault&Millau Weinguide 2026 eine bedeutende Neuerung ein: Das bisherige 20-Punkte-Schema wird durch das 100-Punkte-System ersetzt, um insbesondere im Spitzenbereich eine präzisere und international vergleichbare Differenzierung zu ermöglichen.

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