November 26, 2025

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November 26, 2025

Wizz Air ordnet Führungsspitze neu: Ian Malin wird Chief Commercial Officer

Die osteuropäische Billigfluggesellschaft Wizz Air vollzieht zum 1. Februar 2026 einen bedeutenden Wechsel in ihrer Führungsebene. Ian Malin, der derzeitige Finanzvorstand (Chief Financial Officer, CFO), wird zum neuen Chief Commercial Officer (CCO) ernannt. In seiner neuen Rolle wird Malin die Verantwortung für die zentralen Vertriebsfunktionen und die gesamte Umsatzgenerierung der Wizz Air Gruppe übernehmen. Als Nachfolgerin auf dem Posten des Finanzvorstands hat die Low-Cost-Airline Veronika Špaňárová berufen. Die tschechische Staatsangehörige bringt umfassende Erfahrung aus dem Finanzsektor mit: Špaňárová war zuvor drei Jahrzehnte für die Citibank tätig, wo sie in verschiedenen leitenden Positionen in unterschiedlichen Ländern arbeitete. Ihre Ernennung zur Finanzchefin unterstreicht die Strategie von Wizz Air, Expertise aus dem internationalen Finanzwesen in die Unternehmensführung zu integrieren. Gleichzeitig wird die Funktion von Michael Delehant, der bisher als Senior Chief Commercial and Operations Officer fungierte, neu benannt. Delehant erhält die Bezeichnung Group Managing Director. An seinem umfangreichen Aufgabenbereich, der operative und kommerzielle Verantwortung umfasst, ändert sich jedoch nichts. Die Neustrukturierung des Vorstands zielt darauf ab, die kommerziellen Aktivitäten, insbesondere im Bereich der Umsatzentwicklung und des Vertriebs, angesichts des starken Expansionskurses der Airline weiter zu schärfen. Die Veränderungen in der Führungsebene kommen zu einer Zeit, in der Wizz Air, die gemessen an der Flottengröße eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften Europas ist, ihren aggressiven Expansionsplan in Mittel- und Osteuropa sowie darüber hinaus fortsetzt. Die Neubesetzung strategischer Schlüsselpositionen soll die notwendige Struktur schaffen, um das Wachstum effektiv zu steuern und die Rentabilität in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld zu sichern.

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Tap Air Portugal: Nur drei europäische Großkonzerne zeigen Interesse an Minderheitsbeteiligung

Die Privatisierung der portugiesischen Fluggesellschaft Tap Air Portugal tritt in eine entscheidende Phase ein. Die staatliche Holdinggesellschaft Parpublica bestätigte, dass die Frist für die Interessensbekundungen am 12. Dezember 2025 abgelaufen ist und lediglich drei formelle Angebote eingegangen sind. Entgegen den Hoffnungen der portugiesischen Regierung, die auch großes Interesse von außerhalb der Europäischen Union erwartet hatte, stammen alle drei Bewerber von europäischen Großfluggesellschaften: Es handelt sich um die Konzerne International Airlines Group (iag), die Muttergesellschaft von British Airways und Iberia; Air France-KLM; und die Lufthansa Group. Die portugiesische Regierung beabsichtigt, einen Anteil von 44,9 Prozent an einen strategischen Partner zu verkaufen, mit dem Ziel, Tap beim globalen Wachstum und der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen. Das Bieterfeld: Drei Giganten des europäischen Luftverkehrs Die geringe Anzahl der Interessensbekundungen, insbesondere das Ausbleiben von Bietern aus Regionen außerhalb Europas, ist ein bemerkenswertes Detail des Privatisierungsprozesses. Premierminister Luis Montenegro hatte im Juli noch das ungenutzte Potenzial der Airline betont und auf das Interesse großer globaler Fluggesellschaften außerhalb der eu spekuliert, was sich jedoch nicht bewahrheitet hat. Das nunmehr rein europäische Bieterfeld deutet darauf hin, dass Tap primär als strategische Ergänzung im europäischen Verbund gesehen wird: Zeitplan und finanzielle Kriterien der Privatisierung Parpublica, die staatliche Holding, hat nun bis zum 12. Dezember Zeit, die eingegangenen Interessensbekundungen formal zu prüfen. Dabei müssen die potenziellen Käufer strenge finanzielle Kriterien erfüllen, darunter ein Mindestumsatz von fünf Milliarden Euro in einem der letzten drei Geschäftsjahre sowie der Nachweis ausreichender finanzieller Leistungsfähigkeit. Der weitere Zeitplan sieht wie folgt aus: Die Regierung

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Ryanair stellt sämtliche Azoren-Flüge ein: Hohe Gebühren des Flughafenbetreibers ANA als Grund

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat angekündigt, mit Ablauf des Sommerflugplans am 29. März 2026 sämtliche Flugverbindungen von und zu den Azoren einzustellen. Als Hauptgrund für diesen drastischen Schritt nennt die Fluglinie die stark gestiegenen Flughafenentgelte des portugiesischen Flughafenbetreibers ANA sowie höhere Gebühren der Flugsicherung. Darüber hinaus belaste eine zusätzliche Reiseabgabe von zwei Euro pro Passagier die Wettbewerbsfähigkeit der Strecken. Ryanair wirft dem Flughafenmonopolisten ANA, der zur französischen Vinci-Gruppe gehört, vor, die Gebühren seit der Pandemie deutlich erhöht zu haben, um „Monopolgewinne“ zu erzielen. Dies geschehe im Gegensatz zu anderen europäischen Flughäfen, die ihre Tarife senkten, um Wachstum zu fördern. Die Fluggesellschaft kritisiert in diesem Zusammenhang auch die Untätigkeit der portugiesischen Regierung. Die Flugsicherungskosten seien zudem seit der Pandemie um 120 Prozent gestiegen. Die Konsequenz dieser Kostensteigerungen sei, dass die Azoren sechs Flugstrecken und das Passagieraufkommen von rund 400.000 Reisenden pro Jahr verlören. Die von Ryanair frei werdenden Kapazitäten sollen auf andere, günstigere Flughäfen in Europa verlagert werden. Die Fluggesellschaft ist dafür bekannt, bei Verhandlungen mit regionalen Flughäfen und Regierungen Druck auszuüben und bei fehlenden Zugeständnissen schnell Strecken zu streichen. Der Wegfall der direkten Low-Fare-Flüge, unter anderem nach London, Brüssel, Lissabon und Porto, wird die Anbindung der entlegenen Inselgruppe massiv beeinträchtigen und voraussichtlich zu höheren Flugpreisen führen. Die Entscheidung von Ryanair, sich von der portugiesischen Inselregion zurückzuziehen, markiert einen Rückschlag für den Tourismus auf den Azoren. Die Region ist stark auf Flugverbindungen angewiesen. Die Airline fordert die portugiesische Regierung auf, die Gebührenpolitik zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Flughäfen im Dienst

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Georgiens Hauptstadt etabliert sich als unterschätztes Reiseziel jenseits der Hochsaison

Die georgische Hauptstadt Tiflis (Tbilisi), eine Metropole an der Schnittstelle zwischen Europa und dem Nahen Osten, präsentiert sich im Winter von einer besonders reizvollen, aber noch immer unterschätzten Seite. Fernab der sommerlichen Touristenströme entfaltet die Stadt in den kalten Monaten einen unverwechselbaren Charme. Die Mischung aus uralter Geschichte, einer pulsierenden Kreativszene, den wohltuenden Schwefelbädern und einer außergewöhnlich herzlichen Kultur macht Tiflis zu einem idealen Ziel für urbane Winterreisen. Die georgische Tourismusstrategie zielt darauf ab, die Saisonalität zu überwinden und die Stadt als ganzjährig attraktive Destination im Kaukasus zu positionieren. Winterliche Illuminationen und festliche Atmosphäre Mit dem Einzug des Dezembers verwandelt sich Tiflis in ein stimmungsvolles Lichtermeer. Die georgische Hauptstadt investiert massiv in ihre festliche Dekoration, die von Anfang Dezember an die Straßen erhellt und zu den eindrucksvollsten im gesamten Kaukasus zählt. Besonders die berühmte Rustaveli Avenue, die Prachtstraße von Tiflis, wird in eine funkelnde Allee verwandelt: Glitzernde Girlanden, warm leuchtende Bäume und kunstvolle Lichtinstallationen, die klassische georgische Ornamente mit modernem Design verbinden, prägen das Bild. Das Zentrum der winterlichen Aktivitäten bildet oft der Orbeliani-Platz, der sich in einen charmanten Wintermarkt verwandelt. Hier finden Besucher traditionelle Süßigkeiten, ausgewähltes Kunsthandwerk und lokale Spezialitäten, wodurch der Platz zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Gäste wird. Diese visuellen Akzente tragen maßgeblich zur Attraktivität der Stadt in der Nebensaison bei. Abanotubani: Der saisonale Höhepunkt der Schwefelbäder Das Viertel Abanotubani, bekannt für seine ikonischen, kuppelförmigen Schwefelbäder, gewinnt im Winter an magischer Anziehungskraft. Die warmen, mineralreichen Quellen, denen Tiflis seinen Namen verdankt (tbili bedeutet „warm“), sind

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Flughafen Wien: Dritte Piste wird nach 30 Jahren Planungszeit gestrichen – Wirtschaftliche Gründe dominieren

Der Flughafen Wien-Schwechat hat einen der am längsten diskutierten Infrastrukturpläne Österreichs, den Bau einer dritten Start- und Landebahn, offiziell beendet. Nach fast 30 Jahren, in denen das Projekt seit 1996 immer wieder Gegenstand intensiver Debatten war, wurde die Entscheidung nach eingehender Analyse verworfen. Günther Ofner, Vorstand des Flughafens Wien, begründete den strategischen Kurswechsel primär mit wirtschaftlichen Faktoren und betonte, dass der Flughafen auch ohne die zusätzliche Piste seine Wachstumskapazitäten voll ausschöpfen könne. Die Absage des Zwei-Milliarden-Euro-Projekts markiert einen Paukenschlag in der österreichischen Wirtschaftspolitik. Massive Kostensteigerung und Widerstand der Fluggesellschaften Die Entscheidung gegen den Bau der dritten Piste, die als notwendige Kapazitätserweiterung für die kommenden Jahrzehnte galt, basierte laut Flughafenvorstand Ofner auf einer nüchternen Kosten-Nutzen-Analyse. Zwei zentrale finanzielle und marktbezogene Aspekte gaben den Ausschlag: Die Haltung der Fluggesellschaften spiegelt den harten Wettbewerb in der europäischen Luftfahrt wider, wo jeder Kostenfaktor intensiv geprüft wird und Fluggesellschaften Routen schnell zu günstigeren Flughäfen verlagern können. Die Ablehnung des Gebührenanstiegs machte das Projekt somit ökonomisch unattraktiv. Wachstumspotenzial im Zwei-Pisten-System gesichert Entgegen früherer Annahmen, dass die dritte Piste für künftiges Wachstum unerlässlich sei, versicherte Günther Ofner, dass der Flughafen Wien auch mit dem bestehenden Zwei-Pisten-System weiter expandieren könne. Aktuell fertigt der Flughafen Wien rund 32 Millionen Passagiere pro Jahr ab. Ofner stellte klar: „Wir können, wenn wir alle Investitionen in den Terminalbereich umsetzen, die wir geplant haben, rund 52 Millionen Passagiere auch im Zwei-Pisten-System abfertigen.“ Diese Kapazität sichere das Wachstum des Flughafens für die kommenden Jahre und Jahrzehnte. Das Zwei-Pisten-System in Wien, das aus zwei sich

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Swissport erweitert Kapazität am Flughafen Schiphol mit neuem Frachtterminal

Der Schweizer Luftfracht- und Bodendienstleister Swissport hat am Flughafen Amsterdam Schiphol (AMS) ein weiteres Frachtterminal in Betrieb genommen. Mit der Eröffnung des neuen Terminal 12 erweitert das Unternehmen seine Abfertigungskapazitäten in den Niederlanden erheblich. Das neue Terminal ist bereits seit Oktober in Betrieb und konzentriert sich primär auf die Abfertigung von Importsendungen. Die neue Anlage schafft zunächst eine zusätzliche Lagerfläche von 5.000 Quadratmetern. Eine weitere Expansion ist für Anfang des kommenden Jahres geplant: Ab Januar 2026 sollen zusätzliche 3.800 Quadratmeter hinzukommen. Swissport betont, dass das zusätzliche Terminal die bestehenden Lagerhäuser am Flughafen Schiphol entlastet und damit die operative Zuverlässigkeit und die Abfertigungsgeschwindigkeit erhöht. Die gesamte Anlage wird rund um die Uhr betrieben, um den kontinuierlichen Fluss der Luftfracht zu gewährleisten. Mit der Inbetriebnahme von Terminal 12 verfügt Swissport nun über drei Frachtterminals am Flughafen Schiphol. Die Investition stärkt die Position von Swissport als bedeutender Cargo-Partner im strategisch wichtigen Logistikdreieck zwischen Amsterdam, Paris und Frankfurt. Der Flughafen Schiphol ist nach wie vor eines der wichtigsten europäischen Luftfracht-Drehkreuze, das große Mengen an Fracht abfertigt, darunter Pharmazeutika, Hightech-Güter und verderbliche Waren. Die Erweiterung durch Swissport erfolgt in einem von starkem Wettbewerb geprägten Umfeld, in dem Effizienz und Kapazität entscheidende Faktoren sind. Die Erweiterung dient dazu, die wachsende Nachfrage nach Frachtkapazitäten zu bedienen. Schiphol verzeichnete in den vergangenen Quartalen ein stabiles Frachtvolumen, was die Notwendigkeit für moderne und effiziente Abfertigungsinfrastruktur unterstreicht.

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Iberia von Hackerangriff betroffen: Kundendaten über externen Dienstleister kompromittiert

Die spanische Nationalfluggesellschaft Iberia ist Opfer eines groß angelegten Cyberangriffs geworden. Die Airline informierte ihre Kunden seit Sonntag per E-Mail darüber, dass Unbefugte Zugriff auf die Daten eines externen Dienstleisters erlangt haben. Iberia bestätigte, dass dabei potenziell Namen, E-Mail-Adressen und Vielfliegernummern von Passagieren kompromittiert wurden. Das Unternehmen stellte jedoch klar, dass sensible Informationen wie Zahlungsdaten oder Passwörter nicht betroffen seien. Der Vorfall steht mutmaßlich im Zusammenhang mit einer breiteren Serie von Cybervorfällen, die in den vergangenen Monaten bereits andere große internationale Fluggesellschaften betrafen. Obwohl Iberia den Namen des Drittunternehmens nicht nannte, ähneln die Umstände den Angriffen auf Kundendaten, bei denen zuvor bereits die Systeme des US-Anbieters Salesforce Ziel von Attacken waren und Airlines wie Qantas, Air France und KLM betroffen waren. Der Fokus der Angreifer lag in diesem Fall offenbar auf der Ausnutzung von Schwachstellen in der Lieferkette, um über externe Dienstleister an Kundendaten zu gelangen. Iberia reagierte eigenen Angaben zufolge sofort auf den Vorfall. Das Unternehmen aktivierte seine internen Sicherheitsprotokolle, leitete Maßnahmen zur Eindämmung des Zugriffs ein und informierte die zuständigen Behörden. Gleichzeitig warnte die Airline ihre Kunden ausdrücklich vor möglichen Phishing-Versuchen, da die gestohlenen Kontaktdaten genutzt werden könnten, um gefälschte E-Mails im Namen der Fluggesellschaft zu versenden, mit dem Ziel, weitere Informationen oder finanzielle Daten zu erbeuten. Der aktuelle Angriff fällt zeitlich zusammen mit einer unbestätigten Behauptung in einem Hackerforum, in dem nur eine Woche zuvor der Diebstahl sensibler interner Daten von Iberia behauptet wurde. Diese angeblichen gestohlenen Daten sollen technische Unterlagen zu Airbus A320- und A321-Flugzeugen umfassen.

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Uzbekistan Airways sichert sich sechs zusätzliche Airbus A321neo und forciert Modernisierung

Die zentralasiatische Fluggesellschaft Uzbekistan Airways treibt ihre umfassende Flottenerneuerung und Expansion entschlossen voran. Die staatliche Fluggesellschaft Usbekistans hat Absichtserklärungen (letters of intent) mit zwei führenden chinesischen Flugzeug-Leasinggebern, China Aircraft Leasing Group Holdings Limited (calc) und icbc Financial Leasing, unterzeichnet. Diese Vereinbarungen sichern der Airline die Trockenmiete (dry lease) von insgesamt sechs zusätzlichen Airbus A321-200N (neo)-Flugzeugen. Die Auslieferungen dieser sechs Maschinen sind für den Zeitraum zwischen 2027 und 2028 geplant und ergänzen die bereits bestehenden Aufträge für diesen Flugzeugtyp. Die Expansion ist ein zentraler Pfeiler in der strategischen Ausrichtung des Landes, Usbekistan als bedeutenden Logistik- und Verkehrsknotenpunkt in Zentralasien zu etablieren. Finanzierungsstrategie und Partnerschaften in Asien Die jüngsten Absichtserklärungen sehen die Übernahme von vier A321-200N von calc vor, womit sich das Gesamtengagement von Uzbekistan Airways bei diesem Leasinggeber auf sechs Flugzeuge erhöht. Ergänzt wird dies durch zwei weitere A321-200N von icbc Aviation Leasing. Der Abschluss von Trockenmietverträgen (dry leases) bedeutet, dass die Fluggesellschaft die volle operative Verantwortung für die Flugzeuge trägt, einschließlich Besatzung, Wartung und Versicherung, während der Leasinggeber lediglich die Bereitstellung des Fluggeräts übernimmt. Die strategische Wahl von Leasingvereinbarungen mit asiatischen, insbesondere chinesischen, Leasinggebern wie calc und icbc unterstreicht die zunehmende Bedeutung asiatischer Finanzmärkte für die globale Luftfahrtindustrie. Diese Kooperationen sind Teil der umfassenden Strategie der Airline, internationale Partnerschaften zu intensivieren und gleichzeitig die Flotte mit modernen Flugzeugen zu erweitern. Bereits Mitte des nächsten Jahres erwartet Uzbekistan Airways die ersten beiden A321-200N von calc sowie zwei weitere Maschinen desselben Typs von smbc Aviation Capital im Jahr 2026. Die A321neo-Flotte wird

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Indien und Afghanistan reaktivieren Luftfracht-Korridore

Indien und Afghanistan stehen kurz vor der Wiederaufnahme von Luftfrachtverbindungen. Die Reaktivierung der Frachtkorridore wurde von Vertretern des indischen Außenministeriums während des Besuchs des afghanischen Taliban-Handelsministers Nooruddin Azizi in Neu-Delhi bekannt gegeben. Die Maßnahme zielt darauf ab, den Handel und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu beleben. Nach Angaben von Anand Prakash, einem gemeinsamen Sekretär im indischen Außenministerium, wurden die Luftfracht-Korridore zwischen Neu-Delhi und Kabul sowie der nordindischen Stadt Amritsar bereits „aktiviert“. Die eigentlichen Frachtflüge können demnach starten, sobald die afghanische Seite die erforderlichen verwaltungstechnischen und logistischen Unterlagen vervollständigt hat. Die Aufnahme der Frachtflüge markiert einen wichtigen Schritt in den diplomatischen und wirtschaftlichen Kontakten Indiens mit der seit August 2021 von den Taliban regierten Übergangsregierung in Afghanistan. Die ursprünglichen Luftfracht-Korridore zwischen Indien und Afghanistan wurden im Jahr 2017 eingerichtet, um das Land, das durch geopolitische Konflikte und Grenzschließungen beeinträchtigt ist, direkt mit den Märkten in Südasien zu verbinden. Diese Korridore spielten eine wesentliche Rolle beim Export von verderblichen Gütern, insbesondere afghanischen Trockenfrüchten und Gewürzen, nach Indien, da der direkte Landweg über Pakistan oft blockiert oder schwierig war. Experten sehen in der Wiederbelebung dieser Handelsrouten ein Zeichen für die verstärkten pragmatischen Bemühungen beider Seiten, die wirtschaftliche Isolation Afghanistans zu lindern und humanitäre sowie wirtschaftliche Güter zu transportieren. Der Besuch von Taliban-Minister Azizi in Indien ist der erste offizielle Besuch eines Mitglieds der afghanischen Übergangsregierung in Neu-Delhi seit der Machtübernahme der Taliban und unterstreicht die wachsende Bedeutung des Handels.

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Strategischer Wandel im Niedrigpreissegment: Frontier Airlines rüstet auf erste Klasse und flächendeckendes Bord-Wlan um

Die amerikanische Billigfluggesellschaft Frontier Airlines steht vor einer fundamentalen Neuausrichtung ihres Geschäftsmodells. Der Carrier, der bisher konsequent auf hohe Sitzdichte und Minimalausstattung setzte, plant die Einführung von Bord-Wlan und, weitaus bedeutsamer, einer Ersten Klasse auf seinen Flugzeugen. Diese vorgeschlagenen Upgrades deuten auf eine strategische Abkehr vom reinen Ultralow-Cost-Carrier-Ansatz hin und zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und gleichzeitig höhere Einnahmen pro Passagier zu generieren. Während die Einführung des Bord-Wlan in Kürze erwartet wird, soll die neue Erste Klasse planmäßig Anfang 2026 debütieren. Diese Maßnahmen, kombiniert mit der Einführung neuer Strecken und attraktiver Jahreskarten, positionieren Frontier in einem intensiveren Wettbewerb mit traditionellen und Hybrid-Carriern. Endspurt beim Bord-Wlan: Frontier zieht mit Konkurrenz gleich Die Bereitstellung von Internetzugang an Bord, die in der Luftfahrtbranche zunehmend zum Standard wird, stand bei Frontier Airlines lange Zeit zur Debatte. Nun scheint der Entschluss zur Einführung gefallen zu sein. Barry Biffle, der Vorstandsvorsitzende von Frontier Airlines, bestätigte die bevorstehende Einführung des Dienstes in einer kurzen Äußerung auf einer Social-Media-Plattform mit dem Kommentar: „it’s coming.“ Mit Ausnahme von Frontier und Allegiant Air bieten bereits fast alle großen Billigfluggesellschaften sowie alle Full-Service-Carrier in den Vereinigten Staaten Bord-Wlan an. Die Implementierung dieser Technologie ist daher ein notwendiger Schritt, um im Wettbewerb nicht ins Hintertreffen zu geraten. Ein zentrales, derzeit noch ungeklärtes Detail betrifft die Zugänglichkeit und Bepreisung des Dienstes. Es ist unklar, ob Passagiere für die Konnektivität bezahlen müssen oder ob Frontier – wie einige Konkurrenten – auf Werbeeinnahmen setzt, um den Dienst kostenlos anbieten zu können. Ein Sprecher

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