November 28, 2025

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November 28, 2025

RegioJet eröffnet neue Zugstrecke nach Warschau

Die Adventszeit zählt traditionell zu den verkehrsreichsten Zeiten des Jahres für den tschechischen Bahn- und Busbetreiber RegioJet. Tausende Reisende aus Tschechien nutzen die Verbindungen des Unternehmens, um europäische Weihnachtsmärkte zu besuchen. Besonderes Interesse gilt in diesem Jahr traditionell den Märkten in Wien und Dresden, doch auch Ziele in Polen, wie Krakau, und Ungarn, wie Budapest, gewinnen zunehmend an Beliebtheit, oft in Kombination mit einem Besuch in Thermen. Angesichts des hohen Andrangs in der Vorweihnachtszeit verstärkt RegioJet kontinuierlich seine Bus- und Bahnkapazitäten. Sprecher Lukáš Kubát rät Reisenden jedoch, Tickets frühzeitig zu buchen, da viele Verbindungen in der Zeit kurz vor Weihnachten schnell ausgebucht sind. Neben internationalen Zielen gehören in Tschechien auch die Weihnachtsmärkte in Prag, Olmütz (Olomouc) und Brünn (Brno) zu den meistbesuchten Zielen. Mit dem am 14. Dezember in Kraft tretenden neuen Fahrplan erweitert das Unternehmen sein Angebot zusätzlich um eine neue, strategisch wichtige Zugstrecke. Diese Verbindung wird die tschechischen Städte Prag, Pardubice, Olmütz und Ostrava mit der polnischen Hauptstadt Warschau verbinden. Die neue internationale Strecke erhöht die Konnektivität in der Region und bietet Fahrgästen eine schnelle und bequeme Reisemöglichkeit nach Polen. Die Preise für die Zug- und Busverbindungen zu den Weihnachtsmärkten sind auf einem wettbewerbsfähigen Niveau. So sind Tickets von Brünn nach Wien bereits ab 149 Tschechische Kronen (CZK) – umgerechnet rund 6 Euro – erhältlich.Radim Jančura, Inhaber von RegioJet, lädt seine Kunden ein, die einzigartige Atmosphäre weihnachtlich geschmückter Städte in Tschechien und Europa zu entdecken. Das Unternehmen betont dabei den Komfort der Reise in den charakteristischen gelben Zügen

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Sai Air startet Betrieb: Neue Charter-Airline setzt auf Flexibilität und Spezialisierung

Die deutsche Luftfahrtlandschaft verzeichnet einen Neuzugang: Die neue Charter-Fluggesellschaft Sai Air hat offiziell ihren Betrieb aufgenommen, markiert durch die Übernahme ihrer ersten beiden Flugzeuge. Der italienische Hersteller Tecnam übergab die zwei Turboprop-Maschinen des Typs P2012 Traveller am Hauptsitz in Capua an die in Lahr ansässige Airline. Dieser Schritt legt das Fundament für ein Geschäftsmodell, das sich bewusst von klassischen Linienflügen abgrenzt und auf eine breite Palette spezialisierter Flugdienstleistungen in Europa abzielt. Die Entscheidung für die Tecnam P2012 Traveller ist zentral für die strategische Ausrichtung von Sai Air. Die Maschine bietet Platz für bis zu neun Passagiere, wobei sie ursprünglich als Elf-Sitzer für den Kurzstrecken-Zubringerverkehr konzipiert wurde. Ihre zweimotorige Turboprop-Konfiguration verleiht ihr eine hohe Flexibilität für verschiedene Einsatzzwecke. Mit einer Reichweite von rund 1.000 Nautischen Meilen (etwa 1.850 Kilometer) und einer Reisegeschwindigkeit von circa 360 Kilometern pro Stunde (etwa 195 Knoten) ist das Flugzeug gut geeignet, um Ziele in ganz Europa zu erreichen. Die P2012 zeichnet sich laut Herstellerangaben durch moderne Kolbenmotoren und eine fortschrittliche Avionik aus, die eine reduzierte Arbeitsbelastung für die Piloten und eine erhöhte Effizienz versprechen. Technisch gesehen handelt es sich um ein unüberdrucktes Flugzeug in Ganzmetallbauweise mit festem Fahrwerk. Die Kabine ist für flexible Konfigurationen ausgelegt, was die Umsetzung des vielseitigen Geschäftsmodells von Sai Air maßgeblich unterstützt. Strategische Fokussierung auf flexible Luftfahrtlösungen Sai Air positioniert sich mit einem umfassenden Dienstleistungsportfolio im europäischen Chartermarkt. Das Geschäftsmodell umfasst klassische Privat- und Business-Charterflüge, Frachtflüge sowie Ambulanzflüge (Medevac). Das Unternehmen betont eine besondere Ausrichtung auf barrierefreies Reisen. Die flexible Kabinengestaltung der

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Ryanair begrüßt Aus für dritte Piste in Wien, fordert aber drastische Kostensenkungen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat am 27. November 2025 die Entscheidung des Flughafens Wien begrüßt, die Pläne für den Bau einer dritten Start- und Landebahn aufzugeben. Ryanair argumentiert, dass die beiden bereits bestehenden Pisten des Flughafens Wien-Schwechat (VIE) mehr als ausreichend seien, um bis zu 60 Millionen Passagiere pro Jahr abzufertigen. Angesichts eines aktuellen Passagieraufkommens von lediglich 32 Millionen sieht die Airline das Problem nicht in der Kapazität, sondern in den hohen Kosten des Standorts. Ryanair macht die hohen Gebühren des Flughafens Wien sowie die österreichische Luftverkehrsabgabe in Höhe von 12 Euro pro Passagier als zentrale Wachstumshemmnisse aus. Nach Angaben von Ryanair sind die Gebühren des Flughafens Wien seit der Corona-Pandemie um 30 Prozent gestiegen. Die Fluggesellschaft ist der Überzeugung, dass das Passagieraufkommen in Wien im Jahr 2026 eher zurückgehen als wachsen werde, solange diese Kostenbelastungen bestehen bleiben. Die irische Low-Cost-Airline knüpft ihre eigene Expansion am Standort an klare Forderungen: Würde die österreichische Regierung die Luftverkehrssteuer abschaffen – wie es beispielsweise bereits in Schweden, der Slowakei, Ungarn und Teilen Italiens geschehen ist –, die Gebühren der österreichischen Flugsicherung drastisch senken und der Flughafen Wien seine Gebühren auf das Niveau vor Covid zurückführen, sei Ryanair bereit, eine Milliarde US-Dollar zu investieren. Mit dieser Investition würde Ryanair das Passagieraufkommen in Wien in den nächsten fünf Jahren um 70 Prozent steigern – von aktuell 7 Millionen auf über 12 Millionen Passagiere jährlich bis 2030 – ohne dass dafür eine dritte Piste nötig wäre. Ryanair, Europas größte Fluggesellschaft nach Passagierzahlen, fordert den Flughafen Wien auf,

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