November 28, 2025

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November 28, 2025

Grazer Flughafen testet neues Ein- und Ausreisesystem EES

Die Europäische Union führt schrittweise das neue Entry-Exit-System (EES) zur digitalen Erfassung von Reisenden aus Drittstaaten an den Schengen-Außengrenzen ein. Ziel des vollautomatisierten IT-Systems, das bis April 2026 flächendeckend implementiert werden soll, ist die lückenlose Gewährleistung der Einhaltung von Ein- und Ausreisebestimmungen. Der Flughafen Graz (GRZ) hat mit der Testphase des neuen Kontrollverfahrens begonnen. Das EES ersetzt den bisherigen Stempel im Reisepass durch eine digitale Erfassung und Speicherung von personenbezogenen und biometrischen Daten, insbesondere Fingerabdrücken und Gesichtsbildern. Die Grenzkontrollstellen am Grazer Flughafen wurden bereits mit der notwendigen Hardware wie Fingerprint-Readern und Kamerastelen ausgestattet. Künftig wird der Grenzbeamte die biometrischen Daten mit dem Pass abgleichen und die Einreisedaten in einer einheitlichen, Schengen-weiten Datenbank ablegen. Betroffen von dem neuen System sind Reisende aus Nicht-EU-Ländern, die für einen Kurzaufenthalt von bis zu 90 Tagen in den Schengen-Raum einreisen, unabhängig davon, ob sie visumfrei reisen dürfen oder ein Kurzaufenthaltsvisum besitzen. Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Graz Airport, informierte, dass das neue System für alle Beteiligten eine Herausforderung darstelle. Trotz guter Vorbereitung und Abschluss aller notwendigen Arbeiten sei gerade in der Anfangsphase mit längeren Wartezeiten bei der Einreise für Drittstaatsangehörige zu rechnen. Das EES ist Teil einer umfassenden Modernisierung der EU-Grenzverwaltung und soll die Sicherheit im Schengen-Raum erhöhen, indem es unter anderem verhindert, dass Reisende die zulässige Aufenthaltsdauer überziehen. Experten warnen, dass die Übergangsphase an vielen europäischen Flughäfen zu anfänglichen Verzögerungen führen könnte, bis sich die Prozesse eingespielt haben und die technischen Systeme reibungslos funktionieren.

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Marabu Airlines vollzieht Führungswechsel: Paul Fabian übernimmt CEO-Posten

Die estnische Ferienfluggesellschaft Marabu Airlines vollzieht zum 1. Februar einen Wechsel an der Spitze: Der bisherige Chief Operating Officer (COO), Paul Fabian, wird zum Chief Executive Officer (CEO) befördert und übernimmt damit zusätzlich zu seinen operativen Aufgaben die Gesamtverantwortung für die Airline. Er folgt auf Axel Schefe, der die Condor-Schwestergesellschaft verlässt, um sich einer neuen beruflichen Aufgabe zu widmen. Fabian, der seit März 2024 dem Führungsteam von Marabu angehört, wird von Unternehmensseite attestiert, den operativen Betrieb des noch jungen Ferienfliegers maßgeblich professionalisiert und damit zur Stabilisierung der Airline beigetragen zu haben. Sein Vorgänger Schefe hatte Marabu nach dem holprigen Start im Frühjahr 2023 durch eine schwierige Anfangsphase begleitet und die Gesellschaft zu einer leistungsstarken Fluglinie entwickelt. Der neue CEO bringt über drei Jahrzehnte Management-Erfahrung aus der internationalen Luftfahrt mit, unter anderem von Emirates und Air Malta. Durch die Bündelung der CEO- und COO-Funktionen in einer Person strebt Marabu eine effizientere strategische und operative Steuerung an. Parallel zum Führungswechsel ordnet Marabu auch das Management neu. Mattias Tammeaid, bislang Chief of Staff, übernimmt zusätzlich die Rolle des Chief Financial Officers (CFO) und verantwortet künftig sämtliche Verwaltungsbereiche, darunter Finanzen, Recht und Einkauf. Gleichzeitig treibt der in Tallinn ansässige Carrier, der wie Condor zu Attestor Capital gehört, den Ausbau seiner Kapazitäten voran. Marabu betreibt derzeit acht Airbus A320 Neo und plant, die Flotte bis zum Sommer 2026 um vier zusätzliche geleaste Maschinen des irischen Leasingunternehmens CDB Aviation auf insgesamt zwölf Flugzeuge zu erweitern. Die 2022 gegründete Airline bedient von Basen in Deutschland, darunter Leipzig/Halle,

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Airbus forciert A350F-Zulassung: Strengere Standards und früherer Teststart

Airbus treibt die Entwicklung und Zertifizierung seines neuen Großraumfrachters A350F entschlossen voran und setzt dabei auf einen strikteren Zulassungsprozess als noch bei früheren Passagierflugzeugen. Der europäische Flugzeughersteller hat bekannt gegeben, dass der A350F nach den neuesten und deutlich umfangreicheren Richtlinien der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) zertifiziert werden soll – namentlich dem Amendment 27 der „Certification Specifications and Acceptable Means of Compliance for Large Aeroplanes (CS-25)“. Diese Entscheidung, die auf den Erfahrungen aus der Zulassung des A321 XLR basiert, hat zu einem früher als üblich gestarteten Testprogramm geführt, um die geplante Erstauslieferung im zweiten Halbjahr 2027 zu sichern. Mit zwei Testflugzeugen, die in Kürze in die Flugerprobung gehen, und einer bereits umfassenden Serie an Bodentests, positioniert sich Airbus im wettbewerbsintensiven Markt der Großraumfrachter klar gegen seinen Hauptkonkurrenten Boeing. Der A350F zielt darauf ab, die nächste Generation von Frachtflugzeugen anzuführen, indem er hohe Nutzlastkapazitäten und fortschrittliche Technologie bietet. EASA-Zertifizierung unter verschärften Anforderungen Der A350F soll nicht nur ein modernes Flugzeug sein, sondern auch ein Vorreiter bei der Einhaltung der aktuellsten Luftfahrtstandards. Während die Passagierversion A350-1000 im Jahr 2017 noch nach Amendment 13 der EASA zugelassen wurde, sieht Airbus für den Frachter die Zertifizierung nach Amendment 27 vor. Diese strengere Vorgabe ist ein direktes Resultat der gestiegenen Ansprüche der Luftfahrtbehörden in den letzten Jahren, wie Airbus-Chefingenieur Joel Rucker betonte. Die Erfahrungen aus der Zulassung des Langstreckenjets A321 XLR haben dem Hersteller gezeigt, dass die Zertifizierungsprozesse heute deutlich komplexer und zeitaufwendiger sind als noch vor zehn Jahren. Um potenziellen Verzögerungen vorzubeugen, hat Airbus

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Dertour: Tunesien und Fernreisen als Überflieger im Sommer 2026

Die Dertour Group hat das Touristikjahr 2024/25 mit einer positiven Bilanz abgeschlossen und erwartet eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Das Unternehmen verzeichnete einen Anstieg der Gästezahlen um acht Prozent und eine Steigerung des Umsatzes um zwölf Prozent. Für die kommende Sommersaison 2026 liegen die Buchungen laut Boris Raoul, CEO Deutschland und Österreich, bereits besser als in den Vorjahren, mit einem aktuellen Gästeplus von 18 Prozent. Als einen Haupttrend identifiziert Raoul den „erschwinglichen Luxus“: Trotz steigender Preise legte der Anteil der Buchungen von Fünf-Sterne-Hotels um beachtliche 53 Prozent zu. Zudem zeigt das Buchungsverhalten der Kunden einen klaren Trend hin zu All-inclusive-Angeboten, die von über 60 Prozent aller Gäste gebucht werden, was Experten zufolge ein Zeichen für den Wunsch nach Planungssicherheit und Kostenkontrolle ist. Ein weiterer zentraler Trend ist der frühe Buchungsstart, mit einer gestiegenen Vorausbuchungsfrist von durchschnittlich 135 Tagen. Frühbucherrabatte und flexible Stornierungsbedingungen („doppelte Sicherheit“) sind hierbei entscheidende Faktoren. Besonders dynamisch entwickelt sich die Fernstrecke, die um 33 Prozent zulegte und auf die bereits jede fünfte Sommerbuchung entfällt. Bei den einzelnen Zielen gilt Tunesien mit einem Plus von 81 Prozent als „absoluter Überflieger“ und kehrt damit eindrucksvoll auf die touristische Landkarte zurück. Auch Bulgarien (+57 Prozent) verzeichnet starke Zuwächse. Auf der Langstrecke führen Ostafrika (+89 Prozent), die Karibik (+53 Prozent) sowie der Indische Ozean und die Emirate (je 46 Prozent) die Aufsteigerliste an. Im Gegensatz dazu verzeichnen die USA Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich. Die wichtigsten Ziele insgesamt bleiben weiterhin die Türkei, Spanien und Griechenland. Spanien stagniert auf hohem Niveau, wobei die Kanaren

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Air Baltic sucht 200 neue Flugbegleiter in den baltischen Staaten

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic setzt ihren Wachstumskurs fort und sucht zur Vorbereitung auf die Sommersaison 2026 neues Personal. Das Unternehmen bietet derzeit bis zu 200 Stellen für Junior-Kabinenbesatzungsmitglieder an ihren Standorten in allen drei baltischen Staaten an: Riga (Lettland), Tallinn (Estland) und Vilnius (Litauen). Mit dieser umfangreichen Personaloffensive sichert Air Baltic die Kapazitäten für ihren weiteren Geschäftsausbau. Air Baltic richtet sich ausdrücklich auch an Quereinsteiger ohne Vorkenntnisse in der Luftfahrt. Allen erfolgreichen Bewerbern wird eine vollständig bezahlte Ausbildung in Aussicht gestellt, die innerhalb von nur zwei Monaten zum offiziellen Flugbegleiterzertifikat führt. Marina Volkova, Leiterin Talentakquise und -entwicklung bei Air Baltic, betonte das konstant große Interesse an der Position und hob hervor, dass der Erfolg der Airline auf professionellen und gut ausgebildeten Mitarbeitern basiere. Die Aufgaben der neuen Crew-Mitglieder umfassen die Bordsicherheit, den umfassenden Kundenservice, den Bordverkauf und die Gewährleistung höchster Servicestandards im täglichen Flugbetrieb. Die Stellen bieten den Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten, klare Karriereperspektiven und die Möglichkeit, Teil eines internationalen Teams zu werden. Air Baltic beschäftigt derzeit fast 3.000 Fachkräfte und wird regelmäßig als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet. Die Einstellungsinitiative ist ein direktes Resultat der Expansion von Air Baltic. Die Airline hat in den vergangenen 30 Jahren ihre Position gefestigt und verbindet die baltischen Staaten aktuell mit 80 Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und dem Kaukasus. Die Rekrutierung von 200 neuen Flugbegleitern ist ein wichtiger Schritt, um die geplante Flottenvergrößerung und die Erweiterung des Streckennetzes in den kommenden Jahren personell abzusichern.

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Air Canada erweitert Transatlantik-Netzwerk: Fünf neue Europaziele im Sommer 2026

Air Canada, eine der führenden Fluggesellschaften Nordamerikas, hat eine umfangreiche Erweiterung ihres transatlantischen Flugplans für den Sommer 2026 bekannt gegeben. Mit der Einführung von fünf neuen Nonstop-Verbindungen von ihren Drehkreuzen Toronto, Montreal und Halifax nach Europa und in den Atlantikraum stärkt der Carrier seine Präsenz auf dem internationalen Markt signifikant. Die neuen Routen nach Berlin, Nantes, Ponta Delgada und Brüssel sind strategisch darauf ausgerichtet, wichtige Märkte in Europa und auf dem Atlantik zu erschließen, die Anbindung Kanadas an den europäischen Kontinent zu verbessern und sowohl Geschäfts- als auch Freizeitreisenden mehr Optionen zu bieten. Mit dieser Erweiterung wird Air Canada im kommenden Sommer das zweitgrößte transatlantische Netzwerk Nordamerikas gemessen an der Anzahl der Destinationen betreiben. Die neuen Verbindungen wurden von Mark Galardo, Executive Vice President und Chief Commercial Officer, sowie Präsident von Cargo, als eine strategische Steigerung der Nonstop-Routen nach Europa bezeichnet. Das Ziel ist es, bequemen Zugang zu Schlüsselzielen zu schaffen, gleichzeitig die Wirtschaftsbeziehungen zu stärken und den Tourismus zu fördern. Neue Routen von den kanadischen Drehkreuzen Die Expansionsstrategie von Air Canada konzentriert sich auf die gezielte Anbindung neuer und strategisch wichtiger europäischer Städte an die kanadischen Metropolen: Darüber hinaus nimmt Air Canada die saisonale Verbindung zwischen Montreal und Tel Aviv (TLV) in Israel für den Sommer 2026 wieder in den Flugplan auf, welche die bereits etablierte Route von Toronto nach Tel Aviv ergänzt. Einsatz von Schlüsseltechnologien: A321XLR und 787 Dreamliner Air Canada setzt bei der Bedienung der neuen Strecken auf Flugzeugtypen, die eine effiziente und komfortable Bedienung von Transatlantikrouten

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Mariazellerbahn erzielt Höchstwerte bei Fahrgastzufriedenheit im VCÖ-Bahntest

Die Mariazellerbahn hat im Rahmen des jährlichen VCÖ-Bahntests 2025 eine herausragende Bewertung durch ihre Fahrgäste erhalten. In der Befragung, die im Mai 2025 in den modernen Triebwagen der „Himmelstreppe“ durchgeführt wurde, gaben 97 Prozent der befragten Passagiere an, mit der Schmalspurbahn sehr zufrieden zu sein. Dieses Ergebnis unterstreicht die hohe Qualität der längsten österreichischen Schmalspurbahn. Besonders gelobt wurden die Aspekte Service und Komfort. 97 Prozent der Fahrgäste zeigten sich mit der Hilfsbereitschaft des Zugpersonals überaus zufrieden, während 94 Prozent die Freundlichkeit des Personals positiv hervorhoben. Auch die Sauberkeit der Züge erzielte mit 95 Prozent Bestnoten. Mit 96 Prozent bewerteten die Reisenden auch das Sitzplatzangebot als (sehr) zufriedenstellend. Die Geschäftsführer der NÖVOG, Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl, zeigten sich stolz über das positive Feedback, insbesondere über die Anerkennung der Servicequalität. Die Mariazellerbahn, die die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten mit dem steirischen Wallfahrtsort Mariazell über eine Strecke von 84 Kilometern verbindet, setzt seit 2013 die vollklimatisierten Niederflurtriebwagen der „Himmelstreppe“ ein. Diese moderne Infrastruktur, gekoppelt mit dem Engagement des Personals, scheint maßgeblich für die hohe Akzeptanz bei den Fahrgästen zu sein. Die Bahn wird jährlich von Hunderttausenden Passagieren genutzt; im Jahr 2024 zählte die Mariazellerbahn trotz widriger Witterungsbedingungen immer noch rund 677.700 Fahrgäste. Der VCÖ-Bahntest ist eine breit angelegte, jährlich durchgeführte Erhebung zur Qualität des Bahnfahrens in Österreich. An der Befragung im Jahr 2025 nahmen insgesamt 9.360 Fahrgäste in den Zügen von zehn Bahnunternehmen teil. Die Ergebnisse der Mariazellerbahn bestätigen die fortlaufenden Bemühungen der Betreiber, die Schmalspurbahn als komfortables und zuverlässiges Verkehrsmittel in

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China Airlines leitet Flottenerneuerung ein: Milliardenschwere Großbestellung bei Airbus und Boeing

China Airlines, die nationale Fluggesellschaft der Republik China (Taiwan), hat einen entscheidenden Schritt zur umfassenden Modernisierung ihrer Langstrecken-Passagier- und Frachtflotte unternommen. Der Vorstand der Fluggesellschaft genehmigte einen Flottenplan, der die Akquisition von bis zu 18 neuen Großraumflugzeugen im Wert von maximal 7,852 Milliarden US-Dollar vorsieht. Die Bestellung ist strategisch zwischen den beiden großen Flugzeugherstellern aufgeteilt und umfasst Flugzeuge der neuesten Generation von Airbus und Boeing. Im Detail plant China Airlines den Kauf von fünf Airbus A350-1000, fünf Boeing 777-9, vier Boeing 777-8 Frachtern und zwei Boeing 777 Frachtern. Diese weitreichende Investition zielt darauf ab, die Kapazitäten für das erwartete Wachstum im internationalen Reiseverkehr zu erhöhen, ältere Maschinen zu ersetzen und die Frachtsparte auf moderne zweistrahlige Flugzeugtypen umzustellen. Im Zuge dieser Erneuerung wird das Unternehmen vier Boeing 747-400 Frachter ausmustern, was den Abschied von den vierstrahligen Fracht-Jumbos weiter vorantreibt. Strategische Aufteilung der Passagierflotte Die Entscheidung von China Airlines, die Bestellung von Großraumflugzeugen auf beide Hersteller aufzuteilen, ist ein bemerkenswerter Schritt, der Flexibilität und eine ausgewogene Risikostreuung signalisiert. Mit der Genehmigung zur Beschaffung von fünf Airbus A350-1000 und fünf Boeing 777-9 setzt die Airline auf die derzeit modernsten und größten Langstrecken-Passagiermuster am Markt. Obwohl der ursprüngliche Text von fünf Maschinen pro Typ spricht, deuten ergänzende Recherchen darauf hin, dass die finale Bestellgröße für die Passagierflugzeuge bei jeweils zehn Einheiten liegen könnte, was dem Trend vieler internationaler Fluggesellschaften entspricht, die ihre Großraumflotten auf die A350- und die 777X-Familie ausrichten. Die Airbus A350-1000 ist die längste Variante der A350-Familie, die sich bereits mit dem

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Landgericht Berlin untersagt Edreams die Nutzung irreführender „Prime“-Geschäftsbedingungen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat am 26. November ein Unterlassungsurteil des Landgerichts Berlin gegen das Online-Reisebüro Edreams begrüßt. Das Urteil untersagt Edreams die weitere Verwendung einer irreführenden Aussage zu angeblichen Einsparungen sowie einer Reihe von Geschäftsbedingungen des „Edreams Prime“-Programms, die das Gericht als rechtswidrig eingestuft hat. Das Gericht hatte bereits im Oktober 2024 festgestellt, dass mehrere „Edreams Prime“-Bedingungen gegen das deutsche Verbraucherschutzrecht verstießen, da sie „rechtswidrig“, „irreführend“ und ein Verstoß gegen die „Transparenzpflicht“ darstellten. Das nun ergangene endgültige Unterlassungsurteil basiert auf einer Verpflichtungserklärung von Edreams, die beanstandeten Praktiken zu unterlassen. Dazu gehören die mangelnde Transparenz bei Preiserhöhungen, das Auferlegen von Bedingungen, die eine fortgesetzte Nutzung des Prime-Programms als Zustimmung zu Gebührenerhöhungen werteten, und irreführende Angaben zu Einsparungen für die Kunden. Dara Brady, Chief Marketing Officer von Ryanair, betonte die Bedeutung des Urteils und die damit verbundene Bestätigung, dass die Praktiken von Edreams gegen deutsche Gesetze zum unlauteren Wettbewerb verstießen. Das Urteil betrifft die Geschäftspraktiken von Online-Reisebüros, die von Airlines wie Ryanair seit Langem kritisiert werden, da sie oft intransparente Preise und unklare Geschäftsbedingungen verwenden, die Verbrauchern schaden können. Ryanair nutzte die Entscheidung des Berliner Gerichts, um die EU-Verbraucherschutzbehörden erneut zu einer dringenden Intervention aufzurufen. Ziel sei es, Maßnahmen zum Schutz der Konsumenten in ganz Europa zu ergreifen und Transparenzstandards zu etablieren, die den Anforderungen anderer, direkter Vertriebswege entsprechen. Die Gerichtsentscheidung wird als wichtiger Erfolg im anhaltenden juristischen Konflikt zwischen Fluggesellschaften und Online-Reisebüros über Vertriebs- und Preistransparenz gewertet. Ein Sprecher von eDreams ODIGEO sagte: „Dieses Urteil betrifft ein geringfügiges Anzeigeformat auf einer

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Easyjet forciert Flottenumbau: Wachstum durch größere und modernere Flugzeuge

Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet hat eine umfassende Flottenstrategie dargelegt, die in den kommenden Jahren zu einer signifikanten Verjüngung und Vergrößerung ihrer Flugzeugflotte führen soll. Bis zum Geschäftsjahr 2028 plant die Airline, 51 ältere Maschinen des Typs Airbus A319 auszumustern und diese durch neuere und größere Modelle der Airbus A320- und A321-Neo-Familie zu ersetzen. Dieser strategische Schritt, bekannt als „Upgauging“, stellt zwar eine erhebliche Investition von mehreren Milliarden Pfund dar, verspricht jedoch deutliche operative und wirtschaftliche Vorteile durch verbesserte Produktivität und Stückkostenreduktion. Die Umstellung zielt darauf ab, die Wettbewerbsposition der Fluggesellschaft an Europas verkehrsreichsten Flughäfen nachhaltig zu stärken und das Kapazitätswachstum effizient voranzutreiben. Massive Investitionen in moderne Flugtechnik Der Kern der Flottenstrategie von Easyjet ist der Austausch kleinerer, älterer Flugzeuge gegen die moderne Neo-Generation (New Engine Option) von Airbus. Bis 2028 werden 51 Airbus A319 das Unternehmen verlassen. Sie werden durch Maschinen der A320-Neo- und insbesondere der A321-Neo-Varianten ersetzt. Die Airline verfügt über eine umfangreiche Bestellung bei Airbus, die insgesamt 290 bestätigte Neo-Maschinen umfasst. Davon entfallen 125 auf den Typ A320neo und 165 auf den größeren A321neo. Die Auslieferungen dieser Großbestellung sind bis zum Jahr 2034 terminiert. Zusätzlich sichert sich Easyjet Flexibilität durch 100 weitere Kaufrechte. Die finanziellen Dimensionen dieser Modernisierung sind erheblich. Die Investitionsausgaben für die Flottenerneuerung sollen laut Unternehmensangaben von 1,3 Milliarden Pfund im aktuellen Geschäftsjahr auf voraussichtlich 3,3 Milliarden Pfund bis zum Jahr 2028 ansteigen. Dies verdeutlicht das langfristige Engagement von Easyjet, in eine effizientere und leistungsfähigere Flotte zu investieren. Beschleunigter Austauschplan bis 2028 Der Austauschplan gewinnt in

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