November 28, 2025

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November 28, 2025

Boeing erhält weiteren Auftrag für 15 KC-46A Pegasus Tankflugzeuge von der US Air Force

Der amerikanische Luftfahrtkonzern Boeing hat von der US Air Force einen neuen Auftrag für 15 zusätzliche Tankflugzeuge des Typs KC-46A Pegasus erhalten. Der Vertrag für das sogenannte „Lot 12“ hat einen Wert von 2,47 Milliarden US-Dollar. Mit dieser Bestellung erhöht sich die Gesamtzahl der vertraglich vereinbarten oder bereits in Dienst gestellten KC-46A Tanker weltweit auf insgesamt 183 Flugzeuge. Die Vertragsunterzeichnung sichert laut Jake Kwasnik, Boeings Vizepräsident und Programmmanager für die KC-46, die Produktionsstabilität des Programms, einschließlich der Lieferkette für Komponenten mit langer Vorlaufzeit. Die Pegasus-Flotte der US Air Force hat bereits mehr als 150.000 Flugstunden in Einsatz-, Trainings- und globalen Betankungsoperationen absolviert, was die intensive operative Nutzung der Flugzeuge unterstreicht. Von den weltweit 183 vertraglich vereinbarten Tankern wurden bislang 98 an die US Air Force ausgeliefert. Darüber hinaus befinden sich sechs Maschinen im Dienst der Japan Air Self-Defence Force, und vier Flugzeuge sind für die Israel Air Force vertraglich fixiert. Der Pegasus gilt als fortschrittlicher Multi-Mission-Tanker, der neben der Luftbetankung auch Fracht- und Passagiertransportaufgaben übernehmen kann. Boeing arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der Leistungsfähigkeit der KC-46A. Jüngste Upgrades aus dem Jahr 2024 umfassten Erweiterungen der Missionsbereitschaft, die Verbesserungen bei Kommunikation, Datenkonnektivität und der Situationswahrnehmung mit sich bringen. Diese kontinuierlichen Verbesserungen sollen sicherstellen, dass der Pegasus für die US-Streitkräfte und deren Verbündete ein hochmodernes und einsatzbereites System bleibt.

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Luftfahrt-Bundesamt: Verkehrsministerium greift nach Whistleblower-Hinweis zur Stabilisierung der Flugmedizin ein

Das deutsche Luftfahrt-Bundesamt (LBA) sieht sich nach einem internen Hinweis einer ehemaligen Mitarbeiterin mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert, die primär das Referat L6 für Flugmedizin betreffen. Diese Abteilung ist für die flugmedizinischen Beurteilungen von Piloten und damit unmittelbar für deren Berufsausübung zuständig. Die Vorwürfe, die von Pilotenkreisen seit Längerem erhoben werden, reichen von der Verschleppung von Verweisungssachen bis hin zur Missachtung klarer juristischer Vorgaben bei Entscheidungen über die Flugtauglichkeit. Nach einer initialen Verteidigungshaltung des LBA sah sich das Bundesverkehrsministerium (BMVI) als Rechts- und Fachaufsicht zum Handeln gezwungen. Das Ministerium hat die Vorwürfe, die eine ehemalige Juristin des LBA erhob, geprüft und daraufhin ein umfassendes Maßnahmenbündel zur Stabilisierung der Arbeitsprozesse und zur Verbesserung der Kommunikation im LBA koordiniert. Die Causa L6 hat in der Luftfahrtgemeinschaft, insbesondere unter Berufs- und Privatpiloten, große Beunruhigung ausgelöst. An den Entscheidungen des Referats hängt in vielen Fällen die Existenz der Betroffenen. Die nun ergriffenen Maßnahmen des Ministeriums signalisieren, dass die stichprobenartige Prüfung der Vorgänge im LBA einen dringenden Handlungsbedarf ergeben hat. Kern der Vorwürfe: Die Maxime „Im Zweifel untauglich“ Das Referat L6 des Luftfahrt-Bundesamtes ist eine zentrale Stelle für die Gewährleistung der Flugsicherheit in Deutschland. Hier werden medizinische Sachverständige und Juristen tätig, um auf Basis der europäischen und nationalen Regularien (insbesondere EASA Part-MED) über die Tauglichkeit von Piloten zu entscheiden. Die Kritik an der Arbeitsweise von L6 konzentriert sich auf zwei Hauptpunkte: Diese Vorwürfe, erhoben von einer Insiderin, die den Eindruck mit eigenen Erfahrungen aus dem Abteilungsinneren gestützt hatte, trafen in der Pilotengemeinschaft auf breite Resonanz. Zahlreiche

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Polen bestellt 96 Apache-Kampfhubschrauber – Größter Auslandskunde Boeings

Polen wird zum größten Betreiber des Kampfhubschraubers AH-64E Apache außerhalb der Vereinigten Staaten. Am 26. November schloss Warschau mit dem US-Rüstungskonzern Boeing einen Vertrag im Rahmen eines Foreign Military Sales (FMS) ab, der die Produktion von 96 AH-64E Apache Angriffshubschraubern umfasst. Der Vertragswert wird mit nahezu 4,7 Milliarden US-Dollar angegeben und stellt den umfangreichsten Apache-Auftrag dar, den Boeing jemals von einem nicht-amerikanischen Kunden erhalten hat. Die Auslieferung der Hubschrauber an die polnischen Streitkräfte soll im Jahr 2028 beginnen. Im Vorfeld bereitet sich das polnische Ministerium für Nationale Verteidigung (MND) bereits aktiv vor. Zur Schulung von Piloten und Technikern werden derzeit acht Apache-Hubschrauber von der US Army geleast und in Polen genutzt. Der neue Apache-Kampfhubschrauber der AH-64E-Variante, auch als „Guardian“ bekannt, gilt als die modernste Ausführung und bietet verbesserte Tödlichkeit, Überlebensfähigkeit und Interoperabilität. Mit der Beschaffung beabsichtigt Polen, seine veralteten sowjetischen Hubschrauber des Typs Mil Mi-24 Hind schrittweise zu ersetzen. Als Teil einer Offset-Vereinbarung wird die polnische Industrie in die Logistik und Instandhaltung der Apache-Flotte eingebunden. Boeing verpflichtet sich, entsprechende Wartungs- und Unterstützungsrollen an die polnische Rüstungsindustrie zu übertragen. Darüber hinaus wird Boeing beim Aufbau von Schulungsprogrammen und der Entwicklung eines Verbundwerkstofflabors in Polen unterstützen. Diese Investitionen zielen darauf ab, die heimische Verteidigungsfähigkeit und technologische Basis Polens zu stärken. Polen wird das 19. Land, das sich für den Apache entscheidet, und folgt damit jüngsten Betreibern wie Australien, Indien und Marokko. Die massive Aufrüstung des polnischen Militärs ist Teil der weitreichenden Modernisierungsbestrebungen des NATO-Mitglieds, das seine Luftstreitkräfte in Reaktion auf die veränderte

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PNG Air vollzieht Flottenwandel: Zwei weitere ATR 72-600 stärken regionale Anbindung

PNG Air, die führende Inlandsfluggesellschaft von Papua-Neuguinea, hat einen entscheidenden Schritt in ihrer Flottenmodernisierungsstrategie vollzogen. Das Unternehmen hat von dem in Irland ansässigen Leasingunternehmen ACIA Aero Leasing zwei weitere Passagierflugzeuge des Typs ATR 72-600 übernommen. Die Auslieferung der 70-sitzigen Turboprop-Maschinen ist ein zentraler Bestandteil des auf drei Jahre angelegten strategischen Plans von PNG Air, die Flotte auf einen einzigen Flugzeugtyp umzustellen. Ziel dieser Maßnahme ist die Optimierung der Betriebsabläufe, die Verbesserung der Leistungsfähigkeit und die Stärkung der Konnektivität in den oft schwer zugänglichen und geografisch herausfordernden Regionen des Landes. Die Bedeutung von PNG Air geht über den reinen kommerziellen Flugbetrieb hinaus. Das Unternehmen, das seit fast vier Jahrzehnten die Gemeinden in Papua-Neuguinea verbindet und an der Börse von Port Moresby notiert ist, spielt eine tragende Rolle in der nationalen Transportinfrastruktur. Die Fluggesellschaft, die mehrheitlich im Besitz von Institutionen aus Papua-Neuguinea ist, darunter die MRDC Group und NasFund, bedient über 22 Ziele und stellt lebenswichtige Passagier- und Frachtdienstleistungen bereit. Die jüngste Investition in die ATR-Flotte unterstreicht die Verpflichtung des Unternehmens, seine zentrale Rolle als nationaler Konnektor weiter auszubauen. Die strategische Bedeutung der ATR 72-600 Die Wahl des Flugzeugmusters ATR 72-600 ist für die spezifischen Anforderungen des Flugbetriebs in Papua-Neuguinea von entscheidender Bedeutung. Der ATR 72-600, ein zweimotoriges Turboprop-Flugzeug, ist weltweit bekannt für seine Eignung für den Regionalverkehr, insbesondere in Regionen mit herausfordernden Umgebungsbedingungen. Chief Executive Officer von PNG Air, Brian Fraser, bezeichnete die Investition als einen zentralen Meilenstein. Er hob die bewährte Zuverlässigkeit, die Kapazität und die operative Effizienz der ATR

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Ägypten verschärft Visa-Kontrollen und droht mit Ausweisungen und Einreisesperren

Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise für Ägypten aktualisiert und warnt deutsche Staatsangehörige vor verschärften Kontrollen des Aufenthaltszwecks sowie deutlich erhöhten Geldstrafen bei Verstößen. Die ägyptischen Behörden sind in jüngster Zeit verstärkt dazu übergegangen, die Einhaltung der Visabestimmungen zu überwachen und bei Zuwiderhandlungen konsequent Sanktionen zu verhängen. Das Ministerium betont, dass das bei der Einreise beantragte sogenannte „Visa on arrival“ strikt auf den Tourismus beschränkt ist. Wer in Ägypten einer Tätigkeit nachgeht oder an Versammlungen teilnimmt, die nicht dem deklarierten Aufenthaltszweck entsprechen, muss mit Konsequenzen rechnen. Zuletzt sei es auch bei deutschen Staatsangehörigen zu Ausweisungen und Abschiebungen gekommen. Als Gründe werden neben dem Verstoß gegen den Aufenthaltszweck auch die Überschreitung der Visumsdauer oder die Teilnahme an nicht genehmigten Demonstrationen genannt. Besonders problematisch ist die Verhängung von Einreisesperren, die in der Regel nach einer Ausweisung erfolgen. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass Reisende von dieser Sperre oft erst erfahren, wenn sie erneut versuchen einzureisen – und nicht bereits beim Check-in in Deutschland. Dies kann für Betroffene zu erheblichen Schwierigkeiten und dem Verlust gebuchter Leistungen führen. Reisende mit Dienst- oder Diplomatenpässen müssen ihr Visum zwingend vorab bei der zuständigen ägyptischen Auslandsvertretung beantragen. Generell wird Reisenden empfohlen, sich bei Zweifel an der korrekten Visumskategorie vorab umfassend zu informieren, um die Einhaltung des richtigen Reisezwecks zu gewährleisten und eine Ausweisung zu vermeiden.

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Lufthansa: Neuer Premium Check-in in Frankfurt setzt Maßstäbe für Komfort und Service

Die Lufthansa Group hat am 25. November 2025 ihren umfassend modernisierten Premium Check-in Bereich im Terminal 1, Halle A, am Frankfurter Flughafen (FRA) wiedereröffnet. Dieser neugestaltete Bereich ist exklusiv für First Class Gäste, HON Circle Mitglieder, Senatoren und Star Alliance Gold Statuskunden konzipiert und soll ein deutlich höheres Niveau an Komfort, Diskretion und Zeitersparnis bei den Abfertigungsprozessen bieten. Die Investition in diesen Bereich ist Teil der strategischen Anstrengungen von Lufthansa, ihr Premiumprodukt am wichtigsten Drehkreuz der Gruppe in Europa zu stärken und das Reiseerlebnis für ihre wertvollsten Kunden zu optimieren. Die Wiedereröffnung des Premium Check-in ist ein sichtbares Ergebnis der engen Zusammenarbeit zwischen Lufthansa und dem Flughafenbetreiber Fraport AG. Das gemeinsame Ziel war es, eine Infrastruktur zu schaffen, die den gestiegenen Erwartungen an einen modernen, effizienten und luxuriösen Flughafenaufenthalt gerecht wird. Ein Meilenstein der Service-Kooperation Sowohl Lufthansa als auch Fraport betonten die Bedeutung der partnerschaftlichen Realisierung dieses Projekts. Francesco Sciortino, Hub Manager Frankfurt & Accountable Manager Lufthansa Airlines, hob hervor, dass der neue Premium Check-in-Bereich einen Ort schafft, der „Komfort, Effizienz und persönlichen Service auf höchstem Niveau vereint“. Stephanie Pudwitz, Leiterin Zentrales Infrastrukturmanagement der Fraport AG, ergänzte, dass das neue Lufthansa Produkt zeige, wie die partnerschaftliche Zusammenarbeit innovative Lösungen hervorbringe. Die Fraport AG habe die Wünsche der Lufthansa Group umfassend berücksichtigt, um gemeinsame Maßstäbe für Komfort und Service am Flughafen Frankfurt zu setzen. Diese Abstimmung ist entscheidend, da Frankfurt als zentrales Tor Deutschlands zur Welt agiert und die Qualität der Abfertigungsprozesse maßgeblich zum Wettbewerbsvorteil des Hubs beiträgt. Die Modernisierung ist

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Ryanair zieht die Reißleine: Mitgliedschaftsprogramm „Prime“ nach Testphase eingestellt

Ryanair hat das testweise eingeführte Mitgliederprogramm „Prime“ mit sofortiger Wirkung eingestellt. Das Angebot, das über einen Zeitraum von acht Monaten erprobt wurde, wird ab dem 28. November 2025 nicht mehr für Neukunden zugänglich sein. Trotz der Gewinnung von 55.000 Mitgliedern und Einnahmen von über 4,4 Millionen Euro aus Mitgliedsbeiträgen bewertete das Unternehmen das Programm als wirtschaftlich nicht tragfähig. Die gewährten Preisnachlässe für die Prime-Kunden überstiegen die Einnahmen deutlich, was Ryanair dazu veranlasste, die Initiative einzustellen und den Fokus wieder auf das Kerngeschäft – die Bereitstellung der niedrigsten Flugpreise für alle Kunden – zu legen. Die Entscheidung ist ein seltenes Eingeständnis, dass ein strategisches Kundenbindungsinstrument in der hochvolumigen Geschäftspraxis des irischen Billigfliegers nicht funktioniert hat. Die bestehenden 55.000 Prime-Mitglieder werden jedoch vertragsgemäß weiterhin bis zum Ablauf ihrer zwölfmonatigen Mitgliedschaft, maximal bis Oktober 2026, von den exklusiven monatlichen Rabatten profitieren. Das Kalkül hinter dem Programm-Aus Die Einstellung des Prime-Mitgliederprogramms basiert auf einer klaren betriebswirtschaftlichen Analyse. Chief Marketing Officer (CMO) von Ryanair, Dara Brady, legte die Zahlen offen, die zu der Entscheidung führten: Die Mitgliederbasis von 55.000 Kunden, so Brady, sei im Verhältnis zur Gesamtzahl der von Ryanair beförderten Passagiere zu gering, um den administrativen Aufwand zu rechtfertigen. Angesichts der Tatsache, dass Ryanair in diesem Jahr voraussichtlich über 207 Millionen Passagiere befördern wird, liegt der strategische Fokus des Unternehmens auf der gesamten Masse an Reisenden und nicht auf einer kleinen Subgruppe. Wettbewerbsumfeld und Kundenbindung im Billigsegment Die Einführung des Prime-Programms war ein Versuch von Ryanair, in einem hart umkämpften Markt neue Wege der

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United Airlines bereitet sich auf drittgrößten Flugtag der Unternehmensgeschichte vor

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines steht vor einem logistischen Kraftakt, da sie plant, am Sonntag, den 30. November 2025, ihren drittgrößten Flugplan in der Unternehmensgeschichte zu betreiben. Dieser Tag, traditionell der Rückreisetag nach dem amerikanischen Erntedankfest (Thanksgiving), markiert den Höhepunkt der geschäftigsten Reisezeit des Jahres. Mit über 5.000 geplanten Flügen und einer Kapazität von mehr als 650.000 Sitzplätzen setzt United Airlines auf einen reibungslosen Ablauf, der den Einsatz von über 100.000 Mitarbeitern erfordert. Dieses massive Aufgebot an Flügen ist Teil eines branchenweiten Booms, der durch optimistische Prognosen für die Feiertagsreisen in den Vereinigten Staaten befeuert wird. Patrick Quayle, Senior Vice President of Global Network Planning & Alliances bei United Airlines, hob die Bedeutung dieses Wochenendes hervor. Die Operationen am Samstag und Sonntag nach Thanksgiving werden jeweils die 5.000-Flüge-Marke überschreiten, wobei der Sonntag als der Tag mit der höchsten Komplexität und Auslastung gilt. Diese Planung spiegelt die Erwartungen der gesamten US-Flugbranche wider: Airlines for America (A4A) prognostiziert, dass US-Fluggesellschaften im gesamten Feiertagszeitraum (21. November bis 1. Dezember) über 31 Millionen Passagiere befördern werden, was einem Tagesdurchschnitt von etwa 2,8 Millionen Passagieren entspricht. Höhepunkte des Reiseverkehrs und branchenweite Belastung Die gesamte Thanksgiving-Woche wird von der Federal Aviation Administration (FAA) als die verkehrsreichste seit 15 Jahren eingeschätzt. Insgesamt sind mehr als 360.000 Flüge in dieser Periode geplant, mit einem Spitzenwert von 52.000 Flügen, der für Dienstag, den 25. November, erwartet wird. Die höchsten Passagierzahlen an den US-Flughäfen werden jedoch am Sonntag, dem 30. November, und am Montag, dem 1. Dezember, erwartet, wenn der

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US-Nationalparks erhöhen Eintrittspreise für ausländische Touristen drastisch

Der Besuch der amerikanischen Nationalparks wird für ausländische Touristen ab dem kommenden Jahr erheblich teurer. US-Präsident Donald Trump hat per Executive Order 14314 mit dem Titel „Making America Beautiful Again“ besiegelt, dass internationale Besucher künftig deutlich mehr bezahlen müssen als US-Bürger. Die Maßnahme soll den Besuch von Nationalparks für amerikanische Familien erschwinglicher machen. Für die elf meistbesuchten Nationalparks wird ab dem 1. Januar ein deutlicher Aufschlag fällig: Internationale Besucher müssen pro Person 100 US-Dollar (zusätzlich zum regulären Eintrittspreis) entrichten. Betroffen sind populäre Ziele wie der Grand Canyon, der Yellowstone, der Yosemite und der Zion Nationalpark. Diese zusätzlichen Einnahmen dienen laut der Regierung Trump dazu, die durch gekürzte Haushaltsmittel für die Instandhaltung der Nationalparks entstehenden Finanzierungslücken auszugleichen. Auch die Jahreskarten, die bislang ein beliebtes und günstiges Angebot für Touristen waren, werden für Ausländer drastisch verteuert. Der Preis für den Jahrespass, der für ein Auto mit bis zu vier Personen gilt, steigt von 80 US-Dollar auf 250 US-Dollar. Amerikaner hingegen zahlen weiterhin den alten Preis. Trotz der signifikanten Erhöhung kann sich der Jahrespass für internationale Reisegruppen, die mehrere Parks besuchen, weiterhin rentieren. Die neue Preispolitik, die unter dem Leitgedanken „America first“ steht, schafft eine klare Preisdifferenzierung zwischen in- und ausländischen Touristen. Die Umsetzung der Exekutivanweisung zielt auf eine finanzielle Entlastung amerikanischer Bürger bei gleichzeitiger Kompensation der Instandhaltungskürzungen durch Gebühren von internationalen Besuchern ab.

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Salzburg: GP Aviation kündigt Pristina-Flüge an

Der Flughafen Salzburg erweitert sein Streckennetz in den kommenden Monaten um eine neue Direktverbindung in den Kosovo. Ab dem Sommer 2026 wird die Fluggesellschaft GP Aviation Nonstop-Flüge in die Hauptstadt Pristina anbieten. Die neue Route richtet sich gezielt an verschiedene Zielgruppen, darunter touristische und geschäftliche Reisende sowie die große kosovarische Community in der Region Salzburg. Die Verbindung wird zweimal wöchentlich, jeweils am Donnerstag und Sonntag, bedient. Zum Einsatz kommt ein Flugzeug des Typs Airbus A320. Isabella Laimer, Leiterin Aviation Sales & Marketing am Salzburg Airport, hob hervor, dass mit der Direktverbindung eine Region erschlossen werde, aus der bereits seit Jahren eine stabile Nachfrage bestehe. Die Kooperation mit GP Aviation zeige die Attraktivität des Flughafens als wichtiges Tor zur Welt für das Land und die Region Salzburg. Die Airline GP Aviation, die 2019 von einem Schweizer Unternehmer gegründet wurde und ihren Sitz in Pristina hat, fokussiert sich auf Direktverbindungen zwischen dem Kosovo und wichtigen Märkten in Mittel- und Nordeuropa. Die Aufnahme von Pristina in den Flugplan ist Teil einer umfassenden Netzerweiterung von GP Aviation im Sommer 2026, zu der neben Salzburg auch neue Strecken nach Wien, Oslo, Brüssel und Bergamo gehören. Die Nachfrage nach einer Nonstop-Verbindung in den Kosovo war von der in Österreich lebenden kosovarischen Community vielfach geäußert worden. Die Direktflüge ohne Umsteigen bieten Reisenden Komfort und fördern den kulturellen und wirtschaftlichen Austausch zwischen den Regionen. Die neue Flugstrecke ist ab sofort über die Website von GP Aviation sowie über die gängigen Online-Plattformen buchbar. Die Verbindung schafft eine wichtige Brücke

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