2025

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2025

„Milch x Honig“-Festival in Wiener Neustadt startet in die dritte Saison

Das „Milch x Honig“-Festival in Wiener Neustadt beginnt am Donnerstag, den 30. Oktober, seine dritte Ausgabe. Bis zum 14. November bietet die Veranstaltung in den Kasematten sechs Abende mit neuartigen Konzertformaten, die klassische Musik mit unterschiedlichen Kunstformen verknüpfen. Kuratiert wird das Festival vom Klarinettisten Christoph Zimper. Der Auftakt erfolgt am 30. Oktober mit „Mendelssohn As I Know Him Featuring Anna Mabo“. Dabei wird Felix Mendelssohn Bartholdys Streichoktett in Es-Dur op. 20 mit Songs der österreichischen Liedermacherin und Theaterregisseurin Anna Mabo kombiniert. Ein weiteres Highlight ist am darauffolgenden Tag Igor Strawinskys Ballettmusik „Der Feuervogel“, die vom Freestyle Orchestra in Verbindung mit Zirkusakrobatik interpretiert wird. Cellisten und Geiger spielen dabei in akrobatischer Manier in luftiger Höhe und erzählen eine Geschichte von Widerstand und Erneuerung. In der zweiten Festivalwoche stehen weitere interdisziplinäre Formate auf dem Programm. So vereint die meditative Reise „Kirtan – oder die Magie der Geschichten“ am 7. November das kulturelle Erbe Indiens, Brasiliens und Österreichs und beinhaltet musikalische Interaktion mit dem Publikum. Am 8. November können Besucher sich im Rahmen von „Austria Has Got Talent“ frei durch die Kasematten bewegen und neun junge Ensembles mit musikalischen Kostproben erleben. Das Finale am 14. November bildet der „Persian Ecstatic Dance“, ein grenzenloser Tanz, der von iranischen Musikerinnen begleitet wird. Ein weiteres innovatives Format ist die Neuinterpretation von Sergej Prokofjews „Peter und der Wolf 2.0“ am 13. November, bei der das White Lake Collective und die Sandkünstlerin Anna Vidyaykina Musik, Kunst und Erzählung in einer neuen Dimension verbinden. Die historische Location der Kasematten

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Lufthansa fokussiert Langstrecke und dünnt innerdeutsches Netz aus

Die Lufthansa Group hat ihren Sommerflugplan 2026 vorgestellt, der eine klare Verschiebung des Fokus auf profitable Langstreckenverbindungen und eine deutliche Reduzierung des innerdeutschen Zubringernetzes zeigt. Über die Drehkreuze in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Belgien und Italien sind demnach über 14.000 wöchentliche Verbindungen zu 330 Destinationen in rund 100 Ländern geplant. Trotz des breiten Gesamtangebots wird der Heimatmarkt Deutschland stark von Streichungen betroffen sein. Der Konzern verdichtet die Frequenzen auf interkontinentalen Routen, die sich als besonders lukrativ erwiesen haben. Ab Frankfurt werden beispielsweise St. Louis, Rio de Janeiro und Kapstadt fünfmal pro Woche bedient, während Raleigh/Durham, Washington und Nairobi sogar täglich angeflogen werden. Neu im Flugplan ab Frankfurt ist das norwegische Trondheim mit vier wöchentlichen Verbindungen, um der anhaltend hohen Nachfrage nach skandinavischen Zielen gerecht zu werden. Auch am Drehkreuz München werden die im Winter 2025/26 eingeführten Langstrecken nach Sao Paulo und Johannesburg in den Sommer verlängert, wobei moderne Airbus A350-900 eingesetzt werden. Die Konzerntochter Swiss verstärkt ihr Europanetz mit Posen und Rijeka und weitet die Flüge nach Tokio aus. Austrian Airlines setzt ebenfalls auf nördliche Ziele wie Westerland, Edinburgh und die Lofoten. Parallel zur Expansion auf der Langstrecke setzt Lufthansa den angekündigten Rückbau des innerdeutschen Flugnetzes konsequent um. Mehr als 50 Frequenzen auf Zubringerstrecken werden ab Sommer 2026 gestrichen, betroffen sind Verbindungen zwischen München und Köln, Düsseldorf sowie Berlin oder zwischen Frankfurt und Leipzig oder Nürnberg. Dies ist eine direkte Reaktion auf die anhaltend hohe Kostenbelastung für Flüge in und ab Deutschland, die in den vergangenen Jahren, unter anderem durch

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Technologiekonferenz am Flughafen Wien: „New Technologies Summit 2025“ gestartet

Unter dem Motto „Zukunft erleben, Innovation gestalten“ hat am 3. und 4. November 2025 im Vienna Airport Conference & Innovation Center am Flughafen Wien der „New Technologies Summit 2025“ begonnen. Die zweitägige Fachkonferenz, die als Weiterentwicklung der Veranstaltungsreihe „Expedition KI“ konzipiert ist, widmet sich den aktuellen Entwicklungen in Schlüsselbereichen wie Künstliche Intelligenz (KI), autonome Systeme, Virtual und Augmented Reality sowie Robotik. Die Konferenz zielt darauf ab, praxisnahe Anwendungen zu präsentieren und den Austausch zwischen Wirtschaft, Forschung und Politik zu fördern. Eröffnet wurde der Summit von Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll und Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Staatssekretär Pröll betonte, dass die Veranstaltung die klügsten Köpfe zusammenbringe, um den Mehrwert digitaler Innovation für Unternehmen und Bürger aufzuzeigen. Julian Jäger hob hervor, dass Innovation am Flughafen Wien gelebte Realität sei und der Summit ein wichtiger Impulsgeber zur frühzeitigen Erkennung neuer Trends sei. Der Summit bringt führende Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen aus dem gesamten DACH-Raum zusammen, darunter bekannte Akteure wie IBM, EY, ÖBB, Asfinag, AIT und die Österreichische Post. Der Veranstaltungsort selbst, das Vienna Airport Conference & Innovation Center, bietet über 2.600 Quadratmeter Eventfläche und dient als Plattform für Wissensaustausch, Inspiration und Zusammenarbeit. Der „New Technologies Summit 2025“ bietet ein vielfältiges Programm aus Keynotes, Podiumsdiskussionen und interaktiven Workshops, die den Teilnehmern praxisnahe Einblicke in technologische Innovationen und Strategien geben sollen. Die Konferenz bekräftigt die wachsende Rolle des Flughafens Wien als Standort für technologische Entwicklung und als wichtiger Treffpunkt für die Digitalisierungsbranche der DACH-Region.

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Juristisches Ende eines Finanzdramas: Deutsche Bahn trägt die Milliardenlast von Stuttgart 21 allein

Die Deutsche Bahn AG hat im jahrelangen Rechtsstreit um die dramatisch gestiegenen Kosten des Großprojekts Stuttgart 21 eine endgültige Niederlage eingestanden und wird die resultierenden Milliardenlasten alleine tragen müssen. Nach der Abweisung ihres Antrags auf Zulassung einer Berufung durch den Verwaltungsgerichtshof (VGh) Baden-Württemberg im August hat der Konzern nun auf weitere Rechtsmittel verzichtet. Damit ist das Urteil rechtskräftig, das feststellt, dass sich die Projektpartner – das Land Baden-Württemberg, die Landeshauptstadt Stuttgart, der Verband Region Stuttgart und der Flughafen Stuttgart – nicht an den Mehrkosten beteiligen müssen. Die Bahn sieht sich nun mit Mehrkosten von mindestens 6,5 Milliarden Euro konfrontiert, die über den im Finanzierungsvertrag von 2009 festgelegten Rahmen hinausgehen. Das Eisenbahninfrastrukturvorhaben, dessen geschätzte Gesamtkosten sich aktuell auf gut 11 Milliarden Euro zuzüglich eines Puffers von 500 Millionen Euro belaufen, wird damit für die Deutsche Bahn zu einer erheblichen finanziellen Belastung. Die ursprüngliche Kostenobergrenze, die im Vertrag von 2009 geregelt wurde, lag bei lediglich gut 4,5 Milliarden Euro. Die Differenz, die aus jahrelangen Bauverzögerungen, gestiegenen Baupreisen und komplexen geologischen Herausforderungen resultiert, muss nun die Bahn als Bauherrin stemmen. Olaf Drescher, der Vorsitzende der Geschäftsführung der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH, erklärte mit dem Verzicht auf Rechtsmittel das Kapitel für juristisch geschlossen. Chronologie einer Kostenexplosion Die Historie von Stuttgart 21 ist eine Abfolge von stetig steigenden Kosten. Die ursprüngliche Kostenschätzung in den frühen Planungsphasen des Projekts lag noch deutlich unter der Milliardengrenze von 4,5 Milliarden Euro. Der maßgebliche Finanzierungsvertrag aus dem Jahr 2009 legte dann die Verteilung der Kosten bis zu einer Höhe

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Neues On-Demand-Konzept: FlyVini startet Pionierflüge ab Mannheim

Die neue Fluglinie FlyVini führt mit Beginn des Dezembers 2025 ihr innovatives Konzept bedarfsorientierter Direktflüge ab dem City Airport Mannheim ein. Statt fester Flugpläne setzt das Unternehmen auf ein flexibles „on-demand“-System, das auf die Bedürfnisse von Geschäfts- und Freizeitreisenden zugeschnitten sein soll. Dieses Vorgehen soll den regionalen Luftverkehr in der Metropolregion Rhein-Neckar effizienter gestalten. Die erste „Pionierflugwoche“ ist für den Zeitraum vom 1. bis zum 5. Dezember 2025 angesetzt. In dieser Zeit werden die ersten kommerziellen Flüge von Mannheim aus durchgeführt. Die Flugziele in dieser Testphase sind Berlin (Flugplatz Schönhagen) und Hamburg. Am 1. und 5. Dezember sind jeweils eine Hin- und Rückverbindung nach Berlin-Schönhagen vorgesehen. Die Verbindung nach Hamburg wird am 2. und 4. Dezember ebenfalls mit je einem Hin- und Rückflug angeboten. Die Flüge starten jeweils morgens in Mannheim und kehren am späten Nachmittag zurück. Das Konzept von FlyVini, das sich als Mitflug-Plattform versteht, basiert auf der Idee, dass Flugzeiten und -strecken flexibel nach der vorliegenden Nachfrage berechnet werden. Berichten zufolge sollen Flüge mit kleineren Flugzeugen, wie der Tecnam P2012 Traveller, durchgeführt werden, die bis zu neun Sitzplätze bieten. Generell strebt das Unternehmen an, dezentrale Flughäfen zu verbinden und so eine zeitsparende Alternative zu anderen Verkehrsträgern auf Distanzen zwischen 100 und 900 Kilometern zu schaffen. Die Etablierung des FlyVini-Konzepts am City Airport Mannheim folgt auf die Neuausrichtung des Linienverkehrs in der Region, nachdem bereits die Nachfolgerin der insolventen Rhein-Neckar Air, die Mannheim City Air, den Betrieb für saisonale Verbindungen aufgenommen hat. Die Metropolregion Rhein-Neckar untermauert mit der Einführung

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Austrian Airlines gibt demnächst ersten Embraer an Air Dolomiti ab

Die Lufthansa Group setzt ihre Strategie der Flottenkonsolidierung und Spezialisierung der Tochtergesellschaften konsequent fort. Ein zentraler Schritt in diesem Prozess ist die geplante Übergabe der gesamten Embraer E195-Flotte von Austrian Airlines an die italienische Regionalfluggesellschaft Air Dolomiti. Dieser umfangreiche Flottentransfer soll schrittweise bis Ende 2028 abgeschlossen werden und führt zu einer deutlichen Vereinfachung der Kurz- und Mittelstreckenflotte von Austrian Airlines, während er Air Dolomiti zu einem erheblichen Kapazitätswachstum und einer gestärkten Rolle im europäischen Zubringerverkehr verhilft. Die erste von insgesamt 14 Maschinen dieses Typs wird Austrian Airlines bereits im Dezember 2025 an ihre Konzernschwester übergeben, wie Brancheninformationen bestätigen. Air Dolomiti plant den kommerziellen Einsatz dieses Flugzeugs ab März 2026. Die vollständige Umstellung markiert das Ende der Embraer-Ära bei Austrian Airlines, die sich in Zukunft auf eine homogenisierte Airbus-Flotte auf der Kurz- und Mittelstrecke konzentrieren wird. Bei Air Dolomiti hingegen wächst die Embraer E195 zur zentralen und einzigen Regionaljet-Klasse und bildet die Basis für den geplanten Netzausbau. Konsolidierung zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung Die Entscheidung von Austrian Airlines, ihre gesamte Flotte von 17 Embraer E195 bis 2028 auszumustern, ist ein fundamentaler Bestandteil der internen Strategie zur Reduzierung der Flottenkomplexität. Der Betrieb mehrerer Flugzeugmuster mit unterschiedlichen Anforderungen an Wartung, Ersatzteillogistik und Besatzungsschulung verursacht höhere Betriebskosten. Durch die Eliminierung des Embraer-Typs und die Konzentration auf Flugzeuge aus der Airbus A320-Familie – einschließlich des Zukaufs moderner Airbus A320neo – strebt Austrian Airlines eine Optimierung ihrer Kostenstruktur und eine Steigerung der operativen Flexibilität an. Die restlichen drei der 17 Embraer E195, die nicht an Air Dolomiti

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Entlassungen führen zu Streikandrohung bei Brussels Airlines

Die Gewerkschaften bei Brussels Airlines haben eine offizielle Streikankündigung eingereicht. Auslöser ist die fristlose Entlassung von drei Flugbegleitern, die sich geweigert hatten, einen Flug nach Ghana anzutreten. Die Crewmitglieder begründeten ihre Weigerung mit der Sorge vor möglichem Ungeziefer, Berichten zufolge Flöhe oder Bettwanzen, im Flugzeug. Die Entlassung der Mitarbeiter rief umgehend scharfe Kritik der Gewerkschaften BBTK/SETCa und ACV Puls/CNE hervor. Trotz einer von den Arbeitnehmervertretern gesetzten Frist bis Montagmorgen, die Entscheidung rückgängig zu machen, reagierte die Unternehmensleitung nicht. Die Gewerkschaften fordern nun die sofortige Wiedereinstellung der drei Kollegen. Nach Angaben des Brussels Airlines Managements handelte es sich bei dem Hinweis auf Schädlingsbefall um einen Fehlalarm. Das Unternehmen betonte, Berichten über Ungeziefer zwar ernsthaft nachzugehen, jedoch habe eine externe Kontrolle ergeben, dass keine Schädlinge an Bord gewesen seien. Die drei Flugbegleiter sollen laut Airline-Angaben „mehrere Verfahren schwer verletzt“ und dadurch dem Unternehmen sowie den Passagieren Schaden zugefügt haben. Die genauen Details zu den vorgeworfenen Verstößen behält das Unternehmen unter Berufung auf den Datenschutz zurück. Die Gewerkschaften sehen das Vorgehen der Airline als „gefährliches Signal“ an das gesamte Flugpersonal und werfen der Unternehmensleitung vor, auf die Sorgen der Belegschaft nicht einzugehen. Eine erste, symbolische Aktion der Gewerkschaften am vergangenen Samstag hatte noch keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Mit der offiziellen Streikandrohung spitzt sich der Konflikt jedoch zu, und es drohen nunmehr Arbeitskampfmaßnahmen, die den Flugbetrieb empfindlich stören könnten.

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Strategische Neuausrichtung bei Icelandair: Fokus auf Schmalrumpfflugzeuge zur Effizienzsteigerung

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair leitet einen umfassenden strategischen Neuanfang ein, der die rasche Eliminierung ihrer Großraumflugzeuge vorsieht. Mit dem beschleunigten Ausflotten der Boeing 767-300ER bis Ende 2026 beendet der nationale Flag-Carrier seine Ära des Breitbandbetriebs. Dieser Schritt, der den ursprünglichen Zeitplan um drei Jahre vorzieht, ist eine direkte Reaktion auf anhaltende Verluste, die mit dem Betrieb einer kleinen, veralteten Flotte dieser Großraumjets verbunden waren. Die Fluggesellschaft konzentriert ihre zukünftige Strategie auf ein vereinfachtes Flottenmodell, das ausschließlich auf Schmalrumpfflugzeuge ausgerichtet ist, namentlich die Boeing 737 max und die Airbus A321lr. Die Entscheidung stellt eine „Zurück-zu-den-Wurzeln“-Wette dar, bei der Effizienz und geringere Betriebskosten über die Fähigkeit gestellt werden, große Kapazitäten auf einmal zu bewegen. Durch die Konzentration auf Flugzeuge mit einem einzigen Gang strebt Icelandair eine deutliche Senkung der Stückkosten pro verfügbarer Sitzmeile ($CASM$) an. Dies soll die allgemeine Rentabilität verbessern und die Betriebsstabilität erhöhen, indem die Komplexität der Flotte und die damit verbundenen Fixkosten für Wartung, Ersatzteile und Besatzung reduziert werden. Die Neuausrichtung betrifft nicht nur die Großraumjets, sondern beinhaltet auch die Reduzierung der älteren Boeing 757-Flotte, die Icelandair historisch geprägt hat. Das Ende der Großraumära und der Flottenumbau Die Entscheidung, den Betrieb der Großraumflugzeuge so schnell einzustellen, wurde durch die im dritten Quartal verzeichneten, als unhaltbar bezeichneten Verluste beschleunigt. Die kleine Unterflotte von lediglich drei Boeing 767-300ER-Modellen hatte sich als unverhältnismäßig kostspielig erwiesen. Hohe Ausgaben für die Schulung des Personals, die Bevorratung spezifischer Ersatzteile und die Aufrechterhaltung gesonderter Wartungslinien führten zu einem Missverhältnis zwischen den generierten Einnahmen und den entstandenen

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Kitzbühel rüstet sich mit zahlreichen Neuerungen für die Wintersaison

Der Kitzbühel Tourismus präsentiert zum Start in die Wintersaison 2025/2026 eine Fülle an Neuerungen in der Region. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Destination zeigt sich in Umbauten, neuen Gastronomiekonzepten sowie im Einzelhandel. Die Geschäftsführerin Dr. Viktoria Veider-Walser unterstrich die hohe Qualität und Dynamik der Angebote, mit denen Kitzbühel bestens vorbereitet in die kalte Jahreszeit starte. Im Hotelsektor sticht das am See gelegene Seebichl Hotel & Restaurant hervor, das umfassend umgebaut wird. Das Haus, einst in die Historie von Alfons Walde und Leni Riefenstahl eingebettet, erhält eine vergrößerte Terrasse und einen ganzjährig beheizten Open-Air-Pool. Ab dem 11. Januar 2026 wird das Hotel zum „Adults Only Space“. Ebenfalls neu im Beherbergungsbereich sind die renovierten Löw Chalet Suites im historischen Lacknerhaus in der Altstadt. Die Gastronomieszene in Kitzbühel erweitert ihr Spektrum: Das 1482 gegründete Gasthaus Schwarzer Adler in Jochberg feiert nach Neueröffnung Ende Oktober 2025 mit bodenständiger österreichischer Küche unter Küchenchef Mario Naschenweng. Zusätzlich kehrt das beliebte japanische Premium-Restaurant ZUMA erneut in das 5-Sterne-Hotel Weisses Rössl zurück. Für Liebhaber mediterraner Küche zieht der bekannte Beach Club Casa Jondal aus Ibiza den Winter über nach Kitzbühel. Neue italienische Akzente setzt auch das Ristorante – Pizzeria Mamma Mia. Der Treffpunkt Hornköpflhütte startet nach Neuübernahme mit regional inspirierten Gerichten. Zudem erlebt die Kitzbüheler Innenstadt einen Aufschwung im Luxus- und Lifestyle-Segment. Die Pariser Luxusmarke Hermès eröffnet ihre dritte Boutique in Österreich. Auch Ralph Lauren bezieht einen Standort in der Gamsstadt. Das Traditionslabel Strenesse feiert sein Comeback mit einem neuen Geschäft, und der niederländische Hersteller von Premium-Winterjacken Airforce zieht

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Die strategische Rückkehr: SAS Scandinavian Airlines zurück in Wien

Nach einer siebenjährigen Unterbrechung nimmt SAS Scandinavian Airlines ab dem 26. Oktober 2025 die Direktverbindung zwischen Wien und Kopenhagen wieder in ihren Flugplan auf. Die Wiederaufnahme dieser wichtigen Route stellt eine signifikante Stärkung der Anbindung Österreichs an Nordeuropa dar und markiert einen strategischen Schritt für die skandinavische Fluggesellschaft nach ihrem Wechsel in die SkyTeam-Allianz. Die Verbindung zwischen den Hauptstädten Österreichs und Dänemarks wird mit zwölf wöchentlichen Flügen bedient und zielt darauf ab, sowohl Geschäfts- als auch Urlaubsreisenden eine verbesserte Anbindung und optimale Weiterreisemöglichkeiten über das Drehkreuz Kopenhagen zu bieten. Die Entscheidung zur Rückkehr nach Wien spiegelt die Attraktivität der österreichischen Hauptstadt als Wirtschafts- und Kulturzentrum sowie die gestiegene Nachfrage nach Flugverbindungen in die wirtschaftlich starke nordische Region wider. Gleichzeitig positioniert sich der Flughafen Wien mit der Wiederaufnahme der Flüge weiter als wichtiges Drehkreuz im zentraleuropäischen Flugverkehr. Die Flugzeiten sind so konzipiert, dass sie den Bedürfnissen von Geschäftsreisenden sowie jenen von Wochenendurlaubern entgegenkommen und ideale Anschlüsse in das weitreichende SAS-Streckennetz ermöglichen. Stärkung der Nordeuropa-Anbindung und wirtschaftliche Impulse Die Wiederaufnahme der Flugstrecke Wien-Kopenhagen hat eine hohe wirtschaftliche und verkehrstechnische Bedeutung. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, betonte die Wichtigkeit der Anbindung an Skandinavien als eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas. Die Rückkehr der größten skandinavischen Airline nach Wien wird als eine Annäherung zweier Städte gesehen, die regelmäßig für ihre hohe Lebensqualität ausgezeichnet werden. Die verstärkte Verbindung fördert den bilateralen Austausch in Handel, Tourismus und Wissenschaft. Die Frequenz von zwölf wöchentlichen Flügen – mit bis zu zwei täglichen Verbindungen an den wichtigsten

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