2025

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2025

Wien: Peoples-Embraer-170 erleidet Birdstrike

Am Vormittag des 4. März 2025 hat der von der österreichischen Regionalfluggesellschaft Peoples betriebene Embraer 170 mit der Registrierung OE-LMK auf dem Flughafen Wien-Schwechat einen Vogelschlag erlitten. Dies hat zur Folge, dass die einzige Maschine des Anbieters derzeit nicht einsatzfähig ist. Laut Geschäftsführer Thomas Krutzler kollidierte ein Vogel mit einem Vorflügel. Die Triebwerke hingegen sollen nicht betroffen sein. Derzeit wird die OE-LMK von Technikern begutachtet. Weiters befinde man sich in enger Abstimmung mit Hersteller Embraer, um die weitere Vorgehensweise abklären zu können. Der betroffene Flug PE101 musste aufgrund der Beschädigung gestrichen werden. In Wien steht ein Wartungsbetrieb, der über die Zulassung für dieses Muster verfügt, zur Verfügung. Derzeit ist noch offen, ob der Schaden kurzfristig behoben werden kann, so dass die OE-LMK auf der Abendrotation Altenrhein-Wien-Altenrhein wieder zum Einsatz kommen wird oder aber ob Peoples eine andere Fluggesellschaft im Rahmen eines Wetlease-Vertrags mit der Durchführung beauftragen muss.

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Polen erwägt Einstieg bei Airbus: Tusk strebt Positionierung als Anteilseigner an

Polens Premierminister Donald Tusk prüft die Möglichkeit, dass Polen als Anteilseigner beim europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus positioniert wird. Medienberichten zufolge arbeitet Tusk in dieser Angelegenheit eng mit Außenminister Radosław Sikorski zusammen. Der Schritt soll dazu dienen, die europäische Verankerung Polens zu stärken. Derzeit gehören die staatlichen Aktionäre von Airbus Frankreich mit 10,83 Prozent, Deutschland mit 10,82 Prozent und Spanien mit 4,1 Prozent. Polen verfolgt mit dieser Initiative eine strategische Neupositionierung auf europäischer Ebene, indem es sich möglicherweise als bedeutender Anteilseigner in einem der weltweit größten Luftfahrtkonzerne etabliert. Airbus, das Unternehmen hinter bekannten Flugzeugtypen wie der A320 und A350, betreibt mehrere Standorte in Polen, an denen rund 800 Mitarbeitende beschäftigt sind. Die potenzielle Beteiligung Polens könnte das wirtschaftliche und politische Gewicht des Landes in der Luftfahrtindustrie weiter ausbauen. Es bleibt abzuwarten, ob und in welchem Umfang Polen tatsächlich in Airbus investieren wird. Derzeit sind noch keine konkreten Schritte oder ein Zeitrahmen für die Umsetzung dieses Vorhabens bekannt.

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Discover Airlines erweitert Langstreckennetz ab München

Discover Airlines, die Ferienfluggesellschaft der Lufthansa-Gruppe, erweitert ihr Streckennetz ab dem Flughafen München um mehrere Langstreckenziele. Ab dem 5. März 2025 werden erstmals Nonstop-Linienflüge von München nach Orlando in Florida angeboten. Im April folgen Direktverbindungen nach Windhoek in Namibia und Calgary in Kanada. Diese Expansion unterstreicht die Bedeutung Münchens als Drehkreuz für den internationalen Reiseverkehr und bietet Reisenden neue attraktive Destinationen. Discover Airlines, die seit dem Frühjahr 2024 von München aus zahlreiche Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke bedient, erweitert nun ihr Angebot um Langstreckenverbindungen. Am 5. März 2025 startet der erste Nonstop-Flug von München nach Orlando. Es folgen am 1. April Flüge nach Windhoek und am 12. April nach Calgary. Diese Ziele werden jeweils dreimal wöchentlich angeflogen. Im Winterflugplan 2025/2026 wird Calgary durch bis zu drei wöchentliche Flüge nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik ersetzt. Diese Verbindung startet am 26. Oktober 2025 und bietet Reisenden eine weitere attraktive Fernreiseoption. Um das erweiterte Streckennetz zu bedienen, stationiert Discover Airlines ab März 2025 zwei Airbus A330 in München. Zusätzlich wird im Sommer ein weiterer Airbus A320 die Flotte ergänzen, sodass insgesamt acht Flugzeuge (zwei A330 und sechs A320) am Münchner Flughafen im Einsatz sein werden. Dies ermöglicht es der Airline, 32 Ferienziele mit durchschnittlich über 80 wöchentlichen Abflügen auf der Kurz-, Mittel- und Langstrecke anzubieten. Bedeutung für den Flughafen München Der Flughafen München, Deutschlands zweitgrößter Flughafen, profitiert von der Expansion von Discover Airlines. Mit den neuen Langstreckenverbindungen stärkt der Flughafen seine Position als internationales Drehkreuz und bietet Passagieren eine erweiterte

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Verdi kündigt weitere Warnstreiks im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes an

Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen hat die Gewerkschaft Verdi weitere Warnstreiks angekündigt. Diese sollen im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde Mitte März deutschlandweit durchgeführt werden. Laut Verdi sind Warnstreiks in allen Bundesländern in Vorbereitung, deren genaue Termine in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden. Ziel dieser Aktionen ist es, Druck auf die Verhandlungspartner auszuüben und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst zu erreichen. Am vergangenen Freitag hatte die Gewerkschaft bereits den Münchener Flughafen weitgehend lahmgelegt, was zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugbetriebs führte. Auch an anderen deutschen Flughäfen, darunter Hamburg, Düsseldorf und Köln/Bonn, rief Verdi zu Warnstreiks auf. In Hamburg konnten die Auswirkungen jedoch relativ gering gehalten werden. Die Flugausfälle und Verspätungen in den betroffenen Städten verdeutlichen die Auswirkungen des Tarifkonflikts auf den öffentlichen Sektor, insbesondere auf die Luftfahrtbranche. Verdi setzt weiterhin auf eine Stärkung der Arbeitsbedingungen und eine angemessene Entlohnung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Die bevorstehenden Warnstreiks sind ein weiteres Signal der Gewerkschaft, dass die bisherigen Verhandlungsergebnisse nicht ausreichen, um den Forderungen gerecht zu werden.

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Tarom-Flugzeug bei Landung in Bukarest beschädigt

Am 18. Januar 2025 wurde eine Boeing 737-700 der rumänischen Fluggesellschaft Tarom beim Landeanflug auf den Flughafen Bukarest-Otopeni beschädigt. Während des Rollens auf dem Flughafen löste sich Asphalt von einem Rollweg und traf den Rumpf des Flugzeugs. Das betroffene Flugzeug mit dem Kennzeichen YR-BGG wurde nach der Landung zur Parkposition gerollt, wo das Wartungspersonal Kratzer und Perforationen am unteren Rumpfbereich entdeckte. Besonders betroffen war die Verbindung zwischen Flügel und Rumpf. Auch eine Antenne wurde bei dem Vorfall beschädigt. Aufgrund des Schadens musste die Boeing 737-700 für fast 18 Stunden am Boden bleiben, bevor sie wieder in den Betrieb zurückkehren konnte. Dies hatte Auswirkungen auf den Flugplan, auch wenn keine weiteren gravierenden Zwischenfälle zu verzeichnen waren. Der Vorfall wirft Fragen zur Qualität der Flughafeninfrastruktur auf, da sich der Asphalt während des Betriebs löste. Weitere Untersuchungen werden erwartet, um die genaue Ursache und mögliche Maßnahmen zu klären.

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Trotz wirtschaftlicher Unsicherheit: Deutsche planen reiselustiges Jahr 2025

Trotz einer gedämpften Konjunkturprognose zeigen sich die Deutschen in ihren Urlaubsplänen überraschend optimistisch. Laut der aktuellen Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) beabsichtigen 75 Prozent der Bevölkerung, im kommenden Jahr zu verreisen. Diese hohe Reisebereitschaft stimmt die Tourismusbranche zuversichtlich und lässt auf ein erfolgreiches Reisejahr 2025 hoffen. Obwohl die Erwartungen an die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung weiterhin verhalten sind – 48 Prozent der Befragten erwarten eine Verschlechterung – lassen sich die Deutschen ihre Urlaubslaune nicht trüben. Die persönliche wirtschaftliche Situation wird von der Mehrheit (57 Prozent) als stabil eingeschätzt, was die Grundlage für optimistische Reiseplanungen bildet. Beliebte Urlaubsformen bleiben konstant Bei der Wahl der Urlaubsformen zeigen sich die Deutschen traditionell: Erholungs- und Badeurlaub stehen weiterhin hoch im Kurs, gefolgt von Familienurlaub, Natururlaub, Städtereisen und Erlebnisreisen. Die Rangfolge der beliebtesten Urlaubsformen hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert, was die Stabilität und Vielfalt der Urlaubsinteressen der Deutschen unterstreicht. Die meisten Befragten (45 Prozent) planen, im kommenden Jahr ähnlich viel für ihren Urlaub auszugeben wie im Vorjahr. 17 Prozent beabsichtigen sogar, ihre Ausgaben zu erhöhen. Diejenigen, die sich unsicher sind oder weniger ausgeben möchten, erwägen verschiedene Sparmöglichkeiten, darunter die Suche nach Sonderangeboten, die Wahl günstigerer Reiseziele oder Unterkünfte sowie Einsparungen bei den Nebenkosten vor Ort. Reiseziele: Mittelmeer bleibt Favorit Die Reiseanalyse prognostiziert für das kommende Jahr 67 bis 72 Millionen Reisen. Der Mittelmeerraum bleibt mit 42 Prozent der Reisen das beliebteste Reiseziel der Deutschen, gefolgt vom Inland (24 Prozent) und anderen europäischen Reisezielen (26 Prozent). Fernreisen machen mit sieben Prozent einen

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Russland schlägt USA Wiederaufnahme direkter Flugverbindungen vor

Russland hat den USA einen Vorschlag unterbreitet, die direkten Flugverbindungen zwischen beiden Ländern wiederherzustellen. Wie das russische Außenministerium am Samstag, den 1. März 2025, mitteilte, erfolgte der Vorschlag während Gesprächen in Istanbul. Das Angebot umfasst die Prüfung der Möglichkeit, die direkten Flugverbindungen wieder aufzunehmen. Konkrete Details oder ein Zeitrahmen für die Wiederaufnahme wurden bislang nicht genannt. Eine Reaktion aus Washington steht bisher noch aus. Die Gespräche zwischen den beiden Ländern werfen Fragen zur künftigen Luftfahrtkooperation auf, zumal die direkte Verbindung aufgrund geopolitischer Spannungen in den vergangenen Jahren eingeschränkt war. Der Vorschlag aus Moskau könnte als ein Schritt in Richtung einer Entspannung der Beziehungen zwischen den USA und Russland verstanden werden. Es bleibt abzuwarten, wie die USA auf das Angebot reagieren werden und ob dieser Vorstoß zu einer tatsächlichen Verbesserung der Luftverkehrsverhältnisse führt.

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FAA verschärft Luftverkehrsregeln nach verheerendem Zwischenfall über dem Potomac

Der Luftverkehr rund um den Washington National Airport (DCA) wurde nach einem tragischen Zwischenfall zwischen einem Passagierflugzeug und einem Militärhubschrauber im Januar 2025 drastisch umgestaltet. Der Crash eines CRJ700, betrieben von PSA Airlines, und eines US-Army Sikorsky UH-60 Black Hawk Hubschraubers am 29. Januar 2025 forderte 67 Menschenleben und stellte das Sicherheitsmanagement im Luftraum über Washington D.C. auf die Probe. Die US-amerikanische Federal Aviation Administration (FAA) reagierte auf den Vorfall mit strengeren Regelungen, die nun die Luftfahrt rund um das Hauptstadtgebiet betreffen. Insbesondere wurden neue Vorschriften eingeführt, die auch Auswirkungen auf den Flugbetrieb und die Flugplanung am Washington National Airport haben. Der Vorfall: Eine Tragödie über dem Potomac Der dramatische Vorfall ereignete sich in den späten Stunden des 29. Januar, als ein Bombardier CRJ700, das von PSA Airlines auf der Strecke für American Airlines‘ American Eagle betrieben wurde, mit einem Sikorsky UH-60 Black Hawk Hubschrauber der US-Armee kollidierte. Der Crash ereignete sich nur rund 800 Meter vor der Landebahn 33 des Washington National Airport und forderte das Leben aller 67 Insassen beider Flugzeuge. Dies war der erste schwere Unfall eines US-amerikanischen Passagierflugzeugs seit dem Jahr 2009. Der Vorfall löste eine sofortige Untersuchung durch die National Transportation Safety Board (NTSB) aus und führte zu einer Reihe von Änderungen in der Luftverkehrsüberwachung und den operativen Abläufen rund um den Flughafen. Die Reaktion der FAA: Strengere Regeln und neue Beschränkungen Im Anschluss an den Vorfall verschärfte die FAA die Regeln für den Luftverkehr im Luftraum rund um den Washington National Airport. Die neuen

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Neue EU-Pauschalreiserichtlinie: Branche schlägt Alarm

Das EU-Parlament hat einen neuen Entwurf zur Revision der Pauschalreiserichtlinie vorgelegt, der in der Reisebranche für erhebliche Unruhe sorgt. Der Europäische Reisebüro- und Veranstalterverband (Ectaa) kritisiert den Entwurf scharf und warnt vor negativen Folgen für die Branche und die Verbraucher. Kernpunkte des Entwurfs sind die Ausweitung des Begriffs der Pauschalreise und die Deckelung von Anzahlungen. Künftig soll eine Reise bereits dann als Pauschalreise gelten, wenn zwei Leistungen innerhalb von 72 Stunden auf derselben Webseite gebucht werden. Bisher lag diese Frist bei drei Stunden. Zudem sollen Anzahlungen auf 25 Prozent des Reisepreises begrenzt werden. Ausnahmen sind nur vorgesehen, wenn höhere Anzahlungen zur Deckung von Vorauszahlungen und zur Sicherstellung der Reiseorganisation erforderlich sind. Ectaa sieht erhebliche Unsicherheiten Der Ectaa bemängelt, daß diese Regelung zu großer Unsicherheit bei Anbietern und Kunden führe. Reiseunternehmen könnten erst nach Ablauf der 72 Stunden feststellen, ob es sich bei einer Buchung um eine Pauschalreise handelt oder nicht. Verbraucher wüßten zum Zeitpunkt des Kaufs nicht genau, welche Rechte und welcher Schutz ihnen zustünden. Diese Unklarheiten könnten das Geschäft in der gesamten Reisebranche beeinträchtigen und etablierte Geschäftsmodelle gefährden. Kritik an der Deckelung von Anzahlungen Auch die Begrenzung der Anzahlungen stößt auf Kritik. Der Ectaa argumentiert, daß die Veranstalter bereits jetzt die Gelder ihrer Kunden gegen Insolvenz absicherten. Die Deckelung der Anzahlungen würde das Insolvenzrisiko nicht verringern, sondern die Veranstalter finanziell schwächen. Die vorgesehenen Ausnahmen von der 25-Prozent-Grenze seien nicht ausreichend, um Liquiditätsprobleme zu vermeiden, da sie Fixkosten wie Gehälter, Mieten und Energiekosten nicht berücksichtigten. Der Ectaa kritisiert zudem, daß

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Condor setzt auf Airbus A319 von Fly Air 41 im Sommerflugplan 2025

Condor wird im Sommerflugplan 2025 auf die Unterstützung der kroatischen Sundair-Schwester Fly Air 41 setzen. Zwischen dem 1. Mai und dem 25. Oktober 2025 kommen Airbus A319 der Fluggesellschaft auf verschiedenen Condor-Strecken zum Einsatz, wie das Portal Aero Routes berichtet. Die Maschinen werden unter anderem auf Flügen von Frankfurt nach Jerez de la Frontera, Kalamata, Kavala, Korfu, Lamezia Terme, Larnaca, Palma de Mallorca, Prag, Preveza/Lefkada, Rhodos, Yerevan und Zakynthos verwendet. Die Zusammenarbeit mit Fly Air 41 ist Teil der Bestrebungen von Condor, den Sommerflugplan 2025 mit einer erweiterten Flotte und zusätzlichen Kapazitäten anzubieten. Die eingesetzten Airbus A319, die von Fly Air 41 betrieben werden, bieten den Passagieren weiterhin gewohnte Qualitätsstandards und sorgen für eine effiziente Beförderung auf beliebten Ferienstrecken.

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