Januar 19, 2026

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Januar 19, 2026

Wetterbedingte Flugumleitungen in Südspanien aufgrund von dichtem Nebel

Ein massives Nebelfeld über Sevilla hat am Donnerstag zu erheblichen Störungen im Flugverkehr der Region Andalusien geführt. Der spanische Flughafenbetreiber Aena sah sich gezwungen, insgesamt fünf ankommende Maschinen zu alternativen Landeplätzen umzuleiten, da die Sichtverhältnisse am Flughafen Sevilla-San Pablo zeitweise unter die zulässigen Sicherheitsminima fielen. Betroffen waren unter anderem drei Verbindungen der Fluggesellschaft Transavia aus Amsterdam, Brüssel und Eindhoven sowie ein Ryanair-Flug aus Birmingham. Diese vier Maschinen wurden zum Flughafen Málaga an der Costa del Sol umgeleitet, während eine Maschine der Regionalairline Binter aus Gran Canaria den Flughafen Jerez de la Frontera als Ausweichziel ansteuern musste. Zusätzliche meteorologische Daten und Branchenrecherchen verdeutlichen, dass es sich bei dieser Wetterlage um eine großflächige Inversionswetterlage handelte, die nicht nur den Süden der Iberischen Halbinsel betraf. Auch an den großen Drehkreuzen Madrid-Barajas und Palma de Mallorca kam es aufgrund von Bodennebel zu Verzögerungen im Betriebsablauf. In Madrid mussten die Abstände zwischen Starts und Landungen vergrößert werden, was im Tagesverlauf zu Folgeverspätungen im gesamten spanischen Luftraum führte. Experten weisen darauf hin, dass der Flughafen Sevilla zwar über moderne Instrumentenlandesysteme verfügt, extrem dichter Nebel jedoch auch bei modernster Technik manuelle Sicherheitsabstände und Umleitungen zur Folge haben kann, um die Sicherheit der Passagiere und der Besatzungen zu gewährleisten. Gegen Nachmittag stabilisierte sich die Lage in Sevilla laut Angaben von Aena wieder, sodass der reguläre Flugbetrieb schrittweise aufgenommen werden konnte. Die betroffenen Fluggesellschaften arbeiteten daran, die in Málaga und Jerez gestrandeten Fluggäste per Bus oder durch kurze Positionierungsflüge an ihr ursprüngliches Ziel zu bringen. Für die Airlines bedeuten

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Entwicklung des Luftverkehrsaufkommens: Fraport zieht Bilanz für das Geschäftsjahr 2025

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat die Verkehrszahlen für das abgelaufene Jahr 2025 vorgelegt und zeichnet dabei ein zweigeteiltes Bild der globalen Luftfahrtbranche. Während das internationale Portfolio des Konzerns mit Rekordwerten an Standorten wie Antalya, Lima und den griechischen Regionalflughäfen glänzt, bleibt das Aufkommen am Heimatstandort Frankfurt weiterhin hinter den historischen Bestwerten zurück. Mit knapp 63,2 Millionen Passagieren konnte Deutschlands größtes Luftfahrtkreuz zwar ein moderates Wachstum von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen, liegt jedoch noch immer deutlich über 10 Prozent unter dem Niveau des Rekordjahres 2019. Diese Entwicklung verdeutlicht die strukturellen Verschiebungen im europäischen Luftverkehrsmarkt, wo hohe Standortkosten und veränderte Nachfragemuster im Geschäftsreisebereich die Erholung an den großen Drehkreuzen dämpfen. Im Gegensatz dazu profitiert das internationale Geschäft massiv vom anhaltenden Boom im Urlaubssegment, was dem Gesamtkonzern ein Passagierwachstum von 5,3 Prozent auf insgesamt 183,7 Millionen Fluggäste bescherte. Herausforderungen am Drehkreuz Frankfurt Die am Freitag in Frankfurt am Main veröffentlichten Zahlen bestätigen den Trend der vergangenen Monate. Vorstandschef Stefan Schulte hatte bereits im November 2025 die ursprüngliche Prognose korrigiert, nachdem sich abzeichnete, dass die Marke von 64 Millionen Passagieren am Main nicht erreicht werden würde. Die tatsächliche Zahl von 63,2 Millionen liegt nun punktgenau im Bereich der angepassten Erwartungen. Dass der Frankfurter Flughafen im Vergleich zu anderen europäischen Hubs langsamer wächst, wird in Branchenkreisen unter anderem auf die gestiegenen staatlich induzierten Kosten am Standort Deutschland zurückgeführt. Hohe Luftsicherheitsgebühren und die Luftverkehrsteuer belasten die Kalkulationen der Fluggesellschaften und führen dazu, dass insbesondere im europäischen Kurzstreckenverkehr Kapazitäten an kostengünstigere Standorte außerhalb Deutschlands verlagert

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Rekordzuwachs und Netzausbau am Hong Kong International Airport im Geschäftsjahr 2025

Der Hong Kong International Airport (HKIA) hat das Jahr 2025 mit einer deutlichen Leistungssteigerung abgeschlossen und insgesamt 61 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem zweistelligen Wachstum von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders die starke Nachfrage während der Weihnachtszeit trug zu diesem Ergebnis bei, wobei an acht Tagen im Dezember jeweils mehr als 200.000 Reisende pro Tag registriert wurden. Auch die Flugbewegungen stiegen um 8,7 Prozent auf insgesamt 394.730 Starts und Landungen an. Im Frachtbereich festigte der Standort seine globale Spitzenposition mit einem Umschlag von 5,07 Millionen Tonnen, was einem Zuwachs von 2,7 Prozent entspricht. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass die vollständige Inbetriebnahme des Drei-Pisten-Systems (3RS) Ende 2024 das Fundament für diesen Kapazitätssprung im Jahr 2025 legte. Durch die Erweiterung der Infrastruktur konnte der Flughafen sein Streckennetz um 30 neue Destinationen ausbauen, darunter strategisch wichtige Verbindungen nach Abu Dhabi, Brüssel und Dallas. Die Erholung des Reiseverkehrs wurde maßgeblich durch den Zuwachs bei Transit- und Besucherzahlen auf Routen vom chinesischen Festland sowie aus Südostasien und Nordamerika getrieben. Allein im Dezember stieg das Passagieraufkommen um 13,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 5,8 Millionen Fluggäste. Ein zentraler Pfeiler der Wachstumsstrategie war die verstärkte Integration in die Greater Bay Area (GBA). Durch die Inbetriebnahme neuer intermodaler Einrichtungen wurde die Erreichbarkeit des Flughafens für Reisende aus den benachbarten Regionen Südchinas erheblich verbessert. Im September 2025 öffnete die neue Bushalle im Terminal 2 für den grenzüberschreitenden Landverkehr, gefolgt vom Start des „Park & Fly“-Service im November. Letzterer ermöglicht es Passagieren aus der GBA, mit dem eigenen

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Fokus auf Cargo: Flughafen Lüttich steht ohne Passagierflüge da

Mit dem Abflug der letzten Maschine der Fluggesellschaft Tuifly Belgium am 4. Januar 2026 hat eine Ära am Flughafen Lüttich ihr vorläufiges Ende gefunden. Der drittgrößte Flughafen Belgiens, der über Jahrzehnte hinweg eine Mischform aus Fracht- und Passagierbetrieb verfolgte, wird ab sofort ausschließlich als Logistikdrehkreuz fungieren. Die Entscheidung der Fluggesellschaft, ihre Basis in Lüttich aufzugeben, wurde bereits im Sommer 2025 mit mangelnder Rentabilität begründet. Für den Flughafenbetreiber stellt dieser Schritt jedoch keinen wirtschaftlichen Schock dar, sondern vielmehr die konsequente Fortführung einer spezialisierten Marktstrategie. Da der Passagierverkehr zuletzt weniger als zwei Prozent des Gesamtumsatzes ausmachte, konzentriert sich das Management nun vollständig auf den Ausbau der Frachtkapazitäten. Dennoch bleibt die Infrastruktur für eine mögliche Wiederaufnahme des touristischen Flugbetriebs ab dem Winter 2026 bereit, sofern sich neue Marktpartner finden. Die Entwicklung unterstreicht den Trend zur Spezialisierung europäischer Regionalflughäfen in einem hart umkämpften Marktumfeld, in dem Effizienz und klare Standortprofile über den langfristigen Erfolg entscheiden. Die wirtschaftliche Neuausrichtung eines Luftfahrtstandorts Der Rückzug von Tuifly Belgium markiert einen signifikanten Einschnitt für die Region, da die Airline den Flughafen seit 1994 kontinuierlich bedient hatte. In den besten Zeiten nutzten Hunderttausende Urlauber Lüttich als stressfreie Alternative zu den großen Drehkreuzen in Brüssel oder Charleroi. Doch die wirtschaftliche Realität der letzten Jahre hat gezeigt, dass der Betrieb von Linien- und Charterflügen in Lüttich zunehmend unter Druck geriet. Hohe Fixkosten für die Passagierabfertigung standen einem vergleichsweise geringen Aufkommen gegenüber. Die Entscheidung der Airline im Juli 2025, den Standort aufzugeben, war die logische Konsequenz aus einer Analyse der Betriebskosten und

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Air France erweitert Unterhaltungsangebot durch Kooperation mit Apple TV

Die französische Fluggesellschaft Air France hat eine neue Partnerschaft mit dem Streaming-Dienst Apple TV bekannt gegeben, um das Unterhaltungsprogramm auf Langstreckenflügen umfassend zu erweitern. Seit Jänner 2026 haben Passagiere Zugriff auf über 45 Stunden exklusives Videomaterial, darunter international bekannte Serien wie Ted Lasso und The Morning Show sowie Dokumentationen und Kinderprogramme. Das Angebot ist über einen dedizierten Kanal im bordeigenen Unterhaltungssystem verfügbar und wird alle zwei Monate aktualisiert. Die Inhalte stehen in französischer und englischer Sprache zur Verfügung, ergänzt durch diverse Untertitel- und Barrierefreiheitsoptionen, um den Anforderungen eines globalen Kundenstamms gerecht zu werden. Parallel zur Einführung des Apple-Katalogs treibt Air France den Ausbau ihrer technischen Infrastruktur massiv voran. Die Fluggesellschaft rollt derzeit schrittweise ein neues Hochgeschwindigkeits-WLAN über die gesamte Flotte aus, das bis Ende des Jahres auf allen Flügen verfügbar sein soll. Über ein spezielles Portal erhalten Reisende zudem einen kostenlosen einwöchigen Testzugang zu Apple TV, der es ermöglicht, Inhalte auf eigenen Endgeräten während des Fluges zu streamen und nach der Landung weiterzuschauen. In den neuesten Kabinen werden zudem hochauflösende 4K-Bildschirme mit Blendschutz und Bluetooth-Konnektivität eingesetzt, um das visuelle Erlebnis an Bord zu optimieren. Zusätzliche Recherchen im Branchenumfeld zeigen, dass Air France mit diesem Schritt ihre Position im Wettbewerb der Premium-Airlines festigen möchte. Während viele Konkurrenten auf Standardkataloge setzen, nutzt die französische Airline gezielt Partnerschaften mit globalen Marken wie Apple und dem heimischen Anbieter Canal+, um ein differenziertes Programm zu schaffen. Rund 30 Prozent des gesamten Angebots von über 1.500 Stunden On-Demand-Inhalten sind weiterhin französischen Produktionen gewidmet. Diese Strategie der

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Wandel der Urlaubskultur: Österreicher setzen 2026 auf Individualität, Kulinarik und neue Reisezeiten

Die Reisegewohnheiten in Österreich durchlaufen im Jahr 2026 eine signifikante Transformation. Während klassische Erholungsangebote weiterhin Bestand haben, rücken Faktoren wie Selbstbestimmung, authentische Regionalität und tiefgreifende kulturelle Erlebnisse massiv in den Vordergrund der Urlaubsgestaltung. Eine aktuelle repräsentative Erhebung des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag von Tui Österreich, für die im Dezember 2025 rund 1.000 Personen befragt wurden, zeichnet ein klares Bild: Der moderne Urlauber strebt nach einer Synthese aus bewährtem Komfort und individueller Entfaltung. Besonders auffällig ist dabei die Abkehr von starren Zeitmustern und die wachsende Bereitschaft, klassische Pauschalarrangements durch gezielte Aktivitäten vor Ort aufzuwerten. Die Daten belegen, dass die Sehnsucht nach unberührter Natur und regionalen Geschmackserlebnissen zu den stärksten Motivatoren bei der Zielgebietswahl zählt. Parallel dazu gewinnen Reiseformen wie Solo-Trips und Multi-Stopp-Urlaube an struktureller Bedeutung im Markt und fordern die touristische Infrastruktur zu neuen, flexibleren Lösungen heraus. Der Aufstieg des Alleinreisenden als relevanter Marktfaktor Die Entscheidung, den Urlaub ohne Begleitung anzutreten, hat sich von einem Nischenphänomen zu einem tragenden Trend entwickelt. Laut der vorliegenden Studie planen bereits 31 Prozent der österreichischen Reisenden, im Jahr 2026 allein zu verreisen. Zusätzlich beabsichtigt etwa ein Drittel der Befragten, zumindest zeitweise innerhalb einer Gruppe unabhängig zu agieren. Die psychologischen und praktischen Beweggründe sind vielfältig: Für 24 Prozent steht die maximale Autonomie bei der Tagesgestaltung im Vordergrund, während 19 Prozent die Chance suchen, ungehindert in Kontakt mit fremden Kulturen und Menschen zu treten. 14 Prozent sehen im Alleinreisen eine Form der persönlichen Weiterentwicklung und Herausforderung. Diese Entwicklung zwingt die Beherbergungsindustrie zum Umdenken. War das Einzelzimmer in

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Bilanz 2025: Flughafen Genf meldet Passagierwachstum bei sinkenden Flugbewegungen

Der Flughafen Genf hat das Jahr 2025 mit einer Passagierzahl von 17,85 Millionen abgeschlossen und damit ein leichtes Plus von 0,29 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Diese Entwicklung ist bemerkenswert, da die Anzahl der Flugbewegungen im gleichen Zeitraum um 1,02 Prozent auf insgesamt 177.288 Starts und Landungen zurückging. Die Flughafenleitung führt diese Effizienzsteigerung auf den Einsatz größerer Flugzeugtypen sowie eine verbesserte Auslastung der Maschinen zurück. Der durchschnittliche Sitzladefaktor stieg auf über 76,5 Prozent an. Im Vergleich zum Vor-Pandemie-Jahr 2019 fehlen dem Standort lediglich noch 0,44 Prozent der Passagiere, während die Flugbewegungen weiterhin deutlich um 4,71 Prozent unter dem damaligen Niveau liegen. Ein wesentlicher Faktor für die Stabilisierung des Verkehrsaufkommens war der Ausbau des Streckennetzes auf insgesamt 149 Direktziele. Ein strategischer Meilenstein war hierbei die Aufnahme der Langstreckenverbindung nach Shanghai durch China Eastern Airlines im Juni 2025, welche die interkontinentale Anbindung der Westschweiz stärkte. In der Marktanteilsverteilung festigte der Billigflieger easyJet seine dominante Position mit 46,0 Prozent des Gesamtaufkommens, gefolgt von der nationalen Fluggesellschaft Swiss International Air Lines mit einem Anteil von 12,4 Prozent. Auch der Frachtsektor entwickelte sich positiv: Das Volumen stieg inklusive Post auf über 96.000 Tonnen an, was die Bedeutung Genfs als Logistikstandort unterstreicht. Operativ setzte der Flughafen 2025 ein neues Gebühren- und Quotensystem um, das darauf abzielt, den Flugbetrieb in den späten Abendstunden zu reduzieren. Durch diese gezielten wirtschaftlichen Anreize konnten die Starts nach 22:00 Uhr um 24,6 Prozent gesenkt werden, ohne das Passagierwachstum am Tag zu gefährden. Zusätzliche Branchenrecherchen ergeben, dass der Flughafen Genf zudem massiv

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Luftverkehrsstandort Tirol im Aufwind: Flughafen Innsbruck schließt Jubiläumsjahr 2025 mit Passagierplus ab

Der Flughafen Innsbruck hat sein 100-jähriges Bestehen mit einer positiven Bilanz abgeschlossen und trotzt damit den volatilen Entwicklungen auf dem europäischen Luftverkehrsmarkt. Trotz struktureller Herausforderungen und der erneuten Einstellung der wichtigen Verbindung nach Frankfurt am Main konnte der drittgrößte Verkehrsflughafen Österreichs im Jahr 2025 insgesamt 882.876 Passagiere verzeichnen.  Dies entspricht einer Zunahme von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Während die Anzahl der Flugbewegungen im Linien- und Charterverkehr mit 7.516 Starts und Landungen geringfügig um 0,8 Prozent zurückging, stieg die Effizienz im operativen Betrieb: Die durchschnittliche Auslastung der Maschinen kletterte auf 74,2 Prozent. Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung Innsbrucks als zentraler Infrastrukturknotenpunkt für den alpinen Tourismus und die regionale Wirtschaft. Die Flughafenführung setzt für die kommenden Jahre auf eine Diversifizierung des Sommerflugplans und arbeitet intensiv an der Wiederherstellung der Anbindung an ein zweites internationales Drehkreuz neben Wien, um die globale Erreichbarkeit des Standorts langfristig zu sichern. Herausforderungen im europäischen Marktumfeld Das Geschäftsjahr 2025 war geprägt von komplexen Rahmenbedingungen, die die gesamte Airline-Branche im deutschsprachigen Raum unter Druck setzten. Branchenexperten weisen darauf hin, dass insbesondere Kapazitätsengpässe bei den Flugzeugherstellern sowie die fortschreitende Konsolidierung regionaler Streckennetze die Planungssicherheit für Regionalflughäfen erschweren. Ein wesentlicher Diskussionspunkt blieb die Flugabgabe, deren Höhe die Preisgestaltung im Wettbewerb mit grenznahen Standorten wie München direkt beeinflusst. In Innsbruck manifestierten sich diese Faktoren am deutlichsten im Verlust der Frankfurt-Strecke. Die Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft mbH (TFG) sieht sich hier in der Pflicht, gemeinsam mit den Eigentümern – den Innsbrucker Kommunalbetrieben, dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck – tragfähige Lösungen zu entwickeln.

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Sicherheitsalarm über WLAN-Hotspot: Turkish-Airlines-Maschine landet in Barcelona

Ein Flug der Turkish Airlines von Istanbul nach Marrakesch ist am Donnerstag außerplanmäßig auf dem Flughafen Barcelona-El Prat gelandet. Auslöser für das Manöver war eine Bombendrohung, die über den Namen eines mobilen WLAN-Hotspots verbreitet wurde. Die Besatzung hatte während des Fluges festgestellt, dass ein Passagier ein drahtloses Netzwerk mit einer bedrohlichen Bezeichnung eingerichtet hatte. Da die Sicherheit des Flugbetriebs unmittelbar gefährdet schien, entschied sich der Kapitän in Absprache mit der Zentrale zur sofortigen Landung auf dem spanischen Drehkreuz. Das Flugzeug wurde nach dem Aufsetzen in einen gesicherten Bereich des Rollfelds geleitet und umgehend evakuiert. Die spanische Guardia Civil übernahm nach der Landung die Durchsuchung der Maschine. Spezialeinheiten inspizierten sowohl die Kabine als auch den Frachtraum gründlich auf Sprengstoffe. Nach Abschluss der Untersuchung gab die Polizei Entwarnung, da keine gefährlichen Gegenstände oder Substanzen gefunden wurden. Der Flughafenbetreiber AENA teilte mit, dass der übrige Flugverkehr in Barcelona durch den Vorfall nicht nachhaltig beeinträchtigt wurde und der Betrieb normal weiterlaufen konnte. Die Passagiere wurden während der Suchmaßnahmen in den Terminals betreut und konnten ihre Reise nach der Freigabe der Maschine mit erheblicher Verspätung fortsetzen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen, um den Urheber des WLAN-Namens zu identifizieren. Der Vorfall wird als Störung des öffentlichen Friedens und schwerwiegender Eingriff in den Luftverkehr eingestuft. Experten für Luftsicherheit weisen darauf hin, dass die Identifizierung über digitale Spuren der genutzten Endgeräte im geschlossenen System eines Flugzeugs sehr präzise möglich ist. Dem Verursacher drohen neben strafrechtlichen Konsequenzen immense zivilrechtliche Forderungen der Fluggesellschaft für die Kosten der Treibstoffverschwendung, der Landegebühren

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Wizz Air korrigiert Wachstumsprognose für 2026 deutlich nach oben

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat ihre Kapazitätsplanung für das laufende Geschäftsjahr 2026 signifikant angepasst. Wie Unternehmenschef József Váradi gegenüber Finanzmedien bestätigte, erwartet der Konzern nun ein Wachstum des Sitzplatzangebots um 20 Prozent. Diese optimistische Einschätzung folgt auf eine erst vor zwei Monaten vorgenommene Senkung der Prognose. Hauptgrund für den plötzlichen Kurswechsel ist die beschleunigte Flottenverfügbarkeit. Die Fluggesellschaft erhält einerseits fabrikneue Maschinen des Typs Airbus A321neo und kann andererseits Flugzeuge reaktivieren, die aufgrund langwieriger technischer Probleme an den Triebwerken monatelang außer Betrieb waren. Hintergrund der operativen Einschränkungen war eine weltweite Inspektionswelle bei den Getriebefan-Triebwerken des Herstellers Pratt & Whitney (GTF). Wizz Air war von diesem technischen Defekt überproportional betroffen, was zeitweise zur Stilllegung von bis zu 50 Maschinen führte. Zusätzliche Branchenrecherchen ergeben, dass die Instandsetzungsprozesse in den spezialisierten Wartungswerkstätten schneller voranschreiten als ursprünglich kalkuliert. Dies ermöglicht es der Airline, ihre Marktstellung in Zentral- und Osteuropa sowie im Nahen Osten aggressiv auszubauen. Analysten werten die angehobene Prognose als Zeichen für eine Stabilisierung der Lieferketten im Luftverkehrssektor, was Wizz Air den nötigen Spielraum für neue Streckenaufnahmen verschafft. Wirtschaftlich steht die Fluggesellschaft unter Druck, die hohen Kosten für das Bodenstehen der Flotte durch eine gesteigerte Flugfrequenz und höhere Ticketverkäufe zu kompensieren. Um das angestrebte Wachstum von 20 Prozent zu realisieren, setzt Wizz Air verstärkt auf die Ausweitung seiner Basen in Polen, Rumänien und Abu Dhabi. Dort sollen die zusätzlichen Kapazitäten primär auf Routen mit hoher Nachfrage im Urlaubs- und Pendlerverkehr eingesetzt werden. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass der Wettbewerb mit Konkurrenten wie Ryanair durch

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