Januar 20, 2026

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Januar 20, 2026

Discover Airlines erweitert Skandinavien-Angebot um Verbindung nach Ålesund

Die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Ferienfluggesellschaft Discover Airlines weitet ihr Streckennetz im kommenden Jahr in Richtung Nordeuropa aus. Ab dem 11. Mai 2026 nimmt der Carrier erstmals Direktflüge von Frankfurt am Main nach Ålesund an der norwegischen Westküste auf. Die neue Verbindung wird bis zum 24. September 2026 bedient und richtet sich mit zwei wöchentlichen Rotationen primär an den touristischen Reiseverkehr während der Sommersaison. Als Fluggerät kommt der Airbus A320 zum Einsatz, der für diese Mittelstrecke eine Kapazität von rund 180 Sitzplätzen bietet. Die Flüge werden systematisch in das Netzwerk der Muttergesellschaft integriert und unter Lufthansa-Codeshare-Nummern vermarktet, was Reisenden nahtlose Umsteigeverbindungen am Drehkreuz Frankfurt ermöglicht. Zusätzliche Recherchen im Flugplanumfeld ergeben, dass Discover Airlines mit diesem Schritt auf die steigende Nachfrage nach Individualreisen in die Fjordregionen Norwegens reagiert. Ålesund gilt als strategisch günstiger Zugangspunkt für den Geirangerfjord sowie die Region Møre og Romsdal. Durch die Kooperation mit Lufthansa wird die Strecke auch für internationale Passagiere aus Nordamerika und Südeuropa buchbar, die über Frankfurt anreisen. Branchenanalysten werten die Aufnahme von Ålesund als Teil einer umfassenderen Strategie der Lufthansa-Gruppe, touristische Nischenziele in Skandinavien verstärkt durch die kosteneffizientere Tochtergesellschaft Discover Airlines bedienen zu lassen, während die Kernmarke Lufthansa sich auf die Hauptverkehrswege und Business-Destinationen konzentriert. Der Flughafen Ålesund-Vigra (AES) gewinnt durch diese neue Verbindung an internationaler Bedeutung im Liniennetz. Bisher wird der Flughafen vor allem durch Inlandsverbindungen der SAS und Norwegian sowie einzelne internationale Routen der KLM via Amsterdam bedient. Der Markteintritt von Discover Airlines verschärft den Wettbewerb auf den Routen nach Nordeuropa und bietet

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Turkish Airlines Holidays forciert Markteintritt im deutschsprachigen Raum

Auf der CMT Stuttgart 2026, der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit, präsentiert sich Turkish Airlines Holidays erstmals mit einem umfassenden Angebot für den deutschsprachigen Markt. Der offizielle Pauschalreiseanbieter der türkischen Nationalfluggesellschaft nutzt die Branchenplattform, um sein Konzept des „Smart-Reisens“ vorzustellen. Dabei werden Flüge, Hotelunterkünfte, Transfers und Zusatzleistungen wie Versicherungen oder Touren in einer einzigen Buchungsstruktur gebündelt. Mit über 200 Destinationen in mehr als 60 Ländern zielt das Unternehmen darauf ab, die bestehende Flugnetz-Expertise der Muttergesellschaft in das Segment der Pauschalreisen zu übertragen und so Marktanteile bei preisbewussten Urlaubern zu gewinnen. Um den Buchungsanreiz für das Reisejahr 2026 zu erhöhen, bietet der Veranstalter während des Messezeitraums bis zum 26. Januar spezielle Konditionen an. Dazu gehört ein Rabatt von 250 Euro auf Paketbuchungen ab einem bestimmten Mindestwert sowie eine Bestpreisgarantie, bei der Differenzbeträge zu günstigeren Konkurrenzangeboten doppelt als Gutschein erstattet werden. Zusätzliche Anreize werden durch die Integration in das Vielfliegerprogramm Miles&Smiles geschaffen, bei dem Kunden für das gesamte Reisepaket Meilen sammeln können. Inkludiertes Aufgabegepäck bei allen Buchungen sowie flexible Ratenzahlungsoptionen sollen die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber etablierten europäischen Reiseveranstaltern stärken. Branchenanalysen verdeutlichen, dass dieser Vorstoß Teil einer globalen Expansionsstrategie der Turkish Airlines Group ist, um die Wertschöpfungskette im Tourismussektor zu vertiefen. Durch den direkten Zugriff auf Flugkapazitäten kann der Anbieter exklusive Paketpreise kalkulieren, die insbesondere auf Routen über das Drehkreuz Istanbul Vorteile bieten. Experten sehen in der Präsenz auf der CMT Stuttgart einen gezielten Angriff auf das Segment der Individualreisen, da das System eine hohe Personalisierung von Touren und Aktivitäten erlaubt, während

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Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung bei der Revo Hospitality Group

Die europäische Hotellandschaft steht am Beginn des Jahres 2026 vor einer Zäsur. Die Revo Hospitality Group, die erst im vergangenen Jahr durch die Umfirmierung der bekannten HR Group entstand und als größter Multibrand-Hotelbetreiber des Kontinents gilt, hat am 16. Januar 2026 beim Amtsgericht Charlottenburg Insolvenzanträge in Eigenverwaltung für rund 140 ihrer Gesellschaften gestellt. Dieser Schritt folgt auf eine Phase massiver Expansion, die das Unternehmen zuletzt an die Grenzen seiner finanziellen Belastbarkeit geführt hat. Betroffen sind vor allem die operativen Einheiten in Deutschland und Österreich, die insgesamt rund 125 Hotels mit etwa 5.500 Mitarbeitern umfassen. Trotz der Einleitung des Verfahrens soll der Hotelbetrieb vollumfänglich fortgeführt werden, während spezialisierte Sanierungsexperten versuchen, das Unternehmen durch eine Neustrukturierung und die Suche nach internationalen Investoren zu retten. Die Krise des Branchenführers verdeutlicht die ökonomischen Risiken aggressiver Wachstumsstrategien in einem Marktumfeld, das hinter den Umsatzprognosen der vergangenen Jahre zurückgeblieben ist. Strukturelle Überdehnung nach Jahren des Wachstums Die Geschichte der Revo Hospitality Group war über zwei Jahrzehnte hinweg von einem beispiellosen Aufstieg geprägt. Was im Jahr 2008 mit einem einzelnen Hotelstandort in Leipzig begann, entwickelte sich bis zum Jahr 2020 zu einem Portfolio von 51 Häusern. In der Zeit nach der globalen Pandemie forcierte das Unternehmen unter der Leitung der Gründer und Anteilseigner eine Expansionswelle, die das Netzwerk auf insgesamt 250 Hotels in zwölf europäischen Ländern anwachsen ließ. Mit einem Jahresumsatz von zuletzt rund 1,3 Milliarden Euro und einer Belegschaft von 8.300 Mitarbeitern besetzte die Gruppe eine dominante Stellung als Partner großer internationaler Marken wie Accor, Marriott

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Flughafen Klagenfurt verzeichnet deutliches Wachstum und forciert strategische Flächenentwicklung

Der Flughafen Klagenfurt blickt auf ein durchaus erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit einer Steigerung der Passagierzahlen um 27,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr konnte der Kärntner Airport den stärksten Zuspruch seit über einem Jahrzehnt generieren. Parallel zur positiven Entwicklung im Linien- und Charterverkehr verzeichnete das Unternehmen signifikante Zuwächse bei den Flugbewegungen sowie in der General Aviation. Diese Dynamik ist das Resultat einer gezielten Netzwerkerweiterung und der erfolgreichen Reintegration namhafter Fluggesellschaften in den Flugplan. Neben dem operativen Kerngeschäft rückten im vergangenen Jahr strategische Weichenstellungen in den Fokus, insbesondere im Bereich der großflächigen Immobilien- und Flächenentwicklung auf dem Flughafengelände. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 plant die Flughafenführung eine weitere Verdichtung der Flugfrequenzen sowie die Erschließung neuer Destinationen, um die Anbindung Kärntens an internationale Wirtschaftszentren und Tourismusmärkte langfristig abzusichern. Signifikante Steigerung der Verkehrszahlen im Geschäftsjahr 2025 Die Bilanz des Jahres 2025 verdeutlicht die Erholung und den Expansionskurs des Standortes. Insgesamt 175.347 Fluggäste nutzten die Infrastruktur des Klagenfurter Flughafens, was einem Zuwachs von mehr als einem Viertel gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders die Sommermonate erwiesen sich als frequenzstark und lieferten die besten Ergebnisse der letzten zwölf Jahre. Dieser Aufschwung spiegelt sich auch in der Zahl der Starts und Landungen wider: Im Bereich Linie und Charter stiegen die Bewegungen um 20,4 Prozent auf insgesamt 2.114. Auch das Segment der Privat- und Businessflüge, die sogenannte General Aviation, trug mit einem Zuwachs von 7 Prozent auf 3.059 Gäste zur positiven Gesamtbilanz bei. Ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung war die Rückkehr von Eurowings. Die Anbindung an den

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Passagierrekord am Flughafen Nürnberg im Geschäftsjahr 2025

Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg hat das Jahr 2025 mit einem historischen Höchstwert abgeschlossen und das erfolgreichste Jahr seit seinem Bestehen verzeichnet. Insgesamt wurden 4.508.765 Passagiere abgefertigt, was einer Steigerung von 11,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit übertraf der Flughafen deutlich den bisherigen Rekordwert aus dem Jahr 2018. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe führt diese Entwicklung auf einen massiven Mobilitätsbedarf in der Metropolregion zurück, der sowohl den Urlaubs- als auch den Geschäftsreiseverkehr umfasst. Die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge lag mit einem Sitzladefaktor von 83 Prozent auf einem konstant hohen Niveau, was belegt, dass die zusätzlich geschaffenen Kapazitäten vom Markt vollständig aufgenommen wurden. Das Wachstum verteilte sich auf alle wesentlichen Segmente des Flugbetriebs. Im Linien- und Low-Cost-Verkehr stiegen die Zahlen um 10,8 Prozent auf 2,812 Millionen Fluggäste, während der klassische Touristikverkehr sogar um 13,2 Prozent auf 1,631 Millionen Passagiere zulegte. Die bevorzugten Ziele der Reisenden waren dabei die Türkei, Spanien und Griechenland, wobei Antalya und Mallorca die Liste der gefragtesten Destinationen anführten. Parallel dazu erhöhte sich die Anzahl der Flugbewegungen um 8,8 Prozent auf insgesamt 52.918 Starts und Landungen. Zu den wichtigsten Partnern am Standort zählten Fluggesellschaften wie Ryanair, Wizz Air, Corendon Airlines und die Lufthansa-Gruppe. Trotz der positiven Passagierentwicklung verzeichnete der Bereich der Luftfracht einen leichten Rückgang. Mit 4.686 Tonnen lag das Volumen um 2,4 Prozent unter dem Vorjahreswert, was Marktbeobachter auf eine allgemeine Konsolidierung im globalen Logistiksegment zurückführen. Dennoch bleibt die Frachtabwicklung am Standort Nürnberg eine stabile Säule der regionalen Wirtschaftsanbindung. Ein technischer Trend am Flughafen ist die zunehmende

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Korean Air steigert Umsatz trotz Kostendrucks im vierten Quartal 2025

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air hat das vierte Quartal 2025 mit einem deutlichen Umsatzplus abgeschlossen. Laut den jüngsten Finanzberichten stiegen die Erlöse auf 4,5516 Billionen KRW (ca. 3,17 Milliarden USD), was einer Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Dieser Zuwachs wurde primär durch eine starke Nachfrage auf den Passagierstrecken nach Japan und China während der herbstlichen Feiertage begünstigt. Dennoch verzeichnete das Unternehmen beim Betriebsgewinn einen Rückgang auf 413,1 Milliarden KRW. Branchenanalysen führen dies auf signifikant gestiegene Betriebskosten zurück, zu denen neben inflationsbedingten Preiserhöhungen bei Dienstleistungen auch gestiegene Personalausgaben und technische Wartungskosten zählen. Im Frachtsektor konnte Korean Air die Einnahmen stabilisieren und leicht auf 1,2331 Billionen KRW steigern. Ein wesentlicher Treiber war hier das anhaltend hohe Volumen im globalen E-Commerce sowie die saisonal bedingten Lieferungen zum Jahresende. Trotz der geopolitischen Spannungen und Zollverhandlungen zwischen den USA und China zeigte sich der Frachtmarkt für die Airline resilient. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass die Fluggesellschaft ihre Frachtkapazitäten effizient an die Marktschwankungen angepasst hat, um die Auslastung ihrer spezialisierten Frachtflotte, die unter anderem aus Boeing 747-8F und 777F besteht, zu optimieren. Für das erste Quartal 2026 verfolgt die Airline eine Strategie zur Maximierung der Passagiererlöse in Überseemärkten. Ziel ist es, die Auswirkungen der Abwertung des koreanischen Won und eine schwächere Inlandsnachfrage auszugleichen. Korean Air plant zudem, die Kapazitäten für die Neujahrsfeiertage im Februar flexibel zu erweitern. Ein zentraler Fokus des Jahres 2026 liegt auf der Vorbereitung der Fusion mit Asiana Airlines. Die Integration des Konkurrenten soll die Marktposition von Korean Air als

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Flughafen Wien: Rekordjahr 2025 und Ausblick auf ein herausforderndes Geschäftsjahr 2026

Die Flughafen Wien AG blickt auf das erfolgreichste Jahr ihrer Unternehmensgeschichte zurück. Mit einem Passagieraufkommen von 32,6 Millionen Reisenden am Standort Wien und insgesamt 43,4 Millionen Passagieren in der gesamten Gruppe, zu der auch die Beteiligungen in Malta und Kosice gehören, wurden im Jahr 2025 neue Höchstwerte erzielt. Allerdings: Zumindest in Wien dürften die Rekordzahlen so schnell nicht mehr erreicht werden, denn für 2026 rechnet man mit allenfalls rund 30 Millionen Reisenden. Das Wachstum von 4,9 Prozent in der Gruppe verdeutlicht die ungebrochene Reiselust und die starke Erholung des Luftverkehrsmarktes. Neben dem Passagierrekord verzeichnete der Flughafen auch beim Frachtaufkommen einen neuen Spitzenwert von über 313.000 Tonnen. Trotz dieser Erfolge prognostiziert der Vorstand für das laufende Jahr 2026 eine leichte Konsolidierung der Verkehrszahlen. Während die Nachfrage im asiatischen Raum sowie im Nahen Osten weiterhin zweistellige Zuwachsraten aufweist, dämpfen Kapazitätsreduktionen großer Low-Cost-Carrier und hohe nationale Standortkosten die Wachstumsaussichten. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, plant der Flughafen Wien für 2026 eine signifikante Senkung der Flughafenentgelte sowie Rekordinvestitionen in die Infrastruktur in Höhe von 330 Millionen Euro, die ohne Kreditaufnahme aus Eigenmitteln finanziert werden sollen. Im Bereich der Billigflieger, die maßgeblich zu den jüngsten Rekordzahlen beigetragen haben, hat die Flughafen Wien AG den vollständigen Rückzug der Wizz Air zu verkraften. Diese tilgt die österreichische Bundeshauptstadt bis März 2026 komplett aus dem Streckennetz und setzt stattdessen auf den günstigeren Flughafen Bratislava. Der Konkurrent Ryanair zieht fünf von Malta Air betriebene Boeing 737-Jets ab. Auch die Flotte der Austrian Airlines ist im Umbruch. Laut den Verantwortlichen

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Linz mit kräftigem Passagierplus, aber Hub-Anbindung verloren

Der Flughafen Linz-Hörsching konnte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2025 hinsichtlich der Passagiere, die diesen Airport genutzt haben, um 45,2 Prozent zulegen. Auf den ersten Blick scheint es ein erhebliches Wachstum zu sein, jedoch wurde die Frankfurt-Anbindung, die maßgeblich dazu beigetragen hat, zwischenzeitlich seitens Austrian Airlines eingestellt. Der Linzer Flughafen befindet sich in einer akuten Krise, denn im Vorjahr wurde dieser von lediglich 262.347 Reisenden genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Wert, den man im Jahr 2024 erreicht hat, bedeutet dies zwar ein Plus von über 81.000 Reisenden, aber auf der Linie hat man derzeit nichts, außer ein paar Ryanair-Flügen vorzuweisen. Bekanntermaßen hat Austrian Airlines die Frankfurt-Verbindung wieder aufgegeben. Seitens der Politik wurde bereits eine europaweite Ausschreibung gestartet, denn man will weiterhin an das Lufthansa-Hauptdrehkreuz angebunden sein. Künftig soll die Route subventioniert werden. Derzeit ist noch völlig offen an welchen Carrier der Zuschlag vergeben wird. Interessenten soll es geben und dem Vernehmen nach auch Anbieter außerhalb des Kranich-Konzerns. Für das Jahr 2026 setzt die Flughafenleitung auf eine weitere Diversifizierung des Flugplans und eine europaweite Neuausschreibung der essenziellen Frankfurt-Route, um die Anbindung des Wirtschaftsstandorts Oberösterreich langfristig zu sichern. Der Billigflieger Ryanair will derzeit das Angebot in Linz konstant halten. Allerdings: Der irische Konzern befindet sich in einem Clinch mit der Bundesregierung rund um die umstrittene Flugticketsteuer. In Wien verkleinert man die Basis um fünf Maschinen. Jene, die von Malta Air betrieben werden, sollen abgezogen und an anderen Airports stationiert werden. Linz ist keine Basis, jedoch ist Ryanair dafür bekannt, dass man Streckeneinstellungen

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Trendwende im tschechischen Reisemarkt: Türkei verdrängt Griechenland als Spitzenreiter

Der tschechische Reisemarkt erlebt für die Sommersaison 2026 eine signifikante Verschiebung der Präferenzen. Nach Daten des Reiseportals Dovolena.cz hat die Türkei Griechenland als beliebtestes Urlaubsziel abgelöst. Mit einem massiven Nachfrageplus von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr führt das Land am Bosporus die Rangliste an, gefolgt von Griechenland und Ägypten. Branchenexperten führen diesen Trend vor allem auf das überlegene Preis-Leistungs-Verhältnis zurück. Insbesondere die hohen Standards im Bereich der All-inclusive-Hotellerie sowie die kulturelle Vielfalt machen die Türkei für tschechische Urlauber attraktiv. Einen noch stärkeren Zuwachs verzeichnet lediglich Zypern, das sein Buchungsvolumen um 70 Prozent steigern konnte. Ein markantes Merkmal des aktuellen Reiseverhaltens ist der Trend zu Spontanbuchungen. Entgegen der klassischen Planungssicherheit machen kurzfristige Abschlüsse im Jahr 2026 bereits 57 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Trotz dieses Hangs zur Kurzfristigkeit weisen Reiseveranstalter wie Student Agency Travel darauf hin, dass Frühbucher von einer breiteren Auswahl an Zimmerkategorien und flexiblen Anzahlungsmodellen profitieren. Neben den klassischen Mittelmeerzielen rücken auch ruhigere Nischenstandorte wie die griechische Halbinsel Peloponnes oder die Insel Skyros in den Fokus der Reisenden, die vermehrt authentische Erlebnisse abseits des Massentourismus suchen. Zusätzliche Marktanalysen der tschechischen Tourismusverbände bestätigen zudem ein wachsendes Interesse an Fernreisen. Der Absatz in diesem Segment stieg um 14 Prozent, wobei Ziele mit direkter Fluganbindung wie Thailand, Vietnam und die Dominikanische Republik besonders gefragt sind. Diese Entwicklung wird durch den Ausbau der Langstreckenverbindungen ab dem Flughafen Prag unterstützt. Als Geheimtipp für die laufende Saison hat sich zudem die portugiesische Insel Porto Santo etabliert, die erstmals in größerem Umfang in die Programme der

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Doppelmayr erhält Zuschlag für neue Cablebus-Linie in Mexiko-Stadt

Der österreichische Seilbahnhersteller Doppelmayr hat den bedeutenden Auftrag für das Design, die Konstruktion und die Inbetriebnahme der neuen Cablebus-Linie 5 in Mexiko-Stadt erhalten. Mit einer Gesamtlänge von 15,2 Kilometern wird dieses Infrastrukturprojekt nach seiner Fertigstellung die längste urbane Seilbahnlinie der Welt sein. Die Regierung der mexikanischen Metropole investiert insgesamt 7,9 Milliarden mexikanische Pesos, was etwa 372 Millionen Euro entspricht, in dieses strategische Vorhaben. Ziel der neuen Linie ist es, die Mobilität in den stark frequentierten Stadtbezirken Alvaro Obregon, Magdalena Contreras und Benito Juarez grundlegend zu verbessern. Das System ist darauf ausgelegt, bis zu 3.000 Passagiere pro Stunde und Richtung zu befördern, wodurch die Reisezeiten für die Anwohner um mehr als 50 Prozent verkürzt werden sollen. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2028 geplant. Das Projekt markiert einen weiteren Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen dem österreichischen Weltmarktführer und der mexikanischen Hauptstadt, die bereits seit 2021 erfolgreich in den Ausbau des Seilbahnnetzes investiert. Durch die Integration in das bestehende Nahverkehrsnetz, insbesondere durch den Anschluss an die Metrostation Mixcoac, wird die intermodale Vernetzung im Westen der Millionenmetropole signifikant gestärkt. Technische Spezifikationen und infrastrukturelle Bedeutung Die technische Komplexität der Cablebus-Linie 5 spiegelt sich in ihren Leistungsdaten wider. Auf der 15,2 Kilometer langen Strecke werden insgesamt 12 Stationen errichtet. Um den kontinuierlichen Passagierfluss zu gewährleisten, kommen 462 Kabinen zum Einsatz, die jeweils Platz für zehn Personen bieten. Getragen wird das System von 114 Stützen, die über das Stadtgebiet verteilt sind. Die Anlage ist als kuppelbare Einseilumlaufbahn konzipiert, was eine hohe Flexibilität im Betrieb ermöglicht. Die

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