
Rekordbeteiligung bei der Gasballon-Weltmeisterschaft 2026 in Filzmoos
Die Vorbereitungen für den 69. Coupe Aéronautique Gordon Bennett, die prestigeträchtigste Veranstaltung im internationalen Ballonsport, laufen auf Hochtouren. Mit der Bekanntgabe des offiziellen Teilnehmerfeldes steht fest, dass die Weltmeisterschaft vom 27. August bis zum 5. September 2026 in Filzmoos ein historisches Ausmaß erreichen wird. Insgesamt 29 Ballonteams aus 13 Nationen haben ihre Teilnahme zugesagt, was das größte Starterfeld in der 120-jährigen Geschichte dieses Wettbewerbs markiert. Die Elite des Ballonsports reist hierfür aus Europa, den USA und Australien in das Salzburger Land, um sich in der Königsdisziplin der Langstreckenfahrt zu messen. Der Austragungsort Filzmoos verdankt dieses sportliche Großereignis dem Erfolg des Wiener Duos Christian Wagner und Stefanie Liller. Die beiden Piloten gewannen die Weltmeisterschaft im Jahr 2024 mit einer beeindruckenden Fahrt über 2.111 Kilometer von Deutschland bis nach Portugal. Gemäß den Statuten des Weltluftfahrtverbandes FAI geht das Recht zur Ausrichtung des übernächsten Rennens an das Heimatland der Sieger über. Neben den amtierenden Weltmeistern schickt Österreich mit der Legende Gerald Stürzlinger, der bereits an 26 Gordon-Bennett-Rennen teilgenommen hat, und Helmut Pöttler zwei weitere erfahrene Teams in das Rennen um die größte Distanz. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heißluftballonen kommen beim Gordon Bennett ausschließlich Gasballone zum Einsatz, die mit Wasserstoff oder Helium befüllt sind. Diese Technik ermöglicht es den Piloten, mehrere Tage und Nächte ohne Zwischenlandung in der Luft zu bleiben. Die Navigation erfolgt dabei primär durch die gezielte Nutzung unterschiedlicher Windströmungen in verschiedenen Höhenschichten. Um die Flughöhe zu regulieren, führen die Teams Sand als Ballast mit, der bei Bedarf abgeworfen wird. Die strategische








