Februar 18, 2026

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Februar 18, 2026

Wien: Anpassung der Flugzeiten bei Eva Air

Die taiwanesische Fluggesellschaft Eva Air nimmt mit Beginn des Sommerflugplans 2026 eine strategische Änderung ihrer Abflugzeiten ab dem Flughafen Wien vor. Ab dem 29. März 2026 wird der Flug BR62, der die Strecke über Bangkok nach Taipeh bedient, auf eine frühere Startzeit um 16:00 Uhr vorverlegt. Diese Anpassung gilt für die Flugtage Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Durch die vorzeitige Ankunft in Bangkok um 07:10 Uhr und in Taipeh um 13:25 Uhr am jeweils folgenden Tag reagiert die Airline auf die Bedürfnisse von Passagieren, die eine optimierte Zeitplanung für ihre Ankunft in Südost- und Ostasien bevorzugen. Hintergrund dieser Flugplanänderung ist die signifikante Verbesserung der Transfermöglichkeiten am Drehkreuz in Taipeh. Mit der neuen Ankunftszeit am frühen Nachmittag verkürzen sich die Wartezeiten für Anschlussflüge in das weitverzweigte Netzwerk der Airline in Asien erheblich. Insbesondere Destinationen wie Hongkong, Seoul, Manila und Fukuoka, deren Weiterflüge nach 15:00 Uhr Ortszeit starten, sind nun effizienter erreichbar. Branchenanalysen deuten darauf hin, dass Eva Air durch diese Maßnahme ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen asiatischen Carriern am Standort Wien stärkt, indem sie die Gesamtreisezeit für Umsteigepassagiere reduziert. Die Direktverbindungen von Wien nach Taipeh, die jeweils montags, donnerstags und samstags bedient werden, bleiben von dieser Neuregelung unberührt und behalten ihre angestammten Zeitnischen im Flugplan. Der Sommerflugplan 2026, der diese Änderungen beinhaltet, ist bis zum 24. Oktober 2026 gültig. Eva Air setzt auf der Strecke ab Wien weiterhin modernes Langstreckengerät des Typs Boeing 777-300ER ein, das über eine Drei-Klassen-Konfiguration verfügt. Experten werten die Anpassung der Flugzeiten auch als Reaktion auf die steigende

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Deutschland und Polen vereinbaren umfassende Modernisierung des Bahnverkehrs

Die Verkehrsbeziehungen zwischen Deutschland und Polen stehen vor einer tiefgreifenden Transformation. In Warschau haben der deutsche Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und der polnische Infrastrukturminister Dariusz Klimczak ein wegweisendes Abkommen unterzeichnet, das den Ausbau und die Modernisierung der grenzüberschreitenden Schieneninfrastruktur massiv beschleunigen soll. Ziel der Vereinbarung ist nicht nur eine signifikante Verkürzung der Reisezeiten zwischen den großen Metropolen beider Länder, sondern auch eine erhebliche Steigerung der Kapazitäten im Güterverkehr. Durch die enge Abstimmung bei Investitionen in das transeuropäische Verkehrsnetz (TEN-T) und die gemeinsame Nutzung von EU-Finanzierungsinstrumenten soll ein modernes Hochgeschwindigkeitsnetz entstehen, das zentrale Korridore von Warschau bis nach Frankfurt am Main und München miteinander verknüpft. Neben der zivilen Mobilität berücksichtigt das Abkommen erstmals explizit auch Projekte mit doppeltem Nutzen, die sowohl für den Personenverkehr als auch für militärische Logistikanforderungen von strategischer Bedeutung sind. Damit reagieren beide Staaten auf die veränderten geopolitischen Rahmenbedingungen und die wachsende Bedeutung einer leistungsfähigen Infrastruktur im Herzen Europas. Fokus auf Kernkorridore und Reisezeitverkürzung Das unterzeichnete Dokument legt konkrete Maßnahmen für mehrere strategisch wichtige Strecken fest. Im Zentrum der Bemühungen steht die Verbindung zwischen den Hauptstädten Berlin und Warschau, die bereits jetzt eine hohe Nachfrage aufweist, jedoch durch veraltete Abschnitte und technische Inkompatibilitäten an den Grenzübergängen ausgebremst wird. Durch eine durchgehende Modernisierung soll die Schiene hier zur echten Konkurrenz für den Flugverkehr werden. Ebenso im Fokus steht die Südroute von Przemyśl über Krakau und Breslau bis nach Leipzig. Diese Verbindung ist insbesondere für den wirtschaftlichen Austausch und die Vernetzung der Industriezentren in Südpolen und Ostdeutschland essenziell. Ein weiterer wichtiger

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Dresden und Hamburg führen deutsche Rangliste der besten Sehenswürdigkeiten an

In einer umfassenden Analyse von Google-Maps-Daten hat das Softwareunternehmen Skylum die Beliebtheit und Bewertung von touristischen Attraktionen in Deutschland und Europa untersucht. Dabei kristallisierte sich das Miniatur Wunderland in Hamburg als die beliebteste Einzelattraktion der Bundesrepublik heraus. Geht es jedoch um die durchschnittliche Qualität aller Attraktionen einer Stadt, sichert sich Dresden den Spitzenplatz. Mit einem Mittelwert von 4,63 Sternen weisen die Dresdner Sehenswürdigkeiten, darunter die berühmte Frauenkirche, die bundesweit höchsten Zufriedenheitswerte auf. Dicht dahinter folgen München und Bremen, die sich mit einer Bewertung von 4,60 den zweiten Platz teilen. Die Erhebung zeigt deutliche regionale Unterschiede in der Wahrnehmung der städtischen Infrastruktur für Besucher. Während Dresden und Hamburg jeweils fünf Attraktionen mit der Spitzenbewertung von 4,8 vorweisen können, liegt die Bundeshauptstadt Berlin bei der reinen Quantität vorn. Insgesamt 60 identifizierte Sehenswürdigkeiten machen Berlin zur stärksten Metropole im Hinblick auf das Gesamtangebot, gefolgt von München mit 52 und Frankfurt am Main mit 40 Standorten. Interessanterweise landen Großstädte wie Berlin, Köln und Frankfurt am Main im qualitativen Ranking eher auf den hinteren Plätzen, was Experten oft auf die hohe Erwartungshaltung und die stärkere Frequentierung durch Massentourismus zurückführen. Auf europäischer Ebene stechen besonders osteuropäische Städte durch exzellente Bewertungen hervor. Die bulgarische Stadt Plowdiw führt das europäische Ranking mit einem Durchschnitt von 4,71 Sternen an, gefolgt vom estnischen Tartu. Das einzige Museum in Europa, das eine makellose Bewertung von 5,0 Sternen bei über 1.000 Rezensionen erreicht, ist das WOMAI-Museum im polnischen Krakau. Im Vergleich dazu schneiden skandinavische und französische Metropolen wie Espoo oder Marseille signifikant

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Diplomatische Bemühungen in der Schweiz und militärische Machtdemonstration im Persischen Golf

In einer Phase extremer geopolitischer Spannungen suchen Vertreter der Vereinigten Staaten und der Islamischen Republik Iran am Dienstag in Genf erneut das direkte Gespräch. Unter der Vermittlung des Omans findet die zweite Runde eines mühsamen Dialogs statt, der nach Jahren der Funkstille erst Anfang Februar 2026 wieder aufgenommen wurde. Während die Diplomaten über die Zukunft des iranischen Atomprogramms und mögliche Erleichterungen bei den Wirtschaftssanktionen beraten, verschärft sich die militärische Situation vor Ort zusehends. Parallel zu den Verhandlungen haben die USA die Verlegung eines zweiten Flugzeugträgers, der USS Gerald R. Ford, in die Region eingeleitet. Diese Doppelstrategie aus diplomatischem Angebot und militärischer Abschreckung spiegelt die Fragilität der aktuellen Lage wider. Gleichzeitig bleibt die zivile Luftfahrt von den Auswirkungen der Krise massiv betroffen. Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA hat ihre Warnungen drastisch verschärft und rät dringend davon ab, den iranischen Luftraum in jeglicher Höhe zu nutzen, da das Risiko von Fehlidentifizierungen durch die iranische Flugabwehr als kritisch eingestuft wird. Die Verhandlungen in der Schweiz finden somit vor dem Hintergrund einer drohenden militärischen Eskalation und einer düsteren innenpolitischen Lage im Iran statt. Fortsetzung der Genfer Gespräche unter Vermittlung des Omans Die Ankündigung der iranischen Nachrichtenagentur Irna, die Gespräche am Dienstag fortzusetzen, markiert einen vorsichtigen Hoffnungsschimmer in der ansonsten festgefahrenen Beziehung. Die iranische Delegation wird vom Außenminister Abbas Araghtschi angeführt, der bereits am Sonntag in Richtung Schweiz aufbrach. Der Oman fungiert dabei einmal mehr als unverzichtbarer Brückenbauer, der zwischen den tief zerstrittenen Parteien vermittelt. Ein zentraler Verhandlungspunkt bleibt das iranische Atomprogramm, das in westlichen Hauptstädten

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Ryanair forciert Expansionskurs am Standort Malta für das Jahr 2026

Die irische Fluggesellschaft Ryanair verstärkt ihre Marktpräsenz auf der Mittelmeerinsel Malta signifikant. Für den kommenden Sommerflugplan 2026 hat das Unternehmen bestätigt, dass ein neuntes Flugzeug permanent am internationalen Flughafen Luqa stationiert bleibt. Mit dieser Kapazitätserweiterung reagiert der Marktführer im Low-Cost-Segment auf die steigende Nachfrage im südeuropäischen Raum. Durch die Stationierung einer weiteren Maschine werden nicht nur neue Flugziele erschlossen, sondern auch die operative Zuverlässigkeit und die Anzahl der frühen Abflugzeiten für Reisende ab Malta verbessert. Das Streckennetz wächst im Zuge dieser Maßnahmen auf insgesamt 70 Direktverbindungen an. Neu in das Portfolio aufgenommen werden die Destinationen Göteborg, Newcastle, Palma de Mallorca und Tirana. Besonders die Verbindung nach Albanien unterstreicht die Strategie der Airline, osteuropäische Märkte stärker mit den klassischen Urlaubsregionen im Mittelmeer zu vernetzen. Neben den neuen Routen plant Ryanair, die Frequenzen auf über 40 bestehenden Strecken deutlich zu erhöhen. Davon profitieren insbesondere wichtige europäische Metropolen wie Wien, Mailand, London, Madrid und Dublin, die künftig noch häufiger bedient werden sollen. Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert die Fluggesellschaft ein massives Passagierwachstum von rund 20 Prozent am maltesischen Standort. Zielmarke ist das Erreichen von sechs Millionen Fluggästen pro Jahr. Branchenanalysten sehen in dieser Entwicklung eine Bestätigung für Maltas Rolle als zentrales Drehkreuz im zentralen Mittelmeerraum. Die Expansion geht einher mit Investitionen in die lokale Infrastruktur und der Schaffung zahlreicher Arbeitsplätze in den Bereichen Bodenabfertigung, Kabinenpersonal und Wartung. Die verstärkte Anbindung an das britische Newcastle und das schwedische Göteborg zielt zudem darauf ab, Marktanteile in Nordeuropa weiter auszubauen. Trotz des Wettbewerbs durch nationale Fluggesellschaften

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Festnahme nach schwerer Sachbeschädigung am Flughafen Hongkong

Am internationalen Flughafen von Hongkong ist es am frühen Montagmorgen des 16. Februar zu einem folgenschweren Zwischenfall gekommen. Ein 35-jähriger britischer Tourist verursachte im Terminal 1 massive Schäden, indem er gezielt Einrichtungen im Check-in-Bereich angriff. Nach offiziellen Angaben der Flughafenbehörde und Augenzeugenberichten zerstörte der Mann gegen 6:00 Uhr rund zehn Selbstbedienungs-Check-in-Kioske. Er nutzte eine Metallstange, die er zuvor gewaltsam von einer Absperrung entfernt hatte, um auf die Bildschirme und Gehäuse der Geräte einzuschlagen. Zudem wurden Geländer und Teile der Schalterinfrastruktur im Abflugbereich schwer beschädigt. Sicherheitskräfte konnten den Randalierer überwältigen, bevor die örtliche Polizei die Festnahme vollzog. Die Ermittlungen vor Ort ergaben weitere rechtliche Probleme für den Beschuldigten. Bei der Durchsuchung seines mitgeführten Rucksacks stießen die Beamten auf vier Tabletten des Medikaments Viagra. Da für diese Potenzmittel in Hongkong eine strikte Verschreibungspflicht besteht und der Brite kein entsprechendes ärztliches Rezept vorweisen konnte, wurde ein zusätzliches Verfahren eingeleitet. In der Sonderverwaltungszone Hongkong wird der unerlaubte Besitz verschreibungspflichtiger Medikamente streng geahndet; es drohen Haftstrafen von bis zu zwei Jahren sowie empfindliche Geldstrafen. Der Mann, der laut lokalen Medienberichten ursprünglich noch am selben Tag seine Heimreise antreten wollte, befindet sich derzeit in polizeigewahrsam. Hintergründe zu dem plötzlichen Gewaltausbruch sind bislang nicht vollständig geklärt. Branchenexperten weisen jedoch darauf hin, dass der Flughafen Hongkong (HKIA) über eines der modernsten Überwachungssysteme weltweit verfügt, weshalb der gesamte Vorfall lückenlos dokumentiert wurde. In sozialen Medien kursierende Videoaufnahmen zeigen die Aggressivität des Täters, der völlig unkontrolliert auf die Technik einschlug. Die Flughafenbehörde betonte, dass der Betrieb trotz der Zerstörungen weitgehend

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American Airlines lanciert neue Mikroroute in die Karibik

American Airlines hat ihr regionales Streckennetz um eine bemerkenswerte Verbindung erweitert, die als kürzeste Flugstrecke der Fluggesellschaft seit dem Ende der Pandemie gilt. Seit dem 14. Februar 2026 bedient die regionale Tochtergesellschaft American Eagle die Route zwischen dem Miami International Airport und dem South Bimini Airport auf den Bahamas. Mit einer Distanz von lediglich 103 Kilometern (64 Meilen) über die Florida-Straße hinweg ersetzt diese Verbindung faktisch die im Jahr 2020 eingestellte Kurzstrecke zwischen Philadelphia und Allentown als Spitzenreiter der ultrakurzen Distanzen im Portfolio des Carriers. Während die Strecke Philadelphia-Allentown seinerzeit durch eine Busverbindung ersetzt wurde, setzt American Airlines bei der neuen Karibik-Route bewusst auf den Luftweg. Die Einführung dieser Verbindung markiert zudem die kürzeste Strecke, die American Airlines in den letzten zwei Jahrzehnten von ihrem Drehkreuz in Miami aus betrieben hat. Die Entscheidung für diesen extrem kurzen Flug unterstreicht die Strategie des Unternehmens, regionale Zubringermärkte noch effizienter an globale Hubs anzubinden und den Passagieren zeitintensive Seeweg-Überquerungen zu ersparen. Netzwerklogik hinter den ultrakurzen Flugverbindungen Die Einführung der Verbindung nach Bimini folgt einer klaren ökonomischen und operativen Logik, die über die reine Flugdistanz hinausgeht. In der modernen Luftfahrt dienen solche Mikrorouten primär als Zubringer für das weitreichende Streckennetz an den großen Drehkreuzen. Passagiere aus Bimini erhalten durch den Flug nach Miami direkten Zugang zum weltweiten Netzwerk der American Airlines, das von dort aus zahlreiche Ziele in Nordamerika, Europa und Lateinamerika bedient. Ein wesentlicher Vorteil für den Reisenden besteht darin, die Sicherheitskontrollen und Zollformalitäten nur einmal im Rahmen einer durchgehenden Buchung durchlaufen zu

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Loganair weitet Streckennetz ab Jersey für den Sommerflugplan 2026 aus

Die britische Regionalfluggesellschaft Loganair verstärkt ihre Präsenz auf den Kanalinseln und kündigt für den Sommer 2026 vier neue Direktverbindungen ab Jersey an. Die neuen Routen führen nach Paris Charles de Gaulle, Dublin, Norwich und zu den East Midlands. Besonders hervorzuheben ist dabei die Verbindung nach Paris, die den ersten kommerziellen Liniendienst der Fluggesellschaft nach Frankreich markiert. Durch die Anbindung an das große Drehkreuz Charles de Gaulle erhalten Reisende ab Jersey verbesserten Zugang zum globalen SkyTeam-Netzwerk und weiteren internationalen Langstreckenverbindungen. Neben der Premiere in Frankreich erweitert Loganair auch ihr Angebot in Richtung Irland. Die neue Verbindung nach Dublin fungiert als strategisches Tor, das Passagieren unter anderem die Nutzung der dortigen US-Pre-Clearance-Einrichtungen für Transatlantikflüge ermöglicht. Parallel dazu stärkt die Airline den britischen Inlandsmarkt durch Direktflüge nach Norwich und zu den East Midlands. Diese Routen zielen darauf ab, den regionalen Geschäftsreiseverkehr sowie den Tourismus zwischen dem englischen Festland und der Kanalinsel effizienter zu gestalten. Ergänzend dazu wird ab Juni 2026 die Frequenz auf der bestehenden Strecke zwischen Jersey und Bristol erhöht. Die preisliche Gestaltung der neuen Verbindungen beginnt bei rund 85 Pfund für Flüge zu den East Midlands, während die Tarife nach Paris bei etwa 95 Pfund ansetzen. Ein wesentliches Merkmal des Serviceangebots bleibt das im Standardtarif enthaltene Freigepäck von 21 Kilogramm, mit dem sich die Fluggesellschaft von vielen Wettbewerbern im Regionalsegment abheben möchte. Verantwortliche der Ports of Jersey sowie Wirtschaftsvertreter der Insel werten den Ausbau als entscheidenden Schritt zur Sicherung einer belastbaren Infrastruktur, die für die wirtschaftliche Entwicklung der Region von hoher

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Ersatzteilmarkt: Erstmalige Zerlegung extrem junger Airbus A320neo läutet neue Ära ein

In der globalen Luftfahrtindustrie vollzieht sich derzeit ein bemerkenswerter Paradigmenwechsel, der die traditionellen Lebenszyklen von Verkehrsflugzeugen infrage stellt. Das Luftfahrtunternehmen EirTrade Aviation hat in Zusammenarbeit mit Residco den Erwerb von zwei Airbus A320neo bekannt gegeben, die nicht für den weiteren Flugbetrieb, sondern für die sofortige Zerlegung vorgesehen sind. Es handelt sich dabei um die bisher jüngsten Maschinen dieses Typs, die jemals demontiert wurden. Die betroffenen Flugzeuge, die zuvor in der Flotte der US-amerikanischen Spirit Airlines im Einsatz waren, weisen ein Alter von lediglich dreieinhalb und vier Jahren auf. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eines weltweit massiv steigenden Bedarfs an hochwertigen Gebrauchtteilen, dem sogenannten Used Serviceable Material (USM). Durch die Demontage so junger Flugzellen gelangt Material in den Kreislauf, das den modernsten Modifikationsstandards entspricht und somit die Wartungszeiten für aktive Betreiber weltweit signifikant verkürzen kann. Die Arbeiten finden derzeit in Goodyear, Arizona, statt, wobei die gewonnenen Komponenten direkt in das Logistikzentrum von EirTrade nach Dallas überführt werden, um von dort aus den nord- und südamerikanischen Markt zu bedienen. Rekordverdächtige Entscheidung zur vorzeitigen Verwertung Die beiden Maschinen mit den Seriennummern MSN 10769 und MSN 10921, die unter den Kennungen N950NK und N959NK registriert waren, markieren einen historischen Punkt in der Verwertung von Kurz- und Mittelstreckenjets. Normalerweise erreichen Verkehrsflugzeuge erst nach zwei bis drei Jahrzehnten das Ende ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Dass nun Flugzeuge, die erst vor wenigen Jahren die Werkshallen von Airbus verlassen haben, verschrottet werden, unterstreicht die aktuelle Knappheit an Ersatzteilen und die spezifischen Herausforderungen innerhalb der Triebwerksprogramme. Experten weisen darauf

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Ausbau der Ladeinfrastruktur für den Schwerlastverkehr am Flughafen Frankfurt

Die Fraport AG hat am Flughafen Frankfurt den ersten dedizierten Schnellladepark für batteriebetriebene Lastkraftwagen in Betrieb genommen. Die neue Anlage befindet sich in der CargoCity Süd in unmittelbarer Nähe zu Gate 31 und ist speziell auf die Anforderungen von Speditions- und Logistikunternehmen zugeschnitten. Aktuell stehen vier Ladepunkte zur Verfügung, die jeweils eine Spitzenleistung von bis zu 400 Kilowatt erbringen. Damit reagiert der Flughafenbetreiber auf die Ergebnisse einer Branchenumfrage vom Frühjahr 2025, nach der ein signifikanter Anteil der ansässigen Frachtunternehmen bereits mit der Umstellung ihrer Flotten auf elektrische Antriebe begonnen hat. Die Eröffnung dieser Infrastruktur ist in den umfassenden Masterplan „CargoHub“ eingebettet, mit dem der Frankfurter Flughafen seine Position als führendes europäisches Luftfrachtdrehkreuz sichern möchte. Durch die Bereitstellung leistungsfähiger Ladekapazitäten direkt am Umschlagplatz sollen Standzeiten effizient genutzt und die Logistikketten optimiert werden. Branchenanalysen deuten darauf hin, dass im Jahr 2026 eine kritische Masse an Elektro-Lkw im Fern- und Werksverkehr erreicht wird, was den Ausbau solcher Hochleistungsladeparks an strategischen Verkehrsknotenpunkten zwingend erforderlich macht. Die technische Auslegung der Säulen ermöglicht es, die Batterien moderner Schwerlastfahrzeuge innerhalb kurzer Ruhezeiten substanziell aufzuladen. Ein besonderer Schwerpunkt der technischen Entwicklung am Standort liegt auf dem Projekt „ReSkaLa@FRA“, das die Skalierung bidirektionaler Ladeinfrastruktur untersucht. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt dieses Vorhaben mit Fördermitteln in Höhe von über fünf Millionen Euro. Bis zum Jahr 2027 plant Fraport gemeinsam mit Partnerunternehmen die Installation von insgesamt rund 950 Ladestationen auf dem Flughafengelände. Davon sollen 92 Einheiten bidirektional betrieben werden, was bedeutet, dass die Fahrzeuge nicht nur Energie beziehen, sondern

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