Februar 26, 2026

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Februar 26, 2026

Gefahren durch Lithium-Ionen-Akkus im Luftverkehr: Notlandung einer Embraer E175 nach Brand in der Kabine

Ein schwerwiegender Zwischenfall mit einem elektronischen Gerät hat am 22. Februar 2026 den Flugbetrieb einer Regionaltochter von Alaska Airlines massiv gestört und eine Notlandung erforderlich gemacht. Während des Fluges von Wichita nach Seattle fing die Powerbank eines Passagiers in der Kabine Feuer, was zu einer schnellen Ausbreitung von Rauch und Flammen führte. Dank des beherzten Eingreifens von Mitreisenden und der professionellen Reaktion der Kabinenbesatzung konnte eine Katastrophe verhindert werden. Dennoch musste das Flugzeug umkehren, und ein Passagier erlitt Verletzungen. Dieser Vorfall rückt die technischen Risiken von Lithium-Ionen-Energiespeichern erneut in den Fokus der Luftfahrtaufsicht und unterstreicht die Notwendigkeit strikter Sicherheitsprotokolle für den Transport elektronischer Kleingeräte. Der Vorfall über Kansas und die unmittelbare Reaktion Der Flug AS2117 der Horizon Air startete am Nachmittag des 22. Februar um 14:04 Uhr vom Wichita Dwight D. Eisenhower National Airport. Ziel der planmäßig durchgeführten Verbindung war der Seattle-Tacoma International Airport. An Bord der Embraer E175 befanden sich 76 Passagiere, als die Maschine ihre Reiseflughöhe erreichte. In einer Höhe von etwa 20.000 Fuß über der Ortschaft St. John im Bundesstaat Kansas kam es zum Unvorhersehbaren: Ein externer Akku, den ein Passagier bei sich führte, erlitt einen sogenannten thermischen Durchgang (thermal runaway). Ohne Vorwarnung oder äußere Einwirkung begann das Gerät zu rauchen und stieß schließlich Flammen aus, die Zeugenberichten zufolge eine Höhe von bis zu 30 Zentimetern erreichten. Augenzeugen schilderten dramatische Szenen. Ein Sitznachbar reagierte geistesgegenwärtig und beförderte das brennende Objekt in den Mittelgang des Flugzeugs, um ein Übergreifen der Flammen auf die Polsterung der Sitze oder die

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Etihad Airways verzeichnet erfolgreichstes Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte

Die Luftfahrtindustrie im Nahen Osten erlebt derzeit eine Phase fundamentaler Transformation, wobei Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate mit Sitz in Abu Dhabi, eine führende Rolle einnimmt. Das Geschäftsjahr 2025 markiert einen historischen Wendepunkt für den Carrier, der mit einem Nettogewinn von 698 Millionen US-Dollar das stärkste Ergebnis seit seiner Gründung im Jahr 2003 erzielt hat. Dieser Erfolg ist das Resultat einer tiefgreifenden strategischen Neuausrichtung, die weit über das klassische Drehkreuz-Modell hinausgeht. Während die Branche weltweit mit volatilen Marktbedingungen kämpft, konnte Etihad seine Profitabilität im Vergleich zum Vorjahr um 47 Prozent steigern. Besonders bemerkenswert ist hierbei die operative Marge von 8,4 Prozent, die den globalen Branchendurchschnitt von etwa 3,9 Prozent um mehr als das Doppelte übertrifft. Die positive Bilanz stützt sich auf eine massive Steigerung der Passagierzahlen auf insgesamt 22,4 Millionen sowie ein signifikantes Wachstum im Frachtsektor. Hinter diesen Zahlen verbirgt sich eine konsequente Strategie, die Abu Dhabi nicht mehr nur als Transitpunkt, sondern als eigenständiges globales Reiseziel etabliert hat. Das Stopover-Programm als Wachstumsmotor für Tourismus und Luftfahrt Ein entscheidender Faktor für die Rekordbilanz 2025 war die strategische Weiterentwicklung des sogenannten Abu Dhabi Stopover-Programms. Über Jahrzehnte hinweg fungierten die Flughäfen am Golf primär als effiziente Umstiegspunkte für Reisende zwischen Europa, Afrika und dem asiatisch-pazifischen Raum. Etihad Airways hat dieses Modell erfolgreich aufgebrochen, indem Transitpassagiere dazu animiert werden, ihren Aufenthalt in den Emiraten aktiv zu verlängern. Das Programm bietet Reisenden die Möglichkeit, bis zu zwei Hotelübernachtungen kostenfrei in ihren Reiseplan zu integrieren, ergänzt durch einen speziellen Pass, der

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DDSG Blue Danube erweitert Veranstaltungsangebot auf der Donau

Die Reederei DDSG Blue Danube baut ihr Angebot an Erlebnisreisen im Frühjahr 2026 signifikant aus und setzt dabei verstärkt auf thematische Abendveranstaltungen. Das Unternehmen, ein Gemeinschaftsbetrieb der Wien Holding und der privaten Verkehrsholding, nutzt die MS Admiral Tegetthoff als zentralen Schauplatz für eine neue Reihe von Themenfahrten. Diese Strategie zielt darauf ab, die Auslastung der Flotte außerhalb der klassischen Ausflugssaison zu steigern und das Schiff als schwimmende Eventlocation in der Wiener Tourismuslandschaft zu festigen. Ab März werden verschiedene Programme angeboten, die musikalische Darbietungen mit spezifischen gastronomischen Konzepten verknüpfen. Das Programmportfolio umfasst ein breites Spektrum von einer Schlagerparty über Rock-’n’-Roll-Abende bis hin zu länderspezifischen Themen wie dem St. Patrick’s Day oder einer schwedischen Nacht. Die Veranstaltungen starten jeweils an der Schiffsstation Wien/Reichsbrücke und führen die Passagiere auf einer mehrstündigen Route entlang der Wiener Skyline. Durch die Kombination aus Live-Musik und Themen-Buffets versucht die DDSG, neue Zielgruppen im Bereich der Abendunterhaltung anzusprechen, wobei die Ticketpreise für Erwachsene zwischen 69 und 75 Euro liegen. Wirtschaftlich betrachtet spiegelt dieser Schritt den Trend zur Eventisierung in der Personenschifffahrt wider. Die MS Admiral Tegetthoff, eines der größten Schiffe der Flotte, bietet durch ihre großzügigen Salons und Freidecks die notwendige Infrastruktur für solche Großveranstaltungen. Neben den rein musikalischen Abenden wird das Portfolio durch kulinarische Formate wie den Frühlingsbrunch ergänzt. Geschäftsführer Wolfgang Fischer betont die Bedeutung dieser Nischenprodukte, um das Erlebnis auf dem Wasser für Einheimische und Touristen gleichermaßen attraktiv zu gestalten und die Donau als exklusiven Veranstaltungsort zu bespielen. Die DDSG Blue Danube ist als Nachfolgegesellschaft der

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