März 2, 2026

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März 2, 2026

Wirtschaftskammer fordert Reform der Ferienregelung aufgrund von Terminkollisionen

Die Terminplanung der burgenländischen Semesterferien im Jahr 2027 sorgt bereits heute für Diskussionen zwischen Wirtschaftsvertretern und Bildungspolitikern. Da die schulfreie Woche vom 8. bis zum 13. Februar 2027 exakt mit der Hauptwoche des Faschings zusammenfällt, warnt die Wirtschaftskammer Burgenland vor negativen ökonomischen Konsequenzen. Präsident Andreas Wirth sieht in dieser Überschneidung eine erhebliche Belastung für Familien sowie für die regionale Wirtschaft. Während die Kosten für Unterkünfte in alpinen Skigebieten während der Faschingszeit erfahrungsgemäß um 10 bis 15 Prozent über dem Durchschnitt liegen, drohen den heimischen Gastronomie- und Veranstaltungsbetrieben durch die Abwanderung der Bevölkerung in den Urlaub signifikante Umsatzverluste. Das Burgenland gilt traditionell als eine der Hochburgen des Faschingsbrauchtums in Österreich. Zahlreiche Bälle, Umzüge und gastronomische Events prägen den regionalen Veranstaltungskalender im Februar. Durch die Terminkollision befürchtet die Wirtschaftskammer nicht nur finanzielle Einbußen für die Betriebe, sondern auch eine Schwächung der kulturellen Traditionen, da ein großer Teil der potenziellen Gäste und Teilnehmer ortsabwesend sein wird. Diese Situation wird als Beleg für die mangelnde Flexibilität des geltenden Schulzeitgesetzes gewertet, das in seinen Grundzügen auf das Jahr 1985 zurückgeht und starre Zeiträume für die einzelnen Bundesländer vorgibt. In Fachkreisen wird die Forderung nach einer Modernisierung des Schulferiengesetzes laut. Ziel ist eine gesetzliche Grundlage, die es ermöglicht, flexibler auf kalendarische Besonderheiten zu reagieren. Die Wirtschaftskammer schlägt vor, bundeslandspezifische Anpassungen zu erleichtern, um die Ferienzeiten besser mit regionalen Gegebenheiten und wirtschaftlichen Erfordernissen zu harmonisieren. Eine Entzerrung der Ferienströme könnte zudem den Druck auf die touristische Infrastruktur mindern und zu einer gleichmäßigeren Auslastung führen. Kritiker geben jedoch

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Eröffnung der modernisierten Flaggschiff-Lounge von Korean Air am Flughafen Los Angeles

Korean Air setzt einen bedeutenden Schritt in ihrer globalen Expansionsstrategie und eröffnet am 6. März 2026 ihre umfassend renovierte Flaggschiff-Lounge am Los Angeles International Airport (LAX). Nach einer 22-monatigen Bauzeit und Investitionen von rund 65 Milliarden südkoreanischen Won präsentiert die Fluggesellschaft ihre größte direkt betriebene Auslandsanlage im Tom Bradley International Terminal. Auf einer Fläche von 1.675 Quadratmetern bietet die Lounge nun deutlich mehr Platz als ihr Vorgängerbau. Das Design, das vom renommierten Büro LTW Designworks entwickelt wurde, kombiniert moderne koreanische Ästhetik mit Elementen traditioneller Kunst wie Buncheong-Keramik und Mondkrügen. Die Einrichtung ist auf zwei Etagen aufgeteilt und differenziert strikt zwischen den verschiedenen Passagierkategorien. Während sich im fünften Stock die Bereiche für Prestige-Class-Reisende und Mitglieder des Miler Clubs befinden, ist die sechste Etage exklusiv für First-Class-Passagiere reserviert. Letztere profitieren von zwei privaten Entspannungssuiten und einem Gourmet-Service mit Speisen à la carte. Ein besonderes Merkmal der neuen Anlage ist die Balkonterrasse, die einen weitreichenden Panoramablick über das Rollfeld bietet. Die technische Ausstattung wurde ebenfalls modernisiert: Passagiere im Miler Club können Speisen und Getränke kontaktlos per QR-Code direkt an ihren Sitzplatz bestellen. Hintergrund dieser massiven Investition ist die angestrebte Fusion mit Asiana Airlines, die Korean Air zur zehntgrößten Fluggesellschaft der Welt aufsteigen lassen soll. Der Standort Los Angeles fungiert dabei als das wichtigste nordamerikanische Drehkreuz für Verbindungen nach Asien und Lateinamerika. Branchenexperten werten die Neugestaltung der Lounge als Teil einer groß angelegten Markentransformation, mit der sich die Airline im Premium-Segment gegen die starke Konkurrenz aus dem Golfraum und Südostasien behaupten will. Die Kooperation

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Westbahn expandiert auf die Südstrecke: Hochgeschwindigkeitsverkehr erreicht Kärnten und die Steiermark

Der österreichische Bahnverkehr erfährt zum 1. März 2026 eine signifikante Veränderung. Mit dem offiziellen Betriebsstart der Westbahn auf der Südstrecke wird das bisherige Monopol der staatlichen Bundesbahnen auf der Route zwischen Wien, Graz und Villach aufgebrochen. Zum Einsatz kommen dabei drei fabrikneue Hochgeschwindigkeitszüge des Typs „Smile“ vom Schweizer Hersteller Stadler Rail. Diese einstöckigen Triebzüge erreichen Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h und bieten 422 Sitzplätze mit Lederausstattung sowie eine durchgehende Barrierefreiheit. Die Expansion wurde am 28. Februar mit einer Präsentationsfahrt und öffentlichen Besichtigungen in Wiener Neustadt und Graz eingeleitet. Die neue Verbindung nutzt wesentliche Abschnitte der Hochleistungs-Infrastruktur im Süden Österreichs, insbesondere die Koralmbahn. Dies ermöglicht drastisch verkürzte Reisezeiten: Die Strecke von Villach nach Wien wird in etwa 3 Stunden und 30 Minuten bewältigt, während die Verbindung zwischen Klagenfurt und Wiener Neustadt mit 2 Stunden und 38 Minuten als derzeit schnellste Option am Markt gilt. Das Angebot startet zunächst mit drei täglichen Verbindungen pro Richtung und soll bis Ende Mai 2026 auf einen durchgehenden Fünf-Gang-Takt ausgeweitet werden. Wichtige Haltepunkte sind neben den Landeshauptstätten auch regionale Knotenpunkte wie Bruck an der Mur und Kühnsdorf-Klopeiner See. Politische Vertreter der betroffenen Bundesländer Niederösterreich, Steiermark und Kärnten bewerten den Markteintritt des privaten Konkurrenten als entscheidenden Impuls für den Wirtschaftsstandort. Der Wettbewerb auf der Schiene gilt als Garant für steigende Servicequalität und moderne Ausstattung. Besonders hervorgehoben wird die Aufwertung für Pendler und Geschäftsreisende durch kostenloses WLAN und Steckdosen an jedem Platz. Für Inhaber des Klimatickets Ö bietet die Westbahn zusätzliche Anreize, wie die kostenlose Nutzung der

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Österreichisches Weltraumunternehmen GATE Space entwickelt Schutzsysteme gegen Navigationsstörungen

Das im Jahr 2022 von Absolventen der Technischen Universität Wien gegründete Unternehmen GATE Space positioniert sich als zentraler Akteur im europäischen New-Space-Sektor. Im Fokus der aktuellen Entwicklungen steht das Projekt „BEACONSAT“, das technische Lösungen gegen die zunehmende Bedrohung durch Spoofing und Jamming in der Luftfahrt liefern soll. Bei diesen Störangriffen werden satellitenbasierte Navigationssignale entweder blockiert oder durch gefälschte Daten manipuliert, was spätestens seit sicherheitskritischen Vorfällen im Luftraum über Osteuropa als erhebliche Gefahr für die internationale Flugsteuerung gilt. GATE Space entwickelt hierfür hochpräzise chemische Antriebssysteme, die es Satelliten ermöglichen, ihre Position im Orbit flexibel und exakt zu steuern, um als verlässliche Referenzpunkte für die Navigation zu dienen. Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur unterstützt das am Standort Flughafen Wien ansässige Unternehmen massiv. Über das Austria Wirtschaftsservice (aws) flossen Förderungen in Höhe von rund 750.000 Euro in die Entwicklung der Triebwerkstechnologie. Die Systeme wurden bereits umfangreichen Belastungsproben unterzogen, darunter mehr als 8.000 Heißlauftests in einer der leistungsstärksten Vakuumkammern Europas. Innovationsminister Peter Hanke unterstrich bei einem Standortbesuch die wirtschaftliche Bedeutung der Weltraumtechnologie für Österreich. Trotz angespannter Budgets wurde der österreichische Beitrag zur Europäischen Weltraumorganisation (ESA) durch Umschichtungen von 260 auf 340 Millionen Euro erhöht, um die heimische Industrie in diesem Wachstumsfeld zu stärken. Die Relevanz der Technologie wird durch den geplanten Starttermin im Februar 2027 unterstrichen, wenn die Systeme von GATE Space an Bord einer SpaceX Falcon 9 Rakete ins All transportiert werden sollen. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen, dass die Nachfrage nach autonomen und störungsresistenten Satellitenkomponenten weltweit steigt, da sowohl zivile als auch

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Internationale Ocean Film Tour Vol. 12 startet Kinotournee durch Österreich

Nach dem Auftakt in Hamburg am 24. Februar 2026 erreicht die zwölfte Ausgabe der Internationalen Ocean Film Tour nun Österreich. Die renommierte Dokumentarfilmreihe, die sich den Themen Ozeanographie, Wassersport und maritimen Lebensräumen widmet, gastiert vom 25. Februar bis zum 9. März 2026 in insgesamt acht Städten der Alpenrepublik. Offizieller Partner der diesjährigen Tournee ist die niederländische Fluggesellschaft KLM, die damit ihre Präsenz im Bereich des Kultursponsorings in Mitteleuropa festigt. Das Programm umfasst fünf ausgewählte Kurzfilme, die unterschiedliche Aspekte der Beziehung zwischen Mensch und Meer beleuchten, von sportlichen Höchstleistungen bis hin zu langjährigen Expeditionen auf Segelschiffen. Das diesjährige Filmprogramm zeichnet sich durch eine Mischung aus Abenteuer und persönlichen Porträts aus. In „A Different Beast“ werden drei schottische Brüder bei ihrer Durchquerung des Pazifiks unter extremen physischen Belastungen begleitet. Einen eher kontemplativen Ansatz verfolgt der Film „Der letzte Tauchgang“, der die Verbindung zwischen einem Taucher und einem Mantarochen thematisiert. Zudem bietet die Produktion „Heimat ist das Meer“ Einblicke in den siebenjährigen Alltag einer Schweizer Familie, die ihr gesamtes Leben auf ein Expeditionssegelboot verlegt hat. Sportliche Dynamik liefert der Beitrag „Entfernt die Küste“ über einen Roadtrip des Kitesurfers Kevin Langeree entlang der südafrikanischen Küstenlinie. Die Kooperation mit der Fluggesellschaft KLM unterstreicht die globale Ausrichtung des Filmfestivals. Das Luftfahrtunternehmen, das seit über einem Jahrhundert besteht und weltweit mehr als 160 Ziele anfliegt, nutzt die Partnerschaft, um sein Image als international vernetzter Akteur zu schärfen. Während die Filme auf der Leinwand die Weite der Ozeane dokumentieren, positioniert sich der Partner als Bindeglied zwischen den Kontinenten.

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Brussels Airlines investiert in umfassende Modernisierung des Bordservice

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines hat eine weitreichende Qualitätsoffensive für ihr gesamtes Streckennetz angekündigt. Im Zentrum der Investitionen steht die Aufwertung der Premium Economy auf Langstreckenflügen, die ab März 2026 sukzessive umgesetzt wird. Passagiere dieser Klasse erhalten künftig Mahlzeiten auf hochwertigem Porzellangeschirr mit Stahlbesteck, zudem wird die Auswahl auf drei warme Hauptgerichte erweitert. Neben haptischen Verbesserungen wie Speisekarten aus Papier und optimierten Kopfhörern für das Unterhaltungssystem wird auch der Serviceablauf vor der Landung angepasst, um den Komfortstandard deutlich anzuheben. Auch in den übrigen Kabinenklassen werden Neuerungen eingeführt. In der Business Class setzt das Unternehmen auf kulinarische Akzente durch die Zusammenarbeit mit dem Zwei-Sterne-Koch Glen Verhasselt, der spezielle Menüs mit belgischem Fokus kreiert hat. Auf afrikanischen Routen werden zudem regional inspirierte Speisen angeboten. Für Kurzstreckenflüge in der Business Class sind künftig Erfrischungstücher und Wasserflaschen vor dem Abflug vorgesehen, während ein neuer Trennvorhang die räumliche Exklusivität gegenüber der Economy Class sicherstellen soll. Letztere profitiert auf Langstrecken von einer zusätzlichen Speisekomponente auf den Tabletts. Diese Maßnahmen sind Teil einer größeren Strategie der Lufthansa-Tochter, die sich als „Boutique-Airline“ am Markt positionieren möchte. Flankiert werden die Service-Upgrades durch technische Modernisierungen wie die Einführung von kostenlosem WLAN für alle Fluggäste und die Renovierung der Lounge „THE LOFT“ am Flughafen Brüssel-Zaventem. Zusätzliche Berichte weisen darauf hin, dass Brussels Airlines derzeit auch ihre Flottenkapazitäten optimiert, um die gestiegene Nachfrage im Langstreckengeschäft, insbesondere nach West- und Ostafrika, effizienter zu bedienen. Die Erneuerung der Kabinenausstattung erfolgt im Rahmen eines mehrjährigen Investitionsplans. Die Modernisierung des Inflight-Produkts wird von Marktbeobachtern als notwendiger

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Flughafen Wien AG präsentiert Bilanz für 2025 und kündigt massive Investitionsoffensive an

Die Flughafen Wien AG (FWAG) blickt auf ein operativ erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, das von einem deutlichen Umsatzwachstum und einem neuen Passagierrekord am Standort Wien geprägt war. Trotz einer einmaligen bilanziellen Belastung durch eine Wertberichtigung im Zusammenhang mit dem Projekt der dritten Piste, die das Nettoergebnis auf 210,1 Millionen Euro drückte, zeigt sich die Unternehmensführung für die Zukunft äußerst zuversichtlich. Mit einem geplanten Rekordinvestitionsvolumen von rund 330 Millionen Euro für das Jahr 2026 leitet der Flughafen die größte Ausbauphase seiner Geschichte ein. Im Zentrum steht dabei die Süderweiterung des Terminal 3, die ab 2027 die Kapazitäten und die Servicequalität massiv erhöhen soll. Während die Passagierzahlen für das kommende Jahr aufgrund regulatorischer Rahmenbedingungen und einer leichten konjunkturellen Abkühlung in Europa etwas verhaltener prognostiziert werden, bleibt die Dividende für die Aktionäre auf dem stabilen Niveau des Vorjahres. Wirtschaftliche Kennzahlen und Einmaleffekte im Detail Das Geschäftsjahr 2025 war für die Flughafen-Wien-Gruppe von einer starken operativen Dynamik geprägt. Der Konzernumsatz stieg um 7,2 Prozent auf insgesamt 1.128,9 Millionen Euro. Dieser Zuwachs wurde primär durch das hohe Passagieraufkommen sowie eine positive Entwicklung im Bereich der Non-Aviation-Erlöse, wie Gastronomie und Shopping, getragen. Dennoch verzeichneten die zentralen Ergebniskennzahlen einen leichten Rückgang: Das EBITDA sank um 6,8 Prozent auf 412,4 Millionen Euro, und das EBIT reduzierte sich um 8,7 Prozent auf 279,5 Millionen Euro. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung war eine außerordentliche Wertberichtigung für das Projekt der dritten Piste in Höhe von 55,9 Millionen Euro. Ohne diesen Sondereffekt wäre das Ergebnis deutlich über dem Vorjahr gelegen, da die gute

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Rekordspende durch Wohltätigkeitsprojekt am Flughafen Zürich generiert

Das gemeinschaftliche Hilfsprojekt „Charity Wasser“ am Flughafen Zürich hat im zweiten Halbjahr 2025 einen beachtlichen Erfolg erzielt. Durch den Verkauf von Mineralwasserflaschen in den Duty-Free-Geschäften des Betreibers Avolta wurde eine Spendensumme von insgesamt 242.553 Schweizer Franken gesammelt. Der Erlös kam der Stiftung allani Kinderhospiz in Bern zugute. Seit dem Start der Initiative im Jahr 2014 fließen pro verkaufter Flasche 50 Rappen in einen Spendentopf, der in regelmäßigen Abständen wechselnden gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung gestellt wird. Die Flughafen Zürich AG und der Reisedetailhändler Avolta, früher bekannt unter dem Namen Dufry, koordinieren das Projekt zur Unterstützung sozialer Einrichtungen in der Schweiz. Die begünstigte Stiftung allani nutzt die Mittel, um den Betrieb des ersten Kinderhospizes der Schweiz sicherzustellen. Die Einrichtung in Bern bietet schwerstkranken Kindern und Jugendlichen sowie deren Angehörigen spezialisierte Pflege und professionelle Begleitung in einer wohnlichen Umgebung. Da die Finanzierung von Kinderhospizen in der Schweiz derzeit noch nicht flächendeckend gesetzlich oder über Versicherungsleistungen geregelt ist, ist das Haus massiv auf private Zuwendungen angewiesen. Die aktuelle Großspende deckt einen signifikanten Teil der laufenden Betriebskosten und ermöglicht Familien in belastenden Lebenssituationen dringend benötigte Entlastungsaufenthalte. Mit Beginn des Jahres 2026 hat das Projekt turnusgemäß einen neuen Partner gewählt. Von Januar bis Ende Mai 2026 gehen die Erlöse aus dem Wasserverkauf an die Stiftung Schweizer Tafel. Diese Organisation widmet sich der Verteilung von überschüssigen, qualitativ einwandfreien Lebensmitteln an soziale Institutionen im ganzen Land. Zu den Empfängern gehören unter anderem Obdachlosenunterkünfte, Gassenküchen und Frauenhäuser. Die Schweizer Tafel bildet damit eine wichtige Brücke zwischen dem Überangebot im

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Stabilität im Konsumverhalten der Bundesbürger trotz konjunktureller Unsicherheit

Der deutsche Reisemarkt zeigt sich im Jahr 2026 als bemerkenswert resilient gegenüber den allgemeinen wirtschaftlichen Schwankungen. Die aktuelle Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) unterstreicht, dass Urlaub für die breite Bevölkerung weiterhin ein prioritäres Konsumgut darstellt. Im zurückliegenden Jahr 2025 unternahmen rund 57 Millionen Menschen mindestens eine Urlaubsreise mit einer Dauer von fünf Tagen oder mehr. Während das reine Volumen der Reisen mit 67,7 Millionen moderat sank, erreichten die Gesamtausgaben mit 91,7 Milliarden Euro einen neuen historischen Höchststand. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,6 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Mit einer Reiseintensität von 80,5 Prozent beteiligte sich der Großteil der deutschsprachigen Bevölkerung am touristischen Geschehen. Besonders auffällig ist die deutliche Präferenz für Auslandsziele, die inzwischen 78 Prozent des Marktes ausmachen, während der Inlandstourismus leichte Einbußen hinnehmen musste. Trotz einer eher skeptischen Einschätzung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage blicken die Marktforscher optimistisch auf das laufende Jahr, da drei Viertel der Bevölkerung bereits feste Reiseabsichten für 2026 äußern. Wirtschaftliche Kennzahlen und Ausgabeverhalten Die finanzielle Dimension des deutschen Reisemarktes hat im Jahr 2025 eine neue Qualität erreicht. Trotz inflationsbedingter Anpassungen und einer insgesamt durchwachsenen konjunkturellen Stimmung in der Bundesrepublik investierten die Bürger massiv in ihre Erholung. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Person und Reise stiegen auf 1.354 Euro. Dieser Anstieg ist einerseits auf gestiegene Preise bei Transport- und Beherbergungsleistungen zurückzuführen, spiegelt andererseits aber auch den Trend zu qualitativ hochwertigeren Urlaubsformen und längeren Aufenthalten wider. Die Reisebranche profitiert hierbei von einer stabilen Beschäftigungslage, die es vielen Haushalten ermöglicht, das Budget für den Jahresurlaub trotz

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Aufstockung der Tourismusförderung: Arbeiterkammer fordert strikte Einhaltung der Förderkriterien

Die Arbeiterkammer (AK) hat die Entscheidung zur Erhöhung der finanziellen Mittel für die Tourismusförderung durch die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) grundsätzlich begrüßt. Im Rahmen des aktuellen Regierungsprogramms werden signifikante Summen bereitgestellt, um die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Tourismussektors zu sichern. Die AK knüpft ihre Zustimmung jedoch an die strikte Einhaltung der im Vorfeld definierten Bedingungen. Demnach müssen die Gelder primär in die Schaffung attraktiverer Arbeitsbedingungen, die Digitalisierung von Betriebsabläufen sowie in messbare Qualitätsverbesserungen fließen. Ines Stilling, AK-Bereichsleiterin für Soziales, kündigte an, dass die Institution die Verwendung der Mittel genauestens überwachen werde, um sicherzustellen, dass sie direkt bei den vorgesehenen Maßnahmen und den Beschäftigten ankommen. Ein zentraler Aspekt der Kritik der Arbeitnehmervertreter ist die Verknüpfung der Förderungen mit sozialen Standards. Die ÖHT bietet hierzu spezielle Kreditprogramme und Zuschüsse an, die Investitionen in Mitarbeiterunterkünfte und innovative Arbeitszeitmodelle unterstützen sollen. Die AK verweist darauf, dass der Tourismus nach wie vor mit einem akuten Arbeitskräftemangel kämpft, der nur durch eine spürbare Verbesserung des Arbeitsumfelds und eine faire Entlohnung behoben werden kann. Daher dürften öffentliche Gelder nicht zur reinen Gewinnmaximierung der Betriebe genutzt werden, sondern müssten strukturelle Defizite beseitigen. In der Vergangenheit gab es immer wieder Debatten über die Treffsicherheit von Förderungen, weshalb die AK nun auf Transparenz bei der Vergabe drängt. Zusätzlich zur sozialen Komponente steht die technologische Modernisierung im Fokus der Förderstrategie. Die Digitalisierung soll kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei unterstützen, administrative Prozesse zu verschlanken und den direkten Vertrieb zu stärken. Die Europäische Investitionsbank stellt hierfür langfristige

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