
Frankfurt: Condor plant HQ-Rückkehr zum Flughafen und Umzug in das Terminal 3
Der Ferienflieger Condor leitet eine umfassende infrastrukturelle Neuausrichtung am Standort Frankfurt ein. Wie das Unternehmen und der Flughafenbetreiber Fraport bestätigten, wird die Fluggesellschaft Mitte März ihre neue Unternehmenszentrale im markanten Alpha-Rotex-Gebäude in den Gateway Gardens beziehen. Damit endet die Phase am bisherigen Standort in Neu-Isenburg, wohin die Verwaltung im Zuge der finanziellen Neuordnung nach der Insolvenz des ehemaligen Mutterkonzerns Thomas Cook im Jahr 2020 ausgewichen war. Der Umzug in das 68 Meter hohe Hochhaus markiert nicht nur eine Rückkehr an den unmittelbaren Rand des Flughafengeländes, sondern ist Teil einer langfristigen Wachstumsstrategie. Diese sieht zudem vor, dass Condor ab dem Sommer 2027 den Flugbetrieb vollständig vom Terminal 1 in das neu errichtete Terminal 3 verlegt. Durch diese Maßnahmen rücken die administrativen und operativen Bereiche des Unternehmens räumlich enger zusammen, was die Effizienz der internen Abläufe steigern und die Kommunikation zwischen Bodenpersonal und fliegenden Besatzungen optimieren soll. Mit rund 900 Arbeitsplätzen in der neuen Zentrale und der Position als zweitgrößte Fluggesellschaft am Standort unterstreicht Condor seine Bedeutung für die wirtschaftliche Stärke der Rhein-Main-Region. Rückkehr in die Gateway Gardens: Administrative Konsolidierung Die Entscheidung für das Alpha-Rotex-Gebäude in den Gateway Gardens ist für Condor eine Rückkehr zu bekannten Wurzeln. Bereits zwischen 2012 und 2020 war die Airline in diesem modernen Quartier ansässig, bevor wirtschaftliche Zwänge den Umzug in einen funktionalen, aber dezentral gelegenen Bürobau in Neu-Isenburg erforderlich machten. Die neue Zentrale bietet mit einer Bruttogrundfläche von über 40.500 Quadratmetern auf einer charakteristischen dreieckigen Grundfläche modernste Arbeitsbedingungen. Das Gebäude, das zuvor von DB Schenker genutzt




