
Strategische Evakuierung des Luftraums über Bahrain: Gulf Air und DHL verlegen Flottenverbände nach Saudi-Arabien
Die Eskalation der kriegerischen Auseinandersetzungen im Mittleren Osten hat zu einer drastischen Veränderung der zivilen Luftverkehrsstruktur in der Golfregion geführt. Nachdem der Luftraum rund um das Königreich Bahrain seit Beginn der Kampfhandlungen für den regulären Flugverkehr weitgehend gesperrt war, nutzten die nationale Fluggesellschaft Gulf Air sowie der Logistikriese DHL am Dienstagabend ein kurzes Zeitfenster relativer Sicherheit für eine großangelegte Ausflottung. Zahlreiche Maschinen wurden vom internationalen Flughafen Bahrain in Manama auf sicherere Standorte im benachbarten Saudi-Arabien verlegt. Dieser Schritt erfolgt als direkte Reaktion auf die prekäre Sicherheitslage am Boden und in der Luft, nachdem der Flughafen von Manama wiederholt Ziel von Drohnenangriffen geworden war. Die Verlegung markiert den Übergang von einem stationären Hub-Betrieb hin zu einer dezentralen Krisenlogistik, bei der saudische Standorte wie Al-Ula und Dammam als temporäre Operationsbasen fungieren. Für Gulf Air bedeutet dies nicht nur die Sicherung wertvoller Vermögenswerte in Form ihrer modernen Flugzeugflotte, sondern auch den Versuch, von sicherem Boden aus notwendige Repatriierungsflüge für gestrandete Passagiere zu koordinieren. Die nächtliche Operation am Golf Die Entscheidung zur Evakuierung der Flotte fiel kurzfristig, als sich am Dienstagabend eine vorübergehende Beruhigung der militärischen Aktivitäten im Luftraum über Bahrain abzeichnete. Unter Hochdruck bereiteten Techniker und Besatzungen die Maschinen in Manama vor, um das schmale Abflugfenster optimal zu nutzen. In der Nacht auf Mittwoch hoben nacheinander zahlreiche Kurz- und Langstreckenjets ab, um die Grenze zum saudischen Luftraum zu überqueren. Die Flugbewegungen wurden dabei eng mit der saudischen Luftraumkontrolle abgestimmt, um Kollisionen mit militärischen Operationen zu vermeiden. Ziel der Flüge waren vor allem der




