März 13, 2026

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März 13, 2026

Bilanz der niederösterreichischen Skisaison 2025/2026 zeigt deutliches Gästeplus

Die Wintersaison in den niederösterreichischen Skigebieten neigt sich dem Ende zu und liefert trotz landesweit geringer Naturschneemengen eine positive Bilanz. Bis zum kommenden Sonntag, den 15. März 2026, bleiben die Annaberger Lifte, die Erlebnisalm Mönichkirchen sowie die Skigebiete am Semmering Hirschenkogel und am Ötscher in Lackenhof im Betrieb. Eine Ausnahme bilden die Hochkar Bergbahnen, die aufgrund ihrer Höhenlage erst am Ostermontag, den 6. April 2026, schließen und somit die Möglichkeit für den Osterskilauf bieten. Die Gemeindealpe Mitterbach und die Wexl Arena haben ihren Winterbetrieb bereits eingestellt, um den Übergang in die Sommersaison vorzubereiten. Die Wanderinfrastruktur an der Rax und am Schneeberg bleibt hingegen für Ausflügler weiterhin zugänglich. Die aktuelle Statistik weist insgesamt rund 715.000 Skierstbesuche in Niederösterreich aus, was einer Steigerung von 22 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der letzten drei Jahre entspricht. Die Landesregierung betont in diesem Zusammenhang die erhebliche regionalwirtschaftliche Bedeutung der Bergbahnen für das Bundesland. Besonders die Investitionen in die technische Beschneiung wurden als entscheidender Faktor für den Erfolg hervorgehoben, da diese einen durchgehenden Betrieb auch in schneearmen Perioden sicherstellten. Die Anzahl der Betriebstage konnte im Vergleich zu den Vorjahren um etwa 12 Prozent gesteigert werden, was die Planungssicherheit für Gastronomie und Beherbergungsbetriebe in den Skiregionen verbesserte. Ein herausragendes Ergebnis erzielte das Familienskiland in St. Corona am Wechsel mit einem neuen Bestwert von über 62.000 Besuchen. Auch der gebietsübergreifende „Bergerlebnispass Niederösterreich“ verzeichnete laut der Betreibergesellschaft ecoplus Alpin eine Rekordnutzung. Branchenvertreter der Wirtschaftskammer weisen darauf hin, dass die stabilen Pistenbedingungen zwischen Weihnachten und Ende Februar ohne größere Wärmeeinbrüche

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Ryanair nimmt Köln/Bonn-Rimini auf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair erweitert ihr Angebot am Flughafen Köln/Bonn pünktlich zur Hauptreisezeit um eine neue Verbindung an die italienische Adriaküste. Ab dem 1. Juni 2026 wird die Stadt Rimini dreimal wöchentlich angeflogen. Bemerkenswert ist dabei die Exklusivität dieser Route: Es handelt sich um die einzige Direktverbindung von Ryanair zu diesem italienischen Zielort innerhalb des gesamten deutschen Streckennetzes der Fluggesellschaft. Die Flüge werden jeweils montags, donnerstags und samstags durchgeführt, wobei die Flugzeit mit Maschinen der Boeing-737-Serie knapp zwei Stunden beträgt. Die Geschäftsführung des Köln Bonn Airport sieht in der neuen Strecke eine Bereicherung des Sommerflugplans, da Rimini als klassischer Badeort über eine hohe Anziehungskraft für Familien und Städtereisende verfügt. Neben den weitläufigen Sandstränden bietet die Region Emilia-Romagna eine geschichtsträchtige Altstadt sowie eine international geschätzte Gastronomie. Für Ryanair stellt der Ausbau nach Rimini einen weiteren Schritt dar, das Angebot an kostengünstigen Point-to-Point-Verbindungen abseits der großen Drehkreuze zu festigen und den regionalen Tourismus in Italien gezielt zu fördern. Rimini ist bereits das zwölfte neue Ziel, das in diesem Jahr den Flugplan des rheinischen Flughafens ergänzt. Damit setzt der Standort Köln/Bonn seinen Wachstumskurs fort und diversifiziert sein Angebot insbesondere in Richtung Süd- und Südosteuropa. Zu den weiteren neuen Destinationen im laufenden Programm gehören Städte wie Bukarest, Belgrad, Trabzon und Podgorica. Durch die Staffelung der Flugzeiten nach Rimini, die von frühen Morgenstunden bis zum späten Abend reichen, zielt die Airline auf unterschiedliche Nutzergruppen ab und erhöht die Flexibilität für Kurztrips sowie längere Ferienaufenthalte. Branchenexperten werten die Aufnahme dieser spezifischen Route als strategische Entscheidung, um

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Ausweitung der Rückholflüge für israelische Staatsbürger aus dem Fernen Osten

Die israelische El Al verstärkt in enger Abstimmung mit dem nationalen Verkehrsministerium ihre Bemühungen zur Rückführung von Staatsbürgern aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Nach einer offiziellen Anordnung zur Ausweitung der Kapazitäten konzentriert das Unternehmen seine Operationen auf die drei zentralen Drehkreuze Bangkok, Phuket und Tokio. Ziel ist es, die Rückreise für tausende Israelis zu beschleunigen, die aufgrund zahlreicher Flugstreichungen internationaler Fluggesellschaften in der Region festsitzen. Die Zusammenarbeit mit der israelischen Flughafenbehörde und der Zivilluftfahrtbehörde ermöglicht dabei eine Anpassung der betrieblichen Rahmenbedingungen, um die logistischen Engpässe an den asiatischen Gateways effizient zu bewältigen. In der kommenden Woche plant die Fluggesellschaft, die Anzahl ihrer Flugbewegungen aus Fernost nahezu zu verdoppeln. Insgesamt sollen rund 20 Sonderflüge durchgeführt werden, wobei der Schwerpunkt auf der thailändischen Hauptstadt Bangkok liegt. Mit dieser Maßnahme wird die Beförderung von mehr als 6.000 Passagieren angestrebt. Das Unternehmen verfolgt dabei eine klare Priorisierungsstrategie: Zunächst werden Passagiere berücksichtigt, die bereits über ein Ticket von El Al verfügten und deren ursprüngliche Verbindung gestrichen wurde. Erst nach dem Abschluss dieser Umbuchungsprozesse werden verbleibende Kontingente für Kunden anderer Fluggesellschaften sowie für Neubuchungen zur Verfügung gestellt. Um die finanzielle Belastung für die betroffenen Reisenden in der aktuellen Situation kalkulierbar zu halten, wurde ein Festpreis für die Rückholverbindungen eingeführt. Ein einfacher Flug nach Israel wird auf der Website des Unternehmens sowie über angeschlossene Reisebüros für 599 US-Dollar angeboten. Diese Preisgestaltung soll eine schnelle und unbürokratische Abwicklung ermöglichen, während gleichzeitig der Druck auf die ausländischen Fluggesellschaften steigt, die ihren Betrieb nach Israel vorübergehend eingestellt oder stark reduziert haben.

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Neue Branchenauszeichnung „Tourismusstars“ stößt auf Rekordinteresse

Die neu geschaffene Auszeichnung „Tourismusstars“, die im April 2026 erstmals herausragende Leistungen in der österreichischen Freizeitwirtschaft würdigt, verzeichnet bereits in der Nominierungsphase einen beachtlichen Erfolg. Bis Anfang März gingen über 400 Vorschläge aus allen neun Bundesländern ein. Das Spektrum der Nominierten ist breit gefächert und umfasst sowohl traditionsreiche Hotelbetriebe in den Alpen als auch innovative Start-ups, renommierte Gastronomiebetriebe und prägende Persönlichkeiten der Branche. Ziel des Preises ist es, die Vielfalt des Sektors auf einer nationalen Bühne abzubilden und Exzellenz in insgesamt 14 verschiedenen Kategorien sichtbar zu machen. Ein Schwerpunkt der Initiative liegt auf der Förderung des Branchennachwuchses und technologischer Neuerungen. In der Kategorie „Lehrling des Jahres“ konkurrieren rund 20 Talente um den Hauptpreis, während die Rubrik „Smart Tourism Star“ Projekte auszeichnet, die digitale Lösungen für den Reiseverkehr der Zukunft entwickeln. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine unabhängige Fachjury, wobei das Reglement vorsieht, dass jedes Bundesland mindestens einmal im Finale vertreten sein muss. Neben der fachlichen Bewertung spielt die öffentliche Meinung eine wesentliche Rolle: In der Kategorie „Publikumsstar des Jahres“ entscheiden allein die Stimmen der Bürger. Bereits in den ersten Tagen der Abstimmung wurden fast 10.000 Votings registriert. Die feierliche Verleihung der Awards findet am 27. April 2026 in einem festlichen Rahmen im Schloss Schönbrunn statt. Die Veranstaltung, die von zahlreichen namhaften Partnern aus der Wirtschaft unterstützt wird, dient nicht nur der Ehrung der Sieger, sondern auch der Vernetzung innerhalb der Branche. Das Rahmenprogramm umfasst exklusive Einblicke in Wiener Kulturinstitutionen und unterstreicht die enge Verzahnung von Tourismus, Kultur und Wirtschaft.

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Sommerflugplan am Flughafen Linz: Fokus auf Frankfurt und Mittelmeer

Der Flughafen Linz startet mit einer Portfolioerweiterung in die Sommersaison 2026. Ein zentraler Eckpfeiler der neuen Strategie ist die tägliche Anbindung an das globale Drehkreuz Frankfurt am Main, die ab dem 29. März aufgenommen wird. Die dänische Fluggesellschaft DAT (Danish Air Transport) setzt hierfür eine fest in Linz stationierte ATR72 ein. Diese Verbindung ermöglicht Passagieren aus Oberösterreich nicht nur den direkten Zugang zum wichtigsten deutschen Luftfahrtknotenpunkt, sondern über Interlining-Abkommen auch den Anschluss an weltweite Destinationen. Damit stärkt der Regionalflughafen seine Bedeutung für Geschäftsreisende und internationale Touristen gleichermaßen. Im Bereich des Urlaubsverkehrs dominieren weiterhin die griechischen Inseln das Geschehen. Neben den Klassikern Rhodos, Kos und Kreta werden spezialisierte Nischenziele wie Kefalonia, Skiathos und Lefkas angeflogen. Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Reiseveranstaltern wie Rhomberg und Springer Reisen ermöglicht hierbei den Zugang zu authentischen Zielgebieten abseits des Massentourismus. Ergänzt wird das Programm durch bewährte Charterziele wie Mallorca, Antalya und das kroatische Brač. Für Tauchsportbegeisterte bleibt zudem Hurghada in Ägypten als fester Bestandteil des Sommerflugplans bestehen, nachdem die Strecke bereits im Winter eine stabile Nachfrage verzeichnete. Der Low-Cost-Sektor wird maßgeblich durch die Fluggesellschaft Ryanair geprägt, die ihre Präsenz am Standort Linz weiter konsolidiert. Die im Herbst 2024 gestartete Nonstop-Verbindung nach London bleibt mit zwei wöchentlichen Rotationen erhalten. Ebenso werden Alicante an der spanischen Costa Blanca und Bari im italienischen Apulien weiterhin jeweils montags und freitags bedient. Diese Streckenführung zielt insbesondere auf Individualreisende und Städtetouristen ab, die Wert auf eine preiswerte Anbindung an europäische Metropolen und Küstenregionen legen. Zusätzlich zum regulären Linien- und Charterdienst setzt der

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Österreichischer Städtetourismus festigt seine Rolle als wirtschaftlicher Stabilitätsfaktor

Der Tourismus in den österreichischen Metropolen hat sich im Jahr 2025 als maßgeblicher Motor für die nationale Wirtschaft erwiesen. Mit insgesamt 29,1 Millionen Nächtigungen verzeichneten die neun Landeshauptstädte ein deutliches Plus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit entfällt fast jede fünfte Übernachtung in Österreich auf den urbanen Raum. Besonders die Bundeshauptstadt Wien dominiert dieses Segment und zeichnet für rund zwei Drittel der städtischen Nächtigungen verantwortlich. Ohne den starken Zuwachs in den Ballungszentren wäre das gesamtösterreichische Tourismuswachstum lediglich bei einem Prozent stagniert, was die Bedeutung der Städte für die konjunkturelle Absicherung unterstreicht. Ein entscheidendes Merkmal dieses Trends ist die Unabhängigkeit von saisonalen Schwankungen. Im Gegensatz zum alpinen Winter- oder Sommertourismus fungieren die Städte als Ganzjahresdestinationen. Dies ermöglicht der Branche die Schaffung von dauerhaften Arbeitsplätzen, was angesichts des allgemeinen Fachkräftemangels als strategischer Vorteil gilt. Das breitgefächerte Angebot aus Hochkultur, Kongresswesen und internationalen Großveranstaltungen zieht ein zahlungskräftiges Publikum aus aller Welt an. Im Jahr 2026 rückt insbesondere Wien durch die Ausrichtung des 70. Eurovision Song Contests erneut in den Fokus der Weltöffentlichkeit, was weitere Impulse für Hotellerie und Gastronomie verspricht. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Städtetourismus reichen weit über das Beherbergungsgewerbe hinaus. Sogenannte Spillover-Effekte generieren erhebliche Umsätze im Einzelhandel sowie bei lokalen Dienstleistern. Zudem fungieren die Landeshauptstädte als zentrale Mobilitätsknotenpunkte, die eine Hub-Funktion für den gesamten österreichischen Reiseverkehr übernehmen. Die Einnahmen aus der Tourismusabgabe und der erhöhten Wertschöpfung fließen direkt in die städtische Infrastruktur und den Erhalt historischer Kulturgüter zurück. Damit sichert der Sektor nicht nur private Profite, sondern finanziert auch öffentliche

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Neuausrichtung des europäischen Reiserechts: Europaparlament verabschiedet Reform der Pauschalreiserichtlinie

Das Europäische Parlament hat mit einer überwältigenden Mehrheit eine umfassende Reform der Pauschalreiserichtlinie verabschiedet, um den rechtlichen Rahmen für den modernen Tourismussektor an die digitalen Gegebenheiten anzupassen. Mit 537 Ja-Stimmen wurde ein Regelwerk auf den Weg gebracht, das insbesondere die Abgrenzung von Pauschalreisen präzisiert, den Umgang mit Reisegutscheinen erstmals EU-weit vereinheitlicht und die Rechte bei Stornierungen aufgrund außergewöhnlicher Umstände ausweitet. Die Neuregelung zielt darauf ab, Grauzonen bei kombinierten Online-Buchungen zu schließen und klare Fristen für Rückerstattungen sowie Beschwerdemanagement zu etablieren. Während Verbraucherschützer die Stärkung der Position von Reisenden begrüßen, stellen die erweiterten Stornierungsmöglichkeiten die Reisebranche vor neue logistische und finanzielle Herausforderungen. Bevor die Richtlinie in den Mitgliedstaaten zur Anwendung kommt, steht noch die Bestätigung durch den Rat der Europäischen Union aus. Nach der Veröffentlichung im Amtsblatt beginnt eine mehrjährige Übergangsfrist, in der die nationalen Gesetzgeber die Vorgaben in lokales Recht überführen müssen. Präzisierung des Pauschalreisebegriffs im digitalen Zeitalter Ein zentraler Aspekt der Reform ist die detaillierte Definition dessen, was im juristischen Sinne als Pauschalreise gilt. In der Vergangenheit führten insbesondere verknüpfte Online-Buchungsverfahren häufig zu Rechtsunsicherheiten. Künftig wird eine Pauschalreise bereits dann angenommen, wenn verschiedene Reisedienstleistungen über verbundene Buchungssysteme kombiniert werden. Entscheidend ist hierbei der Zeitraum: Werden Verträge über verschiedene Leistungen innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen und übermittelt der erste Anbieter die personenbezogenen Daten des Kunden an nachfolgende Dienstleister, greift der Schutz der Richtlinie. Dies hat weitreichende Konsequenzen für Reisevermittler und Plattformbetreiber. Diese sind nun verpflichtet, ihre Kunden explizit darauf hinzuweisen, wenn eine zusätzliche Buchung eben keine Pauschalreise im Verbund mit

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Neuer Sommerflugplan am Flughafen Stuttgart mit Fokus auf europäische Metropolen

Mit dem Wechsel auf die Sommerzeit am 29. März 2026 tritt am Flughafen Stuttgart (STR) der neue Sommerflugplan in Kraft, der bis zum 24. Oktober 2026 gültig bleibt. Insgesamt steuern über 30 Fluggesellschaften rund 120 Destinationen in 38 Ländern an. Trotz des umfangreichen Angebots von geplanten 50.000 Flügen verzeichnet der Landesflughafen einen leichten Rückgang der Flugbewegungen um etwa vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Nachfrage konzentriert sich weiterhin auf die klassischen Urlaubsmärkte Türkei, Spanien und Griechenland, wobei Istanbul, Palma de Mallorca und Antalya die Spitzenplätze bei den Buchungszahlen einnehmen. Marktführer am Standort bleibt die Fluggesellschaft Eurowings, die allein 80 Ziele bedient. Das Unternehmen baut sein Angebot insbesondere nach London aus und steuert neben Heathrow nun auch sechs Mal wöchentlich den Flughafen Gatwick an. Zudem wurden die Frequenzen nach Italien und Spanien erhöht, während Nischenziele wie Tiflis, Tivat und Marrakesch das Portfolio ergänzen. Ein besonderer operativer Zuwachs ergibt sich im Frühjahr durch die Sanierung der Startbahn am Flughafen Basel. In der Zeit vom 15. April bis zum 20. Mai 2026 verlagert Wizz Air zahlreiche Verbindungen nach Stuttgart, wodurch temporär zusätzliche Strecken nach Osteuropa, darunter Banja Luka, Niš und Tuzla, angeboten werden. Im Bereich der Ferienflüge setzt TUIfly auf bewährte Destinationen wie die Kapverdischen Inseln, Djerba sowie die griechischen Inseln Kos, Rhodos und Heraklion. Neue Akzente im Linienverkehr setzt Croatia Airlines mit einer zweimal wöchentlichen Verbindung nach Dubrovnik, während Air Serbia die Frequenz nach Belgrad auf bis zu fünf Flüge pro Woche steigert. Die skandinavische Anbindung wird durch SAS gestärkt, die

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Geopolitische Krise treibt Betriebskosten in die Höhe: Fluggesellschaften reagieren mit Preisanpassungen auf Ölmarktschwankungen

Die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten hat weitreichende Konsequenzen für den globalen Luftverkehrssektor und führt derzeit zu einer spürbaren Verteuerung von Flugreisen. Da die Preise für Rohöl und damit auch für Kerosin infolge der instabilen politischen Lage sprunghaft angestiegen sind, sehen sich internationale Fluggesellschaften gezwungen, ihre Kostenstrukturen kurzfristig anzupassen. Während einige große Anbieter bereits massive Erhöhungen ihrer Ticketpreise und Treibstoffzuschläge umgesetzt haben, verhalten sich europäische, insbesondere deutsche Unternehmen aufgrund langfristiger Absicherungsstrategien noch abwartend. Dennoch warnen Experten davor, dass bei einer anhaltenden Krise flächendeckende Preissprünge unvermeidlich sein werden. Die aktuelle Entwicklung verdeutlicht die extreme Abhängigkeit der Branche von den Energiemärkten und zeigt, wie geopolitische Spannungen unmittelbar die Reiseplanung von Millionen von Menschen weltweit beeinflussen können. Besonders im Fokus stehen dabei asiatische und pazifische Fluglinien, die bereits Fakten geschaffen haben, während im Pauschalreisebereich die Entscheidungsgewalt zunehmend bei den großen Touristikkonzernen liegt. Drastische Erhöhung der Treibstoffzuschläge im asiatisch-pazifischen Raum Die ersten deutlichen Reaktionen auf die veränderte Marktlage kamen von Fluggesellschaften aus der Region Ozeanien und Asien. Medienberichten zufolge haben Branchenriesen wie Qantas Airways und Air New Zealand ihre Preistabellen bereits nach oben korrigiert. Auch die skandinavische SAS hat Anpassungen vorgenommen, um die gestiegenen operativen Ausgaben aufzufangen. Ein besonders prägnantes Beispiel für die Wucht der Preiserhöhungen liefert Sri Lankan Airlines. Die nationale Fluggesellschaft des Inselstaates informierte ihre Vertriebspartner darüber, dass die Treibstoffzuschläge mit Wirkung zum 14. März 2026 massiv angehoben werden. Für Reisende bedeutet dies eine erhebliche finanzielle Mehrbelastung. Bei einfachen Flügen stieg der Zuschlag von zuvor 222 Euro auf nunmehr 297 Euro.

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Rekordangebot an Flugverbindungen von Bremen nach Kreta für das Jahr 2026

Der Flughafen Bremen verzeichnet für die kommende Sommersaison eine deutliche Ausweitung der Kapazitäten in Richtung Griechenland. Gleich drei Fluggesellschaften reagieren auf die anhaltend hohe Nachfrage im Nordwesten Deutschlands und nehmen Heraklion in ihren Flugplan auf. Den Auftakt macht Sundair bereits am 18. April 2026 mit zwei wöchentlichen Verbindungen, die im Mai um eine zusätzliche Frequenz am Dienstag ergänzt werden. Damit positioniert sich der Bremer Airport als wichtiger regionaler Ausgangspunkt für den Tourismus im östlichen Mittelmeer, wobei das Einzugsgebiet des Flughafens rund 13 Millionen Menschen umfasst. Neben Sundair verstärkt auch die Fluggesellschaft Freebird das Angebot und bedient die Strecke ab dem 8. Mai 2026 jeweils montags und freitags. Eine weitere Kapazitätserweiterung erfolgt durch Corendon Airlines, die insbesondere die Herbstferien in Bremen und Niedersachsen ins Visier nimmt. Zwischen dem 7. und 31. Oktober 2026 bietet die Airline zusätzliche Flüge an Mittwochen und Samstagen an. Diese Verdichtung des Flugplans führt dazu, dass Reisenden ab Mai 2026 so viele Direktverbindungen nach Kreta zur Verfügung stehen wie nie zuvor in der Geschichte des Standorts. Die Geschäftsführung des Flughafens betont die strategische Bedeutung dieser Entwicklung für den Wirtschaftsstandort Bremen. Durch die Konkurrenz von drei Anbietern auf einer Strecke verbessert sich nicht nur die zeitliche Flexibilität für die Passagiere, sondern es entsteht auch ein Wettbewerb, der die Attraktivität des Regionalflughafens gegenüber den großen Drehkreuzen stärkt. Der Flughafen Bremen, der bereits 1909 eröffnet wurde und als Pionier befestigter Startbahnen in Deutschland gilt, festigt damit seine Rolle als touristischer Knotenpunkt für Urlaubsreisen in den Süden. Trotz der Fokussierung auf

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