April 2, 2026

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April 2, 2026

Axel Eschment übernimmt Geschäftsführung Personal am Flughafen Berlin Brandenburg

Mit Wirkung zum 1. April 2026 hat Axel Eschment sein neues Amt als Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor bei der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) angetreten. Er vervollständigt damit das Führungstrio des Unternehmens an der Seite der Vorsitzenden Aletta von Massenbach und des Geschäftsführers Finanzen Michael Halberstadt. Die Entscheidung für die Personalie fiel bereits in der Aufsichtsratssitzung am 17. Oktober 2025. Eschment übernimmt die Verantwortung für die strategische Personalentwicklung, das Personalcontrolling sowie die Lohnbuchhaltung. Darüber hinaus fallen die Umlandarbeit und das Schallschutzmanagement des Hauptstadtflughafens BER in seinen direkten Zuständigkeitsbereich. Der gebürtige Berliner bringt umfassende Erfahrung aus dem Bereich der öffentlichen Infrastruktur mit. Vor seinem Wechsel zur Flughafengesellschaft war er bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) als Bereichsleiter Businesspartner Personal tätig. In dieser Funktion agierte er zudem als Prokurist des Verkehrsunternehmens und als Geschäftsführer des BVG-Ausbildungscampus. Seine Expertise in der Steuerung komplexer Personalstrukturen und Ausbildungsprogramme gilt als wesentlicher Faktor für seine Berufung, da die FBB vor der Herausforderung steht, den Personalbedarf am Standort Schönefeld langfristig zu sichern und gleichzeitig die betriebliche Effizienz zu steigern. Seine berufliche Laufbahn startete der Diplombetriebswirt bei der Landesbank Berlin, bevor er über zwei Jahrzehnte hinweg verschiedene Führungspositionen bei der Sparkasse KölnBonn bekleidete. Dort verantwortete er unter anderem die Bereiche Unternehmensberatung sowie Strategie und Prozesse. Als Certified Finance Expert der Business School St. Gallen verfügt Eschment zudem über fundierte Kenntnisse in der Finanzsteuerung, die er zuletzt im Personalcontrolling der Sparkasse einsetzte. Diese Kombination aus kaufmännischem Fachwissen und operativer Personalerfahrung soll dazu beitragen, die administrativen Abläufe innerhalb der Flughafengesellschaft zu modernisieren.

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Lufthansa Group zwischen Expansionskurs und Krisenvorsorge im Geschäftsjahr 2026

Die deutsche Luftfahrtindustrie steht im Frühjahr 2026 vor einer beispiellosen Zäsur. Infolge der kriegerischen Auseinandersetzungen am Persischen Golf sieht sich die Lufthansa Group mit einer paradoxen Marktsituation konfrontiert, die sowohl massive Wachstumschancen als auch existenzbedrohende Kostenrisiken birgt. Während der Konzern mit einer Erweiterung seines Sommerflugplans um rund 1.600 zusätzliche Flüge auf eine sprunghaft gestiegene Nachfrage nach Direktverbindungen reagiert, bereitet die Konzernleitung im Frankfurter Aviation Center gleichzeitig tiefgreifende Sparmaßnahmen vor. Hintergrund dieser zweigleisigen Strategie sind explodierende Kerosinkosten, die trotz umfangreicher Absicherungsgeschäfte Milliardenbelastungen verursachen könnten. Konzernchef Carsten Spohr warnte intern bereits vor einer mittelfristigen Dämpfung der weltweiten Reisenachfrage. Das Unternehmen agiert somit in einem Spannungsfeld zwischen kurzfristiger Sonderkonjunktur durch die Meidung von Golf-Drehkreuzen und der Vorbereitung auf die Stilllegung von bis zu 40 Flugzeugen, um die operative Marge in einem volatilen Umfeld zu sichern. Verlagerung der globalen Passagierströme und Ausbau der Drehkreuze Der bewaffnete Konflikt in der Golfregion hat die Statik des internationalen Luftverkehrs innerhalb weniger Wochen verschoben. Passagiere, die bisher die großen Drehkreuze in Dubai, Doha oder Abu Dhabi für Umsteigeverbindungen nach Asien und Afrika nutzten, weichen verstärkt auf europäische Hubs aus. Diese Verlagerung führt zu einer unerwarteten Vollauslastung der Maschinen auf den angestammten Lufthansa-Routen. Um diesen Bedarf zu decken, hat der Konzern bereits für die Monate März und April kurzfristig 60 Sonderflüge in das System aufgenommen. Für die kommende Sommersaison plant die Lufthansa-Gruppe eine großangelegte Kapazitätsoffensive. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem indischen Markt. Von Frankfurt aus werden die Frequenzen nach Chennai, Delhi und Hyderabad erhöht, während München eine zusätzliche

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Iberia weitet Kapazitäten auf dem brasilianischen Markt massiv aus

Die spanische Fluggesellschaft Iberia verstärkt im Rahmen ihres strategischen Flugplans 2030 ihre Präsenz in Südamerika und kündigt für die Wintersaison 2026/2027 eine deutliche Kapazitätserhöhung in Brasilien an. Das Unternehmen plant, das Angebot an Sitzplätzen um 18 % auf insgesamt 322.000 Plätze zwischen Ende Oktober und März zu steigern. Dieser Ausbau konzentriert sich insbesondere auf den Nordosten des Landes, wobei die Destinationen Recife und Fortaleza im Mittelpunkt stehen. Durch die Erweiterung der Langstreckenflotte auf mittlerweile 50 Flugzeuge kann die Airline ihre Position als wichtigster Anbieter für Verbindungen zwischen Europa und Lateinamerika weiter festigen und die Frequenzen auf Schlüsselrouten stabilisieren. Besonderes Augenmerk liegt auf der Strecke nach Recife, die von derzeit drei wöchentlichen Verbindungen auf bis zu sieben Flüge pro Woche aufgestockt wird. Damit wird die Stadt weitgehend täglich nonstop mit dem Drehkreuz Madrid verbunden, was im Vergleich zum Vorjahr einer Kapazitätssteigerung von 190 % entspricht. Auch Fortaleza verzeichnet ein signifikantes Wachstum: Die Frequenz steigt von drei auf bis zu fünf wöchentliche Rotationen, was ein Plus von 161 % bei den verfügbaren Sitzplätzen bedeutet. Diese Maßnahmen ergänzen die bestehenden täglichen Doppelverbindungen nach São Paulo sowie die fünf wöchentlichen Flüge nach Rio de Janeiro, wodurch Iberia ein flächendeckendes Netz für den brasilianischen Markt sicherstellt. Technologisch setzt Iberia auf diesen Routen auf den Airbus A321XLR, das neueste Schmalrumpfflugzeug für die Langstrecke auf dem Markt. Mit einer Kapazität von 182 Sitzplätzen, aufgeteilt in Business- und Economy-Class, ermöglicht dieser Flugzeugtyp einen wirtschaftlichen Betrieb auf Distanzen, die bisher größeren Maschinen vorbehalten waren. Aufgrund der hohen Nachfrage in

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