April 13, 2026

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April 13, 2026

Kulinarik Wolken: Air France erweitert Business Class Menü mit Kreationen der Weltkonditorin Nina Métayer

Die französische Fluggesellschaft Air France setzt im Frühjahr 2026 neue Maßstäbe im Bereich des Bord-Caterings und intensiviert die Zusammenarbeit mit einer der profiliertesten Persönlichkeiten der internationalen Gastronomieszene. Seit April dieses Jahres präsentiert die Fluglinie eine exklusive Kollektion von Desserts, die von der renommierten Konditorin Nina Métayer entworfen wurden. Métayer, die im Jahr 2023 zur weltbesten Konditorin gekürt wurde, setzt damit eine erfolgreiche Kooperation fort, die bereits im Jahr 2024 ihren Anfang nahm. Die neuen Kreationen sind fester Bestandteil des kulinarischen Angebots in der Business Class auf Langstreckenflügen ab Paris. Ziel dieser Initiative ist es, das Reiseerlebnis durch französische Handwerkskunst und gastronomische Raffinesse auf ein neues Niveau zu heben und die Positionierung von Air France als Botschafterin der französischen Lebensart im internationalen Luftverkehr zu festigen. Präzision und Innovation in der Patisserie an Bord Die Herausforderungen bei der Gestaltung von Speisen für den Verzehr in großen Höhen sind vielfältig. Durch den veränderten Luftdruck und die geringe Luftfeuchtigkeit in der Kabine verändert sich die Geschmackswahrnehmung der Passagiere. Nina Métayer hat ihre neuen Desserts daher unter Berücksichtigung dieser physikalischen Rahmenbedingungen entwickelt. Jede Kreation wurde so konzipiert, dass Texturen und Aromen auch in zehntausend Metern Höhe ihre volle Intensität entfalten. Das Sortiment umfasst eine Auswahl an süßen Köstlichkeiten, die sich durch eine präzise Balance zwischen Leichtigkeit und geschmacklicher Tiefe auszeichnen. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Fachwelt den beiden neuesten Neuzugängen auf der Speisekarte: dem Himbeer-Kokos-Törtchen und dem Zitronen-Verbene-Törtchen. Das Himbeer-Kokos-Törtchen kombiniert eine cremige Kokosmousse mit einer frischen Himbeerkonfitüre, umhüllt von einer zarten Schicht weißer Schokolade. Das

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Westbahn startet eigene Vollausbildung für Triebfahrzeugführer

Das private Eisenbahnunternehmen Westbahn erweitert sein betriebliches Spektrum und bietet ab dem 1. September 2026 erstmals eine vollständige interne Ausbildung für Triebfahrzeugführer an. Damit reagiert das Unternehmen auf den akuten Fachkräftemangel in der europäischen Bahnbranche und emanzipiert sich von externen Schulungseinrichtungen. Die Ausbildung ist auf eine Dauer von 12 bis 16 Monaten ausgelegt und richtet sich gezielt an Quereinsteiger, die über eine abgeschlossene Lehre oder Matura verfügen. Der Fokus der ersten Kurse liegt dabei auf den Regionen Salzburg, Innsbruck und Villach, um die personelle Abdeckung entlang der wichtigsten West- und Südverbindungen sicherzustellen. Die Ausbildung findet schwerpunktmäßig in Salzburg statt und beinhaltet für Teilnehmer aus dem Westen Österreichs zusätzlich die Qualifikation für das deutsche Streckennetz. Dies ist ein strategisch wichtiger Schritt, da die Westbahn ihre grenzüberschreitenden Verbindungen, insbesondere in Richtung München, kontinuierlich ausbaut. Die Schulung erfolgt direkt an der bestehenden Flotte, die derzeit 19 Doppelstockzüge und drei Hochgeschwindigkeitszüge umfasst. Durch die In-House-Lösung kann das Unternehmen die Lehrinhalte präzise auf die technische Ausstattung der eigenen Garnituren und die spezifischen betrieblichen Abläufe abstimmen, was die Einsatzbereitschaft nach Abschluss der Prüfungen beschleunigt. Derzeit beschäftigt die Westbahn rund 500 Mitarbeiter, wovon etwa 130 im Führerstand tätig sind. Mit einem Frauenanteil von etwa 10 Prozent im Bereich der Triebfahrzeugführung liegt das Unternehmen im Branchenschnitt, strebt jedoch durch die neue Kampagne eine breitere Diversifizierung an. Voraussetzung für die Bewerber ist ein Mindestalter von 20 Jahren bei Ausbildungsbeginn, da die gesetzliche Abschlussprüfung erst mit 21 Jahren abgelegt werden darf. Während der gesamten Ausbildungsphase erhalten die angehenden Lokführer eine

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Auch American Airlines erhöht Gebühren für Aufgabegepäck infolge der Energiekrise

Die Dynamik auf dem US-amerikanischen Luftfahrtmarkt hat sich im April 2026 drastisch verschärft. Als fünfte große Fluggesellschaft innerhalb weniger Tage hat American Airlines eine signifikante Erhöhung der Gebühren für Aufgabegepäck angekündigt. Diese Entscheidung folgt auf ähnliche Schritte von Branchenriesen wie Delta Air Lines, United Airlines, JetBlue und Southwest Airlines. Hintergrund dieser koordinierten Preissteigerungen sind die massiv gestiegenen Betriebskosten, die insbesondere durch die geopolitischen Verwerfungen im Nahen Osten und die damit verbundene Verknappung von Flugkraftstoff befeuert werden. Für Reisende, die sich für den Basistarif entscheiden, bedeutet dies eine spürbare finanzielle Mehrbelastung. Die Neuregelung greift für alle Buchungen, die ab dem 9. April getätigt werden, und betrifft primär Inlandsflüge sowie internationale Kurzstreckenverbindungen. Experten sehen in diesem Schritt eine notwendige Reaktion der Industrie auf ein Marktumfeld, das durch extreme Volatilität bei den Treibstoffpreisen und eine eingeschränkte globale Versorgungskette geprägt ist. Geopolitische Blockaden und die Auswirkungen auf den Kerosinpreis Der Haupttreiber für die aktuelle Preisspirale im US-Luftverkehr ist die kritische Lage an der Straße von Hormus. Da mehr als 20 Prozent der weltweiten Erdölvorräte diese Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman passieren, hat die jüngste Eskalation des Konflikts in der Region zu einer faktischen Drosselung der globalen Versorgung mit Rohöl und raffiniertem Kerosin geführt. Flugkraftstoff stellt für Fluggesellschaften nach den Personalkosten den zweitgrößten operativen Ausgabeposten dar. Durch die Unterbrechung der Lieferwege sind die Preise für Jet Fuel auf ein Niveau gestiegen, das von den Airlines nicht mehr allein durch interne Effizienzsteigerungen aufgefangen werden kann. American Airlines betonte bei der Bekanntgabe der Maßnahmen, dass

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Initiative „Herz am Herd“: Spitzenköche unterstützen Team Österreich Tafel

Angesichts einer prekären sozialen Lage in Österreich, in der laut aktuellen Erhebungen rund 1,53 Millionen Menschen als armuts- oder ausgrenzungsgefährdet gelten, haben das Österreichische Rote Kreuz und Hitradio Ö3 die Cooking-Roadshow „Herz am Herd“ ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, die Aufmerksamkeit auf die wachsende Zahl von Personen zu lenken, die auf leistbare Lebensmittel angewiesen sind. Rund 336.000 Menschen im Land leben in absoluter Armut und können sich alltägliche Dinge wie Restaurantbesuche oder eine warme Mahlzeit oft nicht leisten. Um hier ein Zeichen der Solidarität zu setzen, engagieren sich insgesamt 18 renommierte Köche, darunter Parvin Razavi, Paul Ivic und Toni Mörwald, ehrenamtlich für das Projekt. Die Aktion unterstützt direkt die Arbeit der Team Österreich Tafel, die seit ihrer Gründung im Jahr 2010 ein weitreichendes Versorgungsnetz aufgebaut hat. An mittlerweile 127 Standorten im gesamten Bundesgebiet werden Woche für Woche überschüssige, aber qualitativ einwandfreie Lebensmittel an einkommensschwache Haushalte verteilt. Rund 6.000 freiwillige Helfer sichern den Betrieb dieser Ausgabestellen, wodurch regelmäßig mehr als 58.000 Menschen beziehungsweise 24.000 Familien unterstützt werden. Im Rahmen der Roadshow interpretieren die Spitzenköche den Klassiker Erdäpfelgulasch neu und geben die Mahlzeiten an acht verschiedenen Ausgabestellen persönlich an die Betroffenen aus. Die Roadshow startete im Wiener Restaurant &flora und führt die teilnehmenden Gastronomen bis Ende Juni durch alle Bundesländer. Zu den beteiligten Akteuren gehören unter anderem Philip Rachinger, Vitus Winkler und Hubert Wallner, die ihre handwerkliche Expertise in den Dienst der guten Sache stellen. Das Projekt wird von namhaften Partnern aus der Wirtschaft sowie prominenten Unterstützern aus Kultur

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