Juni 23, 2026

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Juni 23, 2026

Führungswechsel beim Luftfahrt-Dienstleister: Bernd Michl wird neuer CFO von Aviareps

Der weltweit tätige Luftfahrt- und Tourismus-Dienstleister Aviareps strukturiert seine Konzernführung im Finanzbereich neu. Das Unternehmen mit Hauptsitz in München hat die Ernennung von Bernd Michl zum neuen Chief Financial Officer (CFO) und Corporate Affairs Officer bekannt gegeben. Michl wird die Nachfolge des bisherigen Finanzchefs Ralf Kuttruff antreten, der das Unternehmen nach einer vierjährigen Amtszeit auf eigenen Wunsch verlässt, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Der offizielle Stichtag für den Positionswechsel in der Konzernzentrale wurde auf den 1. Juli festgelegt. Mit der Berufung von Bernd Michl setzt die Unternehmensgruppe auf einen erfahrenen Finanzexperten, der bereits umfassende Führungserfahrung im internationalen Management und in der strategischen Unternehmenssteuerung vorweisen kann. In seiner Doppelfunktion übernimmt Michl neben der globalen Finanzleitung und dem Controlling auch die Verantwortung für den Bereich Corporate Affairs, welcher die strategische Kommunikation, regulatorische Angelegenheiten sowie die Beziehungen zu staatlichen Stellen und institutionellen Partnern umfasst. Diese Zusammenlegung der Aufgabenbereiche soll die internen Entscheidungswege des global expandierenden Dienstleisters weiter straffen und optimieren. Das im Jahr 1994 gegründete Unternehmen Aviareps agiert als weltweiter Marktführer im Bereich der Vertretung von Fluggesellschaften (General Sales Agent) und Tourismusverbänden. Mit über 60 Niederlassungen in mehr als 40 Ländern unterstützt die Gruppe Fluggesellschaften und touristische Destinationen bei der Vermarktung, dem Ticketvertrieb, der IT-Infrastruktur sowie bei Finanz- und Rechtsdienstleistungen vor Ort. Der Wechsel an der Finanzspitze fällt in eine Phase, in der sich der globale Luftverkehrsmarkt nach den tiefgreifenden Transformationen der letzten Jahre stabilisiert und Netzwerke weltweit neu ausgerichtet werden, was hohe Anforderungen an das Risikomanagement und die Kapitalallokation stellt.

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Frankfurter Flughafen erwartet rund neun Millionen Passagiere in der Sommersaison 2026

Der Frankfurter Flughafen steht vor der ersten großen Belastungsprobe der diesjährigen Sommerreisezeit. Für den Zeitraum vom 26. Juni bis zum 9. August prognostiziert die Betreibergesellschaft Fraport ein Passagieraufkommen von rund neun Millionen Reisenden, die im Rahmen von etwa 60.000 Flugbewegungen abgefertigt werden sollen. Das Erreichen dieses hohen Verkehrsaufkommens fällt mit dem zeitgleichen Ferienbeginn in den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zusammen, was bereits am ersten Ferienwochenende zu Spitzenwerten von schätzungsweise 616.000 Fluggästen führen wird. Neben der reinen Masse an Passagieren stellen veränderte europäische Kontrollvorgaben sowie logistische Anpassungen im Terminalbetrieb die Abläufe an Deutschlands größtem Luftfahrt-Drehkreuz vor besondere Herausforderungen. Die Betreibergesellschaft hat daher umfassende Verhaltensempfehlungen herausgegeben, um Verzögerungen im Betriebsablauf zu minimieren. Logistische Dimensionen des Sommerreiseverkehrs Die Sommerferien bedeuten für die zivile Luftfahrt traditionell die intensivste Phase des Jahres. Nach den logistischen Planungen der Fraport konzentriert sich der Reiseverkehr auf ein Zeitfenster von rund sechs Wochen, in dem die Kapazitäten der Terminals 1 und 2 sowie des neuen Terminals 3 fortlaufend beansprucht werden. Der erwartete Durchschnitt von weit über einhunderttausend Passagieren pro Tag erfordert eine präzise Taktung bei der Gepäckabfertigung, der Passagierkontrolle und den Bodenverkehrsdiensten. Besonders das erste Ferienwochenende gilt als Indikator für die Stabilität des gesamten Systems. Um den reibungslosen Ablauf bei mehr als 600.000 Reisenden an nur drei Tagen zu gewährleisten, wurde das Personal in den Kernbereichen der Abfertigung aufgestockt. Dennoch lässt sich eine temporäre Überlastung einzelner Kontrollspuren bei zeitgleichen Abflügen großer Langstreckenmaschinen kaum vollständig vermeiden, weshalb die zeitliche Planung der Passagiere eine zentrale Rolle einnimmt. Einfluss des

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Abschluss der Mitarbeiterbefragung: Flugsicherung Skyguide prüft Vorschläge zum geplanten Stellenabbau

Die Schweizer Flugsicherungsgesellschaft Skyguide hat das gesetzlich vorgeschriebene Konsultationsverfahren im Rahmen ihres angekündigten Restrukturierungsprogramms offiziell beendet. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Genf gab bekannt, dass nach einer intensiven, 30-tägigen Frist keine weiteren Eingaben mehr eingereicht werden können. Während dieses zeitraums hatten die Belegschaft, die zuständigen Gewerkschaften wie Helvetia Control sowie die internen Personalvertretungen die Möglichkeit, detaillierte Gegenvorschläge und alternative Maßnahmen auszuarbeiten, um betriebsbedingte Kündigungen im Zuge des Sparprogramms auf ein Minimum zu reduzieren oder gänzlich zu verhindern. Das Management von Skyguide, das für die Überwachung des schweizerischen Luftraums sowie angrenzender Gebiete in den Nachbarstaaten verantwortlich ist, hat nun mit der detaillierten wirtschaftlichen und rechtlichen Prüfung der eingereichten Konzepte begonnen. Die finanzielle Situation des teilprivatisierten Bundesbetriebs ist seit längerer Zeit durch veränderte Verkehrsströme im europäischen Luftraum und gestiegene Betriebskosten stark belastet. Ein massiver Einbruch der Einnahmen aus den Flugsicherungsgebühren zwingt das Unternehmen zu einer grundlegenden Überprüfung seiner Kostenstrukturen, was letztlich zu den Plänen für den aktuellen Personalabbau führte. Die Gewerkschaften forderten im Zuge des Verfahrens vor allem sozialverträgliche Lösungen, wie den Verzicht auf Entlassungen durch die Ausweitung von Vorruhestandsregelungen, den Abbau von Überstunden und den verstärkten Einsatz von Teilzeitmodellen. Inwiefern diese Vorschläge der Belegschaftsorganisationen mit den strategischen und finanziellen Sanierungszielen der Geschäftsleitung vereinbar sind, bleibt Gegenstand der laufenden Evaluierung. Die Flugsicherung betonte, dass die finale Entscheidung über das Ausmaß des Stellenabbaus und die konkreten Maßnahmen erst nach dem vollständigen Abschluss dieser Prüfphase bekannt gegeben wird, um den Betrieb des hochsensiblen Bereichs der Flugsicherheit nicht zu gefährden.

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Triest: Tui Cruises erweitert die Flotte um das Kreuzfahrtschiff Mein Schiff Flow

Mit einer groß angelegten und dezentral organisierten Zeremonie im Hafen der norditalienischen Stadt Triest hat die Kreuzfahrtgesellschaft Tui Cruises ihr neuestes Flottenmitglied offiziell in Betrieb genommen. Das Schiff mit dem Namen Mein Schiff Flow, der zweite Neubau der sogenannten Intuition-Klasse, wurde im Beisein tausender geladener Gäste getauft und für seine erste reguläre Saison im Mittelmeer freigegeben. Die Veranstaltung markierte zugleich eine strategische Weiterentwicklung in der Inszenierung solcher maritimen Großereignisse: Anstelle einer klassischen, auf einen einzigen Ort konzentrierten Feierlichkeit verwandelte sich das gesamte Schiff in eine weitläufige, interaktive Bühne. Mit dieser Indienststellung stärkt das Joint Venture aus dem deutschen Touristikkonzern Tui Aktiengesellschaft und der US-amerikanischen Royal Caribbean Group seine Position im stark umkämpften Premium-Segment des europäischen Kreuzfahrtmarktes und setzt neue Akzente in der architektonischen Gestaltung von Passagierschiffen. Ein neues Konzept für die Schiffstaufe Der zeremonielle Höhepunkt, das traditionelle Zerschellen der Champagnerflasche am Schiffsbug, bildete den Abschluss eines Tages, der konzeptionell unter dem Motto der stetigen Bewegung und des Fließens stand. Die Organisatoren verzichteten bei der Planung bewusst auf einen zentralen Veranstaltungsort wie das große Bordtheater oder das Pooldeck, wo sich normalerweise alle Gäste zeitgleich versammeln. Stattdessen wurde das Ereignis auf zahlreiche Bereiche des Schiffes aufgeteilt. Auf dem sogenannten Mistral Deck fanden interaktive Kunstprojekte statt, bei denen Gäste und Künstler gemeinsam Werke erschufen, um den gemeinschaftlichen Charakter der Reiseform zu betonen. Zeitgleich wurden in anderen Bereichen audiovisuelle Installationen und artistische Darbietungen präsentiert. Durch aufwendige Live-Schaltungen wurden diese verschiedenen Schauplätze, zu denen auch die Zonen Agora und Blaue Flora sowie die Kommandobrücke zählten,

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Flughafen Paderborn nimmt neue solarunterstützte Fluggasttreppen in Betrieb

Der regionale Flughafen Paderborn/Lippstadt treibt die technische Erneuerung seiner Infrastruktur auf dem Vorfeld weiter voran. Die Betreibergesellschaft hat vier neue, rein elektrisch betriebene Fluggasttreppen angeschafft und in den regulären Abfertigungsbetrieb integriert. Wie das Management des Flughafens in Ostwestfalen-Lippe mitteilte, verfügen die neuen mobilen Passagiertreppen über eine integrierte Photovoltaikanlage. Die auf den Abdeckungen montierten Solarpaneele dienen dazu, die eingebauten Batterien während der Standzeiten direkt auf dem Rollfeld unterstützend aufzuladen und somit die operative Autonomie der Geräte zu erhöhen. Die Beschaffung ist Teil eines langfristigen Programms zur Modernisierung der Flughafen-Bodengeräte (Ground Support Equipment). Durch den Austausch älterer, dieselbetriebener Modelle durch elektrische Alternativen reduziert der Flughafen die Lärm- und Abgasbelastung für das Bodenpersonal direkt am Flugzeug. Solarunterstützte Systeme bieten in der Flughafenlogistik den entscheidenden Vorteil, dass die Intervalle für das manuelle Laden an stationären Stromtankstellen spürbar verlängert werden, was die Betriebsbereitschaft während der Abfertigungsspitzen im Linien- und Charterverkehr optimiert. Der Flughafen Paderborn/Lippstadt, der vor allem als wichtiger Zubringer für Urlaubsdestinationen im Mittelmeerraum sowie als regionaler Wirtschaftsknotenpunkt fungiert, investiert kontinuierlich in die Effizienz seiner Betriebsabläufe. Die Implementierung moderner Vorfeldtechnologien gilt in der Luftfahrtbranche als notwendiger Schritt, um die Bodenabfertigungszeiten (Turnaround-Zeiten) der Fluggesellschaften stabil und konkurrenzfähig zu halten. Ähnliche solarbetriebene Boarding-Systeme kommen bereits an größeren internationalen Drehkreuzen zum Einsatz und werden nun zunehmend auch für Regionalflughäfen wirtschaftlich rentabel.

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Mehrheit der Beschäftigten in Österreich bleibt auch während der Urlaubsphase erreichbar

Der offizielle Beginn der sommerlichen Urlaubszeit in Österreich führt bei einem Großteil der Erwerbstätigen nicht zu einer vollständigen Trennung vom beruflichen Alltag. Einer aktuellen empirischen Untersuchung des Karriereportals Karriere.at zufolge verbleiben fast drei Viertel der Arbeitnehmer während ihrer gesetzlichen Urbaubsphase in einer Form der beruflichen Verfügbarkeit. Fast die Hälfte der Befragten kontrolliert im Urlaub aktiv elektronische Nachrichten oder hält die telefonische Erreichbarkeit aufrecht, während ein weiterer erheblicher Teil zumindest für unvorhergesehene betriebliche Notfälle ansprechbar bleibt. Diese Entwicklung wird von Vertretern der organisierten Arbeitnehmerschaft kritisch bewertet, da die kontinuierliche Erreichbarkeit von den Betroffenen zunehmend als psychische Belastung wahrgenommen wird und im Widerspruch zu den gesetzlich verankerten Erholungsphasen steht. Experten fordern daher eine klarere Trennung und präventive organisatorische Maßnahmen in den Betrieben. Hohe Verfügbarkeit im Urlaub als gesellschaftlicher Standard Für die repräsentative Erhebung wurden insgesamt 1001 Nutzer der Plattform Karriere.at zu ihrem persönlichen Kommunikationsverhalten während der arbeitsfreien Tage befragt. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie tief die digitale Vernetzung im modernen Berufsleben verankert ist. Exakt 45 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, im Urlaub regelmäßig arbeitsbezogene Korrespondenzen, wie beispielsweise E-Mails oder Kurznachrichten, zu prüfen oder für telefonische Rückfragen der Kollegen und Vorgesetzten zur Verfügung zu stehen. Weitere 28 Prozent der Befragten schränken ihre Erreichbarkeit zwar ein, signalisieren jedoch die grundsätzliche Bereitschaft, bei gravierenden betrieblichen Notfällen kontaktiert zu werden. Lediglich ein Anteil von 27 Prozent der Arbeitnehmer klinkt sich während der Urlaubszeit vollständig aus dem Betriebssystem aus und ist für den Arbeitgeber gar nicht erreichbar. Dieses Phänomen zieht sich durch alle Hierarchieebene der Unternehmen, wobei das

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All Nippon Airways bindet Softwarelösung zur Berechnung von Flugemissionen ein

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) hat eine tiefgreifende Erweiterung ihres Buchungssystems für Einzelkunden vorgenommen. Wie das größte Luftfahrtunternehmen Japans mitteilte, wird Passagieren ab sofort direkt beim Erwerb von Flugtickets die Möglichkeit geboten, den individuellen, rechnerischen Kohlendioxidausstoß ihrer gewählten Flugroute einzusehen. Im Zuge dieses Prozesses können Kunden sogenannte Umweltattribute erwerben, die an die Nutzung von alternativem Flugkraftstoff (Sustainable Aviation Fuel, SAF) gekoppelt sind. Bislang war dieses Angebot in ähnlicher Form vor allem Firmenkunden im Rahmen von geschäftlichen Rahmenverträgen vorbehalten. Für die technische und logistische Umsetzung des neuen Online-Angebots kooperiert das Star-Alliance-Mitglied mit dem norwegischen Softwareunternehmen Chooose AS. Die IT-Plattform des skandinavischen Dienstleisters berechnet auf Grundlage der exakten Flugstrecke, des eingesetzten Flugzeugtyps sowie der gewählten Buchungsklasse den voraussichtlichen Schadstoffausstoß pro Passagier. Durch diese mathematische Modellierung erhalten Endverbraucher eine direkte Übersicht über die rechnerischen Werte ihrer Flugreise und können über das System zertifizierte Gutschriften erwerben, die den Einkauf und die Einspeisung von alternativen Treibstoffen in das globale Luftfahrtnetz finanzieren sollen. Die strategische Maßnahme von ANA spiegelt einen globalen Trend in der Luftverkehrsbranche wider, bei dem Fluggesellschaften die Kosten für die Transformation der Treibstoffversorgung zunehmend auf die Endverbraucher umlegen. SAF gilt in der modernen Luftfahrt als wichtigste technologische Brücke, um die Emissionen des internationalen Flugverkehrs langfristig zu senken, ist jedoch auf dem Weltmarkt derzeit nur in sehr begrenzten Mengen verfügbar und um ein Vielfaches teurer als herkömmliches Kerosin aus fossilen Quellen. Durch die Einbindung von Technologie-Start-ups wie Chooose versuchen Fluglinien weltweit, unkomplizierte Zahlungswege zu etablieren, um den hochpreisigen Kraftstoffankauf über freiwillige Kundenzahlungen

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