Juli 7, 2026

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Juli 7, 2026

Theater Sommer Parndorf vor seiner Jubiläumspremiere

Die burgenländische Festspiellandschaft steht vor einer dicht gedrängten Sommersaison, in der sich die einzelnen Kulturanbieter zunehmend um die Gunst des Publikums und um finanzielle Ressourcen bemühen müssen. In diesem Kontext bereitet sich der Theater Sommer Parndorf auf seine Premiere am 9. Juli 2026 vor, die gleichzeitig das dreißigjährige Bestehen der im Jahr 1996 gegründeten Kulturinstitution markiert. Mit der diesjährigen Inszenierung von Molières klassischer Komödie „Der Geizige“ versucht die Intendanz unter Christian Spatzek, an die Tradition des zugänglichen Unterhaltungstheaters anzuknüpfen. Eine Analyse der strukturellen Rahmenbedingungen verdeutlicht jedoch, dass die langfristige Absicherung solcher regionalen Kulturmarken in einem Spannungsfeld zwischen staatlicher Kulturförderung, wirtschaftlicher Eigenständigkeit und veränderten Konsumgewohnheiten des Publikums steht. Während die Verantwortlichen auf eine Gesamtbesucherzahl von rund 150.000 Personen verweisen, konfrontiert die fortschreitende Professionalisierung und Zentralisierung der burgenländischen Kulturbetriebe die lokalen Spielstätten mit neuen administrativen Auflagen. Die ökonomische Struktur und die Rolle der Landessubventionen Die Organisation des Parndorfer Theatersommers ist eng mit der Kulturpolitik des Landes Burgenland verknüpft. Seit einigen Jahren sind viele der regionalen Festivals unter dem Dach der Kultur-Betriebe Burgenland GmbH zusammengefasst, deren Geschäftsführerin Claudia Priber die wirtschaftliche Stärkung und Modernisierung dieser Kulturmarken anstrebt. Diese Zentralisierung soll Synergien in der Verwaltung und im Marketing schaffen, bedeutet für die einzelnen Spielstätten jedoch auch eine stärkere Rechenschaftspflicht gegenüber den politischen Entscheidungsträgern. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil betonte im Vorfeld der Premiere die Bedeutung des Festivals für die regionale Identität und die Wertschöpfung in der Region, was die politische Erwartungshaltung an solche Institutionen unterstreicht. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht zeigt sich, dass Freilufttheater dieser Größenordnung selten

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Europa verliert laut IATA-Langfristprognose an relativem Marktanteil

Der internationale Luftverkehrsverband IATA prognostiziert in seiner aktuellen Langfristprognose bis zum Jahr 2050 eine tiefgreifende Verschiebung der globalen Verkehrsströme. Im Basisszenario des Verbandes wird mit einer Verdoppelung des weltweiten Passagieraufkommens im Vergleich zum Basisjahr 2024 gerechnet. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate der globalen Passagiernachfrage von 3,1 Prozent. Insgesamt soll die weltweite Verkehrsleistung bis zur Mitte des Jahrhunderts auf rund 20,8 Billionen Passagierkilometer steigen. Das prognostizierte Wachstum verläuft jedoch geografisch sehr ungleichmäßig, wodurch etablierte Luftverkehrsmärkte an relativer Bedeutung verlieren. Für den europäischen Luftverkehrsmarkt zeichnet die IATA-Analyse ein Bild stagnierender Dynamik. Mit einer erwarteten Zunahme des Passagieraufkommens von durchschnittlich 2,5 Prozent pro Jahr bildet Europa das Schlusslicht im weltweiten Vergleich, noch hinter dem ebenfalls hochentwickelten nordamerikanischen Markt, für den 2,8 Prozent jährliches Wachstum prognostiziert werden. Als Hauptursachen für die Verlangsamung in Europa gelten neben dem fortgeschrittenen Reifegrad des Marktes strukturelle Restriktionen. Insbesondere begrenzte Kapazitäten an den großen Drehkreuzen, regulatorische Rahmenbedingungen und staatliche Abgaben belasten das operative Wachstum der europäischen Fluggesellschaften im Vergleich zur internationalen Konkurrenz. Die wesentlichen Wachstumsimpulse konzentrieren sich laut der Prognose auf die Regionen Asien-Pazifik, den Nahen Osten und Teile des afrikanischen Kontinents. In diesen Märkten werden jährliche Zuwachsraten von vier bis fünf Prozent erwartet. Ökonomische Treiber dieser Entwicklung sind die Entstehung einer breiten und konsumfreudigen Mittelschicht, steigende Pro-Kopf-Einkommen in den Schwellenländern sowie der forcierte Ausbau der dortigen Flughafeninfrastruktur. Die asiatischen Drehkreuze gewinnen dadurch erhebliche Marktanteile im interkontinentalen Transferverkehr, was die traditionelle Vormachtstellung europäischer Hubs langfristig gefährdet. Luftfahrtexperten bewerten die Prognose als Signal für eine notwendige Konsolidierung und Effizienzsteigerung

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Spirit Airlines beantragt Millionenfinanzierung zur Flugzeugveräußerung

Die insolvente US-amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines hat beim zuständigen Insolvenzgericht die Genehmigung für eine neue Finanzierung im Volumen von 275 Millionen US-Dollar (rund 236 Millionen Euro) beantragt. Das beantragte Darlehen dient dazu, bestehende Verbindlichkeiten der Konzerntochter Spirit Aviation Holdings abzulösen, die auf einem Paket von Flugzeugen lasten. Durch diese finanzielle Restrukturierung soll die geplante Übergabe von 20 Verkehrsflugzeugen der Typen Airbus A320 und A321 an das Luftfahrt-Handelsunternehmen CSDS Asset Management rechtlich und operativ vereinfacht werden. Die Veräußerung der betroffenen Airbus-Flugzeuge, die sich aus 13 Maschinen des Typs A320ceo und sieben Einheiten des Typs A321ceo zusammensetzt, wurde vom Insolvenzgericht bereits Ende April 2026 genehmigt. Der Gesamtwert dieses Transaktionspakets beläuft sich auf rund 533,5 Millionen US-Dollar. Die Abwicklung und schrittweise Auslieferung der Jets an den Käufer soll nach dem aktuellen Zeitplan bis zum vierten Quartal des laufenden Jahres abgeschlossen werden. Mit den neuen Finanzmitteln beabsichtigt die Gesellschaft, die Eigentumsübertragungen zu beschleunigen und den Liquiditätsfluss während der Verwertungsphase abzusichern. Der aktuelle Finanzierungsantrag erfolgt vor dem Hintergrund der vollständigen Einstellung des Flugbetriebs bei Spirit Airlines am 2. Mai 2026. Zuvor waren staatliche Rettungsbemühungen der US-Regierung zur Abwendung des Zusammenbruchs der Fluggesellschaft an den Bedingungen der beteiligten Gläubiger gescheitert. Der drastische Anstieg der Treibstoffpreise im Frühjahr hatte die ohnehin prekäre Kapitalsituation des Unternehmens, das sich seit 2025 in einem wiederholten Insolvenzverfahren befand, endgültig destabilisiert. Die nun beantragten Kredite dienen somit ausschließlich dem geordneten Abbau der verbleibenden Vermögenswerte im Rahmen der finalen Abwicklung. Branchenanalysten bewerten die fortschreitende Verwertung der Flotte als Zeichen für die anhaltende Konsolidierung

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Tuifly Belgium verlässt den Flughafen Antwerpen

Die belgische Ferienfluggesellschaft Tuifly Belgium wird ihre verbleibenden Flugverbindungen ab dem Flughafen Antwerpen mit dem Ende des Winterflugplans im März 2027 vollständig einstellen. Damit beendet das Tochterunternehmen des Tui-Konzerns seine zwölfjährige Präsenz an diesem regionalen Luftfahrtknotenpunkt. Derzeit bedient die Fluglinie von Antwerpen aus noch die spanischen Destinationen Teneriffa, Málaga, Alicante und Palma de Mallorca, wobei im kommenden Winterhalbjahr lediglich die Routen nach Alicante und Málaga aufrechterhalten werden. Nach den bereits vollzogenen Rückzügen aus Lüttich und Charleroi markiert dieser Schritt die Aufgabe des dritten regionalen Standorts in Belgien innerhalb weniger Jahre. Die Betreibergesellschaft des Flughafens Antwerpen, die von der Egis-Gruppe verwaltet wird, verliert damit ihren wichtigsten Anbieter im Segment der touristischen Linienflüge. Der Rückzug verdeutlicht die strukturellen Probleme kleinerer Regionalflughäfen, die im direkten Einzugsgebiet von internationalen Großdrehkreuzen wie dem Brüsseler Flughafen Zaventem liegen. Tuifly Belgium begründet die Entscheidung mit der Notwendigkeit, die betriebliche Effizienz zu steigern und die Flottenkapazitäten an den Hauptstandorten in Brüssel und Ostende zu bündeln. Die dortige Infrastruktur erlaubt den wirtschaftlicheren Einsatz größerer Flugzeugtypen wie der Boeing 737 Max, während in Antwerpen aufgrund der kurzen Start- und Landebahn von nur 1.510 Metern betriebliche Einschränkungen und Nutzlastbeschränkungen bestehen. Luftfahrtanalysten betrachten die Konsolidierung als logische Konsequenz im preissensiblen Charter- und Ferienflugmarkt. Das Bereitstellen von separaten Bodenabfertigungsprozessen, Wartungsstrukturen und Besatzungen an mehreren kleinen Stationen verursacht überproportional hohe Fixkosten. Kritische Marktbeobachter geben jedoch zu bedenken, dass der vollständige Abzug des Ferienfliegers die Passagierzahlen in Antwerpen massiv einbrechen lassen wird und die wirtschaftliche Existenz des Regionalflughafens gefährdet, da verbleibende Anbieter wie Sky Alps

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Kriminalität im digitalen Raum: Experten benennen Prüfmethoden zur Erkennung von KI-gestütztem Betrug

Die Bedrohung durch technologiegestützte Betrugsversuche im Internet und über Telekommunikationsnetze hat im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung stark zugenommen. Umfragen und Kriminalitätsstatistiken belegen, dass bereits mehr als 70 Prozent der Bürger in Deutschland Ziel von Online-Kriminellen wurden, wobei insbesondere in den urlaubsintensiven Sommermonaten eine Zunahme manipulierter Kontaktaufnahmen registriert wird. Betrüger nutzen zunehmend generative künstliche Intelligenz (KI), um Stimmen vertrauter Personen oder von Bankangestellten täuschend echt zu klonen oder Gesichter in Videotelefonaten mittels Deepfakes zu simulieren. Sicherheitsanalysten weisen jedoch darauf hin, dass diese Systeme trotz ihrer technologischen Entwicklung im Live-Einsatz spezifische Schwachstellen aufweisen, die von Verbrauchern gezielt überprüft werden können. Ein zentraler technologischer Schwachpunkt vieler aktueller KI-Systeme ist die erforderliche Rechenzeit für die Sprach- und Bildverarbeitung in Echtzeit. Wenn ein Gespräch unvorhersehbar verläuft, entstehen oft subtile Verzögerungen im natürlichen Redefluss. Experten empfehlen daher, verdächtige Anrufer mit schnellen, direkt aufeinanderfolgenden Fragen zu konfrontieren, die den Rhythmus brechen. Während sich ein menschliches Gegenüber sofort anpasst und dabei typische Füllwörter verwendet, reagieren automatisierte Systeme meist zeitversetzt oder behandeln jede Frage isoliert voneinander. Ähnliche Defizite zeigen sich bei manipulierten Videos: Wird das Gegenüber spontan aufgefordert, die Kamera zu drehen oder mit Gegenständen im Raum zu interagieren, versagen die Algorithmen häufig, was sich in unnatürlichen Bildausrichtungen oder asynchronen Hintergrundbewegungen äußert. Darüber hinaus lassen sich künstlich erzeugte Medien durch eine genaue Beobachtung anatomischer und sprachlicher Details entlarven. KI-Modelle weisen nach wie vor Defizite bei der präzisen Synchronisation von Lippenbewegungen und gesprochenen Lauten auf, insbesondere bei sogenannten Plosivlauten wie „P“, „B“ oder „M“, bei denen der menschliche Mund vollständig

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Gesetzesreform im Parlament: Nationalrat beschließt umfassende Novelle des Luftfahrtgesetzes

Der österreichische Nationalrat hat eine weitreichende Reform des Luftfahrtgesetzes beschlossen. Die Gesetzesinitiative, die auf einem Initiativantrag der Koalitionsfraktionen ÖVP, SPÖ und NEOS basiert, zielt auf eine Modernisierung der rechtlichen Rahmenbedingungen im zivilen Luftverkehr ab. Zu den Kernpunkten der Novelle gehören die Neugestaltung der Zuverlässigkeitsüberprüfungen für Beschäftigte in sicherheitsrelevanten Flughafenbereichen, die rechtliche Verankerung von Drohnen-Luftträumen, sogenannten „U-Spaces“, sowie administrative Erleichterungen bei behördlichen Außenlandungen und Hubschraubereinsätzen im Hochgebirge. Verkehrsminister Peter Hanke bewertete das Gesetzespaket als zielführenden Schritt zur Stärkung des österreichischen Luftfahrtstandortes, während Teile der Opposition die Reform ablehnten. Ein zentraler Diskussionspunkt der Debatte betraf die Überarbeitung der Sicherheitsüberprüfungen für das Flughafenpersonal, von der jährlich rund 35.000 Personen betroffen sind. Die Neuregelung sieht vor, dass Angestellte bei einem Entzug des Flughafenausweises künftig einen formellen Bescheid erhalten, gegen den eine rechtliche Beschwerde eingelegt werden kann. Die Gewerkschaft vida begrüßte diese Änderung als Schließung einer rechtsstaatlichen Lücke, da ein Ausweisverlust oft den Verlust des Arbeitsplatzes nach sich zieht und die Existenz der Arbeitnehmer bedroht. Befürworter aus den Reihen der SPÖ betonten, dass dadurch verhindert werde, dass Beschäftigten wegen geringfügiger, nicht sicherheitsrelevanter Vorfälle pauschal die Arbeitserlaubnis entzogen wird. Demgegenüber formierte sich deutliche Kritik vonseiten der FPÖ und der Grünen, wenn auch aus unterschiedlichen Motiven. Der freiheitliche Abgeordnete Gerhard Deimek kritisierte die im Gesetz gewählten Formulierungen zur Feststellung von „Naheverhältnissen“ zu kriminellen oder terroristischen Gruppierungen als zu vage und unbestimmt. Dies öffne behördlicher Willkür Tür und Tor, statt auf nachvollziehbaren Tatsachengrundlagen zu basieren. Die Fraktion der Grünen wiederum warf der Koalition vor, Sicherheitsstandards zugunsten von Flughafenbetreibern

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Tourismusströme in der Schweiz: Vermarktungsorganisation erreicht Ziele bei der Besucherlenkung vorerst nicht

Die für die weltweite Vermarktung des Schweizer Tourismus zuständige Organisation Schweiz Tourismus steht angesichts neuer Auswertungen über die Verteilung von Besucherströmen in der Kritik. Trotz beträchtlicher finanzieller Zuwendungen durch die Eidgenossenschaft und der Einführung einer spezifischen Steuerungsstrategie im Jahr 2024 ist eine Entlastung der bekannten Tourismuszentren bislang ausgeblieben. Eine aktuelle statistische Analyse der Übernachtungszahlen verdeutlicht, dass die Konzentration ausländischer Gäste auf einige wenige bekannte Orte im Land weiter zugenommen hat, während kleinere, weniger bekannte Regionen kaum von den Lenkungsmaßnahmen profitieren. Dies wirft Fragen über die Wirksamkeit der eingesetzten Bundesmittel auf, da die Subventionen des Bundes ausdrücklich an eine bessere räumliche und zeitliche Verteilung der Reisenden geknüpft sind. Die Führung der Organisation verteidigt die Entwicklung mit dem Hinweis auf das autonome Marketing einzelner Regionen und die Trägheit im Buchungsverhalten internationaler Konsumenten. Die Entwicklung der Logiernächte und die anhaltende Konzentration Im Zentrum der Debatte steht eine detaillierte Auswertung der offiziellen Beherbergungsstatistiken, über die am 5. Juli 2026 berichtet wurde. Die Auswertung der Logiernächte zeigt ein deutliches Ungleichgewicht zwischen den verschiedenen Destinationen im Land. Die 50 volumenstärksten Tourismusregionen der Schweiz verzeichneten gegenüber dem Vergleichsjahr 2023 einen Zuwachs von insgesamt 1,7 Millionen Übernachtungen. Dies entspricht einer Steigerung von mehr als sechs Prozent innerhalb dieses Segments. Demgegenüber konnten die rund 130 kleineren und ländlicheren Destinationen, die im Rahmen der staatlichen Verteilungsstrategie eigentlich gestärkt werden sollten, im selben Zeitraum lediglich ein Wachstum von unter zwei Prozent verbuchen. Diese Daten belegen, dass die ursprüngliche Zielsetzung von Schweiz Tourismus aus dem Jahr 2024 vorerst nicht erreicht wurde. Die

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Digitalisierung im Flugverkehr: Großprojekt für biometrische Passagierabfertigung in Doha gestartet

Der Hamad International Airport in Doha hat in Kooperation mit der staatlichen Fluggesellschaft Qatar Airways und dem Luftfahrt-IT-Spezialisten SITA ein flächendeckendes biometrisches Kontrollsystem in Betrieb genommen. Unter der Bezeichnung „Fast Pass“ wurden im Abflugterminal des katarischen Drehkreuzes mehr als 700 digitale Kontaktpunkte installiert. Die Technologie ermöglicht es registrierten Passagieren, den Check-in, die Gepäckaufgabe, die Sicherheitskontrollen sowie das finale Boarding am Flugsteig ausschließlich mittels Gesichtserkennung zu durchlaufen. Das Verfahren erfordert eine einmalige Erfassung der biometrischen Daten, die entweder vorab über die Smartphone-App der Fluggesellschaft oder an speziellen Stationen im Terminal innerhalb weniger Sekunden durchgeführt werden kann. Für Reisende, die das System nicht nutzen möchten oder Unterstützung benötigen, bleibt der herkömmliche Service mit Personal und physischen Dokumenten parallel bestehen. Das IT-Unternehmen SITA, das ähnliche Systeme bereits an internationalen Knotenpunkten wie dem Flughafen Frankfurt oder in Singapur implementiert hat, betont bei diesem Großprojekt die Einhaltung etablierter Sicherheits- und Datenschutzstandards. In einer zweiten Phase soll die Nutzung des Fast-Pass-Services auf Transitpassagiere sowie auf andere am Flughafen Doha operierende Fluggesellschaften ausgeweitet werden. Langfristig planen die Betreiber zudem die Implementierung externer Verifikationspunkte, um den Identifikationsprozess bereits vor der Ankunft am Flughafengelände, etwa in Hotels oder Transportmitteln, zu ermöglichen. Damit reagiert die Luftfahrtbranche in der Golfregion auf Prognosen der International Air Transport Association (IATA), wonach das weltweite Passagieraufkommen in den kommenden Jahren kontinuierlich steigen wird und traditionelle Kontrollstrukturen an kapazitäre Grenzen stoßen. Branchenanalysten betrachten die beschleunigte Einführung digitaler Identitäten an den Großflughäfen im Nahen Osten jedoch auch mit Skepsis. Während Umfragen der IATA eine wachsende Akzeptanz von

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Amerikanische Luftfahrtbehörde plant einheitliche Pausenregelungen für das Flugpersonal

Die US-amerikanische Bundesluftfahrtbehörde Federal Aviation Administration hat ein formelles Verfahren eingeleitet, um Bundesstaaten und Kommunen die Anwendung eigener Arbeitszeitgesetze auf Pilotinnen, Piloten sowie Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter zu untersagen. Mit einer am 6. Juli 2026 veröffentlichten Bekanntmachung reagiert die Behörde auf jüngste Gerichtsurteile, die es Kabinenpersonal in Kalifornien erlaubt hatten, arbeitsrechtliche Ansprüche wegen fehlender Pausenzeiten gegen Fluggesellschaften durchzusetzen. Die geplante Neuregelung soll klarstellen, dass die bundesweiten Arbeits- und Ruhezeitvorschriften der Luftfahrtaufsicht jegliche lokalen Anforderungen an Essens- und Ruhepausen verdrängen. Im Kern dreht sich die juristische Auseinandersetzung darum, ob das fliegende Personal denselben arbeitsrechtlichen Standards unterliegt wie Arbeitnehmer am Boden, oder ob die betrieblichen Besonderheiten des Luftverkehrs eine ausschließliche Regulierung durch Bundesrecht erfordern. Die Luftfahrtbehörde argumentiert, dass Besatzungsmitglieder während ihrer gesamten Dienstzeit, insbesondere während des Fluges, für Sicherheitsaufgaben verfügbar bleiben müssen, was mit starren Pausenregelungen kollidiert. Die juristischen Präzedenzfälle und die Haltung der Gerichte Der Vorstoß der Bundesbehörde folgt auf mehrere langwierige Rechtsstreitigkeiten, in denen das Arbeitsrecht des Bundesstaates Kalifornien eine zentrale Rolle spielte. Im Fall Bernstein gegen Virgin America klagten Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter gegen die Fluggesellschaft wegen mutmaßlicher Verstöße gegen kalifornische Arbeitsvorschriften, die feste Essens- und Ruhepausen vorschreiben. Die Fluggesellschaft argumentierte, dass diese Regeln durch das Bundesluftfahrtrecht sowie den Airline Deregulation Act aus dem Jahr 1978 ausgehebelt würden. Der zuständige US-Berufungsgerichtshof für den neunten Bezirk wies diese Argumentation jedoch zurück und entschied zugunsten des Personals. Ein ähnlicher Verlauf zeigte sich im Verfahren Wilson gegen Skywest Airlines. Zwei Flugbegleiterinnen warfen der Regionalfluggesellschaft vor, kalifornische Pausenbestimmungen missachtet und unvollständige Lohnabrechnungen ausgestellt zu haben.

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Anpassung der Bordverpflegung: Iberia strukturiert Verpflegungsangebot auf Langstreckenflügen um

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat das kulinarische Angebot auf ihren Langstreckenflügen ab dem Drehkreuz Madrid-Barajas modifiziert. Die Umstellung basiert auf Kundenbefragungen und führt Gerichte wieder ein, die in der Vergangenheit positive Rückmeldungen erhielten. In der Business Class werden unter anderem Lachstatar und gegrilltes Rinderfilet serviert, während in der Premium Economy geschmorte Rinderbäckchen auf den Speiseplan zurückkehren. In der regulären Economy Class wird die Rotationsfrequenz der Mahlzeiten erhöht, um Passagieren auf häufig geflogenen Strecken mehr Abwechslung zu bieten; zur Auswahl stehen dort unter anderem Rindfleischburger oder Fleischbällchen in Romesco-Sauce. Flankiert wird die Umstellung von saisonalen Zusatzangeboten wie Eiswagen und abgepacktem Speiseeis in den Flughafen-Lounges in Madrid während der Sommermonate. Das Verpflegungskonzept im Luftverkehr stellt für Fluggesellschaften ein wichtiges Instrument zur Differenzierung im Wettbewerb dar, unterliegt jedoch engen wirtschaftlichen und logistischen Grenzen. Die Zubereitung von Speisen, die für den Verzehr in großer Höhe bestimmt sind, erfordert eine Anpassung der Rezepturen, da der veränderte Kabinendruck und die geringe Luftfeuchtigkeit das Geschmacksempfinden der Passagiere nachweislich beeinflussen. Aus diesem Grund setzen Catering-Dienstleister verstärkt auf geschmacksintensive Zutaten wie Gewürze, salzige Saucen oder umamireiche Komponenten. Die Logistikkette vom Großcatering am Boden bis zur Erwärmung in den Konvektionsöfen an Bord erfordert zudem standardisierte Prozesse, um die strengen Hygiene- und Qualitätsvorgaben im internationalen Flugverkehr lückenlos einzuhalten. Branchenexperten bewerten die Rückkehr zu bekannten Gerichten und den Verzicht auf experimentelle Menüs als defensive Maßnahme zur Kostenoptimierung und Kundenzufriedenheit. Das Bereitstellen von Standardgerichten wie Rinderfilet oder Burgern minimiert das Risiko von Lebensmittelabfällen durch nicht akzeptierte Speisen und erleichtert dem Catering-Partner Gate Gourmet

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