
Reiseveranstalter setzen verstärkt auf Last-Minute-Angebote für Selbstanreiser
Die Haupturlaubszeit im Sommer 2026 ist in vollem Gange, und viele Kurzentschlossene stehen vor der Frage, wie sie kurzfristig noch eine Reise realisieren können. Nach Angaben des Reiseveranstalters Alltours weisen die klassischen Urlaubsgebiete für Selbstanreiser in Deutschland, Österreich, Italien und Südfrankreich derzeit noch gute Kapazitäten auf. Viele dieser Destinationen sind je nach Ausgangspunkt in weniger als acht Autostunden erreichbar. Die Nachfrage nach Reisen mit dem eigenen Personenkraftwagen nimmt zu, da kurzfristig verfügbare Flugkapazitäten in der Feriensaison oft knapp und hochpreisig sind. Der Veranstalter verweist auf Preisbeispiele wie eine Woche in einer Ferienunterkunft an der Ostsee ab 749 Euro oder am italienischen Gardasee ab 949 Euro pro Familie. Auch alpine Regionen wie das Tiroler Zillertal oder das Salzburger Land bieten entsprechende Kontingente an. Für Familien bietet die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug eine hohe Flexibilität beim Gepäcktransport und der Zeitplanung. Branchenbeobachter geben jedoch zu bedenken, dass die vermeintlich preiswerten Angebote durch erhebliche Nebenkosten wie Kraftstoffpreise, Mautgebühren in Österreich und Italien sowie Parkgebühren vor Ort im Endeffekt deutlich teurer werden können. Ein kritischer Blick auf die Verkehrsinfrastruktur zeigt zudem erhebliche Hürden für Autofahrer. Während der Sommerferien kommt es auf den Hauptverkehrsadern, wie der Brennerautobahn oder den Routen in Richtung Nord- und Ostsee, regelmäßig zu langen Staus und Blockaden. Die geplante Erholung kann sich so bereits bei der Anreise zu einer Geduldsprobe entwickeln. Zudem sind die Übernachtungspreise in den gefragten Ferienregionen trotz kurzfristiger Nachlässe im Vergleich zu den Vorjahren spürbar gestiegen, da Beherbergungsbetriebe mit gestiegenen Personal- und Betriebskosten kalkulieren müssen. Die Fokussierung der








