
London Heathrow wälzt erste Planungskosten für den Flughafenausbau auf Passagiergebühren um
Die britische Zivilluftfahrtbehörde Civil Aviation Authority hat dem Flughafenbetreiber des Londoner Drehkreuzes Heathrow gestattet, Vorbereitungskosten für den geplanten Großausbau auf die Flughafenentgelte umzulegen. Die Regulierungsbehörde gab grünes Licht für eine Projektrefinanzierung von bis zu 320 Millionen Pfund über die Gebührenstruktur. Die Entscheidung führt dazu, dass die Entgelte für Fluggäste ab dem Jahr 2028 um voraussichtlich 15 Pence pro Passagier steigen werden. In den darauffolgenden Phasen könnte sich dieser Aufschlag nach Angaben der Aufsichtsbehörde verdoppeln. Das Ausbauprojekt umfasst den Bau einer dritten Start- und Landebahn sowie umfangreiche Investitionen in die Terminalinfrastruktur. Während der Flughafenbetreiber die Kapazitätserweiterung zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit als notwendig erachtet, äußern wichtige Fluggesellschaften wie British Airways Bedenken hinsichtlich der steigenden Kosten für den Betrieb an dem Drehkreuz. Kostenstruktur des Großprojekts im Detail Das im Jahr 2025 genehmigte Erweiterungsvorhaben des Flughafens Heathrow zählt zu den umfangreichsten privaten Infrastrukturprojekten in Europa. Der Betreiber kalkuliert die Gesamtkosten für das gesamte Vorhaben auf umgerechnet bis zu 57 Milliarden Euro. Einen zentralen Block bildet der Neubau einer 3.500 Meter langen Start- und Landebahn im Nordwesten des bestehenden Arealverlaufs. Für diese Bahnanlage schätzt das Unternehmen die Kosten auf rund 21 Milliarden Pfund. Zusätzlich sieht die Gesamplanung den Neubau eines Terminalkomplexes mit der Bezeichnung T5X vor, für den ein Finanzeinsatz von 12 Milliarden Pfund veranschlagt wird. Weitere 15 Milliarden Pfund sollen in die Modernisierung bestehender Abfertigungsgebäude fließen, worunter auch der Ausbau des Terminals 2 fällt. Der offizielle Baubeginn für die dritte Start- und Landebahn ist derzeit für das Jahr 2029 vorgesehen, da im Vorfeld




