Juli 31, 2026

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Juli 31, 2026

Volotea kündigt neue Operationsbasis am Flughafen Ancona an

Die spanische Regionalfluggesellschaft Volotea hat am 28. Juli 2026 die Eröffnung einer neuen operativen Basis am Flughafen Raffaello Sanzio Marche in Ancona angekündigt. Ab Dezember 2026 soll die Einrichtung an der italienischen Adriaküste den Flugbetrieb aufnehmen. Damit entsteht die 22. Operationsbasis des Anbieters im europäischen Streckennetz. Der Schritt beinhaltet die dauerhafte Stationierung eines Passagierflugzeugs vom Typ Airbus A320 am Standort Ancona sowie die Schaffung von voraussichtlich 30 direkten Arbeitsplätzen vor Ort. Die Entscheidung folgt unmittelbar auf die Veröffentlichung der Finanzzahlen des Unternehmens für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025, in dem die Fluggesellschaft eine Steigerung des operativen Ergebnisses vor Zinsen und Steuern verzeichnete. Die Entwicklung des Standorts Ancona im Streckennetz von Volotea Volotea bedient den Flughafen Ancona bereits seit dem Jahr 2012, wickelte die Flüge jedoch bisher ausschließlich über Maschinen ab, die an anderen Standorten stationiert waren. Mit der Umwandlung des Standorts in eine feste Basis verändert sich die logistische Struktur der Verbindungen. Durch die dauerhafte Stationierung einer Maschine des Typs Airbus A320 vor Ort werden direkte Abflüge am frühen Morgen sowie spätere Ankünfte am Abend ermöglicht, was die Flexibilität der Flugpläne erhöht. Das bisherige Zielnetz von Ancona umfasst Verbindungen zu drei inneritalienischen Zielen auf den Inseln Sizilien und Sardinien: Catania, Palermo und Olbia. Hinzu kommen drei internationale Strecken zu den Flughäfen Paris-Orly, Barcelona und Madrid. Nach Angaben des Unternehmens bleiben diese bestehenden Routen auch nach der Eröffnung der Basis im Dezember 2026 im Flugplan enthalten. Das Management kündigte an, dass die stationierte Maschine eine schrittweise Anpassung der Frequenzen auf den bestehenden

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Übernahmeangebot in Lissabon: Lufthansa reicht Gebot für Minderheitsbeteiligung an TAP Air Portugal ein

Der Lufthansa-Konzern hat im Zuge des staatlichen Privatisierungsverfahrens ein offizielles Angebot für den Einstieg bei der portugiesischen Fluggesellschaft TAP Air Portugal abgegeben. Wie die deutsche Airline-Gruppe mitteilte, wurde die Offerte am 29. Juli 2026 bei der staatlichen Holdinggesellschaft Parpública eingereicht. Angestrebt wird zunächst der Erwerb einer Minderheitsbeteiligung an dem portugiesischen Star-Alliance-Partner. Mit diesem Schritt verfolgt Lufthansa das Ziel, das Drehkreuz Lissabon als Ausgangspunkt für Verbindungen über den Südatlantik nach Südamerika – insbesondere Brasilien – sowie nach Afrika tiefer in das bestehende Konzernnetzwerk einzubinden. Das Engagement in Portugal umfasst neben dem geplanten Aktienkauf weitere betriebliche Aktivitäten. Die Konzerntochter Lufthansa Technik baut derzeit im nordportugiesischen Santa Maria da Feira bei Porto einen neuen Standort für die Reparatur von Triebwerksteilen und Flugzeugkomponenten auf, durch den die Zahl der Beschäftigten des Konzerns in Portugal mittelfristig von derzeit gut 500 auf über 1.000 Personen ansteigen soll. Vorstandschef Carsten Spohr verwies in diesem Zusammenhang auf frühere Beteiligungen an europäischen Gesellschaften wie SWISS, Austrian Airlines, Brussels Airlines und ITA Airways, bei denen die jeweiligen Drehkreuze und Markenidentitäten im Konzernverbund erhalten blieben. Der Verkaufsrozess von TAP Air Portugal gestaltet sich jedoch politisch wie wettbewerbsrechtlich komplex. Neben der Lufthansa zeigen auch die europäischen Konkurrenten Air France-KLM und die IAG-Gruppe (unter anderem British Airways und Iberia) Interesse an der teilweisen Reprivatisierung der staatlichen Fluggesellschaft. Die portugiesische Regierung pocht bei der Vergabe auf Garantien für den Erhalt des Drehkreuzes Lissabon, die Sicherung der nationalen Routenstruktur sowie den Verbleib von Arbeitsplätzen im Land. Zivilgesellschaftliche Initiativen und Gewerkschaften vor Ort äußerten wiederholt Bedenken

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Erholung im zweiten Quartal: Airbus beschleunigt Auslieferungen und hält an Jahreshöchstzielen fest

Der europäische Flugzeugbauer Airbus SE hat nach einem von Lieferengpässen geprägten Jahresauftakt im zweiten Quartal 2026 eine operative Kehrtwende vollzogen. Dank eines deutlichen Anstiegs der Flugzeugauslieferungen und einer kräftigen Nachfrage in der Verteidigungs- und Raumfahrtsparte steigerte der im DAX notierte Konzern seinen Umsatz und Gewinn deutlich über den durchschnittlichen Erwartungen des Marktes. Unternehmenschef Guillaume Faury bestätigte im Zuge der Vorlage der Quartalszahlen am 29. Juli 2026 den Ausblick für das Gesamtjahr. Demnach hält Airbus am Vorhaben fest, mit rund 870 ausgelieferten Zivilflugzeugen einen neuen historischen Rekord aufzustellen und den operativen Betriebsgewinn auf einen Höchststand zu führen. Trotz der positiven operativen Entwicklung reagierten die Kapitalmärkte vorübergehend verhalten, was auf verbleibende Herausforderungen in den globalen Lieferketten und anhaltend hohe Belastungen bei einzelnen Triebwerkspartnern zurückzuführen ist. Kräftiger Ertragssprung nach schwachem Jahresauftakt Nach einem schleppenden ersten Quartal, in dem Engpässe bei Triebwerken und Verzögerungen bei behördlichen Freigaben die Übergabe von Maschinen bremsten, legte Airbus im zweiten Jahresviertel 2026 ein erhebliches Tempo vor. Zwischen April und Juni übergab der Konzern 237 Passagier- und Frachtflugzeuge an seine Kunden, was einem Zuwachs von knapp 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Damit summierte sich die Auslieferungszahl für das erste Halbjahr 2026 auf 351 Verkehrsflugzeuge – nach 306 Maschinen in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Die operativen Fortschritte schlugen sich direkt in den Finanzkennzahlen nieder. Der Konzernumsatz kletterte im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 20,53 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes EBIT) stieg um mehr als die Hälfte auf rund 2,43 Milliarden

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Halbjahresbilanz der europäischen Flughäfen: Dämpfer beim Passagierwachstum durch Nahost-Konflikt und hohe Kerosinpreise

Der europäische Flughafendachverband ACI Europe hat seinen Verkehrsbericht für das erste Halbjahr 2026 vorgelegt. Demnach stieg das Passagieraufkommen an den europäischen Flughäfen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,6 Prozent. Das Wachstum schwächte sich im zweiten Quartal mit einem Zuwachs von lediglich 1,3 Prozent gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres (4,3 Prozent) spürbar ab. Als Hauptursachen für diese Verlangsamung nennt der Verband die operativen Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten sowie den Kapazitätsabbau einzelner Fluggesellschaften als Reaktion auf gestiegene Kerosinkosten. Erstmals seit der Erholungsphase nach der Pandemie entwickelte sich das innerdeutsche und nationale Passagieraufkommen mit einem Plus von 3 Prozent dynamischer als der internationale Flugverkehr mit 2,5 Prozent. Innerhalb Europas offenbaren die Verbandszahlen deutliche regionale Unterschiede. Während kleinere EU-Märkte wie Slowakei, Malta und Slowenien zweistellige Zuwächse verzeichneten, bilanzierten Flughäfen in Island, Zypern und Österreich Rückgänge im Passagiervolumen. Unter den großen Luftfahrtmärkten verzeichneten Italien mit 4,2 Prozent und Spanien mit 3,7 Prozent Zuwächse, wohingegen der deutsche Markt mit einem Minus von 1,2 Prozent weiter unter dem Vorjahresniveau blieb. Bei den Großflughäfen mit mehr als 40 Millionen Passagieren verlief die Entwicklung verhalten. Während London-Heathrow mit rund 40 Millionen Fluggästen und Istanbul mit 39,84 Millionen Passagieren die Spitzenplätze behaupteten, verzeichneten Drehkreuze wie München und Frankfurt Einbußen beim Passagieraufkommen. Der Generaldirektor von ACI Europe, Olivier Jankovec, verwies darauf, dass die Nachfrage der Verbraucher nach Flugreisen unverändert hoch bleibe, das Marktwachstum jedoch zunehmend durch angebotsseitige Belastungen und geopolitische Krisen begrenzt werde. Sorge bereiten dem Branchenverband zudem die Verzögerungen und Wartezeiten an den Außengrenzen durch das

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