August 21, 2026

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August 21, 2026

Luftfahrt-Bundesamt: Alexander Schott übernimmt Präsidentschaft in Zeiten behördlicher Umstrukturierungen

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) mit Sitz in Braunschweig steht unter neuer Leitung. Der als Drohnenexperte geltende Alexander Schott hat die Präsidentschaft der obersten deutschen Zivilluftfahrtbehörde übernommen. Die Ernennung erfolgt in einer Phase, in der sich die Behörde mit wachsenden Aufgaben durch unbemannte Luftfahrtsysteme sowie mit Kritik an internen Abläufen konfrontiert sieht. Bei der offiziellen Amtseinführung betonte Bundesverkehrsminister Steffen Bilger die Notwendigkeit, die Behörde in den Bereichen Digitalisierung, Effizienz und Verfahrensgeschwindigkeit neu auszurichten. Besonderer Handlungsbedarf besteht dabei im Bereich der flugmedizinischen Beurteilungen, nachdem in der Vergangenheit erhebliche Verzögerungen und verfahrenstechnische Mängel bemängelt wurden. Qualifikationsprofil und Herausforderungen durch neue Technologieformate Alexander Schott wechselt aus dem Forschungs- und Innovationsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung an die Spitze der Braunschweiger Behörde. Durch seine bisherige Tätigkeit verfügt er über Expertise im Sektor der unbemannten Luftfahrtsysteme. Die Integration von Drohnen in den regulären Luftraum sowie die rechtliche und technische Genehmigung von autonomen Fluggeräten gehören zu den zentralen Aufgabenfeldern, die die Behörde in den kommenden Jahren zu bewältigen hat. Aufgrund des Wachstums im kommerziellen und privaten Drohnensektor stehen Regulierungskonzepte sowie die Automatisierung von Genehmigungsverfahren im Fokus. Schott verwies bei seiner Vorstellung darauf, dass die Zukunftsfähigkeit des Luftfahrtstandorts Deutschland eine enge Abstimmung zwischen staatlichen Stellen, Industrie, Forschungseinrichtungen und der Zivilgesellschaft erfordere. Die Behörde müsse dabei als verlässlicher Partner und Steuerungsinstanz agieren, um Sicherheitsstandards zu gewährleisten und gleichzeitig technische Innovationen nicht zu blockieren. Reformbedarf in der Flugmedizin nach behördlicher Kritik Neben den technologischen Aufgabenstellungen sieht sich die neue Behördenleitung mit der Aufarbeitung internem Struktur- und Prozessbedarfs konfrontiert. Das LBA geriet im

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Volga-Dnepr scheitert mit Klage gegen Sanktionen und Beschlagnahme

Die russische Frachtfluggesellschaft Volga-Dnepr ist vor dem Bundesgericht Kanadas mit einer Klage gegen die verhängten staatlichen Sanktionen gescheitert. Das Gericht entschied, dass die Airline sowie ihr ehemaliger Unternehmenschef nicht nachweisen konnten, dass die Aufnahme in die kanadische Sanktionsliste verfahrensrechtlich fehlerhaft oder inhaltlich unangemessen war. Damit bleiben die Restriktionen gegen das Luftfahrtunternehmen vollumfänglich bestehen. Mit dem Urteil rückt eine operative Nutzung der am Flughafen Toronto-Pearson blockierten Flotte in weite Ferne. Die Entscheidung hat unmittelbare Auswirkungen auf ein Großraum-Frachtflugzeug des Typs Antonow An-124, das dem Unternehmen gehört. Die Maschine steht seit Februar 2022 auf dem Areal des Flughafens Toronto und wurde im Juni 2023 von den kanadischen Behörden formell sichergestellt. Durch den jahrelangen Stillstand auf dem Rollfeld sind mittlerweile unbezahlte Stand- und Parkgebühren in Höhe von mehr als einer Million US-Dollar aufgelaufen. Kanada beabsichtigt, das Luftfahrzeug künftig Enteignungsprozessen zuzuführen, um den Erlös der Ukraine zukommen zu lassen. In dem Verfahren argumentierte Volga-Dnepr, dass das Unternehmen bereits seit dem Jahr 2018 keine militärischen Frachttransporte mehr durchführe und in keiner Verbindung zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine stehe. Die kanadische Regierung hielt dem entgegen, dass die Fluggesellschaft eine Schlüsselrolle bei der Logistik und der Umgehung westlicher Handelsbeschränkungen für den russischen Staat einnehme. Um die Antonow An-124 endgültig in Staatsbesitz zu überführen und zu verwerten, ist nach kanadischem Recht jedoch ein separates gerichtliches Einziehungsverfahren erforderlich. Der Fall verdeutlicht die juristischen und logistischen Verwicklungen, die aus den internationalen Sanktionen gegen die russische Luftfahrtbranche resultieren. Neben den aufgelaufenen Gebühren leidet die festgesetzte Antonow An-124 unter den Witterungseinflüssen

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Alaska Airlines kündigt neue Flüge nach Athen und Paris an

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines wird ihr internationales Flugangebot ab dem Drehkreuz Seattle-Tacoma im Frühjahr 2027 um zwei europäische Hauptstädte erweitern. Die Fluggesellschaft nimmt erstmals Nonstopflüge nach Athen und Paris in ihren Flugplan auf. Mit der Aufnahme der Strecke nach Griechenland stellt das Unternehmen die weltweit einzige Direktverbindung zwischen der amerikanischen Westküste und der griechischen Hauptstadt bereit. Zugleich etabliert die Airline die erste verbindungslos freie Transatlantikstrecke eines Bündnispartners der oneworld-Allianz von der Westküste der USA zum Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle. Die Flugeinsätze werden mit Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787-9 Dreamliner durchgeführt, die im Zuge der weiteren Flottenintegration und der Konsolidierung mit Hawaiian Airlines auf den interkontinentalen Routen eingesetzt werden. Streckenprofile und Flugpläne für die neuen Europa-Routen Die Verbindung nach Athen wird ab dem 12. Mai 2027 unter der Flugnummer AS196 dreimal wöchentlich angeboten und bildet die bis dato längste Nonstop-Strecke im gesamten Flugnetz von Alaska Airlines. Die Rückflüge ab dem internationalen Flughafen Athen beginnen am 13. Mai 2027. Der saisonale Betrieb auf dieser Route ist vorerst bis Oktober 2027 angesetzt. Die Flugnummer verweist symbolisch auf das Jahr 1896, in dem in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit stattfanden. Die Route nach Paris wird ab dem 25. Mai 2027 mit fünf wöchentlichen Frequenzen bedient. Der Flug trägt die Nummer AS136, was als Anspielung auf die 136 Museen im Stadtgebiet von Paris gewählt wurde. Die Rückflüge ab Frankreich starten jeweils am darauffolgenden Tag. Der Ticketverkauf für beide Strecken startete am 20. August 2026. Um die Markteinführung zu begleiten, wurden bis zum 26. August

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Umstrukturierung und Partnersuche: Norse Atlantic Airways prüft Verkaufs- und Fusionsoptionen

Die norwegische Langstrecken-Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways treibt ihre betriebliche und finanzielle Neuaufstellung voran. Nach Unternehmensangaben haben im Rahmen eines Prüfprozesses zur Zukunft des Unternehmens bereits mehrere potenzielle Partner Vertraulichkeitsvereinbarungen unterzeichnet. Die laufenden Verhandlungen könnten in eine strategische Partnerschaft, eine Fusion oder einen vollständigen Verkauf der Fluggesellschaft münden. Um die kurzfristige Liquidität zu sichern, schloss die Airline zudem eine besicherte Finanzierungsvereinbarung über 52 Millionen US-Dollar mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2027 ab. Im operativen Geschäft verzeichnete das Unternehmen im zweiten Quartal 2026 deutliche Zuwächse im Bereich der Wet-Lease- und Charterdienste. Trotz geringerer Gesamtzahl geflogener Blockstunden, längerer Flugzeiten und zusätzlicher Aufwendungen durch Triebwerksprobleme stieg der Umsatz in diesem Segment auf mehr als das Sechsfache des Vorjahreswerts. Die Sparte schloss das Quartal mit einem positiven Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Leasingkosten (EBITDAR) ab. Ein maßgeblicher Faktor für die künftige Kapazitätenplanung ist das vertragsgemäße Ende der Vereinbarung mit der indischen Fluggesellschaft IndiGo im Laufe des Jahres 2026. Dadurch stehen Norse Atlantic Airways ab 2027 mehr Flugzeuge flexibel für das eigene Liniennetz oder für Drittanbieter zur Verfügung. Ergänzend zu den Finanzierungsmaßnahmen hat das Management ein Sparprogramm gestartet. Die Initiative zielt darauf ab, ab dem Jahr 2027 jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von 50 Millionen US-Dollar zu realisieren. Das Geschäftsmodell von Norse Atlantic Airways, das ausschließlich auf Langstreckenflüge mit Flugzeugen des Typs Boeing 787 setzt, steht seit der Unternehmensgründung unter hohem Margendruck. Die starke Abhängigkeit von saisonalen Nachfrageschwankungen im Transatlantikverkehr sowie steigende Betriebskosten machten die Ausweitung des Charter- und Leasinggeschäfts erforderlich, um die Flottenauslastung zu

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Erhöhte Krebssterblichkeit durch kosmische Strahlung bei Flugpersonal: Studie belegt Berufsrisiko

Flugbegleiter und Piloten weisen in den USA unter mehr als 500 untersuchten Berufsgruppen den höchsten Anteil an Todesfällen durch strahlenbedingte Krebserkrankungen auf. Dies ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Untersuchung unter der Leitung von Dr. Vishal Patel von der Harvard Medical School, die am 17. August 2026 in der Fachzeitschrift JAMA Internal Medicine veröffentlicht wurde. Demnach übertrifft die prozentuale Sterblichkeit durch diese Tumorarten im Bordpersonal sogar jene von Beschäftigten im Nuklearsektor, die direkt mit radioaktiven Materialien arbeiten. Die Befunde lösen erneute Debatten über arbeitsrechtliche Schutzvorschriften, Dosisgrenzwerte und die medizinische Überwachung von Flugpersonal auf internationalen Strecken aus. Statistische Erhebung und Vergleich verschiedener Berufsgruppen Die Forschungsgruppe wertete Daten des US-amerikanischen National Vital Statistics System aus und analysierte knapp 13 Millionen Sterbeurkunden aus dem Zeitraum von 2020 bis 2024. In die Analyse flossen die Angaben von 503 Berufsgruppen ein, darunter rund 14.000 Piloten und etwa 7.000 Flugbegleiter. Die Forscher bereinigten die Daten um statistische Einflussfaktoren wie Alter bei Todeseintritt, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Bildungsgrad und Familienstand. Untersucht wurden Krebsarten, die wissenschaftlich mit ionisierender Strahlung in Verbindung gebracht werden, darunter Leukämie, Lymphome, multiples Myelom sowie Tumore der Haut, Brust, Schilddrüse, Prostata und des zentralen Nervensystems. Lungenkrebs wurde bewusst aus der Auswertung ausgeschlossen, um Verzerrungen durch das Rauchverhalten zu vermeiden. Die Ergebnisse zeigen, dass strahlenbedingte Krebserkrankungen bei Flugbegleitern für etwa 6,9 Prozent und bei Piloten für rund 6,7 Prozent aller Todesfälle verantwortlich waren. In der allgemeinen arbeitenden Bevölkerung lag dieser Wert bei 5,0 Prozent. Damit ist statistisch etwa jeder 14. Todesfall bei Flugbegleitern auf eine strahlenassoziierte Krebserkrankung

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Aeroméxico plant Direktverbindung von Mexiko-Stadt nach Mailand

Die mexikanische Fluggesellschaft Aeroméxico beabsichtigt, ab März 2027 direkte Linienflüge zwischen dem Hauptstadtflughafen Mexiko-Stadt (MEX) und dem Flughafen Mailand-Malpensa (MXP) in Italien aufzunehmen. Die Verwirklichung des neuen Langstreckenangebots steht derzeit noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung durch die zuständigen Luftfahrtaufsichtsbehörden beider Länder. Für die Strecke plant die Fluggesellschaft den Einsatz von Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787 Dreamliner. Das Unternehmen hat kürzlich sein 25. Exemplar dieses Musters übernommen, um die Kapazitäten auf interkontinentalen Routen aufzustocken. Mailand würde nach Rom-Fiumicino das zweite Ziel der Fluggesellschaft in Italien werden. Aeroméxico wäre damit die einzige mexikanische Fluggesellschaft, die Direktflüge von Mexiko-Stadt zu zwei italienischen Destinationen anbietet. Bei Erteilung der ausstehenden Genehmigungen würde sich das europäische Streckennetz der Airline auf insgesamt sieben Zielorte erstrecken, die über zehn Verbindungen bedient werden. Genaue Abflugzeiten, Verkehrstage und Frequenzen will das Unternehmen erst nach dem Abschluss aller regulatorischen Prüfungsverfahren bekanntgeben. Mit der geplanten Verbindung zielt die Fluggesellschaft auf eine Kombination aus Geschäftsreise- und Touristikverkehr zwischen Mittelamerika und Norditalien ab. Mailand gilt als bedeutender Wirtschafts- und Finanzplatz, während Mexiko-Stadt der zentrale Verkehrsknotenpunkt des Landes ist. Branchenkenner verweisen jedoch darauf, dass der Flughafen Mexiko-Stadt seit Jahren von erheblichen Kapazitätsengpässen am Boden und im Luftraum betroffen ist. Die Zuweisung von Start- und Landerechten sowie die betriebliche Abwicklung gestalten sich dort komplex, was die Zuverlässigkeit von Flugplänen beeinträchtigen kann. Zudem trifft die geplante Route auf einen wettbewerbsintensiven Transatlantikmarkt. Die Rentabilität der Verbindung wird maßgeblich davon abhängen, wie verlässlich die Auslastung außerhalb der saisonalen Nachfragespitzen ausfällt und wie sich die operative Zulassung im

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Bieterverfahren für den Großflughafen Bishoftu in Äthiopien: Chinesische Baukonzerne dominieren die Auswahlliste

Die staatliche Fluggesellschaft Ethiopian Airlines hat die Auswahlliste der vorqualifizierten Unternehmen für den Bau des neuen internationalen Flughafens in Bishoftu veröffentlicht. Bei dem Infrastrukturprojekt mit einem veranschlagten Gesamtvolumen von rund 12,5 Milliarden US-Dollar stellen Unternehmen aus der Volksrepublik China oder Gemeinschaftsunternehmen mit chinesischer Beteiligung die deutliche Mehrheit der Bieter. Neben den chinesischen Baukonzernen haben es auch Konsortien und Einzelunternehmen aus der Türkei, Italien, Frankreich, Katar, Südkorea, den USA, Portugal, Russland, Indien sowie eine äthiopisch-dschibutische Eisenbahngesellschaft auf die Liste geschafft. Die finale Vergabe der Bauaufträge wurde auf Antrag mehrerer Bieter auf Anfang Januar 2027 verschoben, um den Konsortien mehr Zeit für die Ausarbeitung ihrer technischen Angebote und die Sicherung der komplexen Finanzierungsstrukturen einzuräumen. Dominanz chinesischer Staatskonzerne auf der Qualifikationsliste Das Bieterfeld für das Großprojekt zeigt eine deutliche Konzentration chinesischer Bau- und Ingenieurunternehmen. Zu den qualifizierten Bewerbern gehören unter anderem die China Communications Construction Company, die China Road and Bridge Corporation, die China Civil Engineering Construction Corporation sowie die Beijing Construction Engineering Group und die Beijing Urban Construction Group. Ebenfalls vertreten sind die China Construction Eighth Engineering Division, die China First Highway Engineering Company, die China National Aero-Technology International Engineering Corporation, die China Railway Beijing Engineering Group und die Shandong Luqiao Group. Chinesische Bauunternehmen verfügen über eine langjährige Präsenz auf dem afrikanischen Kontinent und haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Großprojekte in Äthiopien realisiert, darunter Eisenbahnlinien, Straßennetze und öffentliche Gebäude. Die starke Präsenz auf der Auswahlliste unterstreicht die gewachsene Rolle Pekings beim Ausbau der afrikanischen Transport- und Logistikinfrastruktur. Internationale Konkurrenz und Strukturierung

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China Southern Airlines verbindet Oslo mit Shanghai

Die chinesische Fluggesellschaft China Southern Airlines hat am 19. August 2026 eine direkte Frachtverbindung zwischen dem Flughafen Oslo-Gardermoen und dem Flughafen Shanghai-Pudong aufgenommen. Die Route wird zweimal wöchentlich mit Frachtflugzeugen des Typs Boeing 77F bedient, die eine Kapazität von rund 100 Tonnen pro Flug bieten. Es handelt sich um den ersten regulären Liniendienst der Fluggesellschaft nach Norwegen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der direkten Frachtverbindungen von Oslo nach China auf fünf Routen mit bis zu 13 wöchentlichen Abflügen. Hauptgut auf den Flügen Richtung Osten ist norwegischer Lachs, für den wöchentlich Frachtkapazitäten von insgesamt rund 200 Tonnen zur Verfügung stehen. Durch die Direktverbindung verkürzt sich die Transportzeit im Vergleich zu Transitverbindungen über europäische Drehkreuze, was für die Qualitätssicherung leicht verderblicher Lebensmittel von Bedeutung ist. China hat sich zu einem der wichtigsten Absatzmärkte für norwegische Fischereierzeugnisse entwickelt. Im Jahr 2025 exportierte Norwegen rund 178.000 Tonnen Meeresfrüchte im Wert von 12,3 Milliarden Norwegischen Kronen nach China, wobei Lachs den größten Anteil ausmachte. Auf den Flügen in westlicher Richtung nach Norwegen transportiert die Fluggesellschaft vorwiegend E-Commerce-Sendungen, Elektronik und zeitkritische Industriegüter aus Asien für den skandinavischen Markt. Der staatliche Flughafenbetreiber Avinor sieht in der neuen Verbindung eine Stärkung der Position Oslos als nordeuropäisches Logistikzentrum für Luftfracht. Um dem steigenden Frachtaufkommen gerecht zu werden, plant Avinor die Erweiterung der Abfertigungs- und Logistikflächen am Flughafen Gardermoen. Kritische Marktbeobachter verweisen darauf, dass die Rentabilität reiner Frachtverbindungen stark von globalen Nachfrageschwankungen im Online-Handel und schwankenden Frachtraten abhängt. Zudem erfordert die Frachtabfertigung am Flughafen Oslo präzise logistischeAbläufe, um die Kühlkette

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 Air Peace beklagt Millionenschäden durch Bodendienste

Die größte nigerianische Fluggesellschaft Air Peace sieht sich mit erheblichen finanziellen Ausfällen konfrontiert, die durch Schäden an ihren Flugzeugen während der Abfertigung am Boden verursacht wurden. Nach Angaben des Unternehmens belaufen sich die entgangenen Einnahmen infolge von bodendienstbedingten Ausfallzeiten im zurückliegenden Zwölfmonatszeitraum auf rund 42 Millionen US-Dollar. In diesem Zeitraum seien drei Maschinen des Typs Airbus und Embraer durch Fahrzeuge und Geräte der Bodenabfertigungsgesellschaften schwer beschädigt worden. Während die Dienstleister die reinen Reparaturkosten übernehmen, lehnen sie eine Entschädigung für die betrieblichen Folgeschäden und den Ertragsausfall der Fluggesellschaft ab. Häufung von Unfällen auf den Vorfeldern in Lagos Nach Aussagen von Sprecher Efe Whiskey erleidet die Flotte von Air Peace statistisch gesehen etwa zwei Beschädigungen pro Jahr durch die beiden führenden nigerianischen Bodenabfertigungsunternehmen Skyway Aviation Handling Company (SAHCO) und Nigerian Aviation Handling Company (NAHCO). Innerhalb der vergangenen zwölf Monate sei es jedoch zu einer Häufung gravierender Zwischenfälle gekommen. So wurde unter anderem am zweiten Weihnachtsfeiertag des Vorjahres eine fabrikneue Embraer 195-E2 am internationalen Flughafen Murtala Muhammed in Lagos beschädigt. Im Juli 2026 kollidierte zudem ein Förderbandwagen der Firma NAHCO mit dem Triebwerk eines Airbus A320 der Fluggesellschaft. Berichteten Brancheninsidern zufolge war ein medizinischer Notfall des Fahrers Ursache für den Kontrollverlust über das Fahrzeug auf dem Vorfeld. Die Maschine fiel für den weiteren Flugbetrieb aus, was zu Kaskadeneffekten im gesamten Streckennetz führte. Diskrepanz bei Erstattungen und Folgekosten Zur Begleichung der direkten Sachschäden haben die Abfertigungsunternehmen Kostenübernahmen zugesagt beziehungsweise bereits geleistet. Für die Instandsetzung der am jüngsten beschädigten Maschine erklärten sich die Dienstleister bereit,

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Wizz Air eröffnet Basis in Brașov und erweitert Deutschland-Flüge

Die Low-Cost-Fluggesellschaft Wizz Air baut ihr Streckennetz zwischen Rumänien und Deutschland aus. Ab Dezember 2026 nimmt die Airline eine neue Direktverbindung vom Flughafen Brașov-Ghimbav im Zentrum Siebenbürgens zum Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden auf. Parallel dazu erhöht die Fluggesellschaft die Flugfrequenzen auf der bereits bestehenden Route zwischen Brașov und Nürnberg. Anlass für die Angebotserweiterung ist die Entscheidung des Unternehmens, am Standort Brașov eine feste operative Basis einzurichten und dort dauerhaft ein Flugzeug des Typs Airbus A321neo zu stationieren. Der Flughafen Brașov-Ghimbav, der erst im Sommer 2023 als erster neu gebauter Flughafen Rumäniens seit mehr als fünf Jahrzehnten den Betrieb aufnahm, gewinnt durch die Stationierung eines festen Flugzeugs deutlich an operativer Stabilität. Durch die Präsenz der Maschine vor Ort werden frühe Abflugzeiten ermöglicht, was die Pünktlichkeit im gesamten Streckennetz verbessern soll. Die Anbindung an den Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden zielt vorrangig auf den Markt für Familien- und Heimkehrreisen sowie auf den touristischen Verkehr zwischen Südwestdeutschland und Rumänien ab. Mit dem Einsatz des Airbus A321neo wählt die Airline ihr größtes Standardmodell im Schmalrumpfsegment, das mit bis zu 239 Sitzplätzen ausgestattet ist. Die Entscheidung setzt eine kontinuierliche Nachfrage auf den Strecken zwischen Deutschland und Mittel- sowie Osteuropa voraus, um die Maschinen wirtschaftlich auszulasten. Branchenanalysten verweisen darauf, dass Wizz Air in der Region in direktem Wettbewerb mit Anbietern wie HiSky oder Dan Air steht, die den jungen Flughafen Brașov ebenfalls bedienen, was den Preisdruck auf den Strecken hoch hält. Die Eröffnung der neuen Basis unterstreicht den Fokus von Wizz Air auf das Wachstum in sekundären Märkten Osteuropas. Für die

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