September 3, 2026

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September 3, 2026

Mariazellerbahn erzielt gute Werte beim VCÖ-Bahntest 2026

Die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) verzeichnet hohe Zufriedenheitswerte bei der Nutzung der Mariazellerbahn. Dies geht aus einer Befragung hervor, die im Mai 2026 im Rahmen des alljährlichen Bahntests des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) unter Fahrgästen durchgeführt wurde. Demnach äußerten sich 93 Prozent der befragten Nutzer der eingesetzten Zuggattung „Himmelstreppe“ sehr zufrieden mit dem Leistungsangebot der Schmalspurbahn. Der VCÖ-Bahntest ist eine österreichweite Erhebung, bei der im Jahr 2026 insgesamt über 11.000 Passagiere bei neun Eisenbahnverkehrsunternehmen im Land befragt wurden. Ein zentrales Ergebnis der Untersuchung betrifft die Bewertung des Servicepersonals und der Fahrzeugqualität. 96 Prozent der Befragten stufen die Zugbegleiter als freundlich ein, während 93 Prozent mit deren Hilfsbereitschaft zufrieden waren. Die Sauberkeit der Fahrzeuge bewerteten 94 Prozent der Befragten positiv. Neben dem Zugbetrieb wurden auch Haltestellen und Stationen im Streckennetz bewertet. In der Kategorie der kleineren Bahnhöfe außerhalb der Landeshauptstädte belegte die Endstation Mariazell den ersten Platz im Ranking, gefolgt von Hofstetten-Grünau auf Platz drei und Kirchberg an der Pielach auf Rang acht. Der Landeshauptfrau-Stellvertreter und Verkehrslandesrat von Niederösterreich, Udo Landbauer, sowie die NÖVOG-Geschäftsführer Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl werten das Ergebnis als Bestätigung für die Investitionen in die Regionalbahninfrastruktur. Die Mariazellerbahn verbindet die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten mit dem Wallfahrtsort Mariazell in der Steiermark und erfüllt sowohl im täglichen Pendlerverkehr als auch im regionalen Ausflugs- und Touristentransport eine wichtige Versorgungsfunktion. Verkehrsexperten merken an, dass Schmalspurbahnen im regionalen Personenverkehr oft vor besonderen wirtschaftlichen Herausforderungen stehen. Aufgrund der spezifischen Spurweite von 760 Millimetern ist das Zugmaterial nicht mit dem Normalspurnetz der ÖBB kompatibel, was

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Binnenschifffahrt auf der Donau: DDSG eröffnet Eventherbst mit Netzwerktreffen in Wien

Die österreichische Binnenschifffahrtsgesellschaft DDSG Blue Danube hat am 1. September 2026 mit einer Branchenveranstaltung auf der MS Vienna die Herbstsaison für Firmenveranstaltungen eröffnet. Das im Miteigentum der Wien Holding und des Verkehrsbüros stehende Unternehmen lud unter der Leitung der beiden Geschäftsführer Wolfgang Fischer und Johannes Kammerer Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur zu einer Rundfahrt auf der Donau ein. Die Veranstaltung unter dem Titel „Connecting Horizons“ diente der Kontaktaufnahme und dem Austausch lokaler Entscheidungsträger nach der Sommerpause. Das Treffen findet vor dem Hintergrund eines herausfordernden Sommerhalbjahres für die Donauschifffahrt statt. Langanhaltende Hitzeperioden und niedrige Wasserstände beeinträchtigten im Sommer 2026 den Schiffsverkehr auf mehreren Abschnitten des Flusses massiv, was insbesondere die internationale Flusskreuzfahrtbranche im Raum Niederösterreich und in der UNESCO-Welterberegion Wachau spürbar bremste. Nach Unternehmensangaben konnte die DDSG Blue Danube den Ausflugs- und Linienverkehr mit ihren neun Fahrgastschiffen trotz der reduzierten Pegelstände weitgehend aufrechterhalten und die Passagierbeförderung in Wien und der Wachau sichern. Finanziell blickt das Traditionsunternehmen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, in dem das bisher beste wirtschaftliche Ergebnis der Firmengeschichte erzielt werden konnte. Das Unternehmen befördert jährlich durchschnittlich über 300.000 Passagiere auf Linien-, Themen- und Charterfahrten. Neben dem Ausflugsverkehr gewinnt das Segment der Firmen- und Chartausschreibungen an Bedeutung, um die Auslastung der Flotte auch außerhalb der Hauptferienzeiten abzusichern und zusätzliche Erlösquellen im Binnentourismus zu erschließen. Luft- und Schifffahrtsexperten verweisen darauf, dass die Donau-Fahrgastschifffahrt zunehmend unter dem Einfluss extremer Wetterereignisse steht. Schwankende Pegelstände durch Trockenperioden erfordern von den Betreibern hohe betriebliche Flexibilität und Anpassungen beim Tiefgang der eingesetzten Flotte. Während

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Verkehrsbüro Hospitality übernimmt Hotelbetrieb in Bad Reichenhall

Die österreichische Beherbergungsgruppe Verkehrsbüro Hospitality führt seit dem 1. September 2026 den Betrieb des Hotels Ibis Styles im oberbayerischen Bad Reichenhall. Für das Tochterunternehmen der Wiener Verkehrsbüro AG markiert die Übernahme des Standorts den operativen Markteintritt im Nachbarland Deutschland. Die Beherbergungsstätte mit 134 Zimmern verbleibt im Franchise-Netzwerk der internationalen Hotelgruppe Accor und wird unter der bestehenden Marke Ibis Styles weitergeführt. Eigentümer der Immobilienliegenschaft ist die österreichische Bau- und Immobiliengruppe Hillebrand mit Sitz in Wals bei Salzburg, die das Objekt im Rahmen einer langfristigen Betreibervereinbarung verpachtet. Sämtliche Beschäftigten der Beherbergungsstätte werden unter der bisherigen Leitung der Hotelmanagerin Vera Sasse weiterbeschäftigt. Das Haus richtet sich an Freizeit- und Geschäftsreisende im Großraum Salzburg und Bad Reichenhall. Der Wiener Konzern betreibt im nahen Salzburger Markt bereits Häuser der Marken Austria Trend, Radisson Blu sowie Four Points Flex by Sheraton. Nach Aussage des Verkehrsbüro-Vorstandsvorsitzenden Martin Winkler zielt der Schritt darauf ab, bestehende operative Netzwerke und Verwaltungsstrukturen in der Grenzregion zwischen Bayern und Salzburg einzusetzen sowie weitere Wachstumschancen auf dem deutschen Hotelmarkt zu prüfen. Die Transaktion baut zudem die bestehende Partnerschaft zwischen dem Verkehrsbüro und der französischen Accor-Gruppe aus. Erst zu Jahresbeginn 2026 übernahm der österreichische Multi-Brand-Betreiber die Betriebsführung des Hotels Rathauspark in Wien im Rahmen der Accor-Marke Handwritten Collection. Die Auslagerung des Hotelbetriebs an spezialisierte Drittbetreiber entspricht einem anhaltenden Branchentrend in der europäischen Hotellerie, bei dem Immobilienbesitzer das betriebliche Risiko von Pacht- und Managementverträgen an erfahrenere Konzernstrukturen abgeben, um stabile Miet- und Pachteinnahmen zu sichern. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Ertragskraft des Beherbergungsbetriebs in Bad

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Personalaufbau in der Infrastruktur: Ausbildungsjahrgang 2026 startet am Flughafen Stuttgart

Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) hat am 2. September 2026 insgesamt 22 Nachwuchskräfte im Rahmen ihrer betrieblichen Ausbildung am Standort begrüßt. Das Kontingent setzt sich aus 20 Auszubildenden und zwei dual Studierenden zusammen. Die betriebliche Einführung erfolgt über eine gemeinsame Erstwoche, in der die Nachwuchskräfte verschiedene Fachabteilungen und operative Bereiche des Landesflughafens kennenlernen. Mit dem neuen Jahrgang stellt der Betreiber des viertgrößten deutschen Verkehrsflughafens weiterhin eigenes Personal in kaufmännischen, technischen sowie operativen Dienstleistungsbereichen bereit. Das Ausbildungsspektrum am Flughafen Stuttgart umfasst abwechslungsreiche Fachrichtungen im gewerblich-technischen sowie administrativen Sektor. Dazu zählen Ausbildungen zur Fachkraft für Mechatronik, Elektronik für Betriebstechnik, Kfz-Mechatronik und Fachinformatik für Systemintegration. Zudem werden Ausbildungsplätze im Bereich Büromanagement, im Dienst der Werkfeuerwehr sowie im direkten Luftverkehrsmanagement angeboten. Parallel zum Ausbildungsstart für das Jahr 2026 hat das Unternehmen bereits die Bewerbungsphase für den nachfolgenden Einstellungsjahrgang ab September 2027 über seine digitalen Vertriebs- und Informationskanäle freigeschaltet. Die kontinuierliche Nachwuchsförderung am Stuttgarter Flughafen findet vor dem Hintergrund eines strukturellen Personalbedarfs innerhalb der gesamten deutschen Flughafenlandschaft statt. Zivile Luftverkehrsinfrastrukturen stehen im direkten Wettbewerb mit dem produzierenden Gewerbe und dem Maschinenbau im Raum Baden-Württemberg um technisch qualifizierte Fachkräfte. Die Bereitstellung einer eigenen werkseigenen Feuerwehr und spezialisierter Instandhaltungsteams für die Pisten- und Gebäudetechnik erfordert eine kontinuierliche Besetzung der Lehrstellen, um den regulatorischen Vorgaben für den sicheren Flugbetrieb nachzukommen. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Übernahme und langfristige Bindung der Auszubildenden maßgeblich davon abhängt, wie attraktiv die Rahmenbedingungen gegenüber dem regionalen Mittelstand gestaltet sind. Die fluktuierenden Passagierzahlen sowie steigende Standortkosten im deutschen Luftverkehrssektor setzen die Betreibergesellschaften unter Konsolidierungsdruck.

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Stabile Nächtigungszahlen im Städtetourismus: Wien setzt auf Ganzjahresangebot und kaufkräftiges Gästesegment

Die Wiener Tourismusbranche verzeichnet weiterhin eine hohe Auslastung und baut ihre Stellung als wirtschaftlicher Standortfaktor im europäischen Vergleich aus. Trotz Debatten über die Auswirkungen sommerlicher Hitzewellen auf Städtereisen verweist die Stadtverwaltung auf die Ganzjahresstruktur des Wiener Tourismus. Im Jahr 2025 registrierte die Bundeshauptstadt über 20 Millionen Nächtigungen bei einem Netto-Nächtigungsumsatz von rund 1,5 Milliarden Euro. Diese Tendenz setzt sich im laufenden Jahr fort: Seit Jahresbeginn wurden mehr als 11 Millionen Nächtigungen erfasst, was einem Zuwachs von fünf Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Auf Wien entfallen damit etwa 12 Prozent aller Nächtigungen in Österreich. Die wirtschaftlichen Effekte der sogenannten Visitor Economy reichen über die Stadtgrenzen hinaus. Nach Angaben der Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak generiert der Tourismus in Wien eine gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung von rund 5,3 Milliarden Euro für ganz Österreich, wovon 4,6 Milliarden Euro direkt in der Bundeshauptstadt wirksam werden. Zudem hängen österreichweit rund 114.800 Arbeitsplätze an der Wiener Tourismuswirtschaft. Parallel dazu wuchs die Bettenkapazität der Stadt seit 2019 um etwa ein Viertel auf zuletzt rund 84.600 Betten in 450 Beherbergungsbetrieben. Der WienTourismus verfolgt unter der Leitung von Geschäftsführer Norbert Kettner mit dem Konzept des „Optimum Tourism“ eine Ausrichtung auf das sogenannte Wunschgast-Segment. Zielgruppe sind kulturaffine Freizeitreisende, Kongress- und Tagungsteilnehmer sowie Kunden im gehobenen Preissegment. Laut der Strategie sollen zwei Drittel der Besucher diesem Profil entsprechen, um eine hohe Kaufkraft in der Stadt zu binden und den individuellen Reiseverkehr zu fördern. Um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhalten, werden regelmäßig Befragungen durchgeführt, bei denen neun von zehn Befragten

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Österreichischer Musiktheaterpreis wird in der Wiener Votivkirche verliehen

Der Österreichische Musiktheaterpreis begeht am 8. September 2026 seine jährliche Preisverleihung in der Wiener Votivkirche. Die seit 14 Jahren bestehende Auszeichnung würdigt Produktionen und künstlerische Leistungen in den Sparten Oper, Operette und Musical an österreichischen Buhnen. Neben den Darstellern im Rampenlicht berücksichtigt die Vergabe auch die technischen und konzeptionellen Gewerke hinter den Kulissen, darunter Regie, Bühnenbild, Ausstattung und musikalische Leitung. Als Trophäe wird im Rahmen der Veranstaltung die traditionelle Schikaneder-Statuette überreicht, die für den diesjährigen Jahrgang mit farblichen Akzenten neu gestaltet wurde. Präsident Karl-Michael Ebner betont die Funktion des Preises als Plattform zur Darstellung der Relevanz des heimischen Musiktheaters. Die Verleihung bringt Vertreter aus der Theaterlandschaft, Kulturpolitik und Medienbranche zusammen, um die Vielfalt der österreichischen Theaterlandschaft abzubilden. Die Nominierungen und Preisträger werden von einer Fachjury aus Kulturjournalisten und Branchenexperten ermittelt, um eine eigenständige Bewertung der eingereichten Produktionen aus der abgelaufenen Spielzeit zu gewährleisten. Die Wahl der Votivkirche als Veranstaltungsort unterstreicht den repräsentativen Charakter der Auszeichnung innerhalb des österreichischen Kulturbetriebs. Neben den großen Bundes- und Landestheatern wie der Wiener Staatsoper, der Volksoper Wien oder den Landestheatern in Linz und Graz finden bei der Preisvergabe regelmäßig auch freie Ensembles und regionale Festspiele Berücksichtigung. Die Auszeichnung erfüllt damit eine verbindende Funktion zwischen den etablierten Großbetrieben und der kleineren freien Szene des Landes. Kritische Stimmen aus der Kulturszene verweisen jedoch darauf, dass Preisverleihungen dieser Art primär als Branchen- und Networking-Event dienen und die strukturellen Probleme des Theaterbetriebs nur bedingt aufgreifen. Themen wie die angespannte Budgetlage vieler Häuser, steigende Produktionskosten und die prekären Beschäftigungsverhältnisse von

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Neuausrichtung der Logistikinfrastruktur am Frankfurter Flughafen und Einstellung der Gepäckabfertigung am Fernbahnhof

Die Deutsche Lufthansa stellt die dezentrale Gepäckinfrastruktur am Fernbahnhof des Flughafens Frankfurt ein und schließt das sogenannte AirRail Terminal zum 26. Oktober 2026. Reisende, die mit dem Zug anreisen und einen Weiterflug gebucht haben, müssen ihr Gepäck künftig in den regulären Abfertigungsbereichen im Terminal 1 aufgeben. Auch die Gepäckausgabe nach der Landung erfolgt für Bahnreisende ab diesem Zeitpunkt ausschließlich über die zentralen Bandanlagen des Hauptterminals. Während das Luftfahrtunternehmen zur genauen Motivation für diesen Schritt keine Stellung bezieht, bedeutet die Entscheidung eine gravierende Veränderung in den Abläufen für Passagiere des kombinierten Bahn- und Flugangebots Express Rail. Veränderte Laufwege und Abfertigungsprozesse für Zugreisende Mit der Schließung der Einrichtung über dem Fernbahnhof fällt eine Schnittstelle weg, die ursprünglich für eine nahtlose Verbindung zwischen Schienen- und Luftverkehr sorgen sollte. Bisher konnten Fluggäste nach der Ankunft mit dem ICE direkt im Übergangsbereich zwischen Bahnhof und Terminal einchecken und ihre Koffer abgeben. Künftig müssen diese Wege mit sämtlichen Gepäckstücken absolviert werden. Je nach gebuchter Reiseklasse und Status stehen den Passagieren im Terminal 1 automatisierte Gepäckabgabestationen sowie klassische Check-in-Schalter zur Verfügung. Auf dem Rückweg entfällt die gesonderte Bereitstellung der Koffer am Bahnhof. Reisende müssen nach der Landung den regulären Weg durch die Ankunftshalle nehmen, ihr Gepäck an den zentralen Gepäckbändern entgegennehmen und anschließend selbstständig zum Fernbahnhof transportieren. Für Fluggäste, die lediglich mit Handgepäck reisen und bereits eine digitale Bordkarte besitzen, verändern sich die Abläufe hingegen nicht, da sie weiterhin direkt die Sicherheitskontrollen ansteuern können. Hintergründe und betriebswirtschaftliche Aspekte der Entscheidung Die Fluggesellschaft hat bislang keine detaillierten Gründe

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Personalgewinnung am Flughafen BER: Bewerbungsphase für den Ausbildungsjahrgang 2027 gestartet

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) hat den offiziellen Bewerbungsstart für ihren Ausbildungs- und Studienjahrgang 2027 bekannt gegeben. Ab sofort können sich Interessierte für insgesamt 20 Plätze bewerben, die sich auf sechs gewerblich-technische und kaufmännische Ausbildungsberufe sowie drei duale Studiengänge verteilen. Das Spektrum der ausgeschriebenen Stellen umfasst unter anderem Ausbildungen zum Werkfeuerwehrmann, Mechatroniker, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik sowie Fachkräfte für Schutz und Sicherheit. Ergänzend dazu werden duale Studiengänge in den Fachrichtungen Industrielle Elektrotechnik, Bauingenieurwesen und Technisches Facility Management angeboten. Das erste Auswahlverfahren soll bereits im November 2026 durchgeführt werden. Parallel zum Beginn der neuen Ausschreibungsrunde traten am 1. September 2026 insgesamt 31 Nachwuchskräfte im Alter zwischen 16 und 25 Jahren ihren Dienst bei der Flughafengesellschaft an. Davon entfallen 22 Personen auf klassische Ausbildungsberufe und neun auf duale Studiengänge. Damit beschäftigt die Betreibergesellschaft des Hauptstadtflughafens aktuell wieder mehr als 100 Auszubildende und dual Studierende. Die tarifliche Vergütung liegt im ersten Ausbildungsjahr bei 1.409,54 Euro brutto, während dual Studierende im ersten Studienjahr 1.520,31 Euro erhalten, ergänzt durch ein 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld sowie Zuschüsse zum öffentlichen Personennahverkehr. Nach Aussage von Personalgeschäftsführer Axel Eschment zielt die betriebliche Ausbildung darauf ab, den künftigen Fachkräftebedarf des Standorts aus eigenen Reihen abzudecken. Die Verstärkung der eigenen Ausbildungskapazitäten erfolgt vor dem Hintergrund eines anhaltenden Personalbedarfs in der gesamten deutschen Luftfahrtbranche. Viele Verkehrsinfrastrukturbetriebe stehen vor der Herausforderung, den bevorstehenden altersbedingten Abgang zahlreicher Jahrgänge in den technischen und operativen Servicebereichen zu kompensieren. Zwar bietet die Vereinbarung einer unbefristeten Übernahme nach erfolgreichem Abschluss Anreize für Bewerber, jedoch steht die Flughafengesellschaft

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Neugestaltung der Kabinenarchitektur bei American Airlines und das Ende der klassischen First Class

Die US-amerikanische Fluggesellschaft American Airlines setzt auf eine umfassende Modernisierung ihrer Langstreckenflotte und verabschiedet sich schrittweise von ihrem traditionellen First-Class-Angebot. Mit dem Einsatz des neu gestalteten Großraumflugzeugs vom Typ Boeing 777-300ER mit der Registrierung N718AN hat der Konzern ein überarbeitetes Innenraumkonzept vorgestellt, das unter der Bezeichnung Flagship Suite vermarktet wird. Die Maschine wurde in den vergangenen acht Monaten in Hongkong umgebaut und traf am 13. August 2026 am Drehkreuz Dallas/Fort Worth ein, bevor sie nach einem Testflug ihren Passagierbetrieb aufnahm. Der Schritt markiert den Beginn einer branchenweiten Umstrukturierung des Sitzplatzangebots, bei der der Fokus verstärkt auf gehobene Business-Class-Produkte verlagert wird. Kapazitätserhöhung und technische Ausstattung des neuen Innenraums Der Umbau führt zu einer spürbaren Veränderung der Gesamtkapazität des Flugzeugs. Das Passagiervolumen steigt von bisher 304 auf nunmehr 330 Sitzplätze. In der vorderen Kabine wurden 70 Flagship-Suiten in einer 1-2-1-Konfiguration installiert, von denen acht Einheiten als Preferred-Suiten mit bis zu 19 Prozent mehr Liegefläche und 42 Prozent mehr Bewegungsraum ausgewiesen sind. Die Premium Economy verfügt über 44 Sitze in einer 2-4-2-Anordnung, während auf die Hauptkabine 216 Plätze entfallen, wovon 30 Sitze mit erweiterter Beinfreiheit ausgestattet sind. Technisch wurde das Flugzeug flächendeckend aufgerüstet. Sämtliche Sitzplätze bieten Zugriff auf Drahtlosverbindungen via Bluetooth, WLAN-Zugang, 4K-Bildschirme sowie Stromanschlüsse. In den höheren Buchungsklassen stehen zudem kabellose Ladestationen zur Verfügung. Das Management begründet den Umbau mit der Absicht, das Angebot an den Präferenzen der Kundschaft auszurichten. Der Chief Commercial Officer der Fluggesellschaft, Nat Pieper, betonte, dass der Umbau eine Anpassung an veränderte Marktanforderungen darstellt. Schrittweiser Rückzug aus dem

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Jubiläum in der Zivilluftfahrt: Embraer übergibt den 2.000. E-Jet an den Großkunden Azul

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat die Auslieferung seines 2.000. Verkehrsflugzeugs aus der E-Jet-Baureihe vollzogen. Bei dem Jubiläumsflugzeug handelt es sich um eine Maschine vom Typ E195-E2, die an die brasilianische Fluggesellschaft Azul Linhas Aéreas übergeben wurde. Die Übergabe stellt für das Unternehmen einen wichtigen Meilenstein in der seit 2004 laufenden Serienfertigung dieser Flugzeugfamilie dar. Die E-Jet-Baureihe, die sowohl die Erstgeneration E170 bis E195 als auch die überarbeiteten E2-Modelle umfasst, ist weltweit bei mehr als 90 Fluggesellschaften in über 60 Ländern im Einsatz. Der Empfänger der Maschine, die Fluggesellschaft Azul, ist der größte Betreiber dieses Flugzeugtyps in Südamerika und fungierte bereits 2019 als Erstkunde für die E195-E2. Das neu übernommene Flugzeug bildet gleichzeitig die 50. Maschine der E2-Generation in der Flotte der Fluggesellschaft. Azul nutzt die Jets mit einer Kapazität von bis zu 146 Passagieren vorrangig für die Bedienung von Sekundärrouten und regionalen Inlandsverbindungen innerhalb Brasiliens, um Hauptverkehrsknotenpunkte mit kleineren Provinzflughäfen zu verbinden. Seit dem Markteintritt vor zwei Jahrzehnten haben die Modelle der E-Jet-Familie nach Herstellerangaben mehr als 48 Millionen Flugstunden absolviert und über 2,85 Milliarden Passagiere befördert. Embraer hat sich mit dieser Produktlinie eine starke Marktposition im Segment der Regional- und Schmalrumpfflugzeuge bis 150 Sitzplätze erarbeitet und konkurriert dort unter anderem mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus und dessen Modell A220. Der kommerzielle Erfolg der E-Jets hat es dem brasilianischen Konzern ermöglicht, seine Präsenz über den traditionellen Regionalmarkt hinaus im Segment der kleineren Standardrumpfflugzeuge zu etablieren. Branchenanalysten verweisen jedoch darauf, dass der Flugzeugbauer im Zuge der weltweiten Lieferkettenprobleme weiterhin vor Herausforderungen

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