September 16, 2026

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September 16, 2026

Konsumentenbeschwerden im Sommertourismus 2026 und rechtliche Handlungsmöglichkeiten für Betroffene

Eine Auswertung von Urlaubsbeschwerden durch den Verein für Konsumenteninformation im Auftrag der Arbeiterkammer zeigt deutliche Mängel im europäischen Reise- und Transportsektor während der Sommersaison 2026. Von Anfang Juli bis Ende August 2026 wurden insgesamt 544 detaillierte Beschwerden von Reisenden systematisch erfasst und ausgewertet. Die Ergebnisse belegen, dass fast die Hälfte aller Beanstandungen auf den Bereich der Flugreisen entfällt, gefolgt von Unzulänglichkeiten bei Unterkünften sowie Problemen mit Mietwagen, Bus- und Bahnverbindungen. Ein Großteil der Buchungen wurde über digitale Kanäle abgewickelt, wobei rund 95 Prozent der Verbraucher ihre Reiseleistungen online buchten. Insbesondere automatisierte Gebühreneinzüge, intransparente Vertragsbedingungen auf Buchungsplattformen und Abweichungen von zugesicherten Unterkunftsstandards prägten das Beschwerdebild der Saison. Dominanz von Flugproblemen und unzulässigen Zusatzgebühren Mit einem Anteil von 45 Prozent bildeten Flugreisen den größten Schwerpunkt innerhalb der erfassten Beschwerdefälle. Mehr als zwei Drittel der Anfragen in dieser Kategorie betrafen kurzfristig geänderte Flugzeiten oder unangekündigte Wechsel der ausführenden Fluggesellschaften. Einen wesentlichen Teil der Kritik machten zudem Zusatzgebühren aus, die von einzelnen Fluggesellschaften erhoben wurden. Bei der irischen Low-Cost-Airline Ryanair, die mit 191 Nennungen die Liste der meistkritisierten Unternehmen anführte, betrafen rund 30 Prozent der Beschwerden vom Obersten Gerichtshof nachträglich für unzulässig erklärte Gebühren. Diese Entgelte können von den betroffenen Passagieren rechtlich zurückgefordert werden. Neben Tarifstrukturen und Flugzeitenanpassungen verursachten operative Störungen Unmut bei den Reisenden. Mängel bei der Gepäckbeförderung machten 15 Prozent der Flugbeschwerden aus, während Flugannullierungen mit neun Prozent und Verspätungen mit sechs Prozent zu Buche schlugen. Trotz bestehender europäischer Fluggastrechte-Verordnungen berichteten Betroffene häufig von erschwerten Bedingungen bei der Durchsetzung von Ausgleichsleistungen gegenüber

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Alltours baut Kapazitäten für die Wintersaison 2026/2027 aus

Der Düsseldorfer Reiseveranstalter Alltours verzeichnet eine anhaltend hohe Nachfrage im Fernreisesegment. Wie das Unternehmen zur Vorstellung seines Programms für den Winter 2026/2027 bekannt gab, wachsen die Buchungseingänge für internationale Ferndestinationen vor Beginn der Wintersaison seit fünf Jahren kontinuierlich um mehr als 40 Prozent pro Jahr. Als Reaktion auf das veränderte Reiseverhalten erweitert der Veranstalter sein Angebot an Hotelkapazitäten und Rundreisen in Zielgebieten im Indischen Ozean, in Südostasien sowie in der Karibik. Das Portfolio konzentriert sich dabei verstärkt auf Häuser des gehobenen Marktsegments sowie auf Kooperationen mit internationalen Hotelketten wie Hyatt, Meliá und Radisson. Im regionalen Schwerpunkt Asien nimmt Alltours mit der Provinz Krabi eine weitere Zielregion in Thailand neu in das Angebot auf und erweitert Bestände auf Phuket, Koh Samui sowie in Khao Lak. Auf den Malediven und den Seychellen steigen die Kapazitäten durch zusätzliche Verträge mit Betreibergruppen wie Kempinski und Minor Hotels. Neben den Inselstaaten im Indischen Ozean verzeichnen auch Karibikziele wie Mexiko, die Dominikanische Republik und Curaçao ein größeres Kontingent an Vertragshotels. Ergänzt wird das Hotelangebot durch ein angepasstes Rundreisenprogramm in Sri Lanka und Indonesien. Die Ausweitung des Reiseangebots wird durch eine Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten auf der Flugstrecke gestützt. Der Veranstalter nutzt für sein Fernreiseprogramm Netzwerke von insgesamt 28 Fluggesellschaften an 17 Abflughäfen im deutschsprachigen Raum und den Nachbarländern. Unter anderem bedient der Ferienflieger Corendon Airlines die Verbindung von Düsseldorf nach Curaçao ab Mitte Dezember dreimal wöchentlich, während Discover Airlines die Flugfrequenzen ab Frankfurt nach Mexiko und ab München nach Punta Cana aufstockt. Zudem setzt der Konzern im

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AUA: Kein Air-Baltic-Wetlease im Winter 2026/27

Anfang dieser Woche hat die lettische Fluggesellschaft Air Baltic in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Chapter-11-Insolvenzverfahren angemeldet. Das Unternehmen fliegt nicht nur auf eigene Rechnung, sondern fliegt auch mit 21 Airbus A220-300 im Auftrag von Airlines der Lufthansa Group. Unter anderem bei Austrian Airlines beobachtet man die Situation genau. Erst vor wenigen Monaten ist die schwedische Fluggesellschaft Braathens in Schieflage geraten. Seitens Austrian Airlines hat man außergewöhnlich schnell reagiert und die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beendet. Begründet wurde dies unter anderem damit, dass der Regio-Carrier, der mit ATR72-600 für die AUA unterwegs war, bestimmte Kriterien nicht mehr erfüllen würde. Für Braathens war der Verlust dieser Flugaufträge ein weiterer schwerer Rückschlag. Es wäre daher gar nicht abwegig, wenn Austrian Airlines auch bei Air Baltic in ähnlicher Konsequenz handeln würde. Immerhin hat man durchaus Vorerfahrung mit Wetlease-Partnern, die in die Pleite geflogen sind, denn beispielsweise hatte man zweitweise einige von Air Berlin betriebene Airbus-Jets für sich unterwegs. Für Air Baltic wäre es durchaus problematisch, wenn Austrian Airlines oder gar die gesamte Lufthansa Group die Wetlease-Kooperation unter Hinweis auf das in den USA geführte Insolvenzverfahren der Air Baltic beenden würden. Keine Air-Baltic-Flüge im Winter 2026/27 für die AUA Noch gibt es keine konkreten Anzeigen dafür und eine Sprecherin der Austrian Airlines betont auf Anfrage auch, dass Air Baltic in den nächsten Wochen weiterhin für die österreichische Lufthansa-Tochter unterwegs sein wird. Der Wetlease-Auftrag hat aber ein vorläufiges Ablaufdatum, das jedoch schon länger bekannt ist und feststeht: „Für den Austrian Airlines Winterflugplan 2026/27 wäre

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Flydubai überschreitet Schwelle von 100 Flugzeugen

Die staatliche Fluggesellschaft Flydubai verzeichnet einen Zuwachs in ihrer Flottenstärke und überschreitet im Laufe des Jahres 2026 die Marke von 100 aktiven Verkehrsflugzeugen. Nach Angaben des Unternehmens vom 15. September 2026 nimmt der Carrier im Jahresverlauf elf weitere Maschinen des Herstellers Boeing in Betrieb, darunter sieben Boeing 737-9 Max und vier Boeing 737-8 Max. Die Flottenerneuerung dient dem schrittweisen Ausgleich älterer Einheiten des Typs Boeing 737-800 sowie der Bereitstellung zusätzlicher Sitzplatzkapazitäten auf bestehenden Streckennetzverbindungen über das Drehkreuz am Flughafen Dubai (DXB). Parallel zu den Neuauslieferungen startet die Fluggesellschaft ein Umbauprogramm für bestehende Kabinenräume in Teilen ihrer Boeing 737 Max-Flotte. Innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten sollen insgesamt 21 Flugzeuge, die bislang mit verstellbaren Business-Class-Sitzsystemen betrieben wurden, mit flach liegenden Liegesitzen nachgerüstet werden. Zudem wird die Bestuhlung in den Flugzeugen des Typs Boeing 737-9 Max auf 16 Plätze in der Business Class und 156 Plätze in der Economy Class ausgelegt. Ergänzend sieht das Programm den Austausch der bisherigen Handgepäckfächer durch größere Gepäcksysteme vor, um die Kapazität pro Fach von vier auf sechs Standardgepäckstücke zu erhöhen. Die Fokussierung auf den Ausbau der Premium-Kapazitäten verdeutlicht den Versuch der Fluggesellschaft, den Anteil von Passagieren in höheren Preisklassen auf Lang- und Mittelstrecken zu steigern. Mit der Vergrößerung des Business-Class-Segments reagiert Flydubai auf die veränderten Nachfragemuster im Zubringerverkehr für die Schwestergesellschaft Emirates. Das engmaschige Codeshare-Abkommen zwischen den beiden staatlichen Flugbetreibern erfordert eine stärkere Produktangleichung, da internationale Passagiere am Drehkreuz Dubai vermehrt auf Strecken zu Sekundärzielen im Nahen Osten, Zentralasien und Südosteuropa umsteigen. Luftfahrtanalysten betonen jedoch, dass

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