Hotel Las Arenas Mallorca (Foto: Jan Gruber).
Redakteur
Letztes Update
Give a coffee
Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee einladen.
Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.
Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Hinweise wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.
Ihr
Aviation.Direct-Team

Einigung: Maximal drei tägliche Kreuzfahrtschiffe in Palma de Mallorca

Werbung

Seit einigen Jahren will die Regionalregierung der Balearen weniger Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Palma de Mallorca haben. Die riesigen Schiffe sind der lokalen Politik ein Dorn im Auge, denn sie verpesten die Umwelt und obendrein bringen die Fahrgäste nicht sonderlich viel Umsatz auf die Insel Mallorca.

Es wurde lange mit dem Branchenverband CLIA, der unter anderem Costa Crociere, MSC, TUI Cruises, Royal Caribbean und Marella Cruises vertritt, verhandelt. Herausgekommen ist der Kompromiss, dass nur noch drei Schiffe pro Tag anlegen dürfen. Soweit die Einigung, aber es gibt einige durchaus komplizierte Sonderregelungen.

Zum Beispiel gibt es im Jahr 2022 die Möglichkeit, dass an insgesamt 20 Tagen bis zu vier Schiffe pro Tag im Hafen von Palma de Mallorca anlegen dürfen. Erst ab dem Jahr 2023 soll dann die ausverhandelte Regel ausnahmslos gelten. Diese beinhaltet, dass nur eines von drei täglichen Schiffen eine Kapazität von mehr als 5.000 Passagieren haben darf. Insgesamt dürfen nicht mehr als 8.500 Fahrgäste pro Tag an Land gehen. Und jetzt wird es richtig kompliziert: Die genannten Zahlen sind Durchschnittswerte, die eingehalten werden sollten, jedoch keine Konsequenzen haben, sofern die wöchentliche Maximalzahl von 59.000 Kreuzfahrern nicht überschritten wird. 

Die Balearen-Regierung sprach in der Präsentation davon, dass um 14,5 Prozent weniger Schiffe anlegen werden. Auch feiert man sich, dass man sich gegenüber den Reedereien durchgsetzt habe. Die Opposition sieht das anders und verweist unter anderem darauf, dass es sich um eine Art freiwillige Selbstverpflichtung handeln würde, denn regulatorisch in die Häfen eingreifen könne nur die Zentralregierung in Madrid.

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

Werbung