Flughafen Münster/Osnabrück (Foto: Rüdiger Wölk).
Redakteur
Letztes Update
Give a coffee
Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee einladen.
Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.
Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Hinweise wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.
Ihr
Aviation.Direct-Team

Flughafen Münster/Osnabrück verlängert Partnerschaft mit Smartseller vorzeitig bis 2036

Werbung

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) und der Duty-Free- sowie Gastronomie-Dienstleister Smartseller haben ihre bestehende Kooperation vorzeitig um zehn Jahre verlängert.

Wie die Vertragspartner am 3. Juni 2026 am Flughafensitz in Greven mitteilten, läuft die neue Vereinbarung nun langfristig bis zum Jahr 2036. Die Partnerschaft der beiden Unternehmen begann im Jahr 2020. Mit Beginn der Sommersaison 2023 setzte der Dienstleister am regionalen Airport ein neues, integriertes Store-Konzept um, das die zuvor strikt getrennten Bereiche für Einzelhandel und Gastronomie auf einer gemeinsamen Fläche zusammenführte.

Das Geschäftsmodell von Smartseller, einem Gemeinschaftsunternehmen des Reiseshoppingspezialisten Gebr. Heinemann und des Verkehrsgastronomen Casualfood, basiert auf einer Verknüpfung von Travel Retail, Food & Beverage sowie Convenience-Artikeln. Auf einer Gesamtfläche von rund 600 Quadratmetern direkt hinter der zentralen Sicherheitskontrolle bietet das Geschäft den Passagieren einen freien Blick auf das Vorfeld des Flughafens. Ein integrierter Regionalbereich, der sogenannte „Local-Sense“-Abschnitt, vermarktet zudem landestypische Produkte und Spezialitäten aus dem Münsterland und Westfalen, um die lokale Identität des Abflughafens zu betonen.

Im Rahmen der langfristigen Standortsicherung planen die Partner eine schrittweise Erweiterung des Angebots. Einen ersten Ausbauschritt realisierte das Unternehmen bereits Ende 2025 mit der Inbetriebnahme eines vollautomatisierten Kioskmoduls im Non-Schengen-Bereich des Flughafens. Dieses Verkaufsmodul ist an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr geöffnet und stellt die lückenlose Versorgung von Passagieren auf internationalen Routen außerhalb des Schengen-Raums auch außerhalb der regulären Ladenöffnungszeiten sicher. FMO-Geschäftsführer Andrés Heinemann wertete die vorzeitige Vertragsverlängerung als Beleg für die wirtschaftliche Stabilität und die positive Entwicklung des Passagieraufkommens am Flughafen.

Der Ausbau der kommerziellen Angebote am Flughafen Münster/Osnabrück ist Teil einer allgemeinen Branchenentwicklung an deutschen Regionalflughäfen, bei der die Erlöse aus dem Non-Aviation-Geschäft eine immer wichtigere Rolle zur Deckung der Infrastrukturkosten einnehmen. Durch die Modernisierung der Terminalflächen und die Flexibilisierung der Verkaufszeiten versucht das Management des FMO, die Attraktivität des Standorts für Urlaubs- und Geschäftsreisende im Einzugsgebiet Nordwestdeutschland und den angrenzenden Niederlanden weiter zu steigern.

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

Werbung