Boarding des Nationalteams (Foto: Austrian Airlines/PPM).
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Österreichische Fußballnationalmannschaft bricht von Wien zur Weltmeisterschaft 2026 auf

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Die österreichische Fußballnationalmannschaft hat am Donnerstagmorgen, dem 4. Juni 2026, ihre offizielle Reise zur Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko angetreten. Unter dem Programmtitel „Mission World Cup Starts Here“ wurde die Delegation am Flughafen Wien-Schwechat feierlich verabschiedet.

Um Punkt 10:00 Uhr hob die Maschine des Typs Boeing 777-200ER mit der Flugnummer OS51 nonstop in Richtung Los Angeles ab. Der Flughafen Wien und die nationale Fluggesellschaft Austrian Airlines, die als offizieller Partner des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) agiert, organisierten für den Abflug eine feierliche Verabschiedung auf dem Vorfeld des Flughafens.

An dem Festakt im Ehrenhof und auf dem Rollfeld nahmen neben hochrangigen ÖFB-Funktionären auch Spitzenvertreter der österreichischen Bundespolitik teil, darunter Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Vizekanzler Andreas Babler und Staatssekretärin Michaela Schmidt. Rund 200 geladene Fans und Kinder in Nationaltrikots bildeten vor dem Einstieg in das Großraumflugzeug ein Spalier, um die Spieler und das Betreuerteam um Teamchef Ralf Rangnick zu verabschieden. Die Weltmeisterschaft 2026 wird erstmals mit einem erweiterten Teilnehmerfeld von 48 Nationen ausgetragen, wobei Los Angeles zu den zentralen Spielorten der Vorrunde gehört.

Eine fliegerische Besonderheit wies die Besatzung des Langstreckenfluges auf. Im Cockpit der Boeing 777 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen OE-LPA saß als Erster Offizier der ehemalige Profifußballer Andreas Bammer. Der Co-Pilot absolvierte in seiner früheren sportlichen Karriere Einsätze für die österreichische U19-Nationalmannschaft sowie rund 200 Spiele in der ersten und zweiten Bundesliga für Vereine wie die SV Ried, den SCR Altach und Wacker Innsbruck. Bammer hatte bereits während seiner aktiven Zeit auf dem Rasen mit der Pilotenausbildung begonnen und traf nun auf der Reise über den Atlantik in über 10.000 Metern Flughöhe auf ehemalige Weggefährten aus dem Profisport.

Für den reibungslosen Ablauf des Interkontinentalfluges passte die Flughafengesellschaft in Abstimmung mit der Flugsicherung die logistischen Prozesse auf dem Vorfeld an, um den Medienvertretern und Zuschauern einen sicheren Aufenthalt in der Nähe des Flugzeugs zu ermöglichen. Nach der Landung an der US-Westküste wird das österreichische Team sein Quartier beziehen, um sich an die Zeitumstellung und die klimatischen Bedingungen vor Ort anzupassen, bevor die ersten Gruppenphasenspiele des Turniers angepfiffen werden.

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