Boeing 787-9 (Foto: Jan Gruber).
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Abschluss der Dreamliner-Flotte: KLM übernimmt 28. Boeing 787

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Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines hat mit der Übernahme der 28. Boeing 787 ihre Dreamliner-Flotte offiziell vervollständigt. Das letzte Flugzeug vom Typ 787-10 mit dem Namen „Krokus“ landete Ende Januar 2026 auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol. Damit besteht die Teilflotte dieses Typs nun aus insgesamt 13 Maschinen der kürzeren Variante 787-9 sowie 15 Einheiten der längeren Ausführung 787-10. Die Indienststellung markiert das Ende eines über zehn Jahre andauernden Modernisierungsprogramms im Langstreckenbereich, das im Jahr 2015 mit der Ankunft der ersten Maschine namens „Zonnebloem“ seinen Anfang nahm.

Zusätzliche Recherchen zur Flottenstruktur zeigen, dass die Boeing 787-10 bei KLM eine Kapazität von 318 Sitzplätzen bietet, was eine deutliche Steigerung gegenüber der Version 787-9 mit 275 Plätzen darstellt. Ein zentraler Aspekt der Flottenmodernisierung ist die flächendeckende Einführung der neuen „Premium Comfort Class“. Seit dem Winter 2024/25 sind alle Dreamliner der Fluggesellschaft mit dieser Zwischenklasse ausgestattet, die Reisenden mehr Beinfreiheit und ein erweitertes Bordmenü bietet. Die Integration der 787-Serie ermöglicht es der Airline zudem, ältere und weniger effiziente Modelle wie den Airbus A330 sukzessive zu ersetzen oder auf weniger frequentierte Routen zu verlagern.

Der Abschluss dieser Auslieferungsserie ist Teil einer umfassenden Erneuerungsstrategie der gesamten Air France-KLM Gruppe. Während die Dreamliner-Bestellungen nun abgearbeitet sind, bereitet sich das Unternehmen bereits auf die nächste Phase der Flottenumstellung vor: Den schrittweisen Einzug des Airbus A350 in den kommenden Jahren. Die Boeing 787 übernimmt dabei die Rolle des technologischen Rückgrats auf wichtigen Interkontinentalverbindungen nach Nordamerika und Asien. Durch das einheitliche Kabinenlayout und moderne Belüftungssysteme, die einen niedrigeren Kabinendruck ermöglichen, zielt die Airline auf eine spürbare Reduzierung von Jetlag-Symptomen bei den Passagieren ab.

Wirtschaftlich gesehen profitiert KLM von den geringeren Wartungskosten der neuen Flugzeuge im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Die Boeing 787 besteht zu großen Teilen aus Verbundwerkstoffen, was das Gewicht reduziert und die Reichweite erhöht. Trotz der Auslieferung der letzten Maschine bleibt die Zusammenarbeit mit Boeing intensiv, da die Fluggesellschaft auch weiterhin in die Instandhaltung und digitale Vernetzung der Flugzeuge investiert. Mit der „Krokus“ verfügt KLM nun über eine der modernsten Großraumflotten in Europa, die für den Betrieb über die nächsten Jahrzehnte ausgelegt ist.

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