Der deutsche Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) hat die geplante Abschaffung der 100-Milliliter-Grenze für Flüssigkeiten im Handgepäck begrüßt. Künftig soll es Reisenden gestattet sein, bis zu zwei Liter Flüssigkeit mitzuführen, sofern die Sicherheitskontrollen mit modernen CT-Scannern durchgeführt werden. Diese Geräte, die eine dreidimensionale Darstellung des Gepäckinhalts ermöglichen, gelten als sicher und zuverlässig. Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer der ADV, bezeichnete diesen Schritt als „großen Schritt für mehr Komfort und schnellere Abläufe an Flughäfen.“
Gleichzeitig übt der Verband scharfe Kritik am derzeitigen EU-Zertifizierungsverfahren. Laut ADV sei dieses Verfahren zu langsam und zu wenig transparent, was die flächendeckende Einführung der neuen Technik ausbremse. Die Zulassung eines ersten CT-Scanners habe über ein Jahr in Anspruch genommen. Ralph Beisel betonte, die Flughäfen seien bereit, moderne Sicherheitslösungen einzusetzen, benötigten dafür aber klare und faire Regeln auf EU-Ebene.
Die ADV fordert daher eine grundlegende Reform des EU-Zertifizierungsverfahrens. Eine Beschleunigung und eine erhöhte Transparenz seien notwendig, um sowohl die Luftsicherheit auf hohem Niveau zu halten als auch das Reiseerlebnis für die Passagiere zu verbessern. Aktuell wird die Einführung der neuen Scanner in den USA und Großbritannien bereits vorangetrieben. Britische Flughäfen haben die Vorgabe, bis Mitte 2024 die neuen Geräte zu installieren, was jedoch aufgrund der Komplexität des Prozesses und der Lieferketten-Probleme vielerorts noch nicht umgesetzt wurde.
In Deutschland sind einige Flughäfen bereits mit den neuen CT-Scannern ausgestattet, darunter der Flughafen München, wo die Geräte testweise an einzelnen Kontrollstellen in Betrieb sind. Diese Pilotprojekte zeigen, daß die Technologie funktioniert und die Prozesse beschleunigt. Die Forderung der ADV zielt darauf ab, daß solche Lösungen nicht nur an einzelnen Flughäfen, sondern europaweit schneller zur Anwendung kommen.Der deutsche Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) hat die geplante Abschaffung der 100-Milliliter-Grenze für Flüssigkeiten im Handgepäck begrüßt. Künftig soll es Reisenden gestattet sein, bis zu zwei Liter Flüssigkeit mitzuführen, sofern die Sicherheitskontrollen mit modernen CT-Scannern durchgeführt werden. Diese Geräte, die eine dreidimensionale Darstellung des Gepäckinhalts ermöglichen, gelten als sicher und zuverlässig. Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer der ADV, bezeichnete diesen Schritt als „großen Schritt für mehr Komfort und schnellere Abläufe an Flughäfen.“
Gleichzeitig übt der Verband scharfe Kritik am derzeitigen EU-Zertifizierungsverfahren. Laut ADV sei dieses Verfahren zu langsam und zu wenig transparent, was die flächendeckende Einführung der neuen Technik ausbremse. Die Zulassung eines ersten CT-Scanners habe über ein Jahr in Anspruch genommen. Ralph Beisel betonte, die Flughäfen seien bereit, moderne Sicherheitslösungen einzusetzen, benötigten dafür aber klare und faire Regeln auf EU-Ebene.
Die ADV fordert daher eine grundlegende Reform des EU-Zertifizierungsverfahrens. Eine Beschleunigung und eine erhöhte Transparenz seien notwendig, um sowohl die Luftsicherheit auf hohem Niveau zu halten als auch das Reiseerlebnis für die Passagiere zu verbessern. Aktuell wird die Einführung der neuen Scanner in den USA und Großbritannien bereits vorangetrieben. Britische Flughäfen haben die Vorgabe, bis Mitte 2024 die neuen Geräte zu installieren, was jedoch aufgrund der Komplexität des Prozesses und der Lieferketten-Probleme vielerorts noch nicht umgesetzt wurde.
In Deutschland sind einige Flughäfen bereits mit den neuen CT-Scannern ausgestattet, darunter der Flughafen München, wo die Geräte testweise an einzelnen Kontrollstellen in Betrieb sind. Diese Pilotprojekte zeigen, daß die Technologie funktioniert und die Prozesse beschleunigt. Die Forderung der ADV zielt darauf ab, daß solche Lösungen nicht nur an einzelnen Flughäfen, sondern europaweit schneller zur Anwendung kommen.